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Augentraining

  • BDPh-Fälschungsbekämpfung
  • 3. Juni 2007 um 18:14
  • Hangover
    aktives Mitglied
    Beiträge
    379
    Geschlecht
    Männlich
    • 30. August 2007 um 10:01
    • #361

    Meine Meinung:

    Eine ganz normale gelaufene Ganzsache ohne Zusatzfrankatur wurde mit einigen Wz2 Marken überklebt, diese mit weiteren (falschen) Stempeln und falschen Prüfzeichen versehen.

    Begründung:
    Es gibt keinen Grund das Wertzeichen einer noch postgültigen Ganzsache zu überkleben. Auch eine Zweitverwendung einer nur mit Bleistift beschriebenen Ganzsache erscheint mir wenig wahrscheinlich.

  • uli
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.793
    Geschlecht
    Männlich
    • 30. August 2007 um 10:31
    • #362

    Neben all den bisherigen, nachvollziehbaren Vermutungen:
    Es scheint mir so, als ob zuerst die arg manipuliert aussehende Wz2-Markierung unter der 30er-Marke stand und danach der Stempel abgeschlagen wurde. Dann aber ist die Karte aller Wahrscheinlichkeit nach nicht gelaufen und der Stempel falsch.
    (Und falls nicht: Ich kann mir auch nicht erklären, warum diese Markierung in den Stempel rein geschrieben wurde.)
    Gruß
    Uli

    Suche Bund-Marken mit Stempel aus Düsseldorf! 
    Meine Tausch- und Verkaufsangebote im Philaforum --->  Ulis Flohmarkt

  • Concorde
    Gast
    • 30. August 2007 um 10:53
    • #363
    Zitat

    Original von Gagrakacka
    @concorde:

    "Geprüft" heisst nur, dass die Marke einem Prüfer vorgelegen hat und ein Prüfergebnis festgestellt wurde. Wie das aussah - dass gehört in die Beschreibung. Wobei das Infla-Prüfzeichen unten rechts echt aussieht.

    Danke!

  • asmodeus
    Moderator
    Beiträge
    3.510
    Geschlecht
    Männlich
    • 30. August 2007 um 14:24
    • #364

    Man könnte es auch so sehen: Eine echt geprüfte Ganzsache und dann später schön die Marken drauf und nachgestempelt. Jetzt sieht es so aus, als wäre die Karte nebst Marken geprüft.

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.076
    • 30. August 2007 um 14:30
    • #365

    asmodeus

    ganz mein Reden....siehe 08.59 Uhr......... :D

    Im Übrigen würde ich so einen Beleg ohne Fotoattest sowieso nicht kaufen.
    Also am besten Finger von der Karte.....

  • kauli
    Stamm Mitglied
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    1.473
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    Männlich
    Geburtstag
    14. November 1942 (83)
    • 30. August 2007 um 15:06
    • #366

    Würde auch sagen die Karte ist manipuliert worden hinsichtlich
    der 15 Pfg Marke.

    ist ja nicht gebräuchlich auf den Werteindruck eine Marke zu verkleben.
    Im Infla Heft 13 ist der Stempel auch als falsch angegeben.

    Und zu schön ist er mir auch

    Suche immer Berlinstempel auf Marken und Belegen, Bitte alles anbieten

  • doktorstamp
    Stamm Mitglied
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    2.531
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    Männlich
    Geburtstag
    30. September 1955 (70)
    • 30. August 2007 um 17:12
    • #367

    Wenn ich mich richtig entsinne ist eben dieser Stempel wie so viele in den Wirrwarr der letzten Kriegstagen abhandengekommen.

    Wie eben betont schon von Infla als Falsch eingestüft, und beim Kauf mit Vorsicht zu geniessen.

    mfG

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

  • Schnulli
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    640
    Geschlecht
    Männlich
    • 30. August 2007 um 17:41
    • #368

    Was mir an der Karte auffällt, sind die Abweichungen der Datumsangaben. Oben steht 9. 24. 22 also wohl 24.09.1922, auf dem Stempel steht etwas ganz anderes. Die können daher wohl kaum echt sein.

    Es grüßt alle Leser der Schnulli

  • reichswolf
    Gast
    • 30. August 2007 um 17:57
    • #369

    Schnulli
    Ich glaube, da steht: Plauen, d. 24.7.22

  • mic67
    neues Mitglied
    Beiträge
    6
    • 31. August 2007 um 16:00
    • #370

    ich glaube auch das da Plauen, d. 24.7.22 steht! :)

  • BDPh-Fälschungsbekämpfung
    Gast
    • 1. September 2007 um 09:15
    • #371

    Vielen Dank für Eure Antworten! Ich sehe das auch so, der Stempel ist als Falschstempel bekannt, die Marken wurden wahrscheinlich nachträglich aufgebracht. Bei solchen Angeboten ist höchste Vorsicht angebracht!

    Jedem Sammler wird eingebläut, er soll nur geprüfte Stücke erwerben, sofern Fälschungsgefahr besteht. Aber selbst bei geprüften Stücken kann der Kauf sehr teuer werden.

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars

  • BDPh-Fälschungsbekämpfung
    Gast
    • 1. September 2007 um 09:23
    • #372

    Da ich bei der IBRA 2009 ausstellen will, bin ich immer auf der Suche nach ungewöhnlichen Belegen für mein Exponat. Die Ausstellungsregeln zwingen mich dazu, von fünf auf acht Rahmen zu erhöhen. Das heisst, ich muss etwa 90 Briefe finden, die meine Geschichte weitererzählen bzw. ausbauen.

    Darum hab ich beim folgenden Stück auch in den "sauren" Apfel gebissen und bei meinem Lieblingsspanier zugeschlagen. Aber aus welchen drei Gründen? :D - zwei mögen vielleicht banal klingen, haben aber etwas mit den Ausstellungsregeln zu tun, das als kleiner Hinweis.

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars

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    Einmal editiert, zuletzt von BDPh-Fälschungsbekämpfung (1. September 2007 um 09:23)

  • asmodeus
    Moderator
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    Männlich
    • 1. September 2007 um 09:47
    • #373

    Stempel der Forwarding Agents drauf: Von Havre- London. In Havre ware es die Agentur Turlin Du Kiosque zur Agentur in London. Weiter nach London. Mit Vorraus- Bezahlt Stempel der Agentur

  • BDPh-Fälschungsbekämpfung
    Gast
    • 1. September 2007 um 09:56
    • #374

    asmodeus:

    Forwarderbriefe hab ich schon dutzendweise. Was ist an dem besonders?

    Beste SAmmlergrüsse!

    Lars

  • Concorde
    Gast
    • 1. September 2007 um 10:04
    • #375

    Der Postweg? via Dampfer über Liverpool ....

    Einmal editiert, zuletzt von Concorde (1. September 2007 um 10:06)

  • asmodeus
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    • 1. September 2007 um 10:06
    • #376

    Das einzige was mir soweit auffällt ist, das kein Packetstempel seitens der Briten bzw. der Amerikaner drauf ist. Normalerweise gibt es ja Abkommen der Länder, welche Anteile behalten werden konnte. Da ich kein Stempel sehe, denke ich, das die Agentur das komplette vorrausbezahlte Porto für sich beansprucht hat. Evt. mit einem privaten Schiff oder ähnliches transportiert?

  • BDPh-Fälschungsbekämpfung
    Gast
    • 1. September 2007 um 10:28
    • #377

    @concorde:

    Das war eigentlich nicht unüblich. Zwar gab es eine Menge Segelschiffslinien zw. Le Havre - New York, aber die englischen Postdampfer waren schneller und zuverlässiger. Darum auch der Leitvermerk "Liverpool Steamer".

    asmodeus:

    Aaahhh... Nicht schlecht. Aber 1844 gab es nur ein "privates" Abkommen zw. dem Liverpooler und Bostoner Postmeister. Von daher keine Verrechnungsstempel. Der Forwarder hat den kompletten Postverkehr gerregelt. Weder die französische, noch die englische, noch die US-Post hat einen Penny Porto gesehen.

    Anders formuliert: Obwohl es keinen Postvertrag gab, konnte der Absender den Brief bis zum Empfänger komplett vorausbezahlen.

    Es fehlen noch zwei Gründe...

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars

  • asmodeus
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    • 1. September 2007 um 11:07
    • #378

    Ich denke, der Brief ist mit einem private ship transportiert worden. Ich gehe alles durch! Mir fällt sonst nichts ein. Brief verschickt am 15 Juli- dann sollte der Brief erst ab dem 19 Juli mit dem Steamer ab Liverpool verschickt werden- ein bestimmtes Schiff dann- 4-5 Tage von Havre nach Liverpool- auch in der Zeit sehr lang. Könnte noch gelagert worden sein.

    Dann nach den Extracts from 1841 Post Office Directory konnte die Post von GB nach Frankreich und umgekehrt (F- GB) entweder nur vollbezahlt werden oder nicht (bis zum Bestimmungsort).

  • asmodeus
    Moderator
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    • 1. September 2007 um 11:20
    • #379

    Interessant finde ich auch, das zweifach hingewiesen worden ist, das das Porto vorrausbezahlt worden ist. 1. Mit dem P.P. von der Agentur (mit eigenem Stempel!) und 2. mit dem Hinweis: Bis Boston bezahlt.

  • Hangover
    aktives Mitglied
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    • 1. September 2007 um 11:27
    • #380
    Zitat

    Original von BDPh-Fälschungsbekämpfung
    Jedem Sammler wird eingebläut, er soll nur geprüfte Stücke erwerben, sofern Fälschungsgefahr besteht. Aber selbst bei geprüften Stücken kann der Kauf sehr teuer werden.

    Ein relativ aktuelles Beispiel dafür, dass auch geprüfte Ware Mist sein kann gibt es hier. Wer sich nicht selbst befähigt, die Plausibilität von Prüfungen hinterfragen zu können, muss immer damit rechnen, irgendwann Lehrgeld zu bezahlen.

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