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BRD Block 53 -rosa-

  • Toastie
  • 17. April 2007 um 22:12
  • Toastie
    neues Mitglied
    Beiträge
    1
    • 17. April 2007 um 22:12
    • #1

    Hallo zusammen,
    da sich hier ja offensichtlich ein paar größere Experten herumtreiben:
    ich habe in meiner Sammlung den Block 53 (BRD) auf rosa Papier gefunden. Eigetlich müßte das Papier aber weiß sein. Im angehängten Bild ist einmal der "rosa" Block (gestempelt) und einmal ein "normaler" (postfrischer) Block eingescannt. Kann mir irgendjemand sagen, ob es sich dabei um eine Abart handelt oder ob einem da nur ein wenig rote Farbe über einen Brief gelaufen ist?
    MFG und Danke schon mal im Voraus
    Toastie

    Bilder

    • Block53.jpg
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      • 1.488 × 1.078
      • 450
  • Manowar
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    • 17. April 2007 um 22:16
    • #2

    also ich würde sagen, dass der block auf rotem papier geklebt hat, und dies beim ablösen extrem abgefärbt hat!!!

    passiert leider ab und an wenn man nicht aufpasst!

    oder liege ich falsch mit meiner vermutung?

    Ich bin immer auf der Suche nach Tauschpartnern. Schaut euch doch mal meine Fehl- und Dublettenlisten an, vielleicht ist ja was dabei!

    Bei BRD: 90% von dem, was nicht in der Fehlliste auftaucht, habe ich mehrfach. Falls Interesse, einfach melden!

  • Stan
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    • 17. April 2007 um 22:17
    • #3

    Da muss ich Manowar zustimmen!

    Wir lernen aus Erfahrung, daß die Menschen nichts aus Erfahrung lernen.
    (George Bernard Shaw Irischer Dramatiker, 1856-1950)

  • regiduer
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    • 17. April 2007 um 22:39
    • #4

    denke auch das es nur eine Verfärbung ist

    mfg

  • uli
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    • 18. April 2007 um 09:45
    • #5

    Rötliche (rosa) Verfärbungen sind leider relativ häufig. Bislang konnte mir niemand erklären
    - warum sind rötliche Verfärbungen deutlich häufiger, als andere?
    - warum sind die allermeisten rötlichen Verfärbungen nur kleine Punkte (ca. 1 mm Durchmesser) oder Randverfärbungen?
    - warum sind dafür - so scheint es mir - bestimmte Marken anfälliger als andere?
    - woher kommen diese Verfärbungen?

    Rote oder rosa Kuverts waren und sind seeeehr selten, deutlich seltener, als Verfärbungen. Ich glaube eher, dass hier nach dem Befeuchten der Gummierung irgendetwas auf irgendetwas anderes reagiert.

    Gruß
    Uli

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  • dj_postmann
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    • 18. April 2007 um 10:45
    • #6

    Ja, das stimmt. Hatte auch schon nmach dem Trocknen rötlich angefärbte Marken, die auf weißem (Umschlag)Papier waren. Habe immer gedacht, es wäre ein Fehler beim Ablösen. Könnte es sein, dass das von mir ins Wasser gegebene Spülmittel die Marken angreift??

    Dominic

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  • Germaniafan
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    • 18. April 2007 um 10:52
    • #7

    Spühlmittel ??? :D :D :D
    Das könnte wohl sein. Absolut tötlich für Briefmarken. !!
    Schau Dir die Marken danach mal unterm UV an. ;) 8)

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  • Kramix
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    • 18. April 2007 um 10:58
    • #8

    Diese Resultate kenn ich auch. Nach Rückfrage bei einem befreundeten Chemiker hat mir dieser mal mitgeteilt, dass in diversen Löschpapieren und Trockenbüchern bestimmte Inhaltsstoffe enthalten sind, die eine rötliche Verfärbung der Marken - z. Teil nur an einzelnen Stellen - bewirken. Soll angeblich davon stammen, dass in diesen Produkten der Anteil der Recycling Stoffe - die agressiver wirken - gegenüber " normalen " Produkten bedeutend höher sind. Weitere Möglichkeit: Diese Trockenblätter sind x-mal gebraucht worden und geben nach einer gewissen Zeit bestimmte Farbpartikel an den Träger - sprich BM - ab. Ich kann diese Aussagen nicht bewerten, weil ich alles, was mit Chemie zu tun hat, meide wie der Teufel das Weihwasser, gebe diese Ausführungen aber nur einfach mal weiter.

    Grüsse
    Kramix

    Geld kann Leben nicht kaufen ( Bob Marley )

  • dj_postmann
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    • 18. April 2007 um 10:59
    • #9

    Oh sch...!! Den "Tipp" habe ich aus der "Anleitung für Briefmarkensammler" aus der "Briefmarkenschatzkiste" (mit der vor 9 Jahren alles begann) der DPAG!!!! Damit sollen sich die Gummirückstände beim Abweichen besser lösen. Danke für den Hinweis, mach ich wohl jetzt immer besser ohne!!! *niedergeschlagensei*

    Aber eine Ursache für die Verfärbung könnte es sein, hätten wir jetzt also geklärt.

    (Aber bitte bringt mich jetzt nicht um!!!)

    Dominic

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  • uli
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    • 18. April 2007 um 11:33
    • #10

    Auch wenn es manchmal so empfohlen ist: Spülmittel ist m.E. absolut nicht notwendig für das Ablösen von Marken, lauwarmes Wasser genügt völlig.
    Gruß
    Uli

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  • uli
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    • 18. April 2007 um 11:36
    • #11

    Das mag erklären, warum ich das Problem bei Marken, die ich selber abgelöst habe, noch nie gesehen habe. Trockenbücher verwende ich nicht, weil sie absolut überflüssig sind. Trocknen zwischen stinknormalem Kopierpapier funktioniert genauso gut und ist deutlich billiger.
    Gruß
    Uli

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  • Germaniafan
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    • 18. April 2007 um 12:16
    • #12

    uli
    Ich verwende nur Trockenbücher und zwar für meine alten und neuen Marken ein seperates. Grund sind die optischen Aufheller (fluoreszenzen)die in manchen neuen Papieren verwendet werden. Diese können sich wenn man diie Trockenbücher nicht auseinander hält auf das Papier der alten Marken übertragen. Das gibt dann die schönen leuchtenden Marken wenn sie unterm UV-Licht angeschaut werden.
    Diese optischen Aufheller können übrigens auch im Kopierpapier enthalten sein.Das mag vieleicht bei neueren Marken nichts ausmachen aber bei den alten Marken währe ich da vorsichtig.
    Hat also nichts mit zu viel Geld zu tun,sondern nur mit Vorsicht.
    :O_O: ;)

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  • dj_postmann
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    • 18. April 2007 um 12:35
    • #13

    Und soviel kosten die ja auch nicht. Habe meine im Fünferpack für 2 €uro gekauft (A4-Format). Dadurch, dass man die immer wieder verwenden kann, halten die ewig. Habe die jetzt schon seit fünf Jahren - und benutze grad das zweite.

    Ich glaub, da kommt sogar ein Stapel Kopierpapier nicht mit.

    Wie behandelt ihr eigentlich eure Marken direkt nach dem Ablösen? Da da ja noch immer etwas Kleber dran ist haften die bei mir im Trockenbuch an. So trockne ich sie immer über nacht an der Luft um sie früh (wenn sie schon schön gewellt sind :() ins Trockenbuch zu packen und zu pressen. Is eben nicht ganz so optimal, also, wie macht ihr das??

    Dominic

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  • uli
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    • 18. April 2007 um 12:49
    • #14

    Germaniafan: Da ich vom Fach bin, kann ich guten Wissens behaupten, dass optische Aufheller in Kopierpapier ungewöhnlich sind. So ein Zeugs benutzt man für Kataloge, Broschüren, Werbeplakate und ähnliche Hochglanz-Materialien. In den 08/15-Papier, das ich zum Trocknen verwende, sind keine drin. Und mich kosten das Papier überhaupt nix. Fragt bei Druckereien, Copyshops, ... nach der Makulatur, die bekommt man umsonst.
    Gruß
    Uli

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  • uli
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    • 18. April 2007 um 12:52
    • #15

    Dominic: Wenn da nach dem Ablösen noch Gummierung dran ist, dann machst Du was falsch. Normalerweise macht man das in einem Doppelwaschgang:
    1) Baden der Marken in lauwarmen Wasser bis sie sich von alleine vom Papier lösen.
    2) Amschliessend waschen der Marken in kaltem, sauberem(!) Wasser, ca. 15 Minuten.
    Danach ist keine Gummierung mehr an den Marken.
    Gruß
    Uli

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  • dj_postmann
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    • 18. April 2007 um 13:05
    • #16

    Gut, dann werd ich es auch mal mit dem zweiten Waschgang probieren. (Bis jetzt sollte diese Aufgabe ja immer das Spülmittel übernehmen - wie erwähnt, mit mäßigem Erfolg)

    Hättet ihr noch eine andere Erklärung für die rote Färbung oder war es das dann?? Und an die Chemiker unter euch: Wieso gerade rot??

    Dominic

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  • Germaniafan
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    • 18. April 2007 um 17:04
    • #17

    uli
    Du hast natürlich recht das diese Aufheller hauptsächlich in der Werbung (Broschüren-Kataloge) usw. eingesetzt werden.Die Betonug liegt auf kann. Warum sonst machen die Hersteller von Kopierpapier iin Ihrer Werbung immer wieder darauf aufmerksam das Ihr Papier ohne optische Aufheller hergestellt ist.

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  • Nicolaus
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    17. Januar 1974 (52)
    • 18. April 2007 um 17:11
    • #18

    Also von rosa verfärbten Marken kennen wir was :(.

    Es passiert tatsächlich beim Ablösen der Marken, wenn gefärbtes Papier mit einem Rot-Anteil im Spiel ist. Rot (und auch Schwarz - siehe Trauerumschläge) sind im allgemeinen nicht so wasserfest wie andere Farben. D.h. beim Ablösen in lauwarmen Wasser färben solche Abschnitte oft sogar stark aus. Von der Verfärbung ist dann meist nicht nur die Marke betroffen die auf dem farbigen Abschnitt geklebt hat, sondern oft ist der ganze Ansatz "versaut". Manche Marken weisen flächige Verfärbungen auf, andere nur punktuelle.

    Fazit: farbige Abschnitte lösen wir separat ab oder gar nicht, da das Ausfärben nie ausgeschlossen werden kann.

    Das Löschpapier (wir benutzen ungebleichtes/ungefärbtes aus dem Schreibwarenladen) ist nach unserer Erfahrung aber unschuldig an dem Problem, es sei denn, es hätte durch frühere Ablösevorgänge bereits rote Farbe aufgenommen. Die kann dann natürlich zum Problem werden.

    Viele Grüße von den Nicoläusen!


    Wir sammeln Bund, Berlin, Australien und Gebiete. Fehllisten gibts hier: http://www.philatausch.de

    Einmal editiert, zuletzt von Nicolaus (18. April 2007 um 17:13)

  • mtcyrus
    Stamm Mitglied
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    Geburtstag
    29. Juli 1980 (45)
    • 18. April 2007 um 17:19
    • #19

    Also ich lege die Marken immer in warmes Wasser, und wenn die Marken abgelöst sind kommen sie noch mal in kaltes Wasser.

    Dann lege ich sie auf ein Stück Zeitung und da werden sie alle 5-10 Minuten gewendet, bis sie etwas trockener sind.

    Dann lasse ich sie zu meist noch ca. 2 Stunden auf der Zeitung liegen und dann kommen sie in ein dickes Buch aber immer in der ersten Seite weil da keine Drucker Farbe ist und dann lege ich ein paar Bücher drauf.

    Bis jetzt hat es immer geklappt und ich bin sehr gut damit gefahren.

    MFG

    Suche momentan, dringend Belege von Berlin von Anfang bis Ende, egal was:
    Erstagsbriefe, Erstagsblätter, Mischfrankaturen, Einzelfrankaturen, Mehrfachfrankaturen, aber wenn möglich in sammelwürdiger Qualität.

  • Afredolino
    Philatelie Experte
    Beiträge
    2.880
    • 18. April 2007 um 21:09
    • #20

    Ich habe bei einigen FDC's auch Couvert's, die rötlich verfärbt sind. Die wurden aber über Jahre falsch gelagert(nicht von mir :augenzwinkern: ). Die befanden sich alle in "Nicht weichmacherfreien Folientaschen". Wenn die dann noch Jahrelang ohne frische Luft eingelagert werden, kommt das dann sehr oft zu dieser Verfärbung.

    Heutzutage bekommt man zum Glück nur noch "weichmacherfreie Folientaschen", da sollte sowas nicht mehr vorkommen.

    Gruss
    Afredolino

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