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  5. Feldpost

Feldpost USA 2.Weltkrieg

  • delta89
  • 12. April 2007 um 08:11
  • delta89
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    21. Juli 1989 (36)
    • 12. April 2007 um 08:11
    • #1

    Hallo,

    kann mir vielleicht jemand sagen, ob es im 2.Weltkrieg spezielle Briefmarken in den USA für Feldpost gab?

    Danke für Antworten

    Daniel

  • Screensize
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    • 12. April 2007 um 09:47
    • #2

    Das kann Dir Carolina bestimmt schnell beantworten.

    Zu dem Thema hab ich gestern auch ein Buch gefunden:

    Gruß Rico
    aka Screensize

    Sammelgebiete siehe Profil.

    Mein kleines Projekt: 1 Marke von 2005 aus jedem Land der Welt

  • Carolina Pegleg
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    • 14. April 2007 um 14:49
    • #3

    Hat etwas gedauert mit der Antwort, da ich erst noch was zum scannen raussuchen wollte.

    Besondere Feldpostmarken gab es keine. Feldpost auf dem Land-/Seeweg war portofrei. Fuer Luftpostbefoerderung musste allerdings gezahlt werden. Dafuer gab es einen besonderen reduzierten Tarif von 6c pro 1/2 Unze.

    95% der frankierten Feldpostbriefe haben die Michel Nummer 500 (Scott C25) oder sind ein 6c Ganzsachenumschlag. Waehrend es also "technisch" keine besonderen Marken gab, kann man argumentieren, dass einige der 6c Ganzsachen Luftpostumschlaege der Zeit (Scott UC3-UC6, UC8-9) als Feldpost-Umschlaege anzusehen sind, da es keine andere portogerechte Verwendung gab. Das waere dann so nahe an "speziellen Briefmarken" fuer die Feldpost, nach denen gefragt ist, wie es geht.

    Bilder

    • wwiipostage.jpg
      • 141,69 kB
      • 760 × 1.071
      • 276
  • delta89
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    • 14. April 2007 um 15:10
    • #4

    Danke für eure Antworten.

    Also sind diese 3 Marken auch nicht von der Feldpost?

    [Blockierte Grafik: http://www.oyla18.de/userdaten/10119051/bilder/Scannen0002.jpg]

    2 Mal editiert, zuletzt von delta89 (14. April 2007 um 15:14)

  • Lacplesis
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    • 14. April 2007 um 15:39
    • #5

    Sieh's doch mal so:

    Feldpost ist in der Regel kostenlos. Also braucht man auch keine Frankatur.

    Einige Länder (Deutschland, Schweden, ...) haben Feldpostzulassungsmarken herausgegben, in der Regel zur Limitierung des Postaufkommens, um eine solche Katastrophe zu verhindern, wie sie der deutschen Feldpost im ersten Jahr des 1. WK passiert ist (totale Lähmung des Betriebs wegen Überflutung mit Poststücken).

    Die schweizer Soldatenmarken sind erst recht keine Frankatur, weil es sich bei ihnen um Sozialzuschläge zur kostenlosen Feldpostbeförderung handelt. Manche Sammler meinen deshalb es wären keine philatelistischen Stücke, sondern Vignetten, das ist IMHO aber totaler Blödsinn.

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

  • Carolina Pegleg
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    • 15. April 2007 um 19:06
    • #6

    @ delta89

    Nein, das sind keine Marken, die fuer die Feldpost herausgegeben wurden. Es handelt sich um normale Briefmarken mit patriotisch / militaerischer Thematik. Die USA haben davon in den 40ern eine ganze Reihe von herausgegeben.

    An speziellen Feldpostmarken der USA faellt mir beim nochmaligen Nachdenken allerdings noch die oben gezeigte Michel Nummer 500 mit einem "RF" Handstempel-Aufdruck ein. Die Marke ist mir bekannt, ich kann dazu allerdings wenig sagen. Sie gehoert wohl eher in die "grosse" Frankreich Sammlung. Wenn ich mich recht erinnere, wurde sie waehrend eines begrenzten Zeit- und Einsatzraumes bei Marineeinheiten des Freien Frankreich verwendet, die die US Feldpost benutzten (??).

    Unabhaengig davon, um es nochmal zu sagen, Feldpostzulassungsmarken wie in Deutschland gab es bei der US Feldpost nicht.

  • delta89
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    • 16. April 2007 um 12:47
    • #7

    Ah OK, dann danke für eure Antworten.

  • Online
    rama
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    • 7. Mai 2021 um 18:46
    • #8

    Hallo kann mir jemand etwas zu diesem US-Feldpostbrief vom 1. Mai 1945 sagen. Habe mich über den Verschlußsiegel Deutsche Reichs Post gewundert. Habe das Hakenkreuz abgedeckt.

    APO 872 war

    ab 18. März 1945 in Roermond/ Niederlande (an der deutschen Grenze)

    ab 17.4.1945 in Münster

    ab 9.6.1945 in Marburg

    stationiert.

    viele Grüße

    rama

    Einmal editiert, zuletzt von rama (7. Mai 2021 um 19:40)

  • thjohe
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    • 7. Mai 2021 um 19:17
    • #9

    Hallo,

    fällt wohl unter Souvenir - Post.

    Die Siegelmarke ist wohl "zufällige" in amerikanische Hände gelangt.

    Gruß

    Thomas

    N.B.:

    Es gibt so das Motiv von den Armbanduhren "organisierenden" Russen.

    Bei uns Zuhause hat sich wohl ein "Ami" über Wunderkerzen gefreut!

    Kein Scherz - und dabei die Pistole weiter hinten übersehen. Bei uns im Ort lag wohl kurz vorher

    noch der Stab einer größeren Einheit (Division, genaueres müsste ich nachschlagen) und

    diese ist wohl liegen geblieben.

  • Online
    rama
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    • 7. Mai 2021 um 19:38
    • #10

    hab meine Literatur rausgesucht werde jetzt den Beitrag um APO Stationen ergänzen:

    APO 872 war

    ab 18. März 1945 in Roermond/ Niederlande (an der deutschen Grenze)

    ab 17.4.1945 in Münster

    ab 9.6.1945 in Marburg

    stationiert.

    gruß

    rama

    viele Grüße

    rama

  • xheine
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    • 8. Mai 2021 um 09:36
    • #11

    APO 872 - die Einhait war in Munster

    Das Siegel hat der Absender nur als "Schmuck" aufgeklebt (Beutegut).

  • Online
    rama
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    • 8. Mai 2021 um 13:58
    • #12
    Zitat von xheine

    APO 872 - die Einhait war in Munster

    Das Siegel hat der Absender nur als "Schmuck" aufgeklebt (Beutegut).

    Richtig in der amerikan. Literatur (Rogan /mc Groth 1973) steht Munster. der Buchstabe U Umlaut kannte man dort nicht. Bitte dazu vergleichen APO 175 Maastricht - Grevenbroich - Krefeld - Munster - Gutersloh - Pfungstadt. Auch hier dürfte es sich um Münster handeln da es dem Streckenverlauf entspricht. Munster in der Heide liegt da abseits der Route.

    viele Grüße

    rama

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