Hallo zusammen,
mit dem 100.000 Mk. Wert auf Papier mit Wz. 2 Waffeln kommen wir zum Höchstwert und damit zum Schlusspunkt der Ziffern im Queroval-Ausgabe Der Michel Spezial 2016 schreibt, dass der Wert im September 1923 an die Postschalter kam. Das Kohl-Handbuch, das bei der Katalogisierung streng chronologisch vorging, beschreibt den Wert auf S. 244. Hier wird Anfang September 1923 angegeben und erron nennt in der PHILA-DB den 4. September 1923 als Frühdatum. Die Marken wurden im Offsetdruck in Bögen zu 5 x 10 Marken (Plattendruck) produziert. Im Michel Spezial 2016 wird nur eine HAN aufgeführt, es ist also davon auszugehen, dass auch nur eine Auflage produziert wurde. Die Höhe der Gesamtauflage ist unbekannt. https://philadb.com/?site=list&catid=&catuid=484&id=608
Der MIchel Spezial 2016 nennt folgende Farbfamilie: (dunkel)zinnober bis (dunkel)orangerot.
Als Abarten führt der Michel Spezial die Marke ungezähnt sowie als Doppeldruck auf. Den Doppeldruck zeigt erron auch in der PHILA-DB. Im Michel-Spezial 2016 werden drei Plattenfehler katalogisiert:
I) weiße Schraffur, scheinbar breite Inschrift
II) "f" statt "s" in "Hunderttausend" (Pos. 17, Teilauflage)
III) Ausbuchtung rechts unten an der "1" von "100000" (Pos. 9)
Darüber hinaus sind weitere Druckabweichungen bekannt, siehe Band 75 der Infla-Bücherei.
Ich kann die Marke gestempelt und inflageprüft zeigen, außerdem eine postfrische Marke vom Bogenoberrand sowie ein postfrisches Paar vom Bogenunterrand mit der einzigen katalogisierten HAN H 5041.23. Bei diesem kann ich sogar mal zwei Plattenfehler präsentieren. Zum einen den PF I gestempelt und inflageprüft sowie den PF III auf Brief, ebenfalls inflageprüft. Ich habe hier nur einen Ausschnitt eingescannt. erron zeigt in der PHILA-DB alle drei katalogisierten Plattenfehler, zudem schreibt er beim PFI dass das rot unter UV-Licht einen anderen Rotton aufweist.
Viele Grüße
DKKW