Ganzsachen „Postreiter“
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Hallo,
zum Thema Neufrankierungen noch die folgenden Belege:
In PP13 – 1.3.23-30.6.23 - wurde die folgende Ganzsache nicht wie vorgeschrieben auffrankiert, sondern mit einer 40 Mark Briefmarke neufrankiert. Möglicherweise fehlten schon die Pfennigwerte.
P 146 zu 75 Pf. am 18. Juni 23 von Lengerich nach Osnabrück verschickt.
Eine weitere Neufrankierung ist diese Ganzsache P 150 zu 3 M vom 30. Sept. 23 gelaufen von Würzburg nach Hilpoltstein. Es war der letzte Tag der PP18 und man nahm eine in PP13 vorfrankierte Ganzsache und frankierte sie mit 100.000 Mark neu.
Es handelt sich mMn. um eine Schalterneufrankierung, da der Absender bemüht war um die Marke herum zu schreiben.
Viele Grüße
stempelsammler
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Hallo,
im Michel Ganzsachen-Katalog ist zu lesen:
Karton für P 140 und P141: dunkelsämisch=Berliner Druck; P 140 bis P 145: hellsämisch=Münchner Druck.
Dies bedeutet, daß die P 142 nur auf hellsämischem Karton gedruckt wurde.
Die beiden folgenden Ganzsachen sind mMn. auf unterschiedlichem Karton gedruckt. Rückseitig gleiches Farbbild.
Viele Grüße
stempelsammler
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Hallo zusammen,
die 3 Mk. Postreiterkarte (P150) war die letzte Ganzsachenpostkarte mit dem Postreitermotiv, die ohne zusätzlichen Wertaufdruck produziert worden ist. Bislang habe wir nur im Beitrag #23 von stempelsammler so eine Karte gesehen. Die wurde in der PP18 verwendet und da war die Inflation längst über Mark-Frankierungen hinweg gegangen und das Postkartenporto 100 Tsd. Mark wurde zusätzlich verklebt.
Ich zeige diese Ganzsachenpostkarte die am 7.4.23 von Frankfurt a.M. nach Baden-Baden gelaufen ist. Es handelt sich demzufolge um die PP13 in der das Postkartenporto 40 Mk. betrug. Je eine 12 Mk. und 25 Mk. Arbeiterausgabe als Zusatzfrankatur. Leider wurde die Karte mit Bleistift beschrieben, die Schrift ist inzwischen sehr verblasst. Unter der Visolett aber noch ganz hut lesbar.
Viele Grüße
DKKW -
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Ganzsachenpostkarte die am 7.4.23 von Frankfurt a.M. nach Baden-Baden
Deine Karte zeigt genau das, was im Philatelie-Artikel beschrieben ist, die Ganzsachen wurden in PP 9 von der Postverwaltung zusammen mit den Arbeitermarken zu 25 + 12 Mark geliefert.
P 146 I mit Zusatzfrankatur
Neuwied 6.10.1922
Porto: 300 Pfg im Fernverkehr mit 25 Pfg überfrankiertEine für mich interessante Karte. Sie könnte postseitig auf 1,50 Mark auffrankiert sein und von privat in PP 9 weiter auffrankiert. Man hatte wohl keine Marke zu 25 Pf. zur Hand oder wollte die Germaniamarke loswerden. Besser 25 Pf. zu viel verkleben, als 1,25 Mark der Germania verlieren, weil man sie nicht mehr weg bekommt.
Heute ist die folgende Karte zu mir gekommen.
Die P 150 wurde am 27.9.23 von Schmiedefeld nach Bernburg verschickt. Aus Markenmangel mit „Gebühr bezahlt“ Stempel neufrankiert.
Viele Grüße
stempelsammler
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