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Nachträglich entwertet

  • Coki
  • 24. März 2007 um 15:00
  • DRFan
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    22. März 1971 (55)
    • 24. März 2008 um 19:08
    • #41

    Ich wollte noch zum Entwerten mit Kugelschreiber etwas nachtragen.
    Ich bin nicht der Meinung, wie manch andere, dass man so etwas in den Papierkorb werfen sollte.
    Ich habe einen Brief der Handschriftlich entwertet wurde erhalten.
    Es handelt sich um einen Geburtstagsbrief von einem Nachbarort (Postleitzahl, und Empfänger hat am 13.04. Geburtstag).

    Gibt es eigentlich bei der Post dafür Richtlinien?
    Was bedeutet die Wellenlinie über der Marke?

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  • HartAmLimes
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    • 24. März 2008 um 19:56
    • #42

    genau, es gibt Sammler für solche handschriftlichen Entwertungen, z.B. mich
    Gruss HAL (sollte dann allerdings ein Beleg sein, möglichst kein Fragment)

  • Remosch
    Gast
    • 24. März 2008 um 20:03
    • #43

    Hi,

    ich selber arbeite ja auch als Teilzeit bei der Post und wenn das nicht gerade morgens beim stecken auf fällt, wird es auf der Zustellung einfach durch gekitzelt.
    Ich für meinen Teil schreibe meist über die Marke/Marken Entwertet und dann noch Datem. hat sich so bei mir eingeprägt da ich dann und wann EInschreiben oder so hatte, dass wenn die Unförmig waren oder wenn Paketähnliche Sendungen nicht abgestempelt wurden, man dennoch nachhalten konnte, wann die Sendung das erste mal auf Zustellung war.

    Grüße,

    Remosch

    Einmal editiert, zuletzt von Remosch (24. März 2008 um 20:04)

  • Kyantarodor
    aktives Mitglied
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    6. Juli 1954 (71)
    • 24. März 2008 um 22:29
    • #44

    Dabei ist aber anzumerken, dass die handschriftliche Entwertung (also durchkreuzen oder ähnliches) keine amtliche Form der Entwertung ist, die Marke somit nochmals verwendet werden darf!

  • Remosch
    Gast
    • 24. März 2008 um 22:56
    • #45

    Ähh nein... die sind damit auch entwertet und dürfen nicht für weitere Frankaturen genutzt werden.
    Was genau so ist, wenn es denn erkannt wird, ungestempelte die einfach aus gerissen würden, wo evtl. noch das Papier vom Vorumschlag an den Seiten heraus schaut, dürfen offiziel auch nicht wieder benutzt werden. Hatte ich schon einige, wo ich Nachporto kassieren durfte.
    Da gibt es klare interne Vorschriften und das Thema wird auch öfters auf Schulungen angesprochen usw.

    grüße,

    Remosch

  • doktorstamp
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    30. September 1955 (70)
    • 24. März 2008 um 23:37
    • #46

    Die Postboten Englands (GB) sind dazu verpflichtet die Marken des eigenen Landes, die ungestempelt verblieben sind zu entwerten. M.W. waren die hierzulande niemals mit einem dafür vorgesehenen Stempel ausgerustet, demzufolge wird mit Kuli oder Filzstift entwertet.

    Also sind die Marken vor einer Wiederverwendung ausgeschlossen.

    Marken anderer Länder unterliegen diese Vorschrift doch nicht, aber dank der Bildungsebene vieler Postboten wird alles ungestempelt so gehandelt.

    Vorsichtshalbe versteht sich.

    Ja dank dem heutigen Bildungs (Schul) wesen haben wir eine ganze Generation, die garnicht schreiben oder lesen können, oder nur mit Schwierigkeit, dafür aber sich in Menschenrechtsverletzung und politischer Korrektheit sich genaustens auskennen. Mit solchen fügigen Menschen ist alles anzustellen.

    Die Inbetriebnahme nationale Buspässe für 90 jähriger wird ab sofort eingeführt, hurrah. Um dies zu finanzieren werden die Krankenkassenbeiträge erhöht, hurrah.

    mit ironischen Grüßen

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

  • wolleauslauf
    Gast
    • 25. März 2008 um 14:00
    • #47

    @ Remosch

    Danke für Deine Beiträge !

    Wir hatten dieses Thema ja bereits in verschiedenen threads
    ( Ausschnitte von Ganzsachen, Postkarten, nicht gestempelten Marken, etc )
    Du als Fachmann, könntest uns ja mal aufklären, ab wann die Verwendung von "ausgeschnittenen" Marken ( von Brief/Postkarte )
    nicht mehr frankaturgültig waren. Ich weiß, daß es eine Zeit gab, da war dies erlaubt. Die Antworten waren aufgrund der Gebiete unterschiedlich.
    Ich verstehe auch die Post, die nicht unterscheiden kann, ob ich eine falsch frankierte - noch nicht aufgegebene- Marke, oder eine nicht "erwischte " Marke wieder in den Verkehr bringe.
    Im ersten Fall hat die Post noch keine Leistung gebracht, also wieder aufkleben ( notfalls mit Uhu ). Im zweiten Fall wäre es zum Schaden der Post. ( Wird aber auch gemacht ). Die wenigsten jedoch machen sich aber die Mühe, die Marke über Wasserdampf abzulösen, sondern schneiden sie aus und hoffen auf einen dummen Postbeamten :D

    Kugelschreiberentwertung ist die "GRÖSSTE" Strafe für einen Sammler,
    bei Deiner nächsten Schulung solltest Du dies mal ansprechen, es geht auch anders ( siehe meinen Beleg zu nachträglich entwertet, der hat mich zwei Stunden gekostet, aber ich habe ihn bekommen, ohne abzulösen und wieder zu verwerten !!! ;) )


    @ DRF Fan

    mir erscheint dieses Zeichen wie eine am Kopf stehende 2 ( nach Vergrößerung )

    Sammlergrüße von Wolle

  • Remosch
    Gast
    • 25. März 2008 um 14:24
    • #48

    Moin moin,

    wenn ich noch mal ran komme oder es hier irgendwo finde oder wenn ich mal ins Büro komme wo ein QM sitzt bzw der Eine oder Andere Kollege aus dem Büro mir über den weg läuft, lass ich mir noch mal eine Vorlage geben.
    Es gibt da eine A4 Seite mit Abbildungen, wo die Zusteller drauf achten sollten, was an Marken wie auch an Stempeln zulässig ist und was nicht.
    (Also wo Zusteller drauf achten sollten.)

    Es muss aber ganz klar gesagt werden, der Zusteller ist das [u]letzte[/] Glied in der Kette, was eine Sendung in der Hand hat. Morgens bei der Sortierung (zumindest für die Zusteller die Morgens noch Sortierung machen), ist es öfters hecktisch zugange, da kann ein ungestempelter Brief schnell durch die Finger gehn, ist genu so wie mit Einschreiben, die keinen Aufkleber auf dem Brief haben, sondern so einen R-Maschinenstempel haben. Die Dinger fallen nicht auf, da man meist einfach nur auf die Adresse achtet bei der Sortierung und so kann es passieren, dass man die auch mal übersieht.

    Für eine Nachentwertung hat an sich jeder Zusteller an seinem Platz einen Stempel, den er auch nutzen sollte.

    So das als kleine Info und ich schaue ob ich dieses A4 Baltt noch mal in die Finger bekomme und setze es dann hier rein, aber ich kann euch jetzt schon Sagen die Qualie der Abbildungen war damals schon nicht besonders toll.

    Sammlergrüße,

    Remosch

    PS: Was Nachentwertungen an geht... ich gebe zu, wenn mir gannnnz viel langweilig ist, dass wenn ich wem geschrieben habe ich einen Großumschlag nahm, den mit 35-40 Automatenmarken voll klebte, dass es 1,45 € ergab und die dann fein säuberlich Nachentwertete und intern über die Fehlverteiltenkiste dann los schicke. Da kamen schon verdammt kuriose Frankaturen zustande :)

    Einmal editiert, zuletzt von Remosch (25. März 2008 um 14:27)

  • wolleauslauf
    Gast
    • 25. März 2008 um 14:59
    • #49

    Danke Remosch,

    Du bist der Beweis, es geht doch !!!! ;) ( Ohne zum Schaden der Post, man muß nur wissen wie !!! )

    Ohne meine Freunde am Postamt ( auch Sonderpostamt ) und viel, viel
    Zeit, kommt man als Sammler nicht an solche Belege. Und was bin ich ?

    SAMMLER !!!!

    Also muß man viel Zeit und Mühe und natürlich auch Beziehungen, auf sich nehmen, um was zu bekommen, was zwar nix "wert", aber als Sammler "wichtig" ist.
    ( Sei es für ATM/Motiv/Heimat/Datum- oder sonstige Sammlerfreunde oder Tauschpartner ) Die sehen eine andere Bewerung außerhalb Michel

    Ich habe eine "fast" Welt Sammlung unseres Heimatfestes ( seit 1982 ),
    bereits schon mal vorgestellt und will anlässlich der Olimpiade in China
    am Altstadtfest was besonderes machen.
    ( Sonderpostamt ist immer am letzten Wochenende im Juni ).
    Ich bräuchte "spezielle" Infos für einen Nachsendebrief ( A4 oder größer, oder andere Varianten ), der vom Sonderpostamt Lauf in alle Kontinente und ( aufgrund der Unzustellbarkeit ) wieder zurückkommt. :D

    Kannst Du mir da vielleicht helfen ( PN ) ? Könntest mir viel Suchzeit im Internet sparen.

    Würde mich sehr darüber freuen. Versprochen : Ich mach einen Beleg mehr, den bekommst Du :D

    Sammlergrüße von Wolle

  • FBI002
    Gast
    • 25. März 2008 um 17:21
    • #50

    Naja, fast ein Knochen,

    erste Abstempelung im PA Berlin Zehlendorf 1 mit Tagesstempel 04.4.50 --8. Auf dem Weg zum Flughafen wurde im PA Berlin SW 11 -Gott sei Dank- -4.4.50 -19 der Nachträglich entwertet- Stempel aufgebracht.

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  • Totalo-Flauti
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    • 1. April 2008 um 20:13
    • #51

    Ich habe auch zwei nachentwertete Belege gefunden.
    Der erste Beleg aus den 20-iger Jahren muss gleich nach dem Stempeldurchlauf aufgefallen sein, dass der Stempel die Marke nicht richtig getroffen hat.
    Der zweite Beleg vom 05.09.47 ist wohl eine "Nachverwendung" des Stempels aus dem Dritten Reich und ebenfalls noch in Leipzig nachträglich entwertet. Die beiden Rechtecke nach der Jahreszahl sind wohl die Zeitangaben die hier fehlen oder irre ich mich?

    Gruss Totalo-Flauti

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  • Totalo-Flauti
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    • 8. April 2008 um 21:24
    • #52

    Hier mal ein buntes "Potpourie" von nachträglich entwerteten Marken aus dem Ausland. Was mich gewundert hat, war auch die Abstemplung der US-Marke aus den 70-iger Jahren.

    Gruss Totalo-Flauti

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  • frinoro
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    • 13. Mai 2008 um 17:20
    • #53

    Hallo zusammen

    Ich hatte das Thema schon mal hier beschrieben. Es geht um Stempel DBP auf DDR Marken ohne den Zusatz Nachträglich entwertet. War es üblich das so verfahren wurde.DBP Stempel auf DDR Post

    Lg Frinoro

    Mein Ebay!

  • thjohe
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    • 13. Mai 2008 um 19:55
    • #54

    ...aber hier noch ein paar Beispiel das Nachträgliche Entwertungen auch ohne den offiziellen Stempel vorgenommen wurden: Karten für ein Preisausschreiben die vom Empfängerpostamt Baden-Baden nachträglich Entwertet wurden. Auf Scann 1 wurde die unterste Karte mit dem dafür vorgesehen Stempel, die beiden darüber wurden mit einem normalen Maschinenstempel Nachträglich entwertet (war zuviel Anfall). Auf Scann 2 nochmal ein schönes Beispiel wo der erste Stempel gelandet ist. Darüber eine Meisterleistung des Postamts Bayreuth 1 vom 29.03.1990, hier hat der Postbote die ultimative Entwertung vorgenommen (wollte ich auch nicht vorenthalten).

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  • Totalo-Flauti
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    • 16. Juni 2008 um 17:02
    • #55

    Ich habe letztes Wochenende diesen Brief aus Argentinien bekommen. Er wurde nachträglich vom Leipziger Postamt C1 entwertet. Leider läßt sich kein Datum feststellen. Ich schätze mal, dass der Brief aus der Zeit zwischen 1939 bis 1944 stammt. Der Brief wurde zumindestens geöffnet und geprüft. Argentienen war ja das letzte Land, das Deutschland 1945 den Krieg erklärt hatte. Wißt Ihr, über welchen Postweg ist den überhaupt der Briefverkehr zu der Zeit gelaufen? Vielen Dank für Eure Antwort.

    Gruss Totalo-Flauti

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  • leomemmi
    Gast
    • 2. August 2008 um 22:31
    • #56

    Hier mal ein Rekordversuch: Ein ganzer Block entging der normalen Stempelung. Sorry, war/bin notorischer Ablöser.

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  • leomemmi
    Gast
    • 2. August 2008 um 22:32
    • #57

    Ich weiss nicht, warum dieser Scan zweimal zu sehen ist.

  • Saguarojo
    Gast
    • 28. November 2008 um 17:07
    • #58

    Heute bekam ich diesen Brief mit einem "nachträglich entwertet"-Stempel in violett, wie ich ihn noch nie gesehen habe.

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  • uli
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    • 28. November 2008 um 17:30
    • #59
    Zitat

    Heute bekam ich diesen Brief mit einem "nachträglich entwertet"-Stempel in violett, wie ich ihn noch nie gesehen habe.


    Wirklich nicht? Ich sehe diesen Stempel deutlich häufiger als andere zur nachträglichen Entwertung.
    Gruß
    Uli

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  • Bernd HL
    Stamm Mitglied
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    • 28. November 2008 um 20:20
    • #60

    ...da hast Du ja noch Glück gahbt, dass der Stempel benutzt wurde, bei mir wird immer nur der Kugelschreiber... X( X( X(

    Zackige Sammlergrüsse aus Lübeck sendet Bernd HL ;)!

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