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  5. Deutsches Reich 1872–1945

Deutsches Reich, Inflation, Arbeiter-Ausgabe, Markwerte. 1922-23, 5 Mk., Mi. Nr. 238

  • DKKW
  • 14. April 2026 um 12:04
  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.508
    • 14. April 2026 um 12:04
    • Neu
    • #1

    Hallo zusammen,

    bereits in den Vorbemerkungen hatte ich geschrieben, dass die Marken dieser Ausgabe zwischen dem Dezember 1922 und dem Juni 1923 an die Postschalter kamen. Ich gehe hier aber nicht chronologisch vor sondern folge dem Michel Katalog.

    Für den 5 Mk. Wert kann ich ein konkretes Frühdatum nennen das bereits im Kohl-Handbuch erwähnt wird, den 24.2.1923. Die Marken wurden im Buchdruckverfahren als Plattendrucke in Bögen zu 10 x 10 Marken produziert. Es wurde Papier mit dem Wz. 2 Waffeln (stehend) verwendet. Da nur eine HAN katalogisiert wird ist von einer Druckauflage auszugehen. Die Auflagenhöhe ist nicht bekannt. https://philadb.com/?site=list&catid=&catuid=484&id=8266

    Der Michel Spezial 2016 nennt folgende Farbfamilie: dunkelorange (Töne)

    Von dieser Marke existieren ungezähnte Exemplare. Sie sind ungebraucht/postfrisch selten und teuer und kommen offenbar auch echt gestempelt vor (im Michel Spezial 2016 ohne Preisansatz). Es gibt sie auch auf Kartonpapier. Das Lexikon Philatelie schreibt dazu: Kartonpapier im Gewicht von 100-150g/cm² und mehr als 0,13mm Stärke. Im Kohl-Handbuch hingegen heißt es: Das Papier kommt bei den im Plattendruck hergestellten Marken auffallend stark , wenn auch nicht kartonartig vor. Hier kann evtl. erron weiterhelfen.

    Druckabweichungen werden im Michel Spezial 2016 nicht aufgeführt. Ich kann die Marke gestempelt und inflageprüft, Postfrisch vom Bogenoberrand sowie als postfrisches Paar vom Bogenunterrand mit der HAN H 8168.22 zeigen.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • DR 238, 5Mk. Arbeiterausgabe, gestempelt.jpg
      • 400,11 kB
      • 1.112 × 1.300
      • 20
    • DR 238, 5Mk. Arbeiterausgabe, OR, postfrisch.jpg
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      • 1.202 × 2.120
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    • DR 238, 5Mk. Arbeiterausgabe, HAN, postfrisch.jpg
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      • 2.272 × 2.229
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  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.508
    • 15. April 2026 um 13:10
    • Neu
    • #2

    Hallo zusammen,

    der 5 Mk. Wert der Arbeiterausgabe Mk-Werte als Einzelfrankatur. Nun, erron schreibt in der PHILA-DB ?, im Band 12 der INFLA-Bücherei: Die Tarife für Brief- und Paketpost vom 1.7.1906 bis 31.12.1923 fand sich die Antwort auf das Fragezeichen. Es handelt sich (wieder mal) um die ominöse Blindenschriftsendung. Ab der PP13, also ab dem 1.3.23, kostete eine Blindenschriftsendung 1 Mk je Kg Gewicht. Höchstgesicht 5 Kg, somit Blindenschriftsendung der 5. Gewichtsstufe.

    Auch Mehrfachfrankaturen scheinen nicht so häufig zu sein obwohl es in den PP12 und 13 durchaus Möglichlkeiten gegeben hätte, Z.B. 2 x 5 Mk. als Drucksache, Grußpostkarte oder Ortspostkarte in der PP12, oder die gleichen Sendungsformen in der PP13 mit 4 x 5 Mk. um nur ein paar Beispiele zu nennen.

    Ich habe nichts dergleichen, auch keine Mischfrankatur. Werde mal in Ulm die Belegehändler abklappern.

    Viele Grüße
    DKKW

  • erron
    Moderator
    Beiträge
    2.513
    • 15. April 2026 um 17:01
    • Neu
    • #3
    Zitat von DKKW

    Es gibt sie auch auf Kartonpapier. Das Lexikon Philatelie schreibt dazu: Kartonpapier im Gewicht von 100-150g/cm² und mehr als 0,13mm Stärke. Im Kohl-Handbuch hingegen heißt es: Das Papier kommt bei den im Plattendruck hergestellten Marken auffallend stark , wenn auch nicht kartonartig vor. Hier kann evtl. erron weiterhelfen.

    DKKW

    Kartonpapier "z".

    Ich habe solch eine, noch von Peschl gepüfte Nr 238; aber nur in postfrisch.

    Mit meinem 30 Jahre alten, noch analogen Dickenmessgerät habe ich diese Marke mal nachgemessen.

    Je nach plazierung des Messgerätes an der Marke liegt die Dickenmessung zwischen 0,011 bis 0,014 mm. Die Marke fühlt sie auch zwischen den Finger etwas dicker und steifer an.

    Als Vergleich habe ich mehrere postfrische fünf Mark-Marken nachgemessen. Da zeigt das Messgerät eine Papierstärke zwischen 0,008 bis 0,010 mm an.


    Das "z" über seinem Prüfsignum, Peschl hatte ja kein Prüfstempel mit dem Buchstaben "z" , muß wohl irgendein Zeitgenosse mit Bleistift angebracht haben.

    mfg


    erron

    http://www.philadb.com

  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.508
    • 15. April 2026 um 17:43
    • Neu
    • #4

    Hallo erron

    Vielen Dank fürs zeigen. Ja, so ein Messgerät zum nachmessen der Papierdicke habe ich auch auf meinem Schreibtisch - genutzt nur selten -

    Ich kann mich an eine Aussage von Herrn Bechthold erinnern, der mal sagte, bei Marken die "Kartonpapier-verdächtig" sind muss die Papierdicke an mehreren Stellen nachgemessen werden. In all den Jahren die seitdem vergangen sind habe ich vergessen an wie vielen Stellen.

    Viele Grüße
    DKKW

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