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  5. Deutsches Reich 1872–1945

Deutsches Reich Inflation, einfarbige Posthorn Ausgabe, 1922, 30 Mk., Mi. Nr. 231

  • DKKW
  • 3. Februar 2026 um 13:31
  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    9.450
    • 3. Februar 2026 um 13:31
    • #1

    Hallo zusammen,

    wie versprochen beginne ich in dieser Woche mit dem 30 Mk. Wert der einfarbigen Posthornausgabe. Auch hier ist ein exaktes Frühdatum nicht bekannt. Diesmal sind sich aber Kohl-Handbuch, PHILA-DB und Michel Spezial 2016 fast einig. Das Kohl-Handbuch schreibt Anfang Februar 1923, die PHILA-DB und der Michel Spezial 2016 nennen den Februar 1923.

    Die Marken wurden ausschließlich im Walzendruck produziert und als Rollen verausgabt. Allerdings fanden auch Rollenbahnbögen den Weg in den Handel. Sie weisen aber keine Ober- und Unterränder auf, nur an den linken Bogenrändern sieht man die typischen Walzendruck-Seitenränder. erron zeigt in der PHILA-DB ein gestempeltes waagerechtes Paar aus dem Rollenbahnbogen. Es sind weder Angaben zur Zahl der Auflagen noch zur Auflagenhöhe bekannt. https://philadb.com/?site=list&catid=&catuid=484&id=573

    Der Michel Spezial 2016 katalogisiert zwei Farbfamilien:
    a) dunkelgelbbraun bis (lebhaft)siena
    b) braun bis schwärzlichbraun

    Abarten, Druckabweichungen und Plattenfehler sind mir nicht bekannt.

    Mangels Oberrändern, HAN und Abarten kann ich nur beide Farben gestempelt und inflageprüft zeigen. Die Marke in a)-Farbe mir perfin. erron schriebt in der PHILA-DB: Oft mit Firmenlochungen (Perfins) anzutreffen.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • DR 231a,b, 30 Mk. einfarbige Posthornausgabe, Farben.jpg
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  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    9.450
    • 4. Februar 2026 um 11:36
    • #2

    Hallo zusammen,

    der 30 Mk. Wert einfarbige Posthornausgabe als Einzelfrankatur scheint nicht häufig vorzukommen. Mein alter Michel Briefe Katalog aus dem Jahr 2003 nennt bereits bei der billigeren b-Farbe € 500,00. erron nennt hier € 250,00. Die bessere a-Farbe kostet deutlich mehr. Ich habe, wenn ich nichts übersehen habe, Möglichkeiten zur EF nur in der PP12 gefunden.

    Inlandspostverkehr:
    PP12: Drucksache 3. Gew.stufe, Drucksache 2. Gew.stufe postlagernd, Drucksache 2. Gew.stufe aus dem Straßenbahnbriefkasten (nur Hamburg), Ortsbrief 2. Gew.stufe, Ortsbrief postlagernd, Ortsbrief aus dem Straßenbahnbriefkasten (nur Hamburg).

    Auslandspostverkehr:
    PP12: Drucksache

    Bis auf die Auslandsdrucksache ist das alles nicht alltäglich aber selbst diese scheinen kaum vorzukommen. Auch ich habe keine in meiner Sammlung.

    Viele Grüße
    DKKW

  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.450
    • 5. Februar 2026 um 12:29
    • #3

    Hallo zusammen,

    bei den Mehrfachfrankaturen (MeF) kann ich immerhin einen Beleg zeigen. Vermutlich die am häufigsten vorkommende MeF. Es handelt sich um einen Drucksachenbrief (das Kuvert ist offen) aus Düren nach Köln vom Juli 1923, also PP14.

    Seinerzeit betrug das Drucksachenporto für die Drucksache der 1. Gewichtsstufe 60 Mark (Verdreifachung gegenüber der PP13). Mit zwei 30 Mk. Marken der einfarbigen Posthornausgabe portogerecht frankiert.

    Das besondere bei diesem Beleg ist der Umstand, dass die beiden 30 Mk. Werte unterschiedliche Farben aufweisen, die obere Marke a-Farbe, die untere b-Farbe. Das kann in der Poststelle einer Firma natürlich passieren. Man hat immer wieder Marken eingekauft. Das Postamt Düren wurde offenbar im Zeitablauf mit beiden Farben beliefert. Dem Mitarbeiter der Poststelle war es beim Griff in die Portokasse vermutlich völlig schnuppe welchen Farbton er in der Hand hatte.

    Der Beleg ist infla-geprüft.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • DR 231a,b, 2 x 30 Mk. einfarbige Posthornausgabe auf Drucksache, PP14, 7.23, geprüft.jpg
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  • erron
    Moderator
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    2.507
    • 6. Februar 2026 um 21:02
    • #4

    Hallo,

    aus der Portoperiode 12 vom 15.1.23 - 28.2.23 einen etwas sehr stark zerknitterter Beleg, frankiert mit einer 30 Mark-Marke in der Farbvariante lilabraun "b".

    Mit meinem Grafikprogramm etwas aufgehübscht.

    Versendet am 22.2.23 innerhalb von Berlin.

    Die Gebühr für einen Ortsbrief bis 100 Gramm betrug in dieser PP 12: 30 Mark.

    Leider mit einer Lochung (Perfins) versehen. Ist schon ärgerlich.

    Aber portogerecht.

    mfg

    erron

    http://www.philadb.com

  • erron
    Moderator
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    2.507
    • 6. Februar 2026 um 22:02
    • #5

    Hallo,

    eine MeF, versendet an einen heutzutage sehr bekannten Schraubenhersteller.

    Von der Mitteldeutschen Creditbahn aus Berlin am 10.3.23 an die Firma Friedrich Würth in Augsburg.

    Die Gebühr in der Portoperiode 13 von 1.3.23 - 30.6.23 betrug für einen Fernbrief bis 100 Gramm: 120 Mark.

    Verklebt wurden 4 Marken zu je 30 Mark in der Farbvariante lilabraun "b" von Rollenmarken.

    Ergeben zusammen die erforderlichen 120 Mark.

    Somit portogerecht.

    Wie es seinerzeit bei fast allen Firmen gang und gebe war, sind leider die Marken mit Lochungen (Perfins) versehen.

    Ist ärgerlich.

    mfg


    erron

    http://www.philadb.com

  • erron
    Moderator
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    • 6. Februar 2026 um 22:26
    • #6

    Hallo,

    bei diesem Beleg hatte die Generalvertretung für Elektromontage am Walchensee bei München ein Einsehen und versah das waagerechte Markenpaar nicht mit einer Lochung (Perfins), da es sich um Marken aus einem Walzenbogen oder Rollenbahnbogen handelte. Da waren die Lochungen warscheinlich etwas schwieriger.

    MeF als Drucksache bis 25 Gramm innerhalb von München. Abgestempelt am 22.7.23.

    Die Gebühr für einen Drucksache bis 25 Gramm betrug in der Portoperiode 14 vom 1.7.23 - 31.7.23 genau 60 Mark, was mit den zwei Marken zu je 30 Mark in der Farbvariante lilabraun "b" erreicht wurde.

    Somit portogerecht.

    mfg


    erron

    http://www.philadb.com

  • erron
    Moderator
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    2.507
    • 6. Februar 2026 um 22:43
    • #7

    Hallo,

    fehlt noch eine MeF mit Marken in der etwas seltener Farbvariante braun "a".

    Auch bei diesen Marken verzichtete die Diamalt AG aus München auf eine Lochung (Perfins) ihrer Marken.

    Aus der Portoperiode 14 vom 1.7.23 - 31.7.23 als Fernpostkarte, versendet am 11.7.23 von München nach Freiburg im Breisgau.

    Die Gebühr betrug 120 Mark, verklebt wurden vier Marken zu je 30 Mark.

    Somit portogerecht.

    mfg


    erron

    http://www.philadb.com

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    9.450
    • 7. Februar 2026 um 13:47
    • #8

    Hallo zusammen,

    erron
    vielen Dank fürs zeigen der schönen Belege! :thumbup:

    Von mir gibt es heute eine Mischfrankatur zu sehen. Eine Drucksachennachnahmekarte aus Berlin nach Sterkrade aus der PP12. mit einer 100 Pfg. Arbeiterausgabe und je einer 4 Mk. und 30 Mk. einfarbige Posthornausgabe frankiert.

    Drucksache PP12: ............. 10 Mk.
    Nachnahmegebühr PP12: 25 Mk.
    zusammen: ........................ 35 Mk.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • DR 187,226, 231, MiF, Nachnahmedrucksache, PP12, 21.2.23.jpg
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  • Schildescher
    Stamm Mitglied
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    1.497
    Geschlecht
    Männlich
    • 7. Februar 2026 um 16:26
    • #9

    Ganz unspektakulär ein Rollenmarkenende.

    Schildescher

    Ich mag Vollstempel (keine Versandstellenstempel) folgender Gebiete;

    Bund (bis zum Mauerfall)
    Berlin (u.a. Berliner Bauten , Mi.- Nr. 42- 60)
    DR /Dt. Kolonien / DSWA

    Keulen/ Cöln/ Coeln/ Köln bis 1940

    rote besondere AFS/PFS

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    9.450
    • 8. Februar 2026 um 12:32
    • #10

    Moin Schildescher
    so unspektalulär finde ich das gar nicht. Funktioniert nur ungebraucht/postfrisch. Das Rollenende wäre bei einer gestempelten Marke sicherlich abgewaschen worden und auf Beleg bliebe es unerkannt. Vielen Dank fürs zeigen. :thumbup:

    Viele Grüße
    DKKW

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