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  5. Feldpost

Wer kann helfen - gab es eine Portobefreiung für Post an Verwundete?

  • labarnas
  • 29. Januar 2026 um 16:10
  • labarnas
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    3.857
    • 29. Januar 2026 um 16:10
    • #1

    Es gab bei uns im Ortsverein eine Diskussion, wo behauptet wurde: Es gab eine Portobefreiung. Um es zu beschreiben: Waren Briefe von Angehörigen an Soldaten, die sich im Lazarett befanden, portofrei? Bzw. hat das Porto der Staat getragen? Der diskutierte Zeitraum betrifft Ende 1944 bis Anfang 1945.

    Bin gespannt, ob es dazu eine Aufklärung gibt.

    Grüße

    labarnas

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler - Koordinator im Philaforum - Web-Seite der FG

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  • kartenhai
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    29.206
    Geschlecht
    Männlich
    • 29. Januar 2026 um 18:19
    • #2

    Übersicht mit KI

    Ja, Briefe von Angehörigen an Soldaten im Lazarett waren im Zweiten Weltkrieg in der Regel portofrei, da sie als Teil der Feldpost liefen. Feldpostsendungen in beide Richtungen (Heimat-Front/Lazarett) waren gebührenfrei, um die Kommunikation aufrechtzuerhalten, auch wenn durch Marken versucht wurde, die Menge zu steuern

    . Der Versand erfolgte über die Feldpostämter.

    • Portofreiheit: Briefe und Postkarten an Soldaten, auch im Lazarett, waren gebührenfrei.
    • Pakete: Auch Päckchen konnten an Angehörige geschickt werden.
    • Zensur: Wie bei allen Feldpostsendungen unterlag auch die Post in Lazarette der Überwachung. 

    Die Feldpost war essenziell für die Verbindung zwischen Heimat und Front/Lazarett.

    Gruß kartenhai

  • labarnas
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    3.857
    • 30. Januar 2026 um 06:08
    • #3

    kartenhai vielen Dank für die Suche :thumbup:

    Eine Frage bleibt. Wo waren die Feldpostämter angesiedelt? Es ging dort um zwei Belege, die an ein Lazarett adressiert waren und im Hauptpostamt von Berlin abgestempelt wurden. Auf den Belegen standen jeweils ie Absenderanschrift und als Empfänger ein Name eines Lazaretts + Ort.

    Grüße

    labarnas

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler - Koordinator im Philaforum - Web-Seite der FG

    Literaturliste (Stand Januar 2022)

  • Filli
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.929
    • 30. Januar 2026 um 09:26
    • #4

    # 2

    Portofreiheit: Briefe und Postkarten an Soldaten, auch im Lazarett, waren gebührenfrei.

    Offiziere (u. a. höhere Dienstgrade?) waren auch "Soldaten". Ihre Post war aber nicht vom Porto befreit (oder täusche ich mich da?)

    Suche alle Ausgaben der "USA-Freimarken mit Plattennummern" (nur 4er-Stücken und größer)  nach Absprache. Dito.  diverse "USA- Fiskalausgaben" - oder auch USA-MH jeglicher Art bis zu MI 140 - zum Kauf. Basis: MI-Katalog (bzw. Scott-Katalog)

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    29.206
    Geschlecht
    Männlich
    • 30. Januar 2026 um 13:10
    • #5

    Übersicht mit KI

    Ja, die Portobefreiung (Gebührenfreiheit) der deutschen Feldpost im Zweiten Weltkrieg galt

    grundsätzlich für alle Wehrmachtangehörigen, also auch für Offiziere.

    • Portofreiheit: Gewöhnliche Briefe und Postkarten waren gebührenfrei.
    • Ausnahmen/Einschränkungen:
      • Pakete: Feldpostpäckchen bis 250 g waren gebührenfrei, für Päckchen von 250 g bis 1000 g fielen 20 Rpf (Reichspfennig) an.
      • Briefverkehr: Der Briefverkehr war auf das Äußerste zu beschränken.
      • Offizierspost: Offiziere durften das Feldpostprivileg nutzen, jedoch war das Aufkleben von Postwertzeichen auf nicht gebührenfreie Sendungen durch den Aufgeber selbst verboten.
    • Kennzeichnung: Der gebührenfreie Vermerk „Feldpost“ durfte laut Vorschrift auf den Sendungen nicht angebracht werden; die kostenlose Beförderung erfolgte automatisch, sofern die korrekte Feldpostnummer/Einheit erkennbar war. 

    Die Regelung galt für Soldaten im Einsatz, einschließlich Einheiten der SS

    Gruß kartenhai

  • Filli
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.929
    • 30. Januar 2026 um 13:19
    • #6

    Danke kartenhai. Erneut etwas dazu gelernt:).

    Suche alle Ausgaben der "USA-Freimarken mit Plattennummern" (nur 4er-Stücken und größer)  nach Absprache. Dito.  diverse "USA- Fiskalausgaben" - oder auch USA-MH jeglicher Art bis zu MI 140 - zum Kauf. Basis: MI-Katalog (bzw. Scott-Katalog)

  • labarnas
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    3.857
    • 30. Januar 2026 um 13:34
    • #7

    kartenhai , um meine Frage nach den Feldpostämtern zu wiederholen. Diesmal als Antwort:

    Der Absender gab den Brief im hiesigen Postamt ab. Im Amt wurde dann der Brief aufgrund der Anschrift "Lazarett" dem zuständigen Feldpostamt als Leistung des Amtes zugestellt.

    Grüße

    labarnas

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler - Koordinator im Philaforum - Web-Seite der FG

    Literaturliste (Stand Januar 2022)

  • Wolffi 30. Januar 2026 um 16:20

    Hat das Thema aus dem Forum FAQ / Hilfe / Lob & Kritik nach Feldpost verschoben.

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