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Papiernotgeld von Hamburg und Schleswig-Holstein

  • DKKW
  • 13. März 2025 um 11:16
  • DKKW
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    • 10. August 2025 um 10:44
    • #41

    Hallo zusammen,

    die damals noch eigenständige Gemeinde Egenbüttel im Kreis Pinneberg beteiligte sich im Jahr 1921 zum Wohl der klammen Gemeindekasse mit einer aus sechs Scheinen bestehenden Serienscheinausgabe an der damaligen Notgeldausgabenflut. Die Ausgabe besteht aus je zwei 25, 50 und 75 Pfg. Scheinen. Rückseitig sieht man verschiedene lokale Motive. Drei davon zeigen Bilder rund um den Schießstand aber Schützenvereine und Schützenfeste spielen besonders im südlichen Schleswig Holstein eine große Rolle. Egenbüttel ist seit 1973 ein Teil der Gemeinde Rellingen.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

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  • DKKW
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    • 28. August 2025 um 10:25
    • #42

    Hallo zusammen,

    auch die Gemeinde Ellerhoop (damals Amtbezirk Bevern) im Kreis Pinneberg beteiligte sich an dem Notgeld-Hype Anfang der 1920er Jahre. Die Gemeinde gehört heute zum Amt Rantzau und hatte Ende 2024 1.526 Einwohner.

    Die erste Ausgabe umfasst sechs Scheine, 2 x 25 Pfg., 2 x 50 Pfg. und 2 x 75 Pfg. Sie zeigen vorwiegend ländliche Motive aber auch die Eisenbahn obwohl Ellerhoop keinen Bahnanschluss hatte und Segler obwohl der nächste schiffbare Fluss etliche Kilometer entfernt war. Die erste Notgeldausgabe unterscheidet sich von der zweiten Ausgabe nur durch die Reihenfolge der Unterschriften:

    1. Ausgabe: Jürs, Reumann
    2. Ausgabe: Reumann, Jürs

    Ich habe nur die erste Ausgabe in meiner Sammlung, beide Ausgaben sind Massenware.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

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    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (28. August 2025 um 13:57) aus folgendem Grund: Auslassungen korrigiert

  • DKKW
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    • 10. September 2025 um 12:56
    • #43

    Hallo zusammen,

    natürlich gibt es auch Notgeldscheine aus meiner Heimatstadt Elmshorn. Darunter echte Notgeldscheine die von der Stadt und einigen Banken ausgegeben wurden. Diese Notgeldscheine sind selten und in kassenfrischer Erhaltung teuer.

    Ich zeige zunächst einmal zwei "Ungültig" gestempelte Notgeldscheine der Stadt Elmshorn. Diese Version ist ist im Lund ohne Preis aber mit dem Hinweis: Entwertete Scheine sind erheblich billiger! Ausgegebene Scheine tragen zusätzlich einen Stempel der ausgebenden Bank, Diese Scheine stehen im Katalog recht hoch (DM-Preise). In der Bucht werde diese Scheine vereinzelt angeboten.

    Im Lund stehen bei dieser Ausgaben keine Nominalwerte. Ich habe zwei Scheine zu 5 Mark bzw. 20 Mark. In der Bucht habe ich auch keine anderen Nominale gesehen.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

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  • DKKW
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    • 17. September 2025 um 11:02
    • #44

    Hallo zusammen,

    auch die Elmshorner Stadtverwaltung konnte Serienschein. Im November 1921 erschien eine sechs Scheine umfassende Serie. Wie alle Serienscheine Massenware. Sie werden einzeln und als Serie in der Bucht angeboten wobei die Preisspannweite enorm ist.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 21. September 2025 um 08:31
    • #45

    Hallo zusammen,

    die Gemeinde Erfde, auf einer Geestinsel inmitten der moorigen Eider-Treene-Niederung gelegen, gehört zur Landschaft Stapelholm und stellt fast den südwestlichen Zipfel des Landkreises Schleswig-Flensburg dar. Nur die Nachbargemeinde Tielen liegt noch südlicher.

    Im Jahr 1921 brachte die Gemeinde Erfde eine zwei Scheine umfassende Notgeldausgabe zu 50 Pfg. und 1 Mk. heraus. Obwohl als Serienscheine Massenware und auch immer wieder in der Bucht angeboten habe ich nur den 50 Pfg. Schein in meiner Sammlung.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 3. Oktober 2025 um 10:56
    • #46

    Hallo zusammen,

    heute kommen wir nach Esingen im Kreis Pinneberg. Esingen ist heute ein Ortsteil von Tornesch dass bis 1930 Esingen hieß. Esingen gilt als eins der ganz alten Dörfer Schleswig Holsteins das wohl bis in die Völkerwanderungszeit zurückgeht. Erstmals urkundlich erwähnt wurde es allerdings erst 1235.

    Es gibt zwei motivgleiche Serienscheinausgaben der Gemeinde Esingen aus dem Jahr 1921. Da sich die beiden Ausgaben nur durch die Papierstärke (dickes bzw. dünnes Papier) unterscheiden zeige ich nur eine Ausgabe. Wie alle Serienscheine sind auch diese beiden Ausgaben Massenware.

    Warum man hier allerdings auf das Motiv Friesische Trachten zurückgriff ist mir schleierhaft. Friesland ist weit weg vom Kreis Pinneberg. Als ob es keine Elbmarschen-Trachten gegeben hätte. Ich meine echte Trachten nicht diese Fake-Trachten mit denen sich die Bayern speziell zur Oktoberfestzeit kostümieren. Z.B. die echte Dachauer Tracht bekommt man kaum noch zu sehen.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 9. Oktober 2025 um 10:02
    • #47

    Hallo zusammen,

    in Eutin würde etliche Notgeldschein-Emissionen herausgegeben. Sowohl echtes Notgeld als auch Serienscheine. Ich habe hier keine kompletten Ausgaben sondern nur zwei Einzelscheine,

    Den Auftakt macht ein 100 Pfg. Schein der Landgemeinde Eutin aus dem Jahr 1921. Auf der Vorderseite eine Bäuerin die Schinken auf der Deele aufhängt. Auf der Rückseite Lachmöwen über dem Eutiner See. Es gab auch noch einen 50 Pfg. Schein. In der Bucht werden sie immer wieder mal einzeln oder als Satz angeboten. Die Preisunterschiede bei den einzelnen Anbietern sind beträchtlich. Als Serienschein eigentlich Massenware.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • 15. Oktober 2025 um 13:38
    • #48

    Hallo zusammen,

    hier nun der zweite Einzelschein aus Eutin. Es handelt sich um die insgesamt drei Scheine umfassende Serienscheinausgabe der Ev. Luth. Landeskirche mit Scheinen zu 35, 50 und 75 Pfg. die am 20.6.21 ausgegeben wurde. Auch diese Notgeldausgabe findet man immer wieder in der Bucht. Ich habe nur den 50 Pfg. Schein. Wie alle Serienscheine Massenware.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • 3. November 2025 um 09:05
    • #49

    Hallo zusammen,

    es wird Zeit mal wieder etwas Notgeld zu zeigen. In Flensburg gab es etliche Firmen und Institutionen die Notgeldscheine ausgaben. Es handelt sich dabei um echtes Notgeld aber auch Serienscheine. Wie immer sind die echten Notgeldscheine (in unzirkulierter Qualität) selten und teuer. Die Serienscheine sind Massenware.

    Ich habe nur die Serienscheinausgabe der Stadt Flensburg vom 14. März 1920. Sie umfasst drei Scheine, 2 x 25 Pfg. und 50 Pfg. Ich zeige die Scheine in unzirkulierter Qualität habe aber auch zwei Scheine mit deutlichen Gebrauchsspuren, sie wurden offenbar auch als "echtes" Notgeld benutzt.

    Motiv der beiden 25 Pfg. Scheine ist das "Tauziehen" der Deutschen und Dänen um die Mehrheit bei der Volksabstimmung das ja die Deutschen für sich entschieden so dass Flensburg beim Deutschen Reich verblieb.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 11. Dezember 2025 um 09:31
    • #50

    Hallo zusammen,

    höchste Zeit auch diesen thread mal wieder zu füttern.

    Aus Friedrichstadt gibt es Notgeldausgaben der Stadt und der Polizeiverwaltung. Bei der allersten Notgeldausgabe der Stadt aus dem Jahr 1919 und den Notgeldausgaben der Polizeiverwaltung handelt es sich um "echtes" Notgeld. Diese Scheine sind unzirkuliert selten und teuer. Ich habe nur einen einzigen Notgeldschein aus Friedrichstadt, einen 25 Pfg. Schein der Serienscheinausgabe vom 27.8.1921. Wie alle Serienscheine Massenware.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 27. Dezember 2025 um 12:08
    • #51

    Hallo zusammen,

    zumindest einen Beitrag zu den Notgeldscheinen wollte ich in diesem Jahr noch unterbringen.

    Es handelt sich um die Serienscheine der Gemeinde Garstadt. Garstedt vor den Toren Hamburgs gehörte ursprünglich zum Kreis Pinneberg. 1970 wurde sie unter dem Protest der Einwohner zusammen mit Friedrichsgabe aus dem Kreis Pinneberg herausgelöst und mit den Gemeinden Harksheide und Glashütte aus dem Kreis Stormarn zur Stadt Norderstedt vereinigt die auf Beschluss der Landesregierung dem Kreis Segeberg zugeschlagen wurde. Der Name Garstedt lebt in einer U-Bahnstation weiter.

    Es handelt sich hier um die einzige Notgeldausgabe der Gemeinde Garstedt, sie umfasste sechs Scheine, 2 x 25 Pfg., 2 x 50 Pfg. und 2 x 75 Pfg. Die Motive sind Erzählungen Gorch Focks entlehnt. Dies sollte wohl verkaufsfördernd wirken denn der aus Finkenwerder stammende Dichter Johann Kinau alias Gorch Fock hatte meines Wissens keinerlei Bezug zu Garstedt. Wie alle Serienscheinausgaben Massenware

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 13. Januar 2026 um 13:25
    • #52

    Hallo zusammen,

    diese beiden Notgeldscheine der Gemeinde Gramby vom März 1921 habe ich vermutlich schon mal beim Abstimmungsgebiet Nordschleswig gezeigt. Gramby (auch Gramm, Gram oder Grammby geschrieben) liegt ganz im Norden Schleswig-Holsteins unweit der alten Grenze von 1864. Die Einwohner stimmten mehrheitlich für den Anschluss bzw. die Rückkehr nach Dänemark.

    Es gibt verschiedene Varianten mit unterschiedlichen Serienbuchstaben (hier S) oder auch ohne Kennzeichen. Wie alle Serienscheine Massenware wobei die Scheine aus Nordschleswig am Markt ein klein wenig mehr kosten.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 16. Januar 2026 um 10:58
    • #53

    Hallo zusammen,

    heute kann ich Euch nur zwei "Halbe Portionen" zeigen :(

    Die Gemeinde Grömitz brachte am 21.5.21 eine Serie Notgeldscheine heraus: 2 x 50 Pfg, 75 Pfg. und 1 Mk. Die 50 Pfg. Scheine wurde zusammenhängend gedruckt. Zwischen den beiden Scheinen eine Art Zwischensteg mit dem Eindruck: 1 Mark. Die Perforation zur Trennung der beiden Scheine lief durch diesen "Zwischensteg)

    Ich habe nur die beiden 50 Pfg. Scheine getrennt als Einzelscheine. In der Bucht werden komplette Sätze angeboten. Dafür, dass es sich um Serienscheine handelt finde ich die Angebote recht teuer.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 27. Januar 2026 um 11:26
    • #54

    Hallo zusammen,

    der heutige Beitrag zu den Notgeldscheinen führt uns in die Hansestadt Hamburg nach Gross Flottbek. Zur Zeit der Ausgabe dieser Serienscheine war Gross-Flottbek noch eigenständige Gemeinde Im Kreis Pinneberg. 1927 wurde sie nach Altona eingemeindet und zusammen mit Altona kam der heutige Stadtteil Groß Flottbek 1938 nach Hamburg.

    Es war die einzige Serienschein-Ausgabe der Gemeinde. Es gibt auch noch Firmennotgeld der Fa. Ferd. Ehlbek aus dem Jahr 1920. Diese sind seltener als die Serienscheine der Gemeinde.Die Serie umfasste sechs Scheine von 10 Pfg. bis 1 Mk.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • 15. Februar 2026 um 17:18
    • #55

    Hallo zusammen,

    auch die Gemeinde Gross-Nordende beteiligte sich zum Wohl der Gemeindekasse am Notgeld-Hype Anfang der 1920er Jahre. Am 1.9.1921 wurde eine vier Scheine umfassende Serie zu 25, 50 und 75 Pfg. sowie zu1 Mk. aufgelegt. Es gibt Farbtöne. Gross-Nordende liegt südlich von Elmshorn an der B431 in Richtung Uetersen.

    Ich habe nur den 25 Pfg. Schein. Es handelt sich um Massenware und es ist kein Problem die komplette Serie in der Bucht zu erwerben.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 21. Februar 2026 um 14:51
    • #56

    Hallo zusammen,

    heute zeige ich einen Notgeldschein aus Nordschleswig. Es handelt sich eine Ausgabe der Stadt Hadersleben (dän. Haderslev). Es gab hier mehrere Notgeldausgabe sowohl der Stadt als auch des Kreises sowie von Banken. Die meisten Ausgaben waren echte Notgeldausgaben, dementsprechend selten und teuer in unzirkulierter Erhaltung.

    Nun, mein 50 Pfg. Schein gehört zu einer Ausgabe von Serienscheinen anlässlich der Volksabstimmung im März 1920. Es wurde ein 10 Pfg. und ein 50 Pfg. Schein ausgegeben. Wie alle Serienscheine Massenware. In der Bucht finden sie sich, die Preisspanne ist schon gewaltig.

    Auf der Rückseite sieht man die Marienkirche von Hadersleben, auch Dom zu Hadersleben, denn Hadersleben war Bischofssitz. Siehe auch Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Marienkirche_Hadersleben

    Viele Grüße
    DKKW

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    • 27. Februar 2026 um 10:50
    • #57

    Hallo zusammen,

    auch die Gemeinde Hainholz, heute ein Stadtteil von Elmshorn, brachte Notgeldserienscheine heraus, vermutlich wurden sogar zwei Auflagen produziert denn es gibt Farbunterschiede (oliv und gelboliv). Insgesamt umfasste die Serie sechs Scheine: 2 x 25 Pfg, 2 x 50 Pfg und 2 x 75 Pfg. Wie alle Serienscheine Massenware, die gelboliven Scheine sind etwas seltener als die oliven Scheine.

    Viele Grüße und ein schönes Wochenende
    DKKW

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  • DKKW
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    • 6. März 2026 um 06:42
    • Neu
    • #58

    Hallo zusammen,

    heute zeige ich die Notgeld-Serienscheinausgabe der Gemeinde Halstenbek im Kreis Pinneberg. Diese Serienscheine kamen 1921 offenbar in zwei Auflagen heraus denn es gibt Farbunterschiede (Unterdruck grau bzw. blau). Die Ausgabe umfasste sechs Scheine: 2 x 25 Pfg., 2 x 50 Pfg. und 2 x 75 Pfg. Auf der Rückseite verschiedene Darstellungen von der Arbeit der Baumschulen. Halstenbek liegt inmitten der Baumschulregion im Kreis Pinneberg. beide Farbvarianten sind Massenware.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • 20. März 2026 um 08:35
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    • #59

    Hallo zusammen,

    bevor es, wie Freitags üblich, ins Wochenende geht, beginne ich noch ein ganz großes Thema, die Notgeldausgaben der Hansestadt Hamburg. Ein schier unerschöpfliches Thema.

    Den Anfang machen zwei 1920 von der Finanzdeputation und Hauptstaatskasse Hamburg herausgegebene 50 Pfg. "Aushilfsscheine" Die Zeichnung der beiden Scheine ist gleich, sie unterscheiden sich durch die der Scheinnummer vorangestellten Buchstaben A und B. Es gibt auch Scheine ohne diese Buchstaben.

    Sie sind häufig aber nicht ganz so günstig wie die Serienscheine.

    Viele Grüße und ein schönes Wochenende
    DKKW

    Bilder

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    • 20. März 2026 um 10:17
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    von den kleinen Scheinen nun zu einem "Großen"

    Aushilfsschein der Freien und Hansestadt Hamburg
    Über 1 Milliarde Mark vom 12. Oktober 1923

    viele Grüße

    rama

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