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Postautomation der 60er Jahre

  • Rainer
  • 28. November 2023 um 14:25
  • Rainer
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    • 28. November 2023 um 14:25
    • #1

    Hier möchte ich meine Leidenschaft der Postautomation der 60er Jahre vorstellen.

    Ich beginne mit dem Versuch vom 1957 in Frankfurt die Annahme von Einschreibsendungen zu automatisieren.

    Hier war der Postbeamte wohl noch überfordert und musste einen 2. Einschreibaufklebezettel verwenden.

    Beide Briefe haben gemeinsam, das das Porto bereits mit Briefmarken voll verklebt ist-

    Einmal editiert, zuletzt von Rainer (28. November 2023 um 14:32)

  • Rainer
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    • 28. November 2023 um 14:31
    • #2

    Erst 1959 wurde der Versuch fortgesetzt, diesesmal in Düsseldorf

    Die Einschreibegebühr von 50 Pfg ist auf del R-Zettel bescheinigt. Das eingedruckte Wertzeichen der Postkarte wurde nicht entwertet.

    Zudiesen Beleg ist auch der Einlieferungsschein verhanden, für den Stempel "Muster" habe ich keine Erklärung.

  • Rainer
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    • 28. November 2023 um 16:16
    • #3

    Erst 1962 wurde ein 2. Versuch durchgeführt, jetzt wurde der Einschreibstempel direkt auf dem Umschlag aufgeschlagen. Selbstverständlich erhielt auch der Einlieferungsschein einen solchen Stempel, der Numerator wurde nach jedem 2. Stempelabschlag automatisch um 1 Stelle erhöht. Dieser Test war umfangreicher, ich kann folgende Versuchspostämter dokumentieren:

    Düsseldorf 1

    Frankfurt am Main 1

    Oberstdorf mit einem Satzbrief Heuss-lumogen, linker Seitenrand, 5 Pfg. mit Druckerzeichen 7

    Göppingen

    Stuttgart 1

    Hamburg 36

    Das Postamt Hamburg 36 führte diesen Einschreibestempel auch bei Sonderpostämtern

    Bremen 1

    Weinheim, Bergstrasse

    Diese Briefe werden selten einmal angeboten, auf Realauktionen meist zu einem Ausruf von 100,- € und bleiben unverkauft.

    So viele interessierte Spezialsammler gibt es wohl doch nicht. ;)

    Um obige Aufstellung zu komplettieren muss ich noch folgende Postämter angeben, die mir alle noch fehlen:

    • Augsburg 2
    • Würzburg 1
    • Hamburg 12
    • Hamburg-Lokstedt
    • Delmenhorst
    • Heidelberg
    • Mannheim 1

    Einmal editiert, zuletzt von Rainer (28. November 2023 um 17:00)

  • jmh67
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    • 28. November 2023 um 18:54
    • #4

    Ich erinnere mich dunkel an einen Artikel im Sammler-Express vor vielen Jahren, in dem über ähnliche Versuche mit Einschreibstempeln bei der Deutschen Post der DDR berichtet wurde. Die Details sind mir entfallen, aber es hieß wohl, dass man wegen der mangelnden Deutlichkeit der Abschläge wieder von dem Verfahren Abstand genommen habe. Bei der Deutschen Bundespost scheint es wohl auch beim Versuch geblieben zu sein?

    Jan-Martin

  • Schildescher
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    • 28. November 2023 um 19:15
    • #5

    So einen Versuchs R-Zettel habe ich auch noch auf FDC :)

    Der obere gummierte und abtrennbare Teil mit R-Nummer, Amtskennzeichen, Einlieferungspostamt und Portobetrag wurde auf den Brief geklebt, der Wiederholungsdruck auf dem unteren Teil als Quittungsbeleg dem Einlieferer ausgehändigt. Die Versuchsreihe lief in Frankfurt von August bis Oktober 1957. Quelle: Deutsche Postautomation.

    Schildescher

    Ich mag Vollstempel (keine Versandstellenstempel) folgender Gebiete;

    Bund (bis zum Mauerfall)
    Berlin (u.a. Berliner Bauten , Mi.- Nr. 42- 60)
    DR /Dt. Kolonien / DSWA

    Keulen/ Cöln/ Coeln/ Köln bis 1940

    rote besondere AFS/PFS

  • Rainer
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    • 28. November 2023 um 23:06
    • #6
    Zitat von jmh67

    Ich erinnere mich dunkel an einen Artikel im Sammler-Express vor vielen Jahren, in dem über ähnliche Versuche mit Einschreibstempeln bei der Deutschen Post der DDR berichtet wurde. Die Details sind mir entfallen, aber es hieß wohl, dass man wegen der mangelnden Deutlichkeit der Abschläge wieder von dem Verfahren Abstand genommen habe. Bei der Deutschen Bundespost scheint es wohl auch beim Versuch geblieben zu sein?

    Jan-Martin

    Aus einer Veröffentlichung der ArGe R+V-Zettel, Heft 21 aus dem Jahr 1995 kann ich folgendes mitteilen:

    1. Versuch beim Postamt Berlin W 8 (1957)


    2. Versuch bei den Postämtern (1967)

    108 Berlin

    102 Berlin

    102 Berlin ZAW

    1002 Berlin RSchA

    2 Mal editiert, zuletzt von Rainer (29. November 2023 um 21:55)

  • Rainer
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    • 28. November 2023 um 23:10
    • #7
    Zitat von Schildescher

    So einen Versuchs R-Zettel habe ich auch noch auf FDC :)

    Der obere gummierte und abtrennbare Teil mit R-Nummer, Amtskennzeichen, Einlieferungspostamt und Portobetrag wurde auf den Brief geklebt, der Wiederholungsdruck auf dem unteren Teil als Quittungsbeleg dem Einlieferer ausgehändigt. Die Versuchsreihe lief in Frankfurt von August bis Oktober 1957. Quelle: Deutsche Postautomation.

    Schildescher

    Da habe ich mit dem 5. Juli 1957 ein neues Frühdatum. :P

  • Rainer
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    • 29. November 2023 um 09:37
    • #8

    Postwertzeichen für das Posttechnische Zentralamt

    Die bekannteste Ausgabe sind wohl die 8 Werte Heuss lumogen. Aber auch andere Werte sind bekannt, diese wurden für das PTZA hergestellt und mit einem Handstempelaufdrruck "entwertet" versehen. Diese Handstempelaufdrucke sind in ** nicht prüfbar, vor übertriebenen Preisvorstellungen kann man nicht genug warnen.

    Der Wert zu 40 Pfg (Mi-Nr. 260) wurde in einem von der ursprünglichen Ausgabe abweichenden Farbton hergestellt, schwärzlichblau statt blau. Dieser Wert wird auch heute noch von Herrn Schlegel geprüft. Ich habe meben den beiden Handstempelaufdruck-Marken eine "normale" 40er Heuss lumogen zusammen gescannt um diesen Farbunterschied zu zeigen. Schön ist auch zu sehen, das diese Aufdrucke nicht nur diagonal sondern auch waagerecht und senkrecht vorkommen.

  • Rainer
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    • 29. November 2023 um 15:17
    • #9

    Wie oben erwähnt sind diese Marken ** (bis auf obige Ausnahme 40er) nicht prüfbar.

    Der Stempel Darmstadt xy wurde lediglich auf dem Gelände des PTZA verwendet, zu Ausnahme komme ich später. Daher erachte ist entwertet-Marken mit diesem Stempel für autentisch.

  • Rainer
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    • 30. November 2023 um 08:06
    • #10

    Im Testbetrieb wurden viele Möglichkeiten des Umschlages wie farbige Umschläge, Luftpostbriefe etc. getestet. Hier eine kleine Auswahl.

  • DKKW
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    • 30. November 2023 um 11:32
    • #11

    Hallo Rainer

    nur so aus Neugier bei einem mir völlig unbekannten Gebiet. Gehörten die senkrechten Striche unterhalb der Marke beim Luftpostbrief auch zu diesen Versuchen der Postautomation?

    Viele Grüße, DKKW

  • Rainer
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    • 30. November 2023 um 14:06
    • #12

    @ DKKW

    Das ist der so genannte Matrix-Code

    Nach diversen Versuchen in Labor und Praxis wurden seit Anfang der 1970er sukzessive Maschinen zur automatischen Briefverteilung eingeführt. Dabei setzte man auf die Kombination aus maschineller Lesung und manueller Codierung, das heißt Briefe, deren Postleitzahl maschinell nicht lesbar war, wurden per Kamera aufgenommen und auf einem Bildschirm einer Codierkraft dargestellt, die die PLZ ablas und eingab. Das Ergebnis von Lesung oder Eingabe war ein Code auf dem Umschlag, der die anschließende maschinelle Sortierung in Briefverteilanlagen ermöglichte.

    An dieser Stelle möchte ich auf die Seite Automation im Briefbearbeitungsbereich https://www.postautomation.de/briefbearbeitung/ hinweisen, etwas heruntersrollen.

  • Rainer
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    • 30. November 2023 um 14:59
    • #13

    Da komme ich doch gleich zur Ausstellung "Der Brief im Wandel von 5 Jahrhunderten 31.08 -- 05.09.1961

    Das PTZA hatte auf dieser Ausstellung einen Info-Stand. Dort wurden 2 Privatpostkarten verkauft, die rückseitig eine Format-Trennanzeige bzw. Codierplätze zeigen.

    Die Besonderheit dieser Ausstellung war, das der Besucher hier Post in einen Briefkasten einwerfen konnte, die nach Rückkehr den Stempel Darmstadt xy erhielt.

    Hier konnte man auch den katalogisierten Ersttagsversuchsbrief erwerben.
    Das ist die weiter oben erwähnte Ausnahme der Verwendung des Stempels Darmstadt xy.

  • Rainer
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    • 9. Dezember 2023 um 16:43
    • #14

    Auf dem Gelände des Posttechnischen Zentralamtes arbeiten verschiedene Firmen an der Postautomation. Hieh zeige ich 2 Belege der Firma SEL aus dem Jahr 1962

  • Rainer
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    • 10. Dezember 2023 um 20:48
    • #15

    ***EDIT*** 

    Diese 3 Karten möchte ich Euch nicht vorenthalten.

    Ein erster Eindruck weist auf einen Testbetrieb hin. Diese Karten sind jedoch unbekannt und werden im Handbuch Postautomation nicht geführt,

    Ein Hinweis auf missbräuchliche Herstellung dürfte das Prüfzeichen Dr. Angel sein, offensichtlich verzierte sein Stempel alles, was sich nicht rechtzeitig von seinem Schreibtisch verschwand.


    Einmal editiert, zuletzt von Rainer (16. Dezember 2023 um 17:12)

  • Rainer
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    • 11. Dezember 2023 um 15:59
    • #16

    Versuch zur ordnungsgemäßen Verarbeitung von Antwortpostkarten in Briefverteilanlagen mit Rändelleisten zu Versuchszwecken


    Die Gefahr, das Antwortpostkarten bei der maschinellen Bearbeitung aufklappen und zu Betriebsstörungen führen, wurde für zu groß erachtet.

    Daher hat die Konferenz des Weltpostvereins in Tokio beschlossen, den internationalen Verkehr mit Antwortpostkarten ab 1. Juli 1971 einzustellen.
    1992 verfügte die Generaldirektion Postdienst die Einstellung aller Druckaufträge für Antwortpostkarten, die nur noch in Deutschland für den Inlandsverkehr zulelassen waren.

  • Rainer
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    • 12. Mai 2024 um 13:45
    • #17

    Den gezeigte Belegen mit Einschreiben-Versuchsstempel der 2. Versuchsphase konnte ich im Nachverkauf das Postamt Delmenhorst hinzufügen.

    Beitrag

    RE: Postautomation der 60er Jahre

    Erst 1962 wurde ein 2. Versuch durchgeführt, jetzt wurde der Einschreibstempel direkt auf dem Umschlag aufgeschlagen. Selbstverständlich erhielt auch der Einlieferungsschein einen solchen Stempel, der Numerator wurde nach jedem 2. Stempelabschlag automatisch um 1 Stelle erhöht. Dieser Test war umfangreicher, ich kann folgende Versuchspostämter dokumentieren:



    Düsseldorf 1



    Frankfurt am Main 1



    Oberstdorf mit einem Satzbrief Heuss-lumogen, linker Seitenrand, 5 Pfg. mit Druckerzeichen 7



    …
    Rainer
    28. November 2023 um 16:16

    Abermals kann man hier erkennen, das die Postbeamten mit diesem "neumodischen Kram" überfordert waren, die Einschreibnummer wurde handschriftlich geändert.

    <3 Bei einem so kleinen Sammelgebiet habe ich mich über den Erwerb sehr gefreut! Der Umschlag wurde mit 2 Werten Heuss-lumogen frankiert und ist geprüft Schlegel BPP:D:saint:

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