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Germania-Marken der Inflazeit, Ausgabe Germania (V), 1916, 7 1/2 Pf., Mi. Nr. 99

  • DKKW
  • 23. Oktober 2023 um 12:20
  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.250
    • 23. Oktober 2023 um 12:20
    • #1

    Hallo zusammen,

    weiter geht es mit dem zweiten "krummen" Wert der Germania V-Ausgabe aus dem Jahr 1916. Während die 2 1/2 Pfg. Marke als Ergänzungswert zur 5 Pfg. Germania Kriegsdruck eingeführt worden war um die neue Postkarten- und Ortsbrief-Porto darzustellen, stellte die 7 1/2 Pfg. Marke das neue Porto für diese Sendungen dar.

    Bei der 7 1/2 Pfg. Marke existieren zwei Farbfamilien, die erron in der PHILA-DB zeigt: http://www.philadb.com/?site=list&catid=1&catuid=484&id=744

    Mi. 99a: (lebhaft)orange (Töne)

    Mi. 99b: lebhaft- bis dunkelrötlichorange

    Die Marken wurden in Bogen, Rollen und Markenheftchen gedruckt. Wie schon die 2 1/2 Pfg. Marke kamen auch die 7 1/2 Pfg. Marken bereits am 28.7.1916 an die Postschalter, wurden aber, gemäß Kohl-Hanbuch, erst mit der Portoänderung am 1.8.1916 frankaturgültig. Gelichwohl existieren Frühverwendungen vom 28.7.1916 (siehe PHILA-DB)

    Interessant ist, dass laut Aufstellung der HAN-Nummern im Michel-Spezial 2916 etliche HAN-Nummern literaturbekannt sind aber bereits seit vielen jahren nicht vorgelegt wurde,, also offenbar verschollen sind. Ob einige dieser vermissten HAN-Nummern in den letzten Jahren wieder aufgetaucht sind, weiß ich nicht,

    erron zeigt in der PHILA-DB eine recht markante Druckabweichung: Punkt über der linken Wertziffer 7 (Rasterfeld A1). Leider habe ich in meinen Dubletten werder diese noch irgend eine andere Druckabweichung gefunden.

    Zudem exisitiert laut Michel-Spezial 2016 ein Doppeldruck des Markenbildes bei der 99b.

    Ich kann beiden Farben in erschiedenen Farbtöne zeigen (linke Marken 99a, rechte Marken 99b), alle Marken infla-geprüft und farbbestimmt Bechthold.

    Viele Grüße

    DKKW

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    • DR 99a, b, 7,5 Pfg. Germania V, Ausgabe 1916, Farb(töne).jpg
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  • DKKW
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    • 24. Oktober 2023 um 11:53
    • #2

    Hallo zusammen,


    bei den Verwendungsmöglichkeiten der 7 1/2 Pfg. Marke als Einzelfrankatur bleibt es sehr übersichtlich. Die Verwendung als EF war nur im Inlandspostverkehr möglich.

    PP2: Ortspostkarte, Ortsbrief, Inlandspostkarte, Blindenschriftssendung 2. Gew.stufe

    PP3: Ortspostkarte, Drucksache 2. Gew.stufe, Blindenschriftsendung 2. Gew.stufe

    Wobei Blindenschriftsendungen generell sehr selten sind.

    erron zeigt in der PHILA-DB eine Postkarte von Freienwalde nach Neutrebbin als Fernpostkarte, ich vermute doch eher, dass es eine Postkarte in den eigenen Landzustellbezirk ist. Außerdem eine Ortsbrief aus Werdau in den eigenen Landzustellbezirk.

    Auch ich kann eine Postkarte in den eigenen Landzustellbezirk zeigen. Eine Wohlfahrtspostkarte "Invalidendank" vom September 1917 (PP2) aus Elmshorn nach Seester in der Elbmarsch.

    Viele Grüße

    DKKW

    Bilder

    • DR 99b, 7,5 Pfg auf Wohlfahrtskarte aus Elmshorn nach Seester, 1917, PP2.jpg
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    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (24. Oktober 2023 um 12:29)

  • lickle
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    • 24. Oktober 2023 um 12:18
    • #3

    In PP2 fehlt die Fernpostkarte. Das dürfte die mit Abstand häufigste Verwendung sein.

    Gruß

    lickle

  • DKKW
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    • 24. Oktober 2023 um 12:28
    • #4

    Moin lickle,

    vielen Dank für den Hinweis, wird ergänzt. Ich hatte im Michel Postgebühren-Handbuch nachgeschlagen, da ist das Fernpostkarteporto mit 10 Pfg. angegeben. Im Michel-Spezial stehen die 7 1/2 Pfg, ebenso im Germania-Hanbuch von Jäschke-Lantelme.

    Viele Grüße

    DKKW

  • lickle
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    • 24. Oktober 2023 um 12:34
    • #5
    Zitat von DKKW

    Ich hatte im Michel Postgebühren-Handbuch nachgeschlagen, da ist das Fernpostkarteporto mit 10 Pfg. angegeben.

    Ist das die erste Auflage? Ein Lagerfeuer wäre eine adäquate Anwendung. In diesem Machwerk schlägt man erst dann nach, wenn man nirgendwo sonst etwas findet und selbst dann wäre es nur für den privaten Gebrauch anzuraten.

  • erron
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    • 24. Oktober 2023 um 13:40
    • #6

    Hallo,

    wie schon bei der Germaniaausgabe zu 2 1/2 Pfennig (Mi Nr 98) erwähnt, komme ich hier zu den Wechselgeldmarken.


    Nachdem die „außerordentliche Reichsabgabe“ erhoben wurde, Briefmarken zu 2 ½ und 7 ½ Pfennig ausgegeben waren, ergab sich ein Problem bei den Postkarten-Ganzsachen mit eingedruckten Werten zu 7 ½ Pfennig (Mi. Nr. P 110) mit denen nun die öffentlichen Postkarten-Verkaufsautomaten bestückt waren.

    Geldmünzen für die Verkaufsautomaten zu 2½, 7½ Pfennig oder ½ Pfennig, um sich eine Postkarte zu ziehen, gab es ja nicht.

    Diese Verkaufsautomaten nahmen nur 5 oder 10 Pfennigmünzen an.

    Beispiel eines Postkartenautomat.

    Die Reichspost löste das Problem, in dem sie in einer gesonderten Auflage (HAN 2438.16) Bogen zu je 70 Marken zu je 2 ½ Pfennig mit durchgezähnten Seitenrand herstellte.

    Die Markenbögen hatten senkrechte Markenreihen mit dazwischenliegenden drei schmalen Leerfeldern.

    Leider gibt es keine Orginalbögen mehr.

    Eine schematische Rekonstruktion der Bögen

    Diese Seitenränder der 2 ½ Marken wurden nun von den Reichspostbediensteten händisch bzw. maschinell auf die Postkarten geklebt.

    Der Postkunde konnte nun mit seiner Geldmünze diese Ganzsachen aus den Verkaufsautomaten ziehen und erhielt eine nicht aufgeklebte postfrische lose 2 ½ Pfennigmarke als Rückgeld (Wechselgeld) dazu.

    Der nun auf der Ganzsache verbliebene, verklebte Seitenrand ist ein Hinweis auf eine Automatenpostkarte.

    Bei dieser Auslandspostkarte wurde die am Randstreifen angehaftete 2 ½ Pfennigmarke abgerissen auf die Postkarte verklebt.

    Sichtbar ist noch ein Teil des Randstreifens.


    Sind nicht oft zu finden, diese 7 ½ Pfennig Ganzsachen mit den aufgeklebten schmalen Randstreifen.

    Die 2 ½ Pfennigmarkenbogen mit den anhängenden durchgezähnten Randstreifen verloren ihren Zweck nach der erneuten Portoerhöhung am 1.10.1919.

    Alle noch vorhandenen Restbestände wurden Anfang 1921 vernichtet.

    Ein wahrhaft riesiger Aufwand, der wegen dieses ½ Pfennig dadurch entstand.

    Die Geschichte der Wechselgeldmarken ist aber noch nicht abschließend geklärt.


    Weitere Hintergrundinfos über diese Wechselmarken: Infla-Band Nr. 51.

    https://www.infla-berlin.de/17_Daten/Verlag/band-51.pdf?m=1450279197&

    und in den Infla-Berlin Berichten: Ausgabe Nr. 240.


    mfg


    erron

    http://www.philadb.com

  • DKKW
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    • 25. Oktober 2023 um 12:24
    • #7

    Hallo zusammen,

    lickle Von Bücherverbrennungen halte ich gar nichts.

    erron Vielen Dank für Deine Erklärungen, auch wenn die Geschichte der Wechselgeldmarken noch nicht abschließend geklärt ist.

    Hier nun eine Fernpostkarte aus der PP2 mit Einzelfrankatur 7 1/2 Pfg von Bad Salzbrunn nach Berlin vom23.7.17.

    Viele Grüße

    DKKW

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    • DR 99b, 7,5 Pfg. Germania v-Ausgabe auf Fernpostkarte 7.1917, PP2.jpg
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    • 6. November 2023 um 16:14
    • #8

    ergänzend möchte ich dann die Zusammendrucke aus Automatenrollen zeigen.
    Mi Nr. 98 mit 99 a und b ; S11, S12, S13, S14

    viele Grüße

    rama

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    • 10. November 2023 um 20:22
    • #9

    als waagerechtes Paar

    Marburg (Lahn)1a 13.11.16 nach Königsbrück (Sacchsen)


    und Wittichenau 18.10.1917 nach Görlitz

    viele Grüße

    rama

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    • 10. November 2023 um 20:31
    • #10

    als Viererstreifen
    Altona (Elbe) 1g 27.10.1918 nach Osnabrück


    Auslandsbrief Zellamehlis (Thüringen) 20.1.20 nach Genf(Schweiz)

    viele Grüße

    rama

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    • 10. November 2023 um 20:47
    • #11

    dieser Beleg passt auch in andere Rubriken

    Cöln 20.1.1919 nach Kaiserslautern
    Bürgermeisterzensur: Offene Aufgabe und durch geprüft Oberbürgermeister der Stadt Cöln (war damals DR. Konrad Adenauer unser späterer Bundeskanzler.

    viele Grüße

    rama

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