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  5. Deutsches Reich 1872–1945

Germania Ausgabe des DR o. Wz, 20 Pfennig, Mi. 72

  • erron
  • 11. August 2022 um 11:14
  • erron
    Moderator
    Beiträge
    2.505
    • 11. August 2022 um 11:14
    • #1

    Hallo.

    Die 20 Pfg-Marke gibt es in drei Farbvarianten.

    In dem Farbentopf "a" tummeln sich verschiedene Varianten, die von hell - dunkelultramarin gehen.

    Diese Palette kommt in der ganzen Verwendungsdauer vor.

    Postfrisch bei 160 Michelwert. In gebrauchter Erhaltung: Massenware.

    Die eigenständige Farbe "b", lilaultramarin [violettblau] kommt in den Jahren 1903 bis Ende 1905 vor.

    Sie hat einen nicht zu übersehenden Rotanteil im Farbenspektrum.

    Die Bewertungen in gestempelter Erhaltung liegen bei ca.100 MichelEuro. Postfrisch bei 2.000 Michel.


    Eine seltene Farbe ist die Farbe "c", grauultramarin [graublau].

    Diese graublaue Farbe fällt einem sofort ins Auge.

    Sie kommt vereinzelt in den Jahren 1903 bis 1905 nur in einer Teilauflage der Hausauftragsnummer: HAN 1026 vor.

    Der Michelkatalog gibt für diese seltene Farbe in gestempelter Erhaltung einen Wert von 1.700 Michel an.

    In Postfrisch liegt sie bei 10.000 Michel .

    Zum Vergleich

    mfg

    erron

    http://www.philadb.com

  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.428
    • 11. August 2022 um 16:00
    • #2

    Hallo zusammen,

    erron Vielen Dank fürs zeigen der verschiedenen Farb(familien) ich hätte hier gerade mal die a) Farbe zeigen können.

    Offenbar sind die Druckabweichungen bei der 20 Pfennig Germania o. Wz. nicht so zahlreich. Germaniafan beschreibt diesen Abschnitt in der PHILA-DB als "Baustelle" Ich selbst habe bei meinen Dubletten nichts gefunden. http://www.philadb.com/?site=list&catid=1&catuid=483&id=468

    Viele Grüße

    DKKW

  • erron
    Moderator
    Beiträge
    2.505
    • 15. August 2022 um 13:00
    • #3

    Hallo.

    Die Frankaturmöglichkeiten einer portogerechten Einzelfrankatur waren beschränkt.

    Im Inland gab es zwei Möglichkeiten,

    als Brief im Fernverkehr mit einem Gewicht ab 20 bis 250 Gramm und

    als schwere Drucksache ab 250 bis 500 Gramm.

    Im Auslandsverkehr war nur eine Möglichkeit gegeben.

    Einzelfrankatur, frankiert mit einer 20 Pfg-Marke, hier mal in der Farbvariante violettblau "b", mit einem Gewicht bis 20 Gramm.

    Versendet von Hamburg am 15.6.02 nach Gais in die Schweiz.

    mfg

    erron

    http://www.philadb.com

  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.428
    • 15. August 2022 um 19:09
    • #4

    Hallo zusammen,

    ich kann einen Auslandsbrief mit der Mi. 72a zeigen, Der Absendeort Oesby (heute dän. Øsby) liegt in Nordschleswig an der Straße von Hadersleben nach Ärösund.

    Der Brief lief 1902 nach Fredericia in Dänemark, dass war nicht mehr Grenzrayon, deshalb volles Auslandsporto.

    Viele Grüße

    DKKW

    Bilder

    • DR 72a, Auslandsbrief aus Oesby nach DK, 1902.jpg
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      • 119
  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.428
    • 1. Februar 2023 um 11:13
    • #5

    Hallo zusammen,

    heute zeige ich eine eingeschriebene Auslandspostkarte mit Nachnahme aus Hermsdorf (Mark) nach Grindelwald in der Schweiz aus dem Jahr 1906. Aufgrund des Stempeldatums hatte der Händler die Karte falsch als MIF mit Germania m. Wz. ausgezeichnet (was sich für mich positiv im Preis bemerkbar machte). Zu Hause fand ich aber keine Spur eines Wasserzeichens. Vermutlich war man im Postamt Hermsdorf noch immer damit beschäftigt den Restbestand an 20 Pfg. Marken ohne Wz. zu verkaufen.

    Auch hier haben wir wieder eine "schöne" Mischfrankatur. 10 Pfg. Porto für die Auslandspostkarte und 20 Pfg. Einschreibegebühr. Die Nachnahmegebühr wurde bei Auslandssendungen immer vom einzuziehenden Betrag abgezogen (und in der Regel vom Absender vorher draufgeschlagen), Auslandsnachnahmesendungen waren immer als Einschreiben zu verschicken. Ganzsachen mit Zusatzfrankatur werden immer als Mischfrankatur (MIF) angesehen.

    Viele Grüße

    DKKW

    Bilder

    • DR 72a, 20 Pfg. Germania o. Wz auf 10 Pfg. Ganzsachenpostkarte als eingeschriebene Postkarte in die Schweiz, 1906.jpg
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  • rama
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    1. April
    • 20. Dezember 2023 um 09:46
    • #6

    Hab hier einen eingeschriebenen Ortsbrief mit MI 72

    Dresden-Altstadt 21 6.8.03 nach Dresden-Plauen 6.8.03

    auf Vordruckumschlag: handschriftliche 8 oberhalb des R-Zettels könnte auf Nachgebühr hindeuten.

    viele Grüße

    rama

  • erron
    Moderator
    Beiträge
    2.505
    • 20. Dezember 2023 um 11:56
    • #7

    @rama,

    dein Ortsbrief wurde mit Nachporto belegt.

    Ortsbrief bis 20 Gramm: 5 Pfg.

    Einschreiben: 20 Pfg.

    Somit fehlen 5 Pfg.

    Für unzureichend freigemachte Briefe wurden im Orts-und Nachbarortsverkehr bis Ende Juli 1906 nur der einfache Fehlbetrag und ein Zuschlag von 3 Pfennig (Drucksachenporto) erhoben.


    mfg


    erron

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