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Pfennig Ausgaben des DR, 20 Pf, Mi.42

  • DKKW
  • 5. Juli 2022 um 12:10
  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.067
    • 5. Juli 2022 um 12:10
    • #1

    Hallo zusammen,

    bei der 20 Pfennig-Marke unterscheidet der Michel drei Haupt- und zwei Nebenfarben. Immerhin kann ich vier von fünf /farbbestimmt bzw. geprüft) zeigen.

    42a: mittel- bis lebhaftviolettultramarin,1880/81

    42aa: lebhaftgrauultramarin, 1880/81 und 1884/85, fehlt mir obwohl gar nicht so teuer

    42b: mittelultramarin, 1882-85

    42ba: lebhaftultramarin, lebhaftkobalt, 1885/86

    42c: dunkelultramarin, 1886-89

    Typische Einzelfrankaturen

    im Inlandspostverkehr:

    Fernbrief, 2. Gewichtsstufe

    Drucksache, 3. Gewichtsstufe

    Rückschein

    Postvorschuss bis 10 Meilen

    Laufschreiben

    Postanweisung bis 100 Mark

    im Auslandspostverkehr:

    Brief, 1. Gewichtsstufe

    Geschäftspapiere

    Rückschein

    Die von mir gezeigte DR42ab weist den Plattenfehler "weißer Querstrich links an/oder durch 2 der rechten Wertangabe 20" auf

    Viele Grüße

    DKKW

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    • DR 42a, b, baIII, c, 20 Pfennig, Farben u. Plattenfehler.jpg
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  • DKKW
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    9.067
    • 6. Juli 2022 um 13:11
    • #2

    Hallo zusammen,

    heute zeige ich zwei Feldmerkmale die nicht im Handbuch katalogisiert sind.

    Bei der linken Marke, einer DR 41aa, ist der Außenrahmen oben rechts neben der Rosette nur noch eine ganz dünne Linie. Das sollte wohl eher eine Druckzufälligkeit sein.

    Bei der rechten Marke, einer DR 41c, ist der Außenrahmen oben links um die Rosette deformiert und gebrochen.

    Schließlich noch eine andere Ausprägung des Plattenfehlers 41III. Manfred Wiegand zeigt in seinem Handbuch vier Untertypen. Leider ist die Marke links oben etwas verfärbt.

    Viele Grüße

    DKKW

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    • DR 41, Feldmerkmale.jpg
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    • DR 41 III.jpg
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  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    9.067
    • 7. Juli 2022 um 12:31
    • #3

    Hallo zusammen,

    nachdem ich eben das Siegel auf der Rückseite gezeigt habe hier nun die Vorderseite dieser portopflichtigen Kirchendienstsache der 2. Gewichtsstufe aus Horst in Holstein nach Barmstedt aus dem Jahr 1883.

    Portogerecht frankiert mit einer 20 Pfennig Marke, wohl DR 42b. Obwohl die Elmshorn-Barmstedter Eisenbahn erst Jahre später gebaut wurde war dieser Brief lauf rückseitigem Ankunftstempel drei Stunden später in Barmstedt. Davon kann die heutige Post nur träumen.

    Viele Grüße

    DKKW

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    • DR 42b, portopflichtige Dienstsache, 2. Gewichtsstufe, 1883.jpg
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  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    9.067
    • 14. Juli 2022 um 12:11
    • #4

    Hallo zusammen,

    noch eine 20 Pfennig (DR 42c) als EF im Inlandspostverkehr, Diesmal auf einem Rückschein aus Winnemark (Postamt Eckernförde) zurück nach Karby vom 19.12.1889.

    Viele Grüße

    DKKW

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    • DR 41, Rückschein, 1889.jpg
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    • DR 41, Rückschein, 1889, Adressseite.jpg
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    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (14. Juli 2022 um 12:55)

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    9.067
    • 18. Juli 2022 um 10:02
    • #5

    Hallo zusammen,

    heute zeige ich eine 20 Pfennig Einzelfrankatur auf Brief aus Lübeck nach Kolding in Dänemark aus dem Jahr 1884. Es sollte sich um eine DR 42b handeln. Der Brief stammt aus der Brandorff-Lorrespondenz von der ich an anderer Stelle berichtet hatte.

    Die Marke wurde mit dem Kreisstempel "Lübeck 1a 4.8.84 4-5N" entwertet. Auf der Rückseite der Kreisstempel "Kolding 5.8. 1 Post" als Ankunftstempel.

    Viele Grüße

    DKKW

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    • DR 42b, Auslandsbrief nach DK, 1884.jpg
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    Moderator
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    • 28. Juli 2022 um 20:15
    • #6

    Fünf Farbvarianten führt der Michelkatalog auf.

    Davon vier Frühauflagen.

    und eine Spätauflage.


    Aber nur zwei Plattenfehler.

    Da wäre der erste Plattenfehler, ein weißer Querstrich links an der rechten "2" von "20", der zugleich noch vier Typen aufweist.

    Type "a". Der weiße Querstrich beginnt an dem "I" von Pfennig , liegt unter dem "G" geht bis kurz zum Fuß der "2".


    Type "b".

    Type "b" beginnt wieder am "I", nun im oberen Fuß des "G" zu finden und geht bis kurz vor die "2".

    Type "c".

    Type "c", der weißer Querstrich beginnt wieder am "I", im oberen Fuß und geht durch die "2" und darüber hinaus.

    Type "d".

    Type "d", dieser weiße Querstrich fängt nun nicht mehr am "I" an, verschiebt sich zum "G", ist nun mittag im "G" und mittig in der "2" und darüber hinaus.

    Die Bewertungen liegen bei 60 MichelEuro, je nach Sichtbarkeit der verschiedensten Typen.


    Dafür sind beim zweiten Plattenfehler keine unterschiedlichen Typen vorhanden.

    Nur ein Zwilling hat er.

    Da beim Druckvorgang der Pfennigserie nur die Wertziffern zu 10; 20; 25 und 50 an den Druckplatten ausgetauscht wurden, kommt dieser Fehler auch auf der 25 Pfg-Marke (Nr 43) vor.

    PF IV: Breite Einkerbung rechts neben unterer Mittelspitze, bzw. wie bei der 25 Pfg-Marke: Einbruch ins Markenbild Mitte unten.

    Die Bewertung von 100 MichelEuro liegt nicht so hoch wie bei der 25 Pfg-Marke.

    mfg

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    rama
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    • 29. Juli 2022 um 11:50
    • #7

    hab den hier noch:

    DR MiNr 42 aa Frühdatum vom 14.9.1880

    als Senkrechtes Paar auf Einschreiben von DANZIG nach Stolp /Pommern

    viele Grüße

    rama

  • DKKW
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    • 2. November 2022 um 13:06
    • #8

    Hallo zusammen,

    hier noch eine Mi. 42c, dunkelultramarin, auf Auslandsbrief aus Mögeltondern nach Solyst pr. Jyderup aus dem Jahr 1889. Kein Absendervermerk, aber mit den Zierelementen auf der Rückseite eventuell aus dem Schloss Schackenburg. Das 1859 errichtete Jagdschloss Solyst beherbergt heute eine Realschule. Die Comtesse Lerche gehörte wohl dem dänischen Adelgeschlecht der Grafen Lerche von Lerchenborg an.

    Viele Grüße

    DKKW

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    rama
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    • 25. April 2023 um 09:07
    • #9

    Auf einem mehrfach verwendeten Umschlag war diese Frankatur zu finden. Die Rückantwort war dann dann mit dem Preiußenstempel Liebeseele.

    DR 42 - 20 Pfg als Einzelfrankatur vom 26.7. 1883 aus Swinemünde


    viele Grüße

    rama

  • bergfreund
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    • 6. Januar 2024 um 21:38
    • #10

    Guten Abend zusammen,

    ich habe eine 42 (b), welche rückseitig von Wiegand etwas erhöht signiert ist. Mit Bleistift ist ein Vermerk eines Preussen-Stempels, wohl Pr 902 zu erkennen und PF. Ich bekomme allerdings nicht heraus, welcher PF hier vorliegen soll.

    Hat jemand bei Gelegenheit Zeit/Erfahrung und ein schärferes Auge als ich?

    Vielen Dank im Voraus!

    bergfreund

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    Meine Sammelgebiete: Bund, Deutsches Reich, ggf. Berlin

  • erron
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    • 7. Januar 2024 um 08:08
    • #11

    bergfreund ,

    ist der PF "fehlende Linie unter F von Pfennig".

    diese, nicht im Michel aufgeführten PF, werden wohl im Handbuch der Arge Krone & Adler sein.

    Literatur - Arge Krone Adler
    www.arge-krone-adler.de

    mfg


    erron.

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  • bergfreund
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    • 7. Januar 2024 um 08:45
    • #12

    Vielen Dank für die kompetente Antwort. Da werde ich auf der Homepage der Arge mal stöbern :)

    Viele Grüße

    Meine Sammelgebiete: Bund, Deutsches Reich, ggf. Berlin

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