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DR 727 Plattenfehler oder was?

  • bergfreund
  • 5. Juni 2022 um 21:57
  • bergfreund
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    • 5. Juni 2022 um 21:57
    • #1

    Guten Abend zusammen,

    die Frage nach echten oder vermeintlichen Plattenfehlern ist eine der beliebtesten im Forum.

    Ich bekenne mich schuldig, auch eine Frage aus dem Bereich zu haben.

    Ich habe einen Danzig-Abschiedssatz erworben und die 50 Pfg. (Mi.Nr. 727) zeigt eine auffällige Unterbrechung in der unteren rechten 50.

    Ist Euch das bekannt, ggf. auf auf der Stammmarke? Ich bin nicht fündig geworden.

    Viele Grüße

    bergfreund

    Meine Sammelgebiete: Bund, Deutsches Reich, ggf. Berlin

  • labarnas
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    • 7. Juni 2022 um 07:11
    • #2

    bergfreund, es ist nicht mein Sammelgebiet. Doch ich möchte Dir gern meine Meinung dazu schreiben. M. E. ist das die 296 (Juni 1939), die später mit dem Aufdruck versehen wurde. Die 296 wurde in der Postdruckerei Danzig im Buchdruck erstellt. Der Buchdruck ist ein Hochdruckverfahren. Dabei werden die erhabenen, d. h. die druckenden Bildanteile, gleichmäßig eingefärbt. Die tiefer liegenden Bildanteile erhalten keine Farbe. Die Druckform wird mit hohem Druck gegen das Papier gepresst. Bei der 296 ist die erhabene Fläche die lebhaftblaue Farbe. Die weißen Flächen sind das nicht bedruckte Papier. Es hat also etwas "quer" über den Wertziffern "50" gelegen. Es ist meiner Meinung im Gebrauch der Druckplatte entstanden, nicht bereits in der Herstellung. Es ist immer eine Besonderheit, aus meiner Sicht sammelwürdig.

    viele Grüße und danke für das Zeigen :)

    labarnas

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler - Koordinator im Philaforum - Web-Seite der FG

    Literaturliste (Stand Januar 2022)

  • bergfreund
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    • 9. Juni 2022 um 17:08
    • #3

    Hallo labarnas, vielen Dank für die ausführliche Darstellung die ich gut nachvollziehen kann. Dann wäre es eine klassische Druckzufälligkeit. Na ja, ist ja auch was besonderes. Falls es hier überhaupt eine Danzig-Sektion gibt, werde ich die Marke auch dort vorstellen und dann die Marke in meine Sammlung integrieren :)

    Vielen Dank und viele Grüße

    bergfreund

    Meine Sammelgebiete: Bund, Deutsches Reich, ggf. Berlin

  • labarnas
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    • 10. Juni 2022 um 08:09
    • #4

    @bergfreund, sicher kann man Druckzufälligkeit schreiben. Habe mal auf Deine Antwort gewartet. Denn es ist ja logisch zum Buchdruck folgendes vorhanden und insofern wirklich, ob es ein begrenzter Zufall (Druckzufälligkeit) oder doch etwas mehr ist:

    1. es ist ja ein "natürlicher" blauer Steg zwischen den Wertziffern "5" und "0" vorhanden
    2. würde da etwas darüber liegenden und auch den tiefer liegenden weißen Raum der Wertziffern so ausfüllen, müsste man einen weißen Strich am Zwischenraum (wie bei einer Putze) sehen
    3. das zwei Teile in der gleichen Weise in den Zwischenraum kommen ist eher unwahrscheinlich

    So sieht es eher nach einem Herstellungsmangel aus (vor dem Druck).

    beste Grüße :)

    labarnas

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler - Koordinator im Philaforum - Web-Seite der FG

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  • bergfreund
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    • 10. Juni 2022 um 20:34
    • #5

    Hallo labarnas,

    ich hatte es in der Woche nicht früher geschafft, ins Forum zu schauen. Nett, dass Du Dich erneut meldest. Das mit Positiv und Negativ ist immer etwas schwierig für mich. Im Buchdruck ist auf der Platte die blaue Fläche erhaben, die 50 war also eine Vertiefung. Dann hat z.B. ein Papierschnipsel quer drübergelegen?

    Wenn Du sagst, es könnte mehr als eine Druckzufälligkeit genannt werden, geht das dann in die Richtung primäre, sekundäre und tertiäre Plattenfehler? Das habe ich bei den Brustschilden auch noch nicht ganz verstanden.

    Viele Grüße ;)

    Mark

    Meine Sammelgebiete: Bund, Deutsches Reich, ggf. Berlin

  • labarnas
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    • 11. Juni 2022 um 05:42
    • #6

    Guten Morgen,

    das mit dem "Papierschnipsel", mit dem etwas darauf liegen habe ich schon geschrieben. Das ist schon möglich (theoretisch). Aber alles was aufliegt ist erhaben, hat eine eigene Dicke. Diese Höhe nimmt keine Farbe an und man hätte einen weißen Rand, fein, wie bei einer Putze. Sehe ich aber auf der Marke nicht.

    Habe hier mal eine offizielle Quelle, da wird das für mich gut erklärt Begriffsbestimmung BPP Punkt 4.5 - klick

    nach meiner Lesart zu obigen Quelle (so bei den Berliner Bärenmarken):

    Primärfehler = vor Beginn der Herstellung der Druckplatte vorhanden => meist in einer Spalte (wegen Kopieren der Urmarke im Offsetdruck), kommt auf jedem Schalterbogen vor

    Sekundärfehler = beim Erstellen (Umkopieren) der Druckform entstanden, kommt auf jedem Schalterbogen vor

    Tertiärfehler = durch Abnutzung der Druckform (Bärenmarken anders, Fehler der nur auf einem Schalterbogentyp vorkommt).

    In der Quelle wird noch der Begriff "Feldmerkmal" genannt.

    Grüße :)

    labarnas

    ein PS Plattenfehler sollen nach der Quelle nur sekundäre und tertiäre Fehler sein. Richtig? Die 2 A XVII des Michel und so auch geprüft der Berliner Bären (Berlin & Brandenburg) ist ein Primärfehler.

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler - Koordinator im Philaforum - Web-Seite der FG

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  • bergfreund
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    • 12. Juni 2022 um 13:21
    • #7

    Hey,

    das mit der Höhe des eventuellen Partikels sehe ich auch so.

    Aber um ehrlich zu sein, ich habe immer noch keine Idee, wie ich meine Abweichung nun beschreiben würde?

    Wenn man sich den Buchdruck vorstellt, wie Du es gut beschrieben hast, kann das eigentlich kein Plattenfehler sein, sowas grobes und dann zwei Strukturen betreffend.
    Vielleicht treffe ich ja irgendwann mal jemand, der sagt, klar, DAS ist es. Das mit den Berliner Bären werde ich noch lesen.

    Dir noch einen entspannten Sonntag

    Gruß Mark

    p.s.: Ja, das mit den PF nur sekundär+tertiär habe ich auch so verstanden. Bei Primär ist die Vorlage der Druckplatte schon "kaputt". Gibt es dafür
    Beispiele, fragt man sich, oder nennt man das in der Praxis auch einen PF

    Meine Sammelgebiete: Bund, Deutsches Reich, ggf. Berlin

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    • 12. Juni 2022 um 17:41
    • #8

    https://sammeln-spezial.de/plattenfehler-in-der-philatelie/

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    Gruß kartenhai

  • labarnas
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    • 12. Juni 2022 um 18:27
    • #9

    @bergfreund, hatte ja schon oben geschrieben, dass es vermutlich m. E. eine unsauber hergestellte Form sein kann. Mir ist nicht bekannt, ob hier die Molettentechnik oder Galvanotechnik verwendet wurde. Meist wird eine Anzahl nach der Herstellung zu einem Klischee zusammengesetzt. Dieses wird anschließend vervielfältigt. Ist im Urstöckel der Fehler = Primärfehler. Kommt es beim Übertragen ins Klischee oder beim Vervielfältigen zu einem Fehler, dann ist es ein Sekundärfehler.

    mal eine für mich schicke Quelle zum Einlesen in die Druckverfahren aus der Sicht von Briefmarken - klick die hier ist etwas umfassendere, beschreibt jedoch die Galvanotechnik - klick

    Bei der Michel-Nr. 2 A der OPD Berlin - 6 Pf.-Marke - ist das Druckverfahren der Offsetdruck. Es wurde zu dieser Zeit bereits mit Film gearbeitet. Der Primärfehler ist eine Delle im "g" von Pfg. Weil damals der Film für das Umkopieren knapp war, wurde "nicht brauchbare" Bestandteile beim Übertragen auf die Druckplatte herausgenommen und die Reststücke verwendet. Somit kommt es zu einem Versatz des Plattenfehlers in der jeweiligen Bogenfeldreihe. Eigentlich dürfte dieser nicht im Katalog stehen und somit auch nicht geprüft werden. Nach der eigenen Vorgabe der BPP e. V. sollten Primärfehler nicht geprüft werden. Dieser Fehler ist sogar beim 2 B - Bogen (mit Durchstich) vorhanden und relativ teuer bewertet.

    Mir persönlich ist bei solchen markanten Dingen es egal, was andere meinen oder schreiben. Bei mir hätte so eine Rarität einen entsprechenden Platz in der Sammlung.

    Würde bei Deinem Weg Dir empfehlen nachzuschauen ob es eine Sammelgemeinschaft Danzig gibt, was ein Prüfer dazu für eine Auffassung hat. Nicht prüfen lassen, sondern sich die Abweichung erklären lasse. Das könntest Du machen.

    Schauen könntest Du noch auf die Rückseite. Buchdruck führt bei postfrischen Marken zu einem erhabenen Durchdruck des Bildes. Ist der Steg da auszumachen?

    wünsche schon mal eine gute Woche :)

    labarnas

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler - Koordinator im Philaforum - Web-Seite der FG

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