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Fluoreszenz oder Phosphoreszenz?

  • KlausR.
  • 12. Mai 2019 um 09:32
  • Online
    KlausR.
    Stamm Mitglied
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    1.364
    • 12. Mai 2019 um 09:32
    • #1

    Hallo,

    habe mir kürzlich beide Prüflampen gekauft (Fluoreszenz 366 nm-Röhre, Phosphoreszens 254 nm-Röhre) und verschiedene Marken damit bestimmt. Die Luxemburg 713 und 830 wurde in beiden Ausführungen ausgegeben, und leuchtet bei beiden Lampen ganzflächig auf. Die Frage war, um welchen der beiden Prozesse es sich handelt.

    Im Wiki steht zu diesem Thema: "Fluoreszenz ist jedoch dadurch gekennzeichnet, dass sie nach dem Ende der Bestrahlung rasch (meist innerhalb einer Millionstel Sekunde) endet. Bei der Phosphoreszenz hingegen kommt es zu einem Nachleuchten, das von Sekundenbruchteilen bis hin zu Stunden dauern kann."

    Luxemburg und Fluoreszenz-Röhre: Leuchten ist hell und bei Abschalten der Lampe fast schlagartig weg.

    Luxemburg und Phosphoreszenz-Röhre: Leuchten ist schwach und klingt bei Abschalten der Lampe langsam ab.

    Portugal 1323 (nur Phosphoreszenz) und Fluoreszenz-Röhre: Leuchten ist schwach und klingt bei Abschalten der Lampe langsam ab

    Portugal 1323 und Phosphoreszens-Röhre: Leuchtet ist ebenfalls schwach und klingt bei Abschalten langsam ab.

    Ich würde daraus den Schluss ziehen, dass eine Fluoroszenz-Prüflampe ausreicht, um beide Typen mittels Leuchstärke und Abklingdauer voneinander unterscheiden bzw. bestimmen zu können. Wie sind die Erfahrungen anderer Sammler?

    Klaus

  • jmh67
    Stamm Mitglied
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    1.264
    • 12. Mai 2019 um 18:25
    • #2

    Zwei Beispiele reichen nicht für ein solches Statement.

    Schau dich zum Beispiel mal auf http://adminware.ca/machin/ um in Sachen Phosphoreszenz. Es gibt mehrere Arten von Leuchtstoffen, manche reagieren auf kurz- und langwelliges UV-Licht, manche nur auf eines. Unter anderem gibt es phosphoreszierende Stoffe, die gar nicht fluoreszieren. Optische Aufheller wiederum identifiziert man unter der langwelligen UV-Lampe.

    Welcher Prozess "es ist", kann man daher manchmal ohne Kenntnis der vom jeweiligen Postunternehmen verwendeten Technologie nicht sagen, in anderen Fällen ist es dagegen klar. Kurzum, du wirst auf Dauer beide UV-Lampen brauchen.

    -jmh

  • Online
    kartenhai
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    • 12. Mai 2019 um 18:43
    • #3

    Da ist es einfacher, Phosphor-Streifen bei englischen Marken zu erkennen, wenn man sie von der Seite aus betrachtet. Ob man das auch mit bloßem Auge erkennt, wenn die ganze Marke mit Phosphor überzogen ist, weiß ich nicht.

    Gruß kartenhai

  • Burkhardt
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    19. Dezember 1965 (60)
    • 13. Mai 2019 um 13:56
    • #4

    Fluoreszens reagiert auf 366nm, Phosphoreszens auf 254nm. Phosphoreszens kann man "aufladen", es leuchtet also etwas nach. Am besten im abgedunkelten Raum prüfen. Meist haben die Üblichen Prüflampen sowohl die billigen Chinalampen als auch die teuren Prüflampen der Philatelieausstatter (ebensfalls meist Chinaprodukte) kein wellenlängenreines Licht. So kommt es zu undeutlicheren Reaktionen. Wirklich wellenlängenreine Lichquellen gibt es im Laborbedarf, da legt man aber schnell 500€ und mehr an. Ich habe mir einen Schuhkarton zurechtgeschnitten um die jeweilige Lampe hinein zu legen und durch ein kleines Sichtfenster die Marke zu beobachten. So erkennt man die Reaktionen am besten, ohne den ganzen Tag das Haus verdunkelt haben zu müssen. Bedenkt aber, auch das menschliche auge muß sich eine gewise Zeit ans Licht gewöhnen, eben mal kurz drüberschauen funktioniert nicht so gut ;) Und bitte nicht direkt in die Lichtquellen schauen, schädigt die Augen.

  • sherlock
    Gast
    • 16. Mai 2019 um 09:04
    • #5

    Mal 'ne Frage:

    Gibt es Kombigeräte, um Phosphoreszenz und Fluoreszenz zu erkennen oder werden dafür separate Leuchten benötigt? Welche Geräte sind zu empfehlen?

    Grüße,

    Sherlock

  • Online
    kartenhai
    Stamm Mitglied
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    • 16. Mai 2019 um 09:49
    • #6

    Die gibt es: z. B.:

    https://shop.afterbuy.de/-Leuchtturm-Do…a13926204_u764/

    Gruß kartenhai

  • Burkhardt
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    • 16. Mai 2019 um 10:15
    • #7

    Es gibt umschaltbare Geräte, die haben dann 2 Leuchtmittel, ich nutze jeweils eine Chinalampe entsprechender Wellenlänge, kosten so um die 20€ pro Stück. Man muß sich aber über oben beschriebene Probleme bewusst sein. Eine möglichst hohe Wattzahl bringt ggf. Vorteile, generell abzuraten ist von Geräten mit Leuchtdioden, da die Streuung da noch größer ist, es sollten schon Leuchtröhren drin sein.

  • Burkhardt
    neues Mitglied
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    19. Dezember 1965 (60)
    • 16. Mai 2019 um 10:22
    • #8

    kartenhai Die von dir gezeigte Lampe hat den oberen Wellenlängenbereich für Fluoriszenz bei 380nm, optimal sind aber 366nm. Da zeigt sich schon, das auch ungeeignete Werkzeuge unter bekannten Namen verkauft werden. Diese Lampe würde ich persönlich nie kaufen.

  • Winnir
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    22. Oktober 1958 (67)
    • 16. Mai 2019 um 10:56
    • #9

    Hallo ,

    Schaut mal auf der Seite ganz unten ,ich glaube

    diese ist besser geeignet.

    Lg Winnir

    Winnir

    Suche Tauschpartner für Berlin, DDR , BRD gestempelt . 


    Lg winnir

  • sherlock
    Gast
    • 17. Mai 2019 um 11:47
    • #10
    Zitat von Burkhardt

    kartenhai Die von dir gezeigte Lampe hat den oberen Wellenlängenbereich für Fluoriszenz bei 380nm, optimal sind aber 366nm. Da zeigt sich schon, das auch ungeeignete Werkzeuge unter bekannten Namen verkauft werden. Diese Lampe würde ich persönlich nie kaufen.

    Wie wirkt sich der Wellenlängenbereich auf die Reaktion der Marke aus? Zeigt sich dadurch keine oder nur eine geringere Fluoreszenz?

  • Online
    KlausR.
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.364
    • 17. Mai 2019 um 17:39
    • #11

    Hallo,

    Zitat von sherlock

    Wie wirkt sich der Wellenlängenbereich auf die Reaktion der Marke aus? Zeigt sich dadurch keine oder nur eine geringere Fluoreszenz?

    ich habe gerade nochmal den Test mit den beiden oben genannten Luxemburg gemacht. In der Leuchtturm Phosphoreszens-Lampe ist eine Röhre von Philips:

    Philips TUV 4W/G4 T5

    EAN 8711500638724, Product Code 871150063872427

    Das Spektrum sieht so aus:

    Maximum bei 254 nm, und ein wenig bei 350 und 390 nm sowie darüber. Bei beiden Marken wird Fluoreszens angeregt, zwar schwächer als mit der speziellen Fluoreszens-Lampe, aber sie wird angeregt. Das Abklingen bei Abschalten ist subjektiv nicht so schnell wie bei der Fluoreszenz-Lampe, aber doch deutlich schneller als das einer Phosphoreszens.

    Ich würde daher das Abklingverhalten zur Diagnose heranziehen, und da Fluoreszens prinzipbedingt (wesentlich) schneller abklingt, wohingegen bei Phosphoreszens ein deutliches Nachleuchten zu verzeichnen ist, scheinen beide Lampen jeweils gut geeignet für beide Phänomene, eine Speziallampe für jedes Phänomen ist m.E. nicht notwendig. Man sollte allerdings einen möglichst dunklen Raum haben, ohne Fenster und mit nicht zuviel Licht durch die Türspalten.

    Klaus

  • sherlock
    Gast
    • 18. Mai 2019 um 03:29
    • #12

    Hallo Klaus,

    vielen Dank für Deine Antwort. Werde mir dann wohl die Doppel-UV-Lampe von Leuchtturm besorgen. Benötige sie vor allem für die GB-Marken, insbesondere die Machins.

    Sherlock

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