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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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Briefmarken richtig messen

  • bati91
  • 5. Juli 2018 um 15:29
  • bati91
    neues Mitglied
    Beiträge
    1
    • 5. Juli 2018 um 15:29
    • #1

    Hi,

    ich gehe gerade meine immense Briefmarkensammlung durch und suche nach Raritäten. Kann mir jemand sagen ob der Wert den ich hier nehme (21,75 cm) so richtig gemessen ist? Denn leider finde ich den Wert 21,75 cm nicht als Wert für diese Briefmarke, also mache ich entweder etwas falsch, oder ich habe eine Supermegararität. :P


  • wajdz
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.085
    Geschlecht
    Männlich
    • 5. Juli 2018 um 16:25
    • #2

    Ich würde es mal mit der Maßeinheit Millimeter versuchen

    MfG Jürgen -wajdz-

    Briefmarken sammeln, welch vernünftige Leidenschaft

  • SammlerBernd
    Gast
    • 5. Juli 2018 um 17:37
    • #3

    ...oder er hat riesige Marken im Blockformat...^^8o

    SG SB

  • linos203
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.637
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    26. Oktober 1966 (59)
    • 5. Juli 2018 um 18:09
    • #4

    Mit welcher Marke Angabe vergleichst du denn, welcher Katalog? Falls du vergleichst mit dem Michel, da steht die Zähnung drin und nicht die Größe des Markenbildes.

  • SammlerBernd
    Gast
    • 5. Juli 2018 um 18:25
    • #5

    ...das Zähnungsmaß gibt die Anzahl der Zähne auf 2 cm an.

    Bei diesen kleinformatigen Marken ist es recht schwierig das exakt zu bestimmen, zumal es meist gebrochene Werte sind.

    Vorrausetzung wäre doch erst einmal, daß es sich um eine vollwertige Marke in einwandfreier Qualität handelt.

    - Vollständige Zähnung,

    - sammelwürdige Stempelung (keine undefinierte Welle...)

    Sammlergruß SB

  • Jean Philippe
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.571
    • 5. Juli 2018 um 19:31
    • #6

    In meinem alten Nordamerika-Michel ist die Bildgrösse in der Tat ein Kriterium zum Bestimmen der richtigen Variante. Im heutigen MOK zumindest ist das seltene grössere Bildformat nicht mehr vorhanden. Da ich kein USA-Experte bin, kann ich nur die alte Regel wiederholen, dass man von der billigsten Variante ausgehen soll. Ausserdem sind alte USA-Marken oft verformt.

    Es wäre schön wenn z. B. drkohler etwas beitragen könnte.

    Gruss

    Jean Philippe

    Gruss,

    Jean Philippe

    Nutzt die Funktionen des Forums, wie insbesondere die Hilfe, die Suche, das Inhaltsverzeichnis und die Linkliste.

    2 Mal editiert, zuletzt von Jean Philippe (6. Juli 2018 um 09:33)

  • drkohler
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    641
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    15. Dezember 1957 (68)
    • 6. Juli 2018 um 18:15
    • #7

    Die Harding- Marke ist relativ "gleich gross" bei allen Ausgaben., der Unterschied zwischen Flach- und Rotationsdruck beträgt lediglich 0.25mm in der Höhe, sehr wenig im Vergleich zu den Washington-Franklins. Da muss man sehr genau messen, z.B. mit einer metallenen Schieblehre (ohne die Marke zu zerkratzen..)

    Meist wollen die Leute eine 613 entdeckt haben, die wirklich seltene Variante. Hochaufgelöste Scans der Vorder- und Rückseite sind die zwingende Voraussetzung (mindestens 300dpi).

    Als Erstes muss die Perforation bestimmt werden. Flachdruck ist Perforation 11, Rotationsdruck ist Perforation 10. Ausser die seltene Variante (Reste von Rotationsbögen, die mit Perforation 11 gestanzt wurden aus Versehen). Zu erwänen sind auch die Bastler, die aus ungeschnittenen Bögen (es gibt die noch), sich die Perforation 11 selber stricken. Eine beliebte Uebung, um aus billigen Marken sehr teure Marken herzustellen. Ein Profi sieht die Fälschungen meist sehr schnell, ein Amateur kann reinfallen...

    Wenn man Perforation 11 nachgewiesen hat, beginnt die nächste Hürde, es ist ein guter Scan der Markenrückseite erforderlich. Sehr oft sieht man auf der Rückseite von Flachdruckmarken kleine Reste von Farbe, evtl. sogar ein "Geisterbild" (was den Wert einer gewöhnlichen Marke u.U. erhöhen kann). Das ist ein sicheres Zeichen für Flachdruck (und somit kein Ferrari). Sieht man absolut Nichts, kommt die letzte Hürde:

    Das Markenbild. Flachdruckmarken haben "bessere Qualität" als Rotationsmarken. Das Markenbild ist leicht "schärfer". So etwas kann letzten Endes nur von einem Spezialisten oder einem Sammler mit viel Erfahrung auf diesem Gebiet bestimmt werden. Jemand mit Vergleichsmaterial - und das ist im Fall der Harding-Marke notgedrungen selten.

    Wenn man glaubt, alle drei Stufen erfolgreich bestanden zu haben (auf dem heimischen Küchentisch), dann gibt es drei Möglichkeiten:

    1. Man bietet die Marke dem Vollpfosten Hanska66 auf ebay an. Der hat in seiner Kindersammlung nur Raritäten, die er für 6-stellige Beträge anbietet. Vielleicht kauft er die Marke ja (lol).

    2. Man schickt die Marke zur Prüfung an eine _amerikanische_ Prüfstelle. Das kostet richtiges Geld (im unwahrscheinlichen Fall einer echten 613 sogar recht happig).

    3. Den nächsten USA-Aufenthalt so hinbiegen, dass man eine Ausstellung besuchen kann. Dort gibt es (noch) genügend Händler mit Erfahrung.

    In der amerikanische Literatur wurde vor Jahren einmal die Geschichte eines Sammler vorgestellt, der seit Jahren (Jahrzehnten?) massenhaft Hardings sammelt, um 613er zu entdecken. Hunderttausende von Marken hat er schon durchsucht, weitere Säcke voller Marken standen bei ihm noch herum. Er hatte glaube ich, eine echte Marke gefunden bis dato. Das zeigt, die echten Dinger sind wirklich selten.

    Einmal editiert, zuletzt von drkohler (6. Juli 2018 um 18:21)

  • Wolffi 8. August 2021 um 09:51

    Hat das Thema aus dem Forum Identifizierung und Wertbestimmung von Briefmarken nach Briefmarken Allgemein verschoben.

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