Hallo Ihr,
bin neu hier und hoffentlich nicht ganz falsch mit meiner Frage.
Mein Papa hat eine Briefmarkensammlung hinterlassen.
Was würdet ihr raten um einen Einblick zu bekommen ob überhaupt, bzw. was diese Wert ist? Fair und ohne über den Tisch gezogen zu werden.
Komme übrigens aus Nürnberg.
Liebe Grüße
Sammlung
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Sunny79 -
7. Juni 2017 um 18:34 -
Erledigt
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Hallo,
mach mal ein Paar Bilder und stelle sie hier online. Erst so kann man dir helfen.
Gruß
Henrik
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Okay. Sind bestimmt 10 Mappen. Irgendwas abfotografieren?
Verrätst du mir auf was du hinaus willst?
Also bitte nicht falsch verstehen!
Was wäre wichtig für euch zu wissen?
So meine ich es
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Mach vielleicht mal ein Bild der gesamten Mappen/Alben , dann Stichprobenartig aufklappen und Bilder machen.
Erstmal muss die Qualität und der Umfang der Sammlung gesehen werden um dir weiter zu helfen.
Es gibt Anfänger Sammlungen die wenig Wert haben und Spezial Sammlungen bzw. Fortgeschrittene Sammlungen, so etwas kann man erst sagen wenn wir die Bilder sehen.
Sind die Marken Alle Welt( Ausland ) oder nur Deutschland?Gruß
Henrik
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Ich meine gesehen zu haben ganze Welt.
Danke dir schon mal!
Ich werde Fotos machen. -
Bei den Ländern zuerst möglichst die ältesten Marken abbilden, da meistens diese Ausgaben seltener bzw. wertvoller sind.
Dann kann man grob schätzen, was zu erwarten ist.Grüße,
robertoli -
Wenn ich euch jetzt schon mal sage, ersttagsblätter von 1981 - 2002 von der Deutschen Post.
Noch ein paar richtige Bücher auch von der DP wo viel Zeugs drin steht, aber auch Briefmarken.
Papa hatte wohl ein Abo.
Vielleicht könnt ihr damit schon mal was anfangen?
Bilder folgen, da ich das hier per Handy nicht so hinbekomme wie ich mir das vorstelle.
Vielleicht sag ich euch noch den Hintergrund der Geschichte.. es ist nämlich ein erbstreit wo ich jetzt das "Vermögen" meines Vaters auflisten muss.
Mit Briefmarken wird man doch nicht reich oder?
Wobei ich sagen muss, als ich so geblättert habe, ich verstehe dass das jemanden Spass macht! -
ZitatAlles anzeigen
Original von Sunny79
Wenn ich euch jetzt schon mal sage, ersttagsblätter von 1981 - 2002 von der Deutschen Post.
Noch ein paar richtige Bücher auch von der DP wo viel Zeugs drin steht, aber auch Briefmarken.
Papa hatte wohl ein Abo.
Vielleicht könnt ihr damit schon mal was anfangen?
Bilder folgen, da ich das hier per Handy nicht so hinbekomme wie ich mir das vorstelle.
Vielleicht sag ich euch noch den Hintergrund der Geschichte.. es ist nämlich ein erbstreit wo ich jetzt das "Vermögen" meines Vaters auflisten muss.
Mit Briefmarken wird man doch nicht reich oder?
Wobei ich sagen muss, als ich so geblättert habe, ich verstehe dass das jemanden Spass macht!Hi,
also erst mal, Erstagsblätter von diesem Zeitraum sind leider Massenwaren und werden Stellenweise als Verpackungsmaterial benutzt. Diese musst Du nicht ablichen. Sehr schade :(.
Reich wird man damit eher nicht, außer man hat die besonderen Stücke in seiner Sammlung. Wobei Reich jetzt alles eine Sache der Definition ist

Grüße,
ROn -
@ Sunny79, zuerst mein aufrichtiges Beileid. Es ist nicht leicht so eine nahen Angehörigen zu verlieren.
Dann würde ich Dir einen anderen Weg vorschlagen, denn Du brauchst jetzt in den Tagen viel Kraft. Wenn es ein anderes Hobby gewesen wäre, dann würdest Du auch so versuchen den Wert des Hobbys festzustellen? Ich würde in Nürnberg mir einen Briefmarkenhändler suchen. Den Fragen was es kosten Marken zu schätzen. Die Kosten sind ja Minus Erbe. Dann würde ich die Erbeingemeinschaft fragen ob sie mit dem Schätzer (Händler) einverstanden ist (schriftlich bestätigen lassen). Das ist wichtig, weil später sonst vor Gericht (wenn es dazu kommt) die Schätzung meist angefochten wird, wenn nicht alle den Schätzer wollten. Dann den Preis feststellen lassen. Dann wäre ein Hausnummer da. Wenn einer aus der Erbeingemeinschaft meint es ist mehr, diesen mit dem Verkauf, neuen Schätzung beauftragen und regeln wie ein möglicher Mehrgewinn aufgeteilt wird. Meist bleibt es dann nämlich beim 1. Wertansatz.
Weil man die BRD-Briefmarken und schicken Alben mit Heus lumogen gestempelt bereits unter 300 Euro bekommt, kann man das auch so ansetzen.
viele Grüße labarnas

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Danke labarnas! Danke für eure Mühe! Bin echt überfordert. Dann versuche ich das mal. Dachte mir zuerst auch nur, so ein Händler kann mir ja viel erzählen wenn man so null Plan hat..
Meintest du jetzt die ersttagsbriefe ca. 300?
Lg -
Also ohne Bilder oder konkrete Angaben bleibt das ein stochern im Nebel.
Ersttagsblätter sind wie schon gesagt (nahezu) wertlos. Wenn dein Vater ein Abo ab den 60igern oder später gehabt hat, so sind auch diese Marken nahezu wertlos, erst ab den 2000er Jahren beginnen mögliche Nominalwerte. Die Alle Welt, wenn so gesammelt ist was man so in die finger bekommt, ist auch nahezu wertlos. Warum ist das so, weil es in den 60iger bis 90iger Jahre Unmengen von Sammlern gab, die jetzt oft sterben und Nachwuchs an Sammlern nur wenig da ist. D.h. Überangebot! Wenn du die Materie einigermaßen interessant findest und dir es vorstellen kannst es fortzuführen, dann solltest du es tun, die Konditionen sind günstig wie nie, da der Markt/Preise niedrig sind.
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Zitat
Original von Sunny79
Danke labarnas! Danke für eure Mühe! Bin echt überfordert. Dann versuche ich das mal. Dachte mir zuerst auch nur, so ein Händler kann mir ja viel erzählen wenn man so null Plan hat..
Meintest du jetzt die ersttagsbriefe ca. 300?
Lg
Nein, ich meine ein komplette, vollständige Sammlung gestempelt. Bei den Einzelmarken wäre es ausreichend nachzuschauen ob diese postfrisch sind (ohne Stempel) oder ob dort ein Stempel darauf ist. Bei einem Stempel aus einem Abbo dürfte der Name des Ortes gleich sein. Bei den postfrischen Marken ab der Eurogültigkeit wären die ja noch ,wie linos203 es schreibt, im Nominalwert brauchbar, also verwendbar. Der Nominalwert ist der auf der Briefmarke ersichtliche eingedruckte Betrag ohne einen Zuschlag, der durch ein Plus gekennzeichnet wird. Bei dem Beispiel beträgt der Nominalwert 55 Cent.Hier mal ein Preis für 1960 bis 2000 für 100 Euro BRW komplett postfrisch (ohne Euromarken).
Deshalb der Ratschlag, gehe zu einem Händler oder frage in dem Briefmarkenclub bei Euch in der Stadt nach. Lasse Dir den Aufwand von der Erbengemeinschaft bestätigen.
viele Grüße
labarnas@ linos203, das Weiterführen bei einer Erbengemeinschaft macht keinen Sinn. Weil es ja ins Erbe eingerechnet wird und jeder andere i. d. R. einen astronomischen Betrag ansetzten würde. Da reichen die Rechnungen aus dem Abbo (leider).
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Wolffi
30. Januar 2026 um 17:31 Hat das Thema aus dem Forum Briefmarken Allgemein nach Identifizierung und Wertbestimmung von Briefmarken verschoben.