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Germania. Kriegs - oder Friedensdruck ?

  • Tawwa
  • 28. Februar 2009 um 02:11
  • narnia2009
    Gast
    • 20. Januar 2017 um 13:24
    • #41

    kann man davon ausgehen dass beim Kriegsdruck die Farben schmutzig und verschwommen sind und beim Friedensdruck die Linien sauber und der Druck insgesamt klarer wirkt?

    Ich fürchte allerdings dass sich die Sache nicht ganz so einfach darstellt wie sie ist oder?

  • narnia2009
    Gast
    • 20. Januar 2017 um 13:30
    • #42

    Germania 40 PF

    Bilder

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    Einmal editiert, zuletzt von narnia2009 (20. Januar 2017 um 13:41)

  • jmh67
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.264
    • 20. Januar 2017 um 13:40
    • #43

    Ich weiß nicht, ob es etwas hilft, aber nur Marken mit allen Merkmalen des Friedensdrucks werden auch als solcher eingeordnet, alle anderen, die mindestens eins der Merkmale des Kriegsdrucks haben (schwaches Wz., rauhes Papier, unsauberer Druck, schlechte Farben), sind demnach Kriegsdruck. Hat man ein paar Friedensdruck-Stücke mit eindeutigem Stempeldatum, kann man den Rest ganz gut auseinanderklamüsern. Deine 60er scheinen schon mal richtig einsortiert zu sein, auch bei den 30ern und 40ern würde ich zustimmen wollen.

    -jmh

  • narnia2009
    Gast
    • 20. Januar 2017 um 13:47
    • #44

    Eindeutiges Stempeldatum ist so eine Sache.... Es gibt ja auch Friedensdrucke die nach 1915 verwendet wurden. Und das macht die Sache eben interessant.

  • jmh67
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.264
    • 20. Januar 2017 um 13:56
    • #45

    Ja, klar, aber die spät verwendeten Friedensdrucke meinte ich nicht, sondern die bis 1914 verwendeten. Mit denen hast du Vergleichsstücke.

    -jmh

  • narnia2009
    Gast
    • 20. Januar 2017 um 14:11
    • #46

    klar :)

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    • 20. Januar 2017 um 14:18
    • #47

    Kann die auch nur schwer voneinander unterscheiden. Vielleicht sollte ich mir mal zu Vergleichszwecken beide Sätze zulegen, natürlich gestempelt.

    Vielleicht hilft auch diese Wikipedia-Seite:


    PS.: Der Link funktioniert leider nicht. Bei der Google-Suche einfach eingeben: Wikipedia Germania Kriegsdruck, dann den ersten Link anklicken, dann müßte es klappen!

    Gruß kartenhai

    2 Mal editiert, zuletzt von kartenhai (20. Januar 2017 um 14:24)

  • jmh67
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.264
    • 20. Januar 2017 um 14:33
    • #48

    Du meinst vielleicht die Datei DR_92_I_und_II_Germania_Friedens-_und_Kriegsdruck.jpg auf Wikipedia Commons? Leider pfuscht uns bei der Angabe des Web-Pfades die Smiley-Automatik ins Handwerk.

    -jmh

    3 Mal editiert, zuletzt von jmh67 (20. Januar 2017 um 14:36)

  • Pete
    aktives Mitglied
    Beiträge
    349
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    Männlich
    Geburtstag
    20. September 1982 (43)
    • 20. Januar 2017 um 15:46
    • #49
    Zitat

    Original von narnia2009
    ...
    Gibt es noch andere Kniffe mit denen man die zwei Arten ggf. noch einfacher auseinanderhalten kann?

    Ich bedanke mich herzlich im Voraus

    Wolfgang

    Die Einteilung der Germania Mi-Nr. 83-93 sowie die Markwerte Mi-Nr. 94A-97A nach Friedens- und Kriegsdruck ist eine Einteilung von Sammlern. Aus Sicht der Reichspost handelt es sich bei den Mi-Nrn. 68-97 bei jeder Wertstufe um fortlaufende Produktionen ab dem Jahr 1902, bei denen hie und da Änderungen auftraten bzw. ein neues Sicherheitsmerkmal (Wasserzeichen 1) hinzukam bzw. die Markeninschrift geändert wurde (Ausgaben der 2 Mk.).
    Vom Grundsatz her durchliefen die Germaniausgaben verschiedene Entwicklungsstufen in Bezug auf Farbe, Papier, Glanz und Gummierung, im Fall der Markwerte auch die Zähnung (B-Zähnung). Gerade die Farben zeigen die Entwicklung auf. Wenn man Exemplare der wasserzeichenlosen Vorgängerausgabe Mi-Nr. 69-77 nimmt und diese mit Frühauflagen der Mi-Nr. 83-93 (Stempeldatum 1905 bzw. 1906) vergleicht, sollten kaum bzw. keine Unterschiede feststellbar sein. Frühauflagen der Mi-Nr. 83-93 zu späteren Auflagen variieren bereits.
    Als ein (vielleicht das) entscheidende Kriterium für den Anfang des Sortierens ist das Stempeldatum, um hier (im Regelfall) zweifelsfreie Stücke des Friedensdruckes zu identifizieren. Hier macht es sich ganz gut, sich (sehr) ausführlich mit den eindeutigen Friedensdrucken zu befassen, detailiert zu betrachten und das Licht in verschiedenen Winkeln auf das Papier werfen zu lassen. Dann fällt im Vergleich zu anderen Briefmarken bereits eher auf, dass bei den anderen Stücken etwas nicht stimmt, d.h. wenn Abweichungen vorliegen (im Regelfall dann der Kriegsdruck).
    Generell sei an dieser Stelle auf die Fachliteratur verwiesen, insbesondere das Buch "100 Jahre Germania" vom BPP-Prüfer Herrn Jäschke-Lantelme. Insbesondere bei den Ausgaben zu 50Pf. und 80Pf. wurden während des ersten Weltkrieges bei Zwischenauflagen friedensähnliches Papier und Gummierung verwendet, welche Sammler in die Irre führen können. In dem Buch werden entsprechende Hinweise und Zusammenhänge aufgeführt und beschrieben.

    Wie jmh67 bereits schrieb, gilt die Zuordnung zum Friedensdruck, wenn alle Merkmale eines Friedensdruckes vorliegen. Sobald ein Merkmal abweicht, handelt es sich normalerweise um einen Kriegsdruck. Dies gilt bspw. für die 1915 produzierten Auflagen, welche bedingt durch in der Reichsdruckerei bevoratete Druckutensilien (Bsp. einzelne Bestandteile für den Gummi, die Druckfarbe usw.) teils noch recht friedensähnlich sein können (und damit durchaus auch für Verwirrung stiften können).

    Gruß
    Pete

  • erron
    Moderator
    Beiträge
    2.504
    • 20. Januar 2017 um 16:36
    • #50

    @all,
    ich habe verschiedene Threads über die Unterscheidungsmerkmale der Friedens-und Kriegsdrucke Germaniamarken zusammengefügt. 


    mfg 


    erron

    http://www.philadb.com

  • narnia2009
    Gast
    • 20. Januar 2017 um 18:15
    • #51

    Vielen Dank für all diese Informationen das hilft echt weiter:-)

    Das angesprochene Buch von Herrn Jäschke Lantelme ist vergriffen daher die Frage an Euch ob Einer von Euch es mir zur Verfügung stellen kann (evtl. gegen ein kleines Entgelt dass ich mir das kopieren kann, sofern dies nicht gene Urheberrechte verstößt - aber ich würde es auch wirklich nur privat nutzen...)

    Das würde mich echt freuen!!!!


    Viele Grüße

    Wolfgang

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    29.116
    Geschlecht
    Männlich
    • 20. Januar 2017 um 21:20
    • #52

    Dieses Buch von Jäschke-Lantelme scheint auch bei Ebay gut zu gehen. Hier wurden gleich 299,- EUR verlangt, für 76,- EUR wurde es herausgegeben:


    Kann man es hier noch bestellen?


    Gruß kartenhai

  • narnia2009
    Gast
    • 22. Januar 2017 um 12:42
    • #53

    Hallo Forum,

    Germania 69a und b

    ich habe nur gerade wieder eine schöne Entdeckung gemacht; meines Erachtens ist der Farbunterschied evident....

    Korrigiert mich wenn ich mich irre :)

    Gruß

    Wolfgang

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    Einmal editiert, zuletzt von narnia2009 (22. Januar 2017 um 12:57)

  • narnia2009
    Gast
    • 22. Januar 2017 um 13:01
    • #54

    Hi,

    wenn man die Rückseite der Marke betrachtet seht ihr einen Bleistiftvermerk... leider ist der so tief dass es die Briefmarke wertlos macht. Schade.

    Bleibt trotzdem die Frage ob es sich um Farbe b oder d handelt, könnt Ihr den Vermerk auf der Rückseite identifizieren?!

    Ich neige zu d. Was meinen die Experten?

    gescannt mit CANON MG5750

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    Einmal editiert, zuletzt von narnia2009 (22. Januar 2017 um 13:03)

  • erron
    Moderator
    Beiträge
    2.504
    • 22. Januar 2017 um 18:52
    • #55
    Zitat

    Original von narnia2009
    Hallo Forum,

    Germania 69a und b

    ich habe nur gerade wieder eine schöne Entdeckung gemacht; meines Erachtens ist der Farbunterschied evident....

    Korrigiert mich wenn ich mich irre :)

    Gruß

    Wolfgang

    Alles anzeigen

    @narnia,
    anhand deines Scanns sind die beiden unteren Marken die Farbvariante "b".

    mfg

    erron

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  • erron
    Moderator
    Beiträge
    2.504
    • 22. Januar 2017 um 18:55
    • #56
    Zitat

    Original von narnia2009
    Hi,

    wenn man die Rückseite der Marke betrachtet seht ihr einen Bleistiftvermerk... leider ist der so tief dass es die Briefmarke wertlos macht. Schade.

    Bleibt trotzdem die Frage ob es sich um Farbe b oder d handelt, könnt Ihr den Vermerk auf der Rückseite identifizieren?!

    Ich neige zu d. Was meinen die Experten?

    gescannt mit CANON MG5750

    @narnia,
    könnte die Farbe "d" sein.
    Auf der Markenrückseite ist die römische Zahl "I" für Friedensdruck vermerkt.

    mfg

    erron

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  • narnia2009
    Gast
    • 22. Januar 2017 um 19:42
    • #57

    was meint Ihr zu den farben - ich weiß es ist sehr schwierig am PC irgendwelche Analysen zu machen aber mir fehlt einfach auch die Erfahrung; daher bitte ich um Tendenzen, vielen Dank.

    Mit der Unterscheidung Kriegs und Friedensdruck wähne ich mich bei den gezeigten Werte relativ sicher, Betonung auf relativ

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  • narnia2009
    Gast
    • 22. Januar 2017 um 19:51
    • #58

    ich habe mir beide Werte aus dem ersten scan 92 I nochmal angeschaut und die Farbe braunviolett ausgemacht... also muss es doch Kriegsdruck sein! Aber wie verdammt nochmal stelle ich das fest? ok, nach der eben gemachten Erfahrung werden die FARBEN ein wesentliches Kriterium sein.

    Beim ersten Wert von Scan 92 II habe ich jetzt die Tendenz zu Farbe c; Kriegsdruck sollte von daher stimmen.

    Entschuldigung wenn ich hier so monologisiere aber ihr seid auch eingeladen mitzumachen :P

    4 Mal editiert, zuletzt von narnia2009 (22. Januar 2017 um 20:11)

  • erron
    Moderator
    Beiträge
    2.504
    • 22. Januar 2017 um 23:04
    • #59

    @narnia,
    um eine genaue Farbunterscheidung der Nr 92 Kriegsdruck zu bestimmen, helfen nur mehrere farbgeprüfte Marken eines BPP Prüfers.
    Eine grobe Farbeinteilung ist auch: Farbe "a" überwiegend Rotanteil. Farbe "b" überwiegend Blauanteil. Farbe "c" überwiegend Grauanteil.
    Der Altmeister der Germaniafarben; Paul-Peter Jäschke schreibt in seinem Germania-Farbenbuch unter anderen: Zitat. "Um allein die Farben a, b und c prüfen zu können, befinden sich in meinen Farbketten ca. 220 Farbnuancen"

    mfg

    erron

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    http://www.philadb.com

  • narnia2009
    Gast
    • 25. Januar 2017 um 12:48
    • #60

    ich habe jetzt doch einige allein anhand der Farben unterscheiden und aussortieren können. 6 Exemplare der 92 werde ich schon mal zum Germania - Meister schicken.

    Könnt Ihr mir allerdings hier noch eine Tendenz abgeben ob Kriegs oder Friedensdruck (Farbe rötlichkarmin), das wäre eine große Hilfe.

    Bei den Germanias auf dem ersten scan sind die Hintergrundlinien relativ häufig unterbrochen was ein Indiz für Kriegsdruck ist?!

    Vielen Dank und beste Sammlergrüße

    Wolfgang

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    3 Mal editiert, zuletzt von narnia2009 (25. Januar 2017 um 14:21)

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