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DDR Brief 1985 Mi 2817

    • Wertermittlung
  • Briefbote
  • 11. Januar 2017 um 06:52
  • Erledigt
  • Briefbote
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    28. Dezember 1981 (44)
    • 11. Januar 2017 um 06:52
    • #1

    Hallo,

    ich habe hier zwei Briefe und finde die Preisfindung im Katalog sehr irreführend. Beide sind portogerecht und recht schön anzuschauen. Allerdings ist der Brief mit der MeF 20 Katalogtaler wert und der mit der MiF nur 2. Im Prinzip ist der Brief mit der MiF aber nur eine Gewichtstufe höher und wie hätter er sonst frankiert werden müssen, um wertvoller zu sein?

    Bilder

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      • 312,79 kB
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      • 402
  • Kontrollratjunkie
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    7.079
    • 11. Januar 2017 um 08:20
    • #2

    Das Problem liegt nicht in der individuell empfundenen Schönheit eines Beleges, sondern bei der Art der Freimachung. Reine Mehrfachfrankaturen sind eben derzeit gesucht, während (bunte) Mischfrankaturen unbeliebt sind. Diese haben grundsätzlich immer den Nimbus des "Gemachten".
    Wenn Dir die Belege gefallen, ist es doch bestens. Es lohnt sich meistens nicht, auf irgendwelche fiktiven "Werte" zu schauen.

    Gruß
    KJ

  • Briefbote
    neues Mitglied
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    • 11. Januar 2017 um 09:46
    • #3

    Danke für die Antwort. Ich habe etliche solcher Briefe, wo eine Mischfrankatur unvermeidlich war, außer man klebte 4-6 Stück einer Marke drauf. Das hat dann für mich wieder den Nimbus des gemachten Briefes. Die meisten Briefe, die ich habe, haben einen hohen Markenwert+eine kleine Zusatzfrankatur. So war es ja auch für die Postbeamten einfacher zu kleben oder? Als Sammler habe ich persönlich lieber einen portogerechten Brief mit der gesuchten Marke und einer zusätzlichen Marke, als eine MeF die Überporto liegt.

  • uli
    Stamm Mitglied
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    • 11. Januar 2017 um 10:52
    • #4
    Zitat

    So war es ja auch für die Postbeamten einfacher zu kleben oder?


    Nö. Für die Leute am Schalter ist es eigentlich einfacher, einmal mehrere Marken am Stück aus einem Bogen oder von einer Rolle abzutrennen, als mehrmals eine oder mehrere Marken aus verschiedenen Bögen / Rollen. Ich glaube aber, dass da so jeder Mitarbeiter seine eigene Vorlieben hatte und vielleicht auch mal gerne die "Strategie" wechselte, z.b. um bestimmte Marken (nicht) aufzubrauchen.

    Zitat

    außer man klebte 4-6 Stück einer Marke drauf. Das hat dann für mich wieder den Nimbus des gemachten Briefes.


    Ich denke, mit dieser Ansicht gehörst du zur Minderheit. Die meisten Sammler sehen das wohl anders.

    Gruß
    Uli

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    Einmal editiert, zuletzt von uli (11. Januar 2017 um 10:53)

  • wolleauslauf
    Gast
    • 11. Januar 2017 um 11:01
    • #5

    Hallo,

    an unserem Schalter ist meist Zeitnot zwecks Personalmangel.
    Ohne Wunsch für Sondermarken und Handabstempelung wird schnell von der Rolle gezogen und übers Schwammkissen gezogen, dass die Ecken nach oben schauen :D, manchmal auch nur ein label X(

    Beim Sondermarkenwunsch werden erst die Einzelreste aus den verschiedenen Bögen ( die in einer Tüte neben dem Rollenspender liegt ) verwendet, da kommt alles auf den Beleg, bis das Porto stimmt.
    Auf die Handabstempelung muss man aber zusätzlich nochmals hinweisen, sonst landet der Beleg in der falschen Kiste und wird BZ genudelt.

    Grüße von Wolle

  • Briefbote
    neues Mitglied
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    • 11. Januar 2017 um 11:37
    • #6

    Ja jeder Sammler ist da verschieden. Ich weiß aber noch, dass sich viele Postbeamte in der ehemaligen DDR mehr Zeit genommen haben, als heutige Schalterbeamte.
    Für die echte Dokumentation ist es mir wirklich lieber ein Brief ist portogerecht mit 1,10 Mark frankiert und hat eine zusatzliche Marke, als einer mit 1,50 Mark Überporto mit drei gleichen Marken.
    Zumindest komme ich so scheinbar günstig an schöne Briefe.

  • FrankDD
    erfahrenes Mitglied
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    625
    • 11. Januar 2017 um 13:03
    • #7

    Ich vermute mal die 20 Katalogtaler für MF gelten nur für portogerechte Briefe, und der abgebildete ist ja überfrankiert, daher also weniger wert.

    Webseite rund um meine Freude an der Philatelie: https://philafreu.de/

  • uli
    Stamm Mitglied
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    • 11. Januar 2017 um 13:06
    • #8
    Zitat

    Für die echte Dokumentation ist es mir wirklich lieber ein Brief ist portogerecht mit 1,10 Mark frankiert und hat eine zusatzliche Marke, als einer mit 1,50 Mark Überporto mit drei gleichen Marken.


    Das ist klar und jedem Sammler wird es wohl wichtig sein, dass eine Frankatur portogerecht ist. Der Mehrheit und auch mir ist es aber bei z.B. einem Einschreiben für 2,60 Euro lieber, dass vier 0,65-Marken verklebt wurden (MeF), statt z.B. 2,20 + 0.40 (MiF).
    Gruß
    Uli

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    2 Mal editiert, zuletzt von uli (11. Januar 2017 um 13:09)

  • jpd
    Gast
    • 11. Januar 2017 um 14:40
    • #9

    Hallo!

    Das ist natürlich eine Geschmacksfrage, und über den kann man ja trefflich streiten ;)

    Ich persönlich ignoriere Katalogwerte weitgehend als nicht relevant, was bei meiner Altpapiersammlung kein Problem ist. Neben der reinen Optik (bei der mich waagerecht geklebte "senkrechte" Marken erheblich stören) würde ich mich eher fragen, welchen "Sinn" die Frankatur hat.

    Am liebsten natürlich eine portogerechte Frankatur (gerne MeF), bei dem einen nicht gleich ein philatelistischer Hintergrund ins Auge springt.

    Dann käme für mich eine MeF mit geringer Überfrankierung (schlicht, weil es im Ablauf "bequem" war). Gleichauf dazu eine MiF, wo z.B. einer MeF EINE zusätzliche passende Ergänzungsmarke für eine portogerechte Frankatur hinzugefügt wurde. Für mich eigentlich die logischsten Kombinationen, wie man zu einer Bedarfsfrankatur jenseits der EF kommt. Wolles Beispiel einer wilden Frankatur aus der "Restekiste" kenne ich auch, gefällt mir aber meistens nicht so gut ;)

    Was man aber auch nicht vernachlässigen sollte, ist die Qualität der Abstempelung.

    Grüße
    Jens

  • Christoph 1
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    4.682
    • 11. Januar 2017 um 23:51
    • #10
    Zitat

    Original von FrankDD
    Ich vermute mal die 20 Katalogtaler für MF gelten nur für portogerechte Briefe, und der abgebildete ist ja überfrankiert, daher also weniger wert.

    Genau so ist es! Die Katalognotierungen für Briefe (ob nun MiF oder MeF) gelten nur für portorichtige Briefe. Und nach meiner Erfahrung wird von Belegesammlern auch sehr strikt darauf geachtet, ob ein Brief portorichtig ist oder nicht.

    Die oben gezeigte MiF ist portorichtig:
    Fernbrief Inland über 20g: 0,40 M
    Wertangabegebühr für 500 M: 0,20 M
    Behandlungsgebühr für WertBf: 0,50 M
    = Summe 1,10 M

    Der Katalogwert berechnet sich wie folgt:
    Mi-Nr. 2817 als MiF: 2,- Mi€
    Mi-Nr. 2820 gestempelt: 1,50 Mi€
    Mi-Nr. 2897 gestempelt: 0,30 Mi€
    = Summe 3,80 Mi€


    Die gezeigte MeF der Mi-Nr. 2817 ist hingegen überfrankiert:
    Fernbrief Inland bis 20g: 0,20 M
    Wertangabegebühr: 0,20 M
    Behandlungsgebühr: 0,50 M
    = Summe 0,90 M --- frankiert ist aber 1,- M.

    Insofern hat der gezeigte Brief auch keinen Katalogwert von 20 Katalog-Talern (*grins*), sondern nach den Michel-Regeln wertet wie folgt:

    1x Mi-Nr. 2817 gestempelt = 1,50 Mi€
    1x Mi-Nr. 2817 gestempelt + 15% Aufschlag = 1,75 Mi€
    = Summe 3,25 Mi€

    Die Mischfrankatur hat also in diesem Fall einen höheren Katalogwert als die Mehrfachfrankatur, weil diese nicht portorichtig ist.

    Man muss allerdings auch dazu sagen, dass die Katalogpreise für (portorichtige) Mehrfachfrankaturen im Michel wirklich sehr sehr hoch angesetzt sind und in keiner Weise den Handelswert widerspiegeln.

    Zitat

    Original von jpd
    Am liebsten natürlich eine portogerechte Frankatur (gerne MeF), bei dem einen nicht gleich ein philatelistischer Hintergrund ins Auge springt.

    Das sehe ich genau so. Bei Briefen an den Empfänger Modry ist aber schon aufgrund dieser Adresse eigentlich immer von einem philatelistischen Hintergrund auszugehen.

    Zitat

    Original von jpd
    Dann käme für mich eine MeF mit geringer Überfrankierung (schlicht, weil es im Ablauf "bequem" war). Gleichauf dazu eine MiF, wo z.B. einer MeF EINE zusätzliche passende Ergänzungsmarke für eine portogerechte Frankatur hinzugefügt wurde. Für mich eigentlich die logischsten Kombinationen, wie man zu einer Bedarfsfrankatur jenseits der EF kommt.

    Hier würde ich anders gewichten. Eine portorichtige MiF ist für mich immer die bessere Wahl als eine überfrankierte MeF, auch wenn es sich - wie im oben gezeigten Fall - nur um 10 Pfennig handelt. Der Wunsch des Philatelisten, hier eine MeF zu "generieren" hat wohl die Entstehung dieses Belegs bestimmt. Und das trifft häufig auf überfrankierte MeF zu.

    Zitat

    Original von jpd
    Was man aber auch nicht vernachlässigen sollte, ist die Qualität der Abstempelung.

    Ja, genau so ist es. Die Qualität eines Belegs insgesamt (also nicht nur die Stempel, sondern z.B. auch die Erhaltung des Umschlags, auch der Rückseite) bestimmt den Marktwert eines Briefs. Und bei Belegen der "Neuzeit", also ab 1960er Jahre bis heute, muss hier einfach alles TOP sein, um einen Beleg "begehrt" zu machen.

    Viele Grüße
    Christoph

    Einmal editiert, zuletzt von Christoph 1 (11. Januar 2017 um 23:56)

  • Rainer
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    17. April 1957 (68)
    • 12. Januar 2017 um 10:37
    • #11
    Zitat

    Original von hallerc4
    Man muss allerdings auch dazu sagen, dass die Katalogpreise für (portorichtige) Mehrfachfrankaturen im Michel wirklich sehr sehr hoch angesetzt sind und in keiner Weise den Handelswert widerspiegeln.

    Hallo Christoph,
    im oben zitierten Punkt möchte ich Dir widersprechen. Gerade bei Belegen sind Katalogpreise für einen Sammler wirklich nur ein ganz grober Anhalt für Anfänger. Ein Belegesammler achtet neben der Portorichtigkeit auf Destinationen, Zusatzdiensten, Portoperioden und vieles mehr. Ich selbst habe schon Belege zum Schnäppchenpreis von 1.000 % und mehr erworben.
    Ein paar dieser Belege sind auf meiner im Aufbau befindlichen HP schon unter "der besondere Beleg" eingepflegt

    viele Grüße, Rainer

  • Christoph 1
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    4.682
    • 12. Januar 2017 um 10:53
    • #12

    Hallo Rainer,

    das ist gar kein Widerspruch - ich gebe Dir völlig Recht. Es gibt immer wieder Belege, die so besonders sind, dass hohe Aufschläge auf den Katalogpreis berechtigt sind. Die auf Deiner Seite gezeigte Postsparkarte mit den Heuss-MH ist ein solches Beispiel. Oder auch der Ortsbrief innerhalb von Bonn als Einschreiben-Rückschein-Eilbrief. Ein ganz toller Beleg, herzlichen Glückwunsch dazu!

    Ich meinte aber (nur mal als Beispiel) solche Sachen wie portorichtige MeF der Dauerserie Sehenswürdigkeiten (Bund). Mi-Nr. 1582 wertet im Michel mit 10,-, Mi-Nr. 1623 mit 12,-, Mi-Nr. 1679 mit 50,- Mi€ (!). Versuche mal, selbst TOP-erhaltene Belege auch nur für 10% dieser Preise an den Markt zu bringen. Aussichtslos.

    Viele Grüße
    Christoph

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