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Avis de reception, Rückschein, Return receipt

  • DKKW
  • 3. Januar 2017 um 18:49
  • DKKW
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    9.548
    • 3. Januar 2017 um 18:49
    • #1

    Hallo zusammen,

    seit der Münchner Briefmarkenclub das Buch über Rückscheine und Rückscheinsendungen herausgegeben hat habe ich "Feuer gefangen"

    Ich werde in loser Folge Rückscheine und Postsendungen mit Rückscheinbegehren aus aller Welt zeigen. Das eine oder andere Objekt habe ich schon in anderen threads gezeigt. Hier dann aber nochmals im "richtigen" Zusammenhang.

    Natürlich freue ich mich wie immer über Mitstreiter, die bereit sind Ihre Schätze zu zeigen.

    Den Auftakt macht ein argentinischer Rückschein aus dem Jahr 1902 für eine Sendung aus Buenos Aires nach Dänemark. Der Rückschein wurde nicht quittiert. Über die Gründe kann man (ohne den dazugehörigen Brief) nur mutmassen. Wenn die Adresse auf dem Brief genau so aussagekräftig war wie auf dem Rückschein, dann vermute ich mal dass der Brief unzustellbar zurückging.

    Adresse laut Rückschein: A. Atlas, Dinamarca

    Nach dem Weltpostvereinskongress in Washington (1899) wurden die Rückscheinformulare des Absenderlandes verwendet, die Rückscheingebühr wurde auf dem Schreiben, nicht auf dem Rückscheinformular verklebt.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 8. Januar 2017 um 11:09
    • #2

    Hallo zusammen,

    umgekehrt wär es mir natürlich viel lieber gewesen aber so ist es auch recht.

    Es handelt sich um einen eingeschriebenen Brief mit Rückscheinbegehren der West India Steamship Company in New York an die Firma Bowring Bros. Ltd. in St. John's Neufundland aus dem Jahr 1944.

    Es handelt sich um einen 3c Ganzsachenumschlag mit privatem Firmenzudruck mit einer Zusatzfrankatur bestehend aus einer 2c (John Adams) und zwei 9c (William Henry Harrison) Marken der Freimarkenserie Präsidenten der USA aus dem Jahr 1938.

    Die Marken und der Wertstempel wurden mit stummen Doppelovalstempeln entwertet. Zusätzlich sind vorderseitig ein Ra2-Stempel "Registered / No." ein Linienstempel "Return Receipt Requested" und ein Ovalstempel "AR" abgeschlagen. Der Nummeratorstempel mit der Einschreibenummer befindet sich unterhalb des Registered-Stempels.

    Rückseitig kann man anhand der Transitstempel den Weg des Briefes in den USA nachverfolgen, ein Anunftstempel von St. John's fehlt hingegen:
    Versiegelt wurde der Brief mit zwei K2-Stempeln "New York, N.Y. (Sta.P.) Registered Feb. 28, 1944" Zusätzlich wurde ein Doppelovalstempel "New York, N.Y. Reg'y Div. 2-28, 1944" abgeschlagen. Als Transitstempel findet sich zudem ein K2-Stempel "Boston. Mass, Registered Feb. 29, 1944" auf der Briefrückseite.

    Vielleicht kann einer unserer USA-Spezialisten etwas zur Portozusammensetzung schreiben, ich bin für weitere Informationen dankbar.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • 8. Januar 2017 um 12:26
    • #3

    In meiner Overland Mail Sammlung habe ich auch einen recht netten AR Brief...

    Einschreibebrief mit Rückschein der zweiten Gewichtstufe (7. Gebührenperiode) von Teheran (2 Mai 1932) nach Paris. Gesamtporto 105 Chahis. Rückseitig Durchgangsstempel Damas(kus) / Syrien vom 10 Mai 1932 sowie Ankunftsstempel Paris vom 17. Mai 1932.
    Portozusammenstellung:
    30 Chahis Briefporto bis 20 Gramm,
    20 Chahis zusätzliches Porto für 21-40 Gramm
    30 Chahis Einschreibgebühr
    20 Chahis A.R. (Rückschein)
    3 Chahis Overland Mail Zuschlag bis 20 Gramm sowie
    2 Chahis Overland Mail Zuschlag für 21-40 Gramm.

    Zusätzlicher Leitwegstempel Type HS-88 vom Postamt Teheran, dazu der Leitwegaufkleber Type L-15.

    Dies ist der einzige bekannte Beleg mit A.R. (Acknowledgement Return / Rückschein) der vom Iran aus mit der Overland Mail versandt wurde, des Weiteren der einzige bekannte Beleg mit dem Leitwegaufkleber Type L-15.

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    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

    Einmal editiert, zuletzt von 22028 (8. Januar 2017 um 12:29)

  • DKKW
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    • 8. Januar 2017 um 12:44
    • #4

    Wirklich ein Klassebeleg mit sensationeller Route. AR-Belege vor dem 2. Weltkrieg sind in den meisten Sammelgebieten nur schwer zu finden.

    Glückwunsch
    DKKW

  • 22028
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    • 8. Januar 2017 um 13:02
    • #5
    Zitat

    Original von DKKW
    Hallo zusammen,

    umgekehrt wär es mir natürlich viel lieber gewesen aber so ist es auch recht.

    Es handelt sich um einen eingeschriebenen Brief mit Rückscheinbegehren der West India Steamship Company in New York an die Firma Bowring Bros. Ltd. in St. John's Neufundland aus dem Jahr 1944.

    Es handelt sich um einen 3c Ganzsachenumschlag mit privatem Firmenzudruck mit einer Zusatzfrankatur bestehend aus einer 2c (John Adams) und zwei 9c (William Henry Harrison) Marken der Freimarkenserie Präsidenten der USA aus dem Jahr 1938.

    Die Marken und der Wertstempel wurden mit stummen Doppelovalstempeln entwertet. Zusätzlich sind vorderseitig ein Ra2-Stempel "Registered / No." ein Linienstempel "Return Receipt Requested" und ein Ovalstempel "AR" abgeschlagen. Der Nummeratorstempel mit der Einschreibenummer befindet sich unterhalb des Registered-Stempels.

    Rückseitig kann man anhand der Transitstempel den Weg des Briefes in den USA nachverfolgen, ein Anunftstempel von St. John's fehlt hingegen:
    Versiegelt wurde der Brief mit zwei K2-Stempeln "New York, N.Y. (Sta.P.) Registered Feb. 28, 1944" Zusätzlich wurde ein Doppelovalstempel "New York, N.Y. Reg'y Div. 2-28, 1944" abgeschlagen. Als Transitstempel findet sich zudem ein K2-Stempel "Boston. Mass, Registered Feb. 29, 1944" auf der Briefrückseite.

    Vielleicht kann einer unserer USA-Spezialisten etwas zur Portozusammensetzung schreiben, ich bin für weitere Informationen dankbar.

    Viele Grüße
    DKKW

    Alles anzeigen

    Hier findest Du die gescannten US Postvorschriften..., evtl. kannst Du da passende Informationen finden.

    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

  • DKKW
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    • 8. Januar 2017 um 13:39
    • #6

    Hallo 22028,

    super, ein toller link mit einer erstklassigen Suchfunktion.

    Laut Postal Bulletin No 18514 vom 11.11.1942 betrug die AR-fee 5c. Dann sollte das Porto passen: 3c Newfoundland letter rate, 15c foreign registration fee und 5c return receipt fee. Zusammen 23c.

    Vielen Dank und viele Grüße
    DKKW

  • DKKW
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    • 22. Januar 2017 um 13:11
    • #7

    Hallo zusammen,

    heute zeige ich einen Rückscheinbeleg aus Australien aus dem Jahr 1938.

    In Australien wurden Karten mit der Form. R.15 als Rückschein bzw. achnowledgment/avis de reception verwendet. Die Rückscheingebühr betrug in den 20er und 30er Jahren 3 pence, später in den 40er Jahren 3 1/2 pence.

    Ich zeige hier ein Rückscheinformular aus dem Jahr 1938. Die mit einer 3p King George V (Ausgabe 1931/36, Wz. 7 aufrecht) frankierte Karte wurde am 18. Januar 1938 in Fremantle aufgegeben und am 22. Januar 1938 in Subiaco/Western Australia bearbeitet und zurückgeschickt.

    Subiaco ist heute ein Vorort von Perth, der Hauptstadt von Westaustralien.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 16. Februar 2017 um 11:52
    • #8

    Hallo zusammen,

    vom 1.7.1892 bis zum 1.1.1899 war die Rückscheingebühr auf dem Brief zu frankieren. Der Rückschein wurde nicht mitgeschickt sondern war vom Empfängerpostamt zu stellen.

    Ich zeige hier einen us-amerikanische Rückschein (3870) A aus Pilot Point / Texas nach Meersburg am Bodensee vom 14.9.1895.

    Pilot Point liegt nördlich von Dallas nahe der Grenze zu Oklahoma.

    Der Brief mit Rückscheinbegehren war in Meersburg am 23.8.1895 eingeliefert worden, der Rückschein wurde am 6.9.1895 offenbar vom Postamt St. Louis ausgestellt und 14.9.vom Empfänger quittiert. Ein Eingangsvermerk oder -stempel des Postamts Meersburg findet sich nicht auf dem Formular.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • Totalo-Flauti
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    • 16. Februar 2017 um 15:13
    • #9

    Liebe Sammlerfreunde,

    zu dem schönen Thema kann ich Euch ein seltenes Paar zeigen.

    Es handelt sich um einen bayrischen Einlieferungsschein vom 12.09.1835. Ausgestellt wurde dieser in Nürnberg. Der Einlieferungsschein war für ein Charge'-Porto-Brief an ein Georg Fischer in Leipzig. Das schwer zu entziffernde Kürzel G.R. in Höhe "Scheingebühr" bedeutet Gegen Retourschein. Die scheinbar durchgestrichenen 16 sind 4 Kreuzer Charge-Gebühr und 12 Kreuzer für den Post-Liefer-Schein (Retourschein=Post-Liefer-Schein). der Strich sollte das Franko-Feld streichen, da die gebühren für den brief vom Empfänger zu zahlen war.

    Auf diesen Post-Liefer-Schein quittierte am 14.9.1835 der Georg Fischer den Empfang des Schreibens aus Nürnberg. Der Post-Liefer-Schein wurde dann (Bild 3 Rückseite des Retourscheines) zurück an den Absender des Charge'-Briefes, dem königlichen Kreis- und Stadtgericht in Nürnberg, gesandt.

    Die sächsische Post hat den Retourschein scheinbar kostenlos nach Bayern spediert. Es sind keinerlei entsprechende Vermerke auf dem Retourschein zu finden.

    Das beide Scheine zusammengehören zeigen auch die links oben angeschriebenen zahlen 10900 und 887.

    Der Einlieferungsschein und die Erklärungen stammen von dem ehemaligen Mitglied bayern klassisch, der mir beides großzügig zu meinem Post-Liefer-Schein überließ. Letztendlich fehlt jetzt nur noch der Charge'-Brief um das Schein-Duo zu einem Trio komplett zu machen.

    Mit lieben Sammlergrüßen

    Totalo-Flauti.

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    Einmal editiert, zuletzt von Totalo-Flauti (21. Februar 2017 um 21:26)

  • DKKW
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    • 20. Februar 2017 um 21:38
    • #10

    Hallo totalo-flauti.

    das ist natürlich ein ganz tolles Pärchen. Würde mich deshalb nicht verwundern, wenn auch der Brief als "Dritter im Bunde" erhalten geblieben wäre. Wünsche Dir das Glück, diesen Beleg auch noch irgendwann ausfindig zu machen.

    Viele Grüße
    DKKW

  • DKKW
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    • 8. März 2017 um 21:35
    • #11

    Hallo zusammen,

    heute zeige ich Euch einen canadischen Rückschein, der gar nicht in meinem Besitz sein dürfte. Leider führt der Personalmangel bei der Post (sicherlich auch der schlechten Bezahlung geschuldet) dazu, dass die Briefträger nicht mehr wissen, was sie tun.

    Ich lasse mir, schon um den ewig langen Schlangen beim "Postamt" zu entgehen, de Masse der Postsendungen an meine Büroadresse schicken. Als der Postbote gestern bei uns die Post abgab, war ich leider in einer Besprechung.

    Meine Kollegin übergab mir nach der Besprechung einen Brief aus Canada mit der bemerkung, der ist für sie abgegeben worden. Vorn auf dem Brief klar und deutlich der "AR"-Aufkleber (also Brief mit Rückscheinbegehren) und rückseitig hing immer noch der Rückschein.

    Den hätte der Postbote eigentlich abtrennen müssen. Mich oder einen Kollegen/eine Kollegin quittieren lassen und anschließend zurück nach Canada schicken müssen.

    Nun gut, ich habe den Absender abends informiert (mit scan des Rückscheins) dass der Rückschein bei mir liegt, die Briefsendung aber wohlbehalten bei mir eingetroffen ist.

    Heute kam übrigens ein weiteres Einschreiben mit Rückschein bei mir an. Diesmal war ich vor Ort. Der Postbote bat mich mich um Empfangsbestätigung für den Einschreiber. Auf meine Entgenung, dass es sich hier um ein Einschreiben mi Rückschein handelt und ich ja auch den Rückschein quittieren müsste große Kulleraugen. Oh mein Gott!

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 25. März 2017 um 12:33
    • #12

    Hallo zusammen,

    bei einem eingeschriebenen Brief aus den USA nach Dänemark mit Rückscheinbegehren konnte ich natürlich nicht nein sagen.

    Dieser Brief wurde 1931 offenbar von einem dänischen Auswanderer namens Jensen an einen anderen Jensen in einem Altersheim in Aalborg geschickt. Der Brief wurde mit einer 25c Marke der Freimarkenausgabe Bedeutende Persönlichkeiten und andere Darstellungen 1922/34 frankiert. Die Marke zeigt die Niagara-Fälle.

    Das Porto setzte sich wohl folgendermassen zusammen:
    5c Auslandsbriefporto
    15c Einschreibegebühr
    5c Rückscheingebühr

    Rückseitig finden wir den K2-Stempel von Bloomfield Hills Registered vom 3.12.1931, den 2-Ovalstempel New York, US Foreign vom 4.12.1931 und den Ankunftstempel Aalborg vom 13.12.31. Also in 10 Tagen aus den USA nach Dänemark, schneller ist die Post heute auch nicht (trotz Beförderung per Flugzeug über den Atlantik).

    Die Aufklebespur auf der Briefrückseite rührt vom abgetrennten Rückschein her.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • 7. Mai 2017 um 14:32
    • #13

    Nun kann ich endlich einen A.R. Brief aus dem Irak im Zusammenhang mit der Overland Mail zeigen.
    Der Brief ging am 21 August 1929 von Baghdad nach Schwenningen, Porto rückseitig sind insgesamt 9 Annas, 3 Annas Porto, 3 Annas Einschreiben, 3 Annas A.R. Gebühr. Overland Mail Zuschlag war zu dem Zeitpunkt nicht mehr nötig.
    Das Interessante and dem Beleg ist der Overland Mail Handstempel, der erste von der Type der bekannt ist und auf meiner Internet Seite mit HS-N48 nun gelistet ist. Den Brief kenne ich seit einigen Monaten am vergangenen Freitag war er nun bei einer Auktion im Libanon angeboten und gemäß der Ergebnisliste habe ich ihn ersteigert..., nun muss er nur noch bezahlt werden und bei mir ankommen, das dürfte jedoch nur eine Formsache sein.

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    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

    Einmal editiert, zuletzt von 22028 (7. Mai 2017 um 14:32)

  • DKKW
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    • 7. Mai 2017 um 20:14
    • #14

    Hallo 22028,

    ein sehr schöner Brief, herzlichen Glückwunsch. Ich drücke die Daumen, dass der Beleg auch unbeschadet bei Dir ankommt.

    Auch wenn ich mich wiederhole, AR-Brief und Rückscheinformulare sind bei den meisten Sammelgebieten nur sehr schwer zu finden.

    Viele Grüße
    DKKW

  • DKKW
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    • 5. Dezember 2021 um 17:09
    • #15

    Hallo zusammen,

    eine Neuentdeckung (plus Kauf) ist Anlass genug diesen thread wieder aus der Versenkung zu holen.

    Kürzlich tauchte beim Anvisningssalg der Dansk Posthistorisk Selskab ein Rückschein (Modtagelsesbevis) der bislang weder von mir noch von Henrik Mouritsen registriert war. Bei dem (sehr stolzen) Preis ging der Schein nicht weg und tauchte kürzlich bei einem dänischen Auktionshaus wieder auf. Hier konnte ich ihn dann erwerben, leider wurde es aufgrund anderer Bieter nicht ganz billig aber immer noch deutlich unter dem beim Anvisningssalg aufgerufenen Preises.

    Frankierte Auslandsrückscheine sind meines Wissens nur aus dem Zeitraum vom 01.07.1875 bis zum 31.06.1892 bekannt. Wir kennen jetzt gerade mal 6 Rückscheine, alle mit einer 8 Öre Marke der zweifarbigen Ziffernausgabe frankiert.

    Drei stammen aus der Zeit bis zum 01.04.1886, die Formulare weisen keine Formularnummer auf. Diese Formulare wurden zum 01.04.1879 eingeführt (Officielle Meddelelser No. 8 vom 15.3.1879), leider enthält mein Exemplar der O.M. keine Muster.

    Alle drei Formulare wurden aus dem Deutschen Reich nach Dänemark zurückgeschickt. Mein Rückschein ist der früheste bekannte. Er wurde am 9. August in Berlin vom Emfänger quittiert und am gleichen Tag vom Postamt Berlin N.W. 7 abgestempelt. Am darauf folgenden 10.8.83 wurde der Rückschein vom Postamt Kopenhagen K dem Absender zugestellt.

    Demnächst mehr zu diesem Thema

    Viele Grüße

    DKKW

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    • DK, Afa 25 på Modtagelsesbevis fra Berlin, Tyskland, 1883.jpg
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  • DKKW
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    • 6. Dezember 2021 um 11:44
    • #16

    Hallo zusammen,

    mit der Off. Medd. No. 8 vom 19,3.1886 wurde für den 1. April ein geändertes Rückscheinformular angekündigt. Dieses Mal ist in meinem Exemplar der O.M. das Muster noch enthalten Das Format ist kleiner und die Textdarstellung wurde deutlich verändert. Zudem erhielt das Rückscheinformular die Formularnummer 5 zugewiesen. Dies erleichterte sicherlich de Logistik der zentralen Vordruckverwaltung der dänischen Post.

    Ich zeige neben dem Muster ein Rückscheinformular, das am 25.5.1886 mit eine eingeschriebenen Brief nach Mitau in Russland (heute Lettland) geschickt wurde. Dort wurde er vom Postamt Mitau am 16.5.1886 abgestempelt aber nicht quittiert. Sensationell wäre da nicht die Umrechnungsdifferenz von 12 Tagen zwischen jul, und greg. Kalender zu berücksichtigen. Offenbar konnte das Einschreiben nicht zugestellt werden und alles lief zurück nach Dänemark.

    Aktuell sind drei mit einer 8 Marke frankierte dänische Rückscheine mit der Form. No. 5 registriert: der hier gezeigte aus Russland, einer aus Niederländisch Indien (1890) und einer aus Brasilien (1891).

    Viele Grüße

    DKKW

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    • DK Modtagelsesbevis C Form. Nr. 5 nach Mitau, Russland, 1888.jpg
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  • DKKW
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    • 3. Januar 2022 um 12:42
    • #17

    Hallo zusammen,

    wieder Dänemark, diesmal aber ein eingeschriebener Brief der 2. Gewichtsstufe mit Rückscheinbegehren Aus Kopenhagen nach Paris aus dem Jahr 1916.

    Absender war der dänische Briefmarkenhändler Walter in der Klosterstræde (hier waren früher etliche Händler ansässig).

    Portozusammensetzung:

    Auslandsbrief (2. Gew.stufe): 20 + 10 Öre = 30 Öre

    Einschreibegebühr: 15 Öre

    Rückscheingebühr: 20 Öre (gem. OM. Nr. 8 vom 19.2.1913)

    Zusammen: 65 Öre, hier mit 1x5 Öre, 4x10 Öre und 1x20 Öre Christian X dargestellt.

    Hier ist die Angabe in Bundgaards "Danske Forsendelser 1875-2003" falsch. Er nennt 40 Öre Rückscheingebühr ab dem 1.3.1913. In den oben genannten Officielle Meddelelser heißt es aber: Die Auslands-Rückscheingebühr entspricht dem Porto für einen einfachen Brief an die Empfängeradresse.

    Dies waren zum damaligen Zeitpunkt 20 Öre.

    Der Brief wurde von der französischen Postzensur geöffnet und mit einer französischen Zensurbanderole verschlossen. Zwei-Oval-Zensurstempel: "Ouvert 13 .......rité Militaire"

    Viele Grüße

    DKKW

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    • 13. Januar 2022 um 13:13
    • #18

    Hallo zusammen,

    hier ein weiterer eingeschriebener Brief mit Rückscheinbegehren aus Dänemark.

    Diesmal ein Brief der 1. Gewichtsstufe der von Kopenhagen V (Vesterbro) nach Karibib in Südwestafrika (heute Namibia) gerichtet war. Die 5, 10 und 30 Öre Marken der Ausgabe König Christian X wurde mit dem K1-Stempel "Kjøbenhavn 7 V am 31.1.19 2-3E" entwertet. Rückseitig sind zwei völlig unleserliche Registered Stempel in rot und schwarz abgeschlagen. Der Brief wurde von der Britischen Zensur geöffnet und mit der Zensurbanderole "Opened by Censor 4810" verschlossen, zudem wurde vorderseitig der Zensurstempel "Passed Censor 7/99" abgeschlagen (brit. oder südafr. ?)

    Portozusammensetzung: 20 Öre Auslandsbrief, 15 Öre Einschreibegebühr und 20 Öre Rückscheingebühr.

    Der Vorbesitzer hat mit Bleistift auf der Rückseite notiert, dass er 2007 DKK 1.062,50 gezahlt hat. Ich wäre sehr glücklich gewesen wenn ich auch so wenig hätte zahlen müssen. So wird sich der Verkäufer gefreut haben. Aber egal, jetzt bereichert dieser Brief meine Rückschein-Sammlung.

    Viele Grüße

    DKKW

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    • 6. April 2022 um 10:47
    • #19

    Hallo zusammen,

    heute kam die lang ersehnte Post aus Schweden mit dem künftigen Highlight meiner Rückscheinsammlung.

    Es handelt sich um einer der drei bekannten Inlandsrückscheine mit Skillingfrankatur. Wir kennen einen mit einer 4 RBS (Afa/Mi. Nr. 1) frankierten Inlandsrückschein und zwei Inlandsrückscheine die mit der 4 Sk. 1854 (Afa/Mi. Nr. 4) frankiert sind. Zugegebenermaßen ist meiner aufgrund der Tintenkleckse der etwas weniger schöne. Ich bin trotzdem sehr froh und stolz ihn in meiner Sammlung zu haben.

    Aus der Skillingperiode kenne ich darüber hinaus einen unfrankierten (bar bezahlten) Inlandsrückschein, er war seit Jahrzehnten nicht mehr am Markt und einen Rückschein Ortsporto der mit einer 2 Sk. Marke der zweifarbigen Ziffernausgabe frankiert ist. Auch ihn habe ich seit ewig langer Zeit nicht mehr am Markt gesehen.

    Viele Grüße

    DKKW

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    • 1. Juni 2022 um 15:51
    • #20

    Hallo zusammen,

    seit Ende der 1880er Jahre hatten Inlandsrückscheinformulare die Formular Nr. 4. Seit dem 1.10.1902 bis zum 30.6.1919 betrug das Ortsporto 5 Öre.

    Hier eine Neuerwerbung vom 12.5.1916 aus Kopenhagen für einen eingeschriebenen Brief des "Skattedepartement" als des Finanzamts. Das Porto wurde mit einer 5 Öre Christian X-Marke (Afa 68, Michel 67) dargestellt. Die Entwertung erfolgte mit einem L2-Kontorstempel "Banegaardspostkontoret / Kontoret for ank. Brevpost"

    Aus dieser Portoperiode kenne ich bislang 6 Ortsrückscheinformulare, davon vier mit einer 5 Öre Christian X Marke frankiert.

    Viele Grüße

    DKKW

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