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Schleswig-Holstein

  • DKKW
  • 3. September 2016 um 11:40
  • Online
    rama
    Stamm Mitglied
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    3.697
    Geschlecht
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    Geburtstag
    1. April
    • 3. Juli 2026 um 22:56
    • #41

    DKKW

    Vorphilate - Zeitangabe sollte richtig 1849 sein.

    viele Grüße

    rama

  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    10.643
    • 4. Juli 2026 um 11:29
    • #42

    Moin rama

    vielen Dank für den Hinweis, ist korrigiert. :thumbup:
    Viele Grüße
    DKKW

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    10.643
    • 21. August 2026 um 07:36
    • #43

    Hallo zusammen,

    gestern kam ein Faltbrief bei mir an, den ich eigentlich wegen dem ziemlich sauberen und klaren Stempelabschlags des dän. K2-Stempels "Bahnhof Altonaer" (mit Krone) gekauft hatte. Leider war der Empfänger extrem sparsam und hatte seine Antwort ebenfalls auf das Briefpapier geschrieben, teils auch auf die Briefvorderseite :(

    Der Brief ist inwendig datiert, daraus ergab sich, dass der Brief am 30.8.1848 in Altona geschrieben und beim Bahnhofspostamt aufgegeben wurde. Ein neues Letztdatum. Im ARGE-Handbuch ist der 04.06.1848 genannt.

    Der Brief lief mit dem Frühzug (Z 1) von Altona bis Tornesch und wurde von dort nach Uetersen weitergeleitet.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • Schleswig-Holstein, Brief aus Altona nach Uetersen, Handbuch 1, 30.08.1848, Vorderseite.jpg
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  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    10.643
    • 6. November 2026 um 09:52
    • Neu
    • #44

    Hallo zusammen,

    heute kann ich einen Brief aus dem Jahr 1832 zeigen, der von Gottorf nach Mainz gelaufen ist.

    Der Brief wurde beim Postkontor in Schleswig aufgegeben und erhielt dort dern Ra-Stempel "SCHLESW. / Juuy. 21" Handschriftlich wurde vorderseitig "frey Caßel" vermerkt, es handelt sich also um einen Teilfranco-Brief der bis Kassel voraus bezahlt war Der Ra-Stempel ist im ARGE-Handbuch als Nr. 3 katalogisiert, seine Verwendung ist von 1827 bs 1833 nachgewiesen

    In Hamburg wurde der Brief dem Th&T Oberpostamt übergeben. Vorderseitig wurde der L2-Stempel "DANEMARCK / PAR HAMBOURG" abgeschlagen (ARGE-Handbuch Nr. 21), den Stempel hatte das Th&T-Postamt 1814 vom franz. Hauptpostamt übernommen. Dieser Stempel wurde bis 1854 verwendet. Ich nehme an das der handschriftliche Taxvermerk "6/4" ebenfalls in Hamburg angebracht wurde. Die schwach mit Blaustift angebrachte "16" wohl auch.

    Auf der Rückseite finden wir mit schwarzer Tinte die dänische Kartennummer 15, die Rötel-6 stammt entweder vom dän. Oberpostamt Hamburg und weist den dän. Portoanteil in Skilling aus, oder aber vom Th&T Oberpostamt und zeigt den Anteil in Silbergroschen bis Kassel aus. Außerdem sehen wir den Ra2-Achteckstempel "T. T. / HAMBURG / 22. Juni 32" (ARGE-Handbuch Nr. 9). Die Verwendung ist von 1830 bis 1845 nachgewiesen

    Allgemein heißt es ja norddeutsche Taler zu süddeutschen Gulden 1,75 Thaler sind 1 Gulden. nun, 6 + 4 Silbergroschen wären demnach 17,5 Kreuzer. Vielleicht war das Verhältnis vor dem Münzvertrag von 1875 doch nicht so exakt?

    Der Brief ist inwendig datiert: "Gottorf am längsten Tag 1832" also Mittsommer bzw. der 21. Juni 1832. Schade dass das Siegel beim Öffnen des Briefes entfernt worden ist.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • SH, Brief aus Gottorf nach Mainz, franco Kassel, 1832, Vorderseite.jpg
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  • Nordlicht
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    • 6. November 2026 um 14:40
    • Neu
    • #45

    Hallo DKKW ,

    die Taxierungen und Währungen interpretiere ich etwas anders:
    Die Notierungen neben einem frei-Vermerk wurden i.d.R. von der Aufgabepost angebracht, also in Schleswig. "4" Schilling bis Hamburg, "6" Schilling fremde Gebühr bis Kassel. Der fremde Anteil wurde in Hamburg hinten mit "6" (Schilling) wiederholt. Taxis hat die 6 Schilling in "16" Kreuzer umgerechnet und anscheinend wurden ebenfalls "16" Kreuzer für die Reststrecke nach Mainz als Porto beim Empfänger erhoben.
    M.E. spielte der Silbergroschen hier keine Rolle (und die Umrechnung zu Kreuzer ist eine andere).

    Toller Brief mit dem seltenen Rahmenstempel!

    Viele Grüße
    nordlicht

    PS: Ich kenne auch die Annahme, dass der L2-Stempel "DANEMARCK / PAR HAMBOURG" 1814 vom franz. Hauptpostamt übernommen wurde, aber würde dafür gern mal einen Nachweis sehen (also einen Brief mit diesem Stempel, der tatsächlich beim französischen Hauptpostamt aufgegeben wurde).

  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
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    • 8. November 2026 um 13:55
    • Neu
    • #46

    Moin Nordlicht

    vielen Dank für die Ergänzungen/Verbesserungen zu den Taxen. Ich habe jetzt mal in meinen alten Taxverzeichnissen gegraben und bin im "Fortegnelse over de Stater og Steder hvortil Breve kunne afgaae" aus dem Jahr 1819 fündig geworden.

    Taxe Hamburg-Cassel = 19 RbSk. rene Sølv. Das entspricht gemäß meiner Reduktionstabelle 6 Sch. Crt., allerdings nur 15 Kreuzer süddeutsch. Da werden wohl die Thurn & Taxischen Postbeamten in Hmaburg noch einen Aufschlag gefunden haben.

    Zu Schleswig-Hamburg habe ich nichts gefunden, 4 Sch. Crt. kommen mir recht viel vor. Allerdings litt das Königreich Dänemark noch unter den nachwehen des Staatsbankrotts von 1813. Vermutlich musste die Post und damit die Postkunden ihren Beitrag zur Sanierung der Staatsfinanzen leisten.

    Wegen dem Stempel "DANEMARCK / PAR HAMBOURG" frage ich mal bei Thomas an.

    Viele Grüße
    DKKW

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