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Posthorn-Werte postfrisch einzeln preiswert

  • kartenhai
  • 21. August 2016 um 15:55
  • kartenhai
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    • 21. August 2016 um 15:55
    • #1

    Bei Ebay wurden heute die drei höchsten Posthornwerte zu 70, 80 und 90 Pfennige einzeln verkauft, die Preise erschienen mir eigentlich ganz passabel so zwischen 65,- und 80,- EUR pro Wert, alles postfrisch und signiert. Wie den meisten Bund-Sammlern fehlt auch mir in meiner Sammlung der postfrische Posthornsatz. Vor vielen Jahren fing ich mal damit an, die Lücken in meinem Vordruck-Album mit den preiswertesten Einzelwerten dieses Satzes von der untersten Nominale an aufzufüllen, irgendwann hörte ich dann damit auf, als mir die Preise zu teuer wurden. Zu den zur Zeit bei Ebay angebotenen Preisen überlege ich mir, ob ich nicht den Satz langsam mal komplettieren sollte. ?(

    Der komplette Satz war mir eigentlich immer viel zu teuer, obwohl er in den letzten Jahren preislich enorm heruntergekommen ist, da konnte ich mich nie zu einem Kauf und damit zu einer Komplettierung meiner Bund-Sammlung entschließen. Den Heuss-Satz hatte ich mir damals noch für 120,- DM zugelegt.


    Gruß kartenhai

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    2 Mal editiert, zuletzt von kartenhai (21. August 2016 um 17:52)

  • Bernd HL
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    • 21. August 2016 um 16:07
    • #2

    Moin Kartenhai,

    mal ´ne kurze Frage: In welchem der 3 Angebote hast Du eine postfrische Marke gesehen? ?( ?( ?(

    Ich irgendwie in keinem. Alleine schon die Stellung der Prüfzeichen schreckt doch auf! Und in keinem der 3 Angebote wurde auch nur einmal das Wort "postfrisch" bzw. die Zeichen dafür ** erwähnt oder gezeigt. Also in meinen Augen schon ein dubioses Angebot aller 3 Marken... :oneien: :oneien: :oneien:


    Beste Grüsse

    Bernd

    Zackige Sammlergrüsse aus Lübeck sendet Bernd HL ;)!

  • kartenhai
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    • 21. August 2016 um 16:40
    • #3

    @ Bernd HL:

    Die etwas erhöhte Signatur bedeutet also nachgummiert?

    Gruß kartenhai

  • Bernd HL
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    • 21. August 2016 um 16:50
    • #4

    Hallo Kartenhai,

    genau, entweder nachgummiert oder entfalzt ;)

    In der Prüfordnung heisst es (Text aus dem Michel-Spezial):

    "Beschädigte, reparierte oder verschönte Prüfgegenstände und ungebrauchte Marken ohne oder mit verändertem Gummi erhalten das Prüfzeichen, je nach Grad des Mangels, höhergesetzt. Stark beschädigte oder reparierte Prüfgegenstände werden bis zur Markenmitte erhöht signiert."

    Und das haben wir hier vorliegen ;)


    Beste Grüsse

    Bernd

    Zackige Sammlergrüsse aus Lübeck sendet Bernd HL ;)!

  • kartenhai
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    • 21. August 2016 um 17:05
    • #5

    @ Bernd:

    Danke für den Hinweis. :)

    Dann genügt es bei Ebay, nur die Rückseite einer Briefmarke mit Signatur abzubilden ohne irgendeinen Hinweis bei der Beschreibung, daß die Marke nachgummiert ist. Und wer dann die Stellung des Prüfzeichens nicht deuten kann, ist selber schuld. Und der Hinweis "Echt" bei Echtheit bezieht sich nur auf die Marke, aber nicht auf den alten Originalgummi. Und natürlich auch auf den Neugummi, der ist ja immer "echt neu". Da werden wohl einige hereinfallen bei solchen Angeboten. :jaok:

    Gruß kartenhai

  • saeckingen
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    • 21. August 2016 um 17:21
    • #6
    Zitat

    Original von Bernd HL
    Hallo Kartenhai,

    genau, entweder nachgummiert oder entfalzt ;)

    Das ist nicht ganz korrekt. Bei einer Nachgummierung erhält die Marke Rückseitig das Prüfzeichen "Gummi falsch". Marken mit erhöhtem Prüfzeichen haben also immer noch den Originalgummi, nur je nach Stellung des Zeichens entsprechend mangelhaft.

    Meine Sammelgebiete:
    Deutsch Ostafrika, Britisch Ostafrika, Britisch Ostafrika & Uganda, Ostafrikanische Gemeinschaft, Kenia, Tanganjika, Tansania, Uganda, Kionga, Zanzibar, Deutsches Auslandspostamt Lamu

  • kartenhai
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    • 21. August 2016 um 17:26
    • #7

    Ebay bringt sogar auch einige Ratgeber, wie man nachgummierte Marken sicher erkennt:


    Gruß kartenhai

  • Online
    Schildescher
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    • 21. August 2016 um 17:39
    • #8
    Zitat

    Original von Bernd HL
    Hallo Kartenhai,

    genau, entweder nachgummiert oder entfalzt ;)

    In der Prüfordnung heisst es (Text aus dem Michel-Spezial):

    "Beschädigte, reparierte oder verschönte Prüfgegenstände und ungebrauchte Marken ohne oder mit verändertem Gummi erhalten das Prüfzeichen, je nach Grad des Mangels, höhergesetzt. Stark beschädigte oder reparierte Prüfgegenstände werden bis zur Markenmitte erhöht signiert."

    Räusper, hier wird die aktuelle BPP- Prüfordnung zitiert aber es ist kein BPP Signum vorhanden. Ein kleiner Unterschied. Also kann das "alles" und "nichts" bedeuten.

    Ansonsten schließe ich mich Saeckingen an.

    Schildescher

    Ich mag Vollstempel (keine Versandstellenstempel) folgender Gebiete;

    Bund (bis zum Mauerfall)
    Berlin (u.a. Berliner Bauten , Mi.- Nr. 42- 60)
    DR /Dt. Kolonien / DSWA

    Keulen/ Cöln/ Coeln/ Köln bis 1940

    rote besondere AFS/PFS

  • robertoli
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    • 23. August 2016 um 17:11
    • #9

    Hallo!

    Die Höhe der Signatur bedeutet eigentlich "Hände weg" :D

    Denn postfrisch ist die Marke nicht, selbst wenn das Originalgummi tadellos wäre, bedeutet es, die Marke sei mangelhaft.

    Und für eine entfalzte Marke ist der Preis zu hoch.

    Deswegen Hände weg.

    Grüße,
    roertoli

  • kartenhai
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    • 23. August 2016 um 17:23
    • #10

    Mal sehen, was diese drei Höchstwerte in postfrisch und geprüft bringen, also diesmal ohne Makel:


    Bei der 70 und der 90 Pfennig-Marke ist die Signatur jeweils nicht ganz unten wie bei der 80er-Marke. Ist hier ein kleiner Fehler vorhanden oder muß die Signatur nicht am Rande unten beginnen?

    Gruß kartenhai

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    2 Mal editiert, zuletzt von kartenhai (23. August 2016 um 17:27)

  • olli0816
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    • 23. August 2016 um 17:34
    • #11

    Hallo Kartenhai,

    ich gebe dir den Tipp vor dem Kauf solcher Marken in den Michel zu schauen. Am Ende des jeweiligen Kataloges findest Du die Prüfordnung sowie eine Beschreibung, wie die Marken geprüft werden. Höherstellung ist niemals postfrisch. Daneben würde ich eine Bühler-Signatur wie eine nicht vorhandene Signatur behandeln, da mit dem Stempel viel Unsinn getrieben wurde.

    In den letzten Jahren geht die Richtung dahin, dass ungestempelte Marken mit einer Signatur als beschädigt gelten. Das ist sicher Geschmackssache, solange die Signatur nicht durchschlägt.

    Noch etwas zu den Angeboten, auf die Du weiter verlinkt hast. Der Anbieter weiß genau, dass die Marken nicht postfrisch sind. Er hat das schlauerweise auch nicht in das Angebot aufgenommen, sondern gleich die Beschaffenheit weggelassen. Er schreibt nur signiert Bühler. Meines Erachtens kein seriöses Auftreten, da damit Sammler mit wenig Kenntnissen dazu getrieben werden, Preise wie für postfrisch zu bieten. Die Marken wurden dadurch viel zu teuer verkauft. Ein postfrischer Posthornsatz würde ich mit Schlegel-Signatur oder besser Attest erwerben. Da der Satz teuer ist, ist die Gefahr groß, dass man für wertloses Zeug viel zu viel Geld zahlt. Ein kompletter Satz dürfte für +- 500 € postfrisch zu haben sein.

    Übrigens: Das ist ein normal unseriöses Angebot, welches man bei ebay leider häufiger besonders bei den Anfangsjahren Bund/Berlin findet. Von diesem Verkäufer würde ich abraten.

    Hab ich gerade erst gesehen: Deine anderen Links für die 70 und 90 Pfennig sind auch nicht besser.

    2 Mal editiert, zuletzt von olli0816 (23. August 2016 um 17:56)

  • robertoli
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    • 23. August 2016 um 17:51
    • #12

    Hallo kartenhai!

    Die 90 Pfennig Marke, die du als letztes zeigst, kommt mir sehr verdächtig vor: Es wurde mit Schere getrennt (oder verschönert), dazu die Zahnspitzen oben, rechts und unten sehen ganz eigenartig aus (grau, wie bei den nachgummierten Marken). Und die Signatur Bühler bedeutet nix. Wie die Signaturen Richter und Dr. Dub, mache ich auch bei dieser Signatur gleich einen Bogen um das Angebot.

    Postfrische Marken bekommen (nach BPP Ordnung, aber auch bei den meisten anderen Prüfern) eine tiefste Signatur. Alles andere bedeutet nicht postfrisch oder mangelhaft.

    Grüße,
    robertoli

  • Zarenadler
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    • 23. August 2016 um 22:25
    • #13

    Hallo Kartenhai,

    diese Marken sind wirklich nicht zu empfehlen. Ich habe mir die hohen Werte der Posthorn Marken auch einzeln angeschafft. Natürlich geprüft.

    Zu empfehlen ist nur, was "Schlegel" geprüft ist. Und selbst da gibt es mittlerweile Fälschungen der Prüfzeichen. Wie hier schon beschrieben worden ist, sollte man auf die "Höhe" des Prüfzeichens achten - je höher, je mehr Makel (kurze Zähne etc. )

    Zu Bühler habe ich auch recherchiert, da mir die preiswerten Marken auch auffielen. Ich glaube auf der Seite des BDPh habe ich gelesen, dass Bühler so ziemlich alles signiert hat. Hier ist die gefahr groß, dass die Marken entfalzt, nachgummiert oder anderweitig geschönt worden sind. Also Vorsicht ist geboten.

    Gruß

    Zarenadler

  • drache
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    • 24. August 2016 um 12:11
    • #14

    Man sollte bestimmte Punkte unbedingt beachten.
    Zum einen sollte man sich genau überlegen, ob man überhaupt noch Marken mit Prüfzeichen erwerben soll. Immer mehr Sammler lehnen solche Marken nämlich ab. Der Streit darüber, ob solche Exemplare als postfrisch zu bezeichnen sind, ist bekannt. Tatsache ist, dass der Absatz dieser Marken immer mehr nachlässt. Selber würde ich auch keine postfrischen Marken mit Prüfzeichen mehr kaufen.

    Wenn man auf der sicheren Seite sein will, kauft man also Marken mit Attest. Diese Angebote sind mittlerweile deutlich teurer. Ganz wichtig ist aber der Text im Attest.
    Steht dort „Die Qualität ist einwandfrei“ –


    oder steht dort „einwandfrei in der üblichen Zähnung“.

    Hierfür habe ich gerade kein Beispiel für einen kompletten Satz gefunden. Die beim Posthornsatz „übliche Zähnung“ hat ihre Ursache oft darin, dass das Wasserzeichen an ungünstiger Stelle für eine Verdünnung und Kürzung von Zahnspitzen sorgte. Manchmal lag es auch am Beamten selber, der weniger sorgfältig die Marken im Bogen trennte.
    Der Preisunterschied ist auf jeden Fall sehr deutlich.

    Was bei ebay angeboten wird, ist in aller Regel nicht postfrisch! Schon gar nicht Angebote mit irgendwelchen dubiosen Prüfzeichen. Bühler geprüft ist de facto ungeprüft. Nach seinem Tod ist sein ganzes Material – Stempel, Befunde, Atteste – in unbefugte Hände geraten und wird auch heute noch fleißig benutzt. Wer das nicht glaubt, wird später einmal eines Besseren belehrt werden.

  • TheJack1968
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    • 24. August 2016 um 19:12
    • #15

    Hallo,

    ein Anmerkung sei gestattet.

    Jahrelang wurde per Prüfzeichen geprüft,
    nun wird dies selbst von uns WENIGEN Sammlern nicht mehr gern gesehen.

    Ist es nicht so, dass wir uns selbst das Leben damit schwer machen und somit neuen Sammlern das Briefmarkensammeln sehr schwer zugänglich machen.

    Ich finde, lass die bunten Marken mal das sein was sie sein sollen,
    Spaß machen, und nicht alles so Ernst nehmen,
    dann ist unserer Hobby mal wieder ein Hobby!!!

    Es gibt so viel wichtigeres im Leben!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Viele Grüße
    TheJack :)

    Suche Saar** und was sonst noch gefällt...

  • Claude D.
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    • 24. August 2016 um 20:11
    • #16

    TheJack1968

    Dem kann ich nur voll und ganz beistimmen.

    [Gerade bei postfrischen Marken: Es ist in den wirklich allermeisten Fällen so einfach eine Nachgummierung von einer originalen Gummierung zu unterscheiden. Es braucht nur ein wenig Auseinandersetzung mit der Materie.]

    Liebe Grüsse,
    Claude D.

  • drache
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    • 29. August 2016 um 16:03
    • #17

    Auf die Qualität eines Posthornsatzes sollte man doch noch einmal zu sprechen kommen. Ich hatte neulich kein Bild gefunden. Hier wurden gestern 866 Euro für einen Satz „einwandfrei – in der normalen Zähnung“ bezahlt. Völlig überteuert und total irre. Nebenbei bemerkt, der Verkäufer verkauft mit nicht öffentlicher Bieterliste, hier sollte man gar nicht erst bieten.

    Für diesen Preis – und manchmal auch noch etwas günstiger - bekommt man mittlerweile durchaus einen wirklich attestierten einwandfreien Satz wie im vorigen Beitrag gezeigt. Einfach ein bisschen rumschauen.

    Zu den letzten beiden Beiträgen: Klar macht Philatelie Spaß. Das ist wohl das entscheidende Kriterium jeden Hobbies. Allerdings habe ich keinen Spaß, mich bei ebay besch. zu lassen. Unsere Großeltern hatten nicht die Möglichkeit, sich umfangreich und weltweit zu informieren, was spätestens dann sichtbar wird, wenn deren Nachfahren diese Sammlungen veräußern wollen.

    Noch ein Wort zum letzten Beitrag. Nein, es ist leider nicht so einfach, heutige gut gemachte Nachgummierungen zu erkennen. Und gut gemachten Entfalzungen erst recht nicht. Anfänger sind damit ganz sicher überfordert. Und die Geschichte mit den „harten“ Zähnen ist bestimmt schon 80 Jahre alt. Heute haben Nachgummierungen weder harte Zähne, noch wellen sie sich in bestimmter Weise. Die Käufe bei ebay, bei denen sogar schlechteste Nachgummierungen als postfrisch jede Menge Interessenten finden, sprechen Bände.

    Wenn manche Sammler wüssten, was sich alles an nachgummiertem oder entfalzten Zeugs in ihren Sammlungen befindet. Es ist schon merkwürdig, wenn ich einen neuen Rasierapparat für 50 Euro kaufe, informiere ich mich vorher. Bei einem Posthornsatz, der 10-20 mal soviel kostet und den ich wahrscheinlich nur ein einziges Mal kaufe, scheint alles egal zu sein. Hauptsache billig.

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    4 Mal editiert, zuletzt von drache (29. August 2016 um 16:24)

  • olli0816
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    19. September 1966 (59)
    • 29. August 2016 um 17:28
    • #18

    Ich bin auch manchmal sprachlos, was für nicht schwer erkennbare falschen/gefälschten Marken bezahlt wird.

    Nehmen wir den 90-Pfennig-Wert, den Kartenhai verlinkt hat:


    Die Signatur ist falsch, die Marke nachgummiert und ausgebessert. Also wiklich weit weg von tadellos postfrisch und hier wurden weit über 90 EURO bewilligt. Der Sammler wird es wohl zu seinen Lebzeiten nicht mitbekommen, was er erworben hat. Seine Erben später werden bei der Schätzung sicher enttäuscht sein, weil wenn jemand so eine Marke für so viel Geld erwirbt, dann ist es höchstwahrscheinlich nicht die einzigste in seiner Sammlung.

    Wenn man sammelt, zahlt man natürlich immer wieder Lehrgeld. Ist mir mehr als einmal passiert. Aber wenn ich nachträglich so etwas herausbekommen würde und das Geld ist einfach so weg wie in diesem Fall, dann hätte ich mit der Zeit nicht sonderlich viel Freude am Hobby.

    Ich sammle seid einigen Jahrzehnten sehr gerne Briefmarken. Aber wenn man für manches Stück dann doch etwas mehr ausgibt, habe ich keine Lust dazu, beschissen zu werden. Und dieser Verkauf ist eindeutig Beschiss.

    Die andere wurde Dank stampsx wenigsten vorzeitig gelöscht:


    Aber die Wahrscheinlichkeit, dass die wieder bei ebay auftaucht, würde ich bei fast 100% sehen. Wenn ich nur günstige Sammelgebiete habe, dann ist die Gefahr entsprechend gering und dann gilt für mich auch der Beitrag von TheJack oder Claude. Bei den teuren Sachen sehe ich es anders. Es scheint komischerweise viele Sammler zu geben, denen das nicht juckt.

  • stampsx
    erfahrenes Mitglied
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    507
    • 29. August 2016 um 18:55
    • #19

    Hallo,

    zwei Anmerkungen:

    1. die im ersten Beitrag des Themas vorgestellten drei Marken werden nicht als postfrisch angeboten. Man soll auf die Bilder sehen

    2. alle drei Marken haben falschen Gummi. Das hätte angegeben werden müssen

    Der Anbieter ist mit ähnlichen Angeboten mehrfach aufgefallen und das Geschäftsmodell könnten unklare Angebote falsch gummierter oder falsch gestempelter Marken sein.

    Ein erster Test für einen Anbieter kann hier gemacht werden:


    Am Ende, hinter = einfach den Anbieternamen bei Ebay schreiben.

    Jürgen Kraft, Apt. 17, 38612 El Medano, Spanien - Mitglied BDPH,
    AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)
    kontakt@stampsx.com - Stempeldatenbank

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