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  5. Feldpost

Kreta Feldpostmarke Mi.Nr. 7b

  • asmodeus
  • 1. März 2016 um 17:47
  • asmodeus
    Moderator
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    Männlich
    • 1. März 2016 um 17:47
    • #1

    Eigentlich geht es mir um den Satz eine Befundes:

    "Der Abdruck eines Tagesstempels "Waldshut 22.1.45" ist FALSCH."

    Ich meine, daß der Stempel falsch ist. Ein ausländischer Sammler meint, daß der Stempel echt sei, aber falsch sei, weil er nicht auf diese Markenausgabe sein sollte.

    Ich habe Ihm geschrieben, das es ein Falschstempel ist. Lag ich doch falsch?

  • wolleauslauf
    Gast
    • 1. März 2016 um 19:15
    • #2

    Hallo,

    ich denke da hat er Recht !

    Waldshut liegt nun nicht auf Kreta, als ist der Stempel für die Beförderung falsch, auch wenn er in Waldshut gültig ist, also ein echter Stempel ist.

    Wenn ich bei meinem Freund am Postschalter eine DDR Marke mit Lauf 1 abschlagen lassen würde, wäre die Marke mit Falschstempel, aber der Stempel echt, da er ja jeden Tag verwendet wird.

    Es sollte natürlich schon zeitgeschichtlich und philatelistisch nachweisbar sein !

    Echte Fälscher nehmen keinen Waldshut Stempel, sondern manipulieren die teueren Marken etwas professioneller :D

    Solche Marken mit hohem Wert sollte man generell prüfen lassen, aber aufpassen beim Kauf von geprüften Marken, denn auch die Prüfstempel werden gefälscht ;)

    Sammlergrüé von Wolle

  • Zackenzaehler
    erfahrenes Mitglied
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    • 5. März 2016 um 15:52
    • #3

    Prinzipiell können auf den Ausgaben der Inselpost - neben den Feldpoststempeln, welche auf den Inseln benutzt wurden - sämtliche Poststempel von Postämtern vorkommen, die seinerzeit noch im deutschen Herrschaftsbereich lagen.
    Diese Marken dienten ja der Kontingentierung des Sendungsaufkommens aufgrund des seinerzeit knappen Frachtraums.
    Wie bei der Luftfeldpostmarke Mi. Nr.1 erhielten die Angehörigen die Inselpostmarken von den Soldaten für die Rückantwort zugeschickt.
    Im Michel (DSK) steht ja auch, daß diese Marken z.B. mit italienischen Stempeln vorkommen können, weil auch einige Italiener auf den Inseln waren.

    Meiner Meinung nach muss der Prüfer irgendwelche Anhaltspunkte gehabt haben, um in diesem konkreten Fall den Stempel als FALSCH zu prüfen.
    Hier wäre also eine Nachfrage beim Prüfer sinnvoll.

    MVG Z

  • asmodeus
    Moderator
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    Männlich
    • 5. März 2016 um 23:21
    • #4

    Hier eine Abbildung des Attestes.

    Bilder

    • 20160227_IMG_20160227_0001_opt.jpg
      • 118,35 kB
      • 1.000 × 620
      • 485
  • asmodeus
    Moderator
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    Männlich
    • 5. März 2016 um 23:22
    • #5

    Ist es nun ein Falschstempel oder Stempel echt, aber falsch weil nicht in der richtigen Region/Einheit o.ä. benutzt.

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    • 6. März 2016 um 09:12
    • #6

    In meinem Michel-Spezial lese ich über diese Marken:

    Der zuständige Heeresfeldpostmeister hatte bereits vor Herausgabe des Fernschreibens für den ganzen Raum der drei neuen Befehlsbereiche angeordnet, daß nur noch Luftfeldpostbriefe mit Feldpostmarken, die mit dem Aufdruck "Inselpost" versehen waren, in beiden Richtungen befördert werden durften.

    Ein echter Stempel Waldshut auf dieser Marke in Richtung der Insel Kreta wäre also nach dieser Anordnung möglich gewesen, der gezeigte Stempel ist aber nach Ansicht des Prüfers gefälscht.

    Italienische Heimatabstempelungen auf solchen Marken verdienen lt. Michel sogar einen Aufschlag, er schreibt dazu:

    Die italienischen Kampfwilligen auf den Inseln erhielten ebenfalls Inselpostmarken. Es kommen daher bei der Nr. 7 bis 12 Heimatabstempelungen (auch Bahnhof-Wellenstempel) vor. Ortsabstempelungen auf der Nr. 7 und 9 je 50 % Aufschlag, auf Nr. 11 und 12 je 100 % Aufschlag. Ob das auch für echte deutsche Orts-Abstempelungen Richtung Kreta gilt, darüber liest man nichts.

    Gruß kartenhai

  • Zackenzaehler
    erfahrenes Mitglied
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    Männlich
    • 6. März 2016 um 09:52
    • #7

    Bei der gezeigten Marke fällt eine etwas ungewöhnliche rechtsseitige Positionierung des Stempels auf, wenn man die übliche Verwendung der Marke als Einzelfrankatur voraussetzt. Der Abschlag ist glasklar. Ein Unterscheidungsbuchstabe des Stempels ist nicht zu erkennen.
    Alles schon relativ merkwürdig.
    In einem anderen Forum kann man dann auch etwas über einen Falschstempel Waldshut auf Baden-Blocks (Frz. Zone) nachlesen...

    MVG Z

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.167
    • 8. März 2016 um 11:46
    • #8

    Am sinnvollsten wäre vielleicht ein klärendes Telefonat mit Claus Petry. Wenn Du ihm vorab einen guten Scan zuschickst, könnt Ihr Euch sicher zu Deiner Zufriedenheit mit den Fragen auseinandersetzen.

    Gruß
    KJ

  • Wolffi 23. September 2021 um 17:24

    Hat das Thema aus dem Forum Deutsches Reich 1872–1945 nach Feldpost verschoben.

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