Der Händler sammelspass-xxl, den wir schon einmal im Tagebuch des Auktionserlösspiels besprochen haben, macht munter weiter mit seinem Treiben. Bei Echtheit steht Reproduktion, und viele teure Marken (wenn sie denn echt wären!) sind mit einem großen Fragezeichen versehen. Bei den zweiten Danzig-Marken steht auf dem Preisschild sogar noch "gepr." mit dabei (auf der Rückseite dieser Marke, die man nicht sieht, hat der Prüfer wohl einen großen Stempel "Fälschung" angebracht! Das wäre ja auch geprüft!).
Mir immer noch unverständlich, daß sich bei solchen unseriösen Verkäufern nicht mal ein Staatsanwalt umsieht und sämtliche Fälschungen, von denen wohl eine Menge bei diesem Händler herumliegen werden, beschlagnahmt und Anklage erhebt. Kann man sich denn mit dem kleinen Wörtchen "Reproduktion" von aller Schuld freikaufen? Habe diesen Händler schon einmal beim Ebay-Watchdog gemeldet, es kam allerdings keinerlei Reaktion, die Sammlung wurde nicht gelöscht.
Solche Verkäufer kotzen mich einfach an, ich verstehe nicht, daß so ein Schrott legal über Ebay verkauft werden darf. Was haben wir nur für eine Gesetzgebung, die solche Lücken bei Fälschungen zuläßt?
Beim BDPh gibt es auch schon heisse Diskussionen, wie man Fälschungen bekämpfen kann, aber letztendlich scheint dieser auch dagegen nicht anzukommen:
Aber wehe, wenn man einigermaßen billige Briefmarken fälscht und sie als Frankatur hernimmt. Da kümmert sich die Polizei gleich darum:
Gruß kartenhai