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Belege aus Deutschland - Januar 1946

  • Briefmarkentor
  • 23. Januar 2016 um 20:30
  • Briefmarkentor
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    • 23. Januar 2016 um 20:30
    • #1

    Hallo Sammlerfreunde,

    Ziel dieses Themas ist es, Belege aus dem Januar 1946 zu zeigen, die auf deutschem Gebiet aufgegeben wurden. Wer hat Lust, mitzumachen?

    https://www.dropbox.com/scl/fo/831ungh…t=zbkbzwpv&dl=0

  • Briefmarkentor
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    • 23. Januar 2016 um 20:38
    • #2

    Inlandspostkarte im Fernverkehr vom 2. Januar 1946 aus Bad Doberan (OPD Schwerin - Sowjetische Besatzungszone) nach Onstmettingen (RPD Stuttgart -Französische Besatzungszone). Die Postkarte wurde portorichtig in Einzelfrankatur mit 6 Reichspfennigen (Ganzsache Mi.-Nr. 6 - Ausgabe vom August 1945) frankiert und mit dem Zweikreisstegstempel BAD DOBERAN (MECKL) / e abgeschlagen.

    Bilder

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    https://www.dropbox.com/scl/fo/831ungh…t=zbkbzwpv&dl=0

    Einmal editiert, zuletzt von Briefmarkentor (23. Januar 2016 um 21:16)

  • Briefmarkentor
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    • 23. Januar 2016 um 21:14
    • #3

    Inlandspostkarte im Fernverkehr vom 2. Januar 1946 aus Barth (OPD Schwerin - Sowjetische Besatzungszone) nach Köln (RPD Köln - Britische Besatzungszone). Die Postkarte wurde portorichtig in Einzelfrankatur mit 6 Reichspfennigen (1 x Mi.-Nr. 9a - Ausgabe vom 16. November 1945 - Auflage 1.950.000 Stück) frankiert und mit dem Kreisstegstempel mit Bogen oben und unten BARTH / a abgeschlagen.

    Der Text lautet wie folgt:

    Barth, den 1.1.46. Liebe Frau
    Kownatzki! Es freut mich zu ver-
    nehmen, daß Sie mit Ihrer Familie wohl-
    behalten bei Köln leben. Auch wir haben
    glückl. alles überstanden, aber auf d.
    Lande Furchtbares durchmachen müssen.
    Als es nicht mehr auszuhalten war, zogen
    wir hierher. M. Mann wurde hier Rechts-
    Anwalt u. hat gut zu tun. Wir wohnen
    zwar beengt (2 Räume) aber sehr hübsch
    im Pastorhaus (mit + bezeichnet) bei
    sehr netten Menschen, von denen uns der
    Abschied schwer fallen wird. M. Mann
    hat sich nach Hessen gemeldet, Gießen
    od. Marburg, in Jochens Nähe. Von ihm
    hatten wir vor 1/4 Jahr die 1. Nachr., die
    uns aus gr. Besorgnis befreite. Es geht ihm
    mit s. j. Frau in Mbg. sehr gut. Mit 30
    Lebensm.Päckchen, die bis auf 1 ankamen
    hat er unserer Ernährungslage ausgeholfen.
    Leider habe ich über m. Mutter u. Schw, die
    in Danzig blieben, äuß. beunruhigende Nach-
    richt, die ich aber nicht glauben kann. Es mag ein Gerücht
    sein wie das über uns, daß wir auf d. Fl. i. d. Weichsel ertranken.
    Schreiben Sie doch auch bald einmal. Herzl. Gr. v. uns Ihre Hertha Grunau

    Der Text dieser Postkarte zeigt anschaulich den traurigen Alltag der unmittelbaren Nachkriegszeit auf dem Gebiet von Mecklenburg und Pommern.

    Die Absenderin scheint aus Danzig vor den anrückenden Truppen der Roten Armee nach Westen geflohen zu sein und war in Vorpommern gestrandet. Dabei riss der Kontakt zu ihrer Familie ab. Im Januar 1946 war der Verbleib, bzw. das Überleben eines Teils der Familie immer noch unklar.
    Diese Flüchtlinge wurden von der ortsansässigen Bevölkerung nicht sehr willkommen geheißen, musste mit diesen doch das Wenige, was noch vorhanden war, geteilt werden (Wohnraum, Nahrung).
    Hinter dem Satz "aber auf d. Lande Furchtbares durchmachen müssen" verstecken sich wahrscheinlich Erlebnisse wie Hunger, Krankheiten, Plünderungen, Arbeitseinsätze, wahllose Verhaftungen und Tötungen sowie Vergewaltigungen. Diese waren im Jahr 1945 Alltag in Mecklenburg und Vorpommern.

    Aus dieser Umgebung wollte man weg und versprach sich im Westen des Deutschen Reiches und den Westalliierten ein besseres Leben. Was wiederum eine Flucht war.

    Bilder

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    https://www.dropbox.com/scl/fo/831ungh…t=zbkbzwpv&dl=0

    4 Mal editiert, zuletzt von Briefmarkentor (23. Januar 2016 um 21:19)

  • Briefmarkentor
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    • 23. Januar 2016 um 21:33
    • #4

    Inlandspostkarte im Fernverkehr als Einschreiben vom 3. Januar 1946 aus Ludwigslust (OPD Schwerin - Sowjetische Besatzungszone) nach Halle (PD Provinz Sachsen - Sowjetische Besatzungszone). Verwendet wurde ein Ganzsache aus der Britischen Besatzungszone (Ganzsache Mi.-Nr. P 673), welche auf der Vorderseite links unten mit dem Kreisstegstempel mit Bogen oben und unten BAD SEGEBERG / LAND (RPD Kiel) abgeschlagen wurde. Diese Ganzsache besaß auf dem Gebiet der OPD Schwerin keine Gültigkeit. Mangels vorrätiger Postwertzeichen wurde die Ganzsache in Ludwigslust mittels Barfrankatur (roter Stempel "Gebühr bezahlt." und handschriftlich "36" in schwarzer Farbe) freigemacht und mit dem Zweikreisstegstempel LUDWIGSLUST / b abgeschlagen.

    Bei der Ankunft in Halle am 7. Januar 1946 wurde rückseitig der Kreisstegstempel mit Gitterbogen oben und unten HALLE abgeschlagen.

    Der Text lautet wie folgt:

    Ludwigslust, Meck, 3.1.46
    Lieber Kamerad Zittenbach(?)! Gestern sandte ich Ihnen in 2 R-Briefen
    eine Anzahl von deutschen & ausländischen Ganzstücken für den Rundsende-
    ?? innerhalb der "Hallensia" zu. In den nächsten Tagen folgen
    weitere Auswahlen. Hoffentlich finden Sie die nötige Zeit zum Durch-
    sehen der Sendungen? ???? Mir fehlen
    leider jegliche Anhaltspunkte für die einzelnen Bewertungen? Ich kann
    Ihnen somit diese ? Tätigkeit nicht abnehmen. Wenn es Ihnen
    zuviel werden Sollte, bitte um Nachricht; dann unterlasse ich weitere
    Sendungen oder soll ich sie gleich an ?? schicken? Beste Grüsse

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    https://www.dropbox.com/scl/fo/831ungh…t=zbkbzwpv&dl=0

  • Briefmarkentor
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    • 24. Januar 2016 um 18:49
    • #5

    Inlandspostkarte im Fernverkehr vom 4. Oktober 1946 aus Bützow (OPD Schwerin - Sowjetische Besatzungszone) nach Berlin (Magistratspost Groß-Berlin). Die Postkarte wurde portorichtig in Einzelfrankatur mit 6 Reichspfennigen (Ganzsache Mi.-Nr. 6 - Ausgabe vom August 1945) frankiert und mit dem Handrollstempel in der Form Kreisstegstempel mit Bogen oben und unten BÜTZOW / * (MECKLB.) * abgeschlagen.

    Der Text lautet wie folgt:

    (3) Bützow (MECKL), d 3.1.1946.
    Pferdemarkt 1.
    Auf Grund Ihrer Anzeige in der
    "Volkszeitung" Nr. 129 vom 31.12.45 bitte
    ich um Preislisten bzw. Tauschangebote
    über Deutschlandmarken. - Was bieten Sie
    für: Stadtpost Apolda (3 Werte), Meckl.-
    Vorpommern, "Opfer des Faschismus" (3 Werte),
    Meckl.-Vorpommern, "Bodenreform" (beide
    Farben, je 3Werte)? Ich
    habe Interesse für
    Berliner Sonderausgaben,
    sowie letzte Ausgabe
    Deutsches Reich (SA/SS).
    Karl Heinz Klaas

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    https://www.dropbox.com/scl/fo/831ungh…t=zbkbzwpv&dl=0

  • zimbo
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    18. September 1947 (78)
    • 25. Januar 2016 um 09:58
    • #6

    Hallo Briefmarkentor

    Gestern bekommen.
    Auch von 1946, aber nur geöffnete Briefe-siehe US Stempel.
    Ist das ein besonderes Sammelgebiet ?

    Liebe Grüße Zimbo

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    hz

  • mx5schmidt
    Stamm Mitglied
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    Geburtstag
    25. September 1958 (67)
    • 25. Januar 2016 um 11:02
    • #7

    Hallo Zimbo,

    es geht in diesem Thread um Belege aus dem Januar 1946, also bevor die Marken des Kontrollrats erschienen!

    Liebe Grüße
    mx5schmidt

  • Briefmarkentor
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    Männlich
    • 25. Januar 2016 um 11:15
    • #8
    Zitat

    Original von zimbo
    Ist das ein besonderes Sammelgebiet ?

    Hallo Zimbo,

    die Briefe fallen auch unter das Thema Zensurpost. Übrigens ein sehr spannendes Teilgebiet, da man nicht alle Zensurmaßnahmen sofort erkennt.

    Bist du so gut, und stellst deine interessanten Briefe in Themen zu den einzelnen Monaten vor? Diese werde ich dann um meine Belege ergänzen.

    Für November 1946 gibt es sogar schon einen:

    Viele Grüße

    Marko

    https://www.dropbox.com/scl/fo/831ungh…t=zbkbzwpv&dl=0

    2 Mal editiert, zuletzt von Briefmarkentor (25. Januar 2016 um 11:17)

  • Vichy
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    • 25. Januar 2016 um 11:45
    • #9

    Hallo,

    eine klitzekleine Hilfe von mir:

    Zitat

    Original von Briefmarkentor
    (...)
    Der Text lautet wie folgt:

    Ludwigslust, Meck, 3.1.46
    Lieber Kamerad Zittenbach(?)! Gestern sandte ich Ihnen in 2 R-Briefen
    eine Anzahl von deutschen & ausländischen Ganzstücken für den Rundsende-
    ?? innerhalb der "Hallensia" zu. In den nächsten Tagen folgen
    weitere Auswahlen. Hoffentlich finden Sie die nötige Zeit zum Durch-
    sehen der Sendungen? zum fertigmachen der ... Mir fehlen leider jegliche Anhaltspunkte für die einzelnen Bewertungen? Ich kann
    Ihnen somit diese mühevolle Tätigkeit nicht abnehmen. Wenn es Ihnen
    zuviel werden Sollte, bitte um Nachricht; dann unterlasse ich weitere
    Sendungen oder soll ich sie gleich an ?? schicken? Beste Grüsse

    Alles anzeigen

    Rundsende.... kehr ? Das Wort muss doch zu knacken sein....

    Gruß

    Stempel aus PEINE gesucht bis 1963

  • Briefmarkentor
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    • 29. Januar 2016 um 19:08
    • #10

    Inlandspostkarte im Fernverkehr vom 4. Oktober 1946 aus Herzfeld über Grabow (OPD Schwerin - Sowjetische Besatzungszone) nach Hamburg (RPD Hamburg - Britische Besatzungszone). Die Postkarte wurde portorichtig in Einzelfrankatur mit 6 Reichspfennigen (Ganzsache Mi.-Nr. 6 - Ausgabe vom August 1945) frankiert und mit dem Zweikreisstegstempel GRABOW (MECKL) / c abgeschlagen.

    Der Text lautet wie folgt:

    Ich gelangte in den Besitz Ih
    res Schreibens vom 6.12.45. & teile
    Ihnen mit, daß mein Stellungsgesuch
    eigentlich an die Fachschaft der Molkerei
    Hamburg 36, Holstenwall 4 gerichtet war
    & bitte Sie höflichst, mein Bewerbungsschr
    schreiben an dieselbe gütigst weiterleiten
    zu wollen. Ihre Freundlichkeit, der ich im
    voraus meinen herzlichen Dank versichere,
    stets erinnernd, zeichne hochachtungsvoll W. Hümpel.

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  • Briefmarkentor
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    • 31. Januar 2016 um 16:32
    • #11

    Inlandspostkarte im Ortverkehr vom 4. Januar 1946 aus Rostock (OPD Schwerin - Sowjetische Besatzungszone). Die Postkarte wurde in Einzelfrankatur mit 6 Reichspfennigen (1 x Mi.-Nr. 9 - Ausgabe vom 16. November 1945) frankiert. Damit ist die Postkarte um einen Reichspfennig überfrankiert. Allerdings gab es zum 4. Januar 1946 in der OPD Schwerin kein Postwertzeichen mit dem man eine Ortspostkarte portorichtig hätte frankieren können. Abgeschlagen wurde die Postkarte mit dem Zweikreisstegstempel SEESTADT ROSTOCK 2 / c.

    Der Text lautet wie folgt:

    Rostock
    4.1.45

    Liebe Frau Freytag,

    Bringen sie mir die
    Sachen bei Gelegenheit
    mit, es eilt nicht.
    Viele Grüße

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    https://www.dropbox.com/scl/fo/831ungh…t=zbkbzwpv&dl=0

  • Vichy
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    • 1. Februar 2016 um 11:30
    • #12
    Zitat

    Original von Vichy
    Hallo,

    eine klitzekleine Hilfe von mir:

    Rundsende.... kehr ? Das Wort muss doch zu knacken sein....

    Gruß

    Hallo Briefmarkentor,

    ich habe heute per Zufall gesehen, dass obiger Beleg/Text auch in einem anderen Forum gepostet wurde.
    Dort wurde auch über die fehlenden Worte gerätselt und

    Rundsendebriefverkehr bzw Umlauftranchen vermutet.

    Das ergibt beides Sinn. Bei dem ersten Wort habe ich jedoch starke Zweifel.
    Schau dir das Wort an und vergleiche mit "Umlauf" ! Ich tendiere jetzt in Richtung "kauf" statt "Brief".

    Vielleicht haben andere noch Ideen ?

    Gruß

    Stempel aus PEINE gesucht bis 1963

  • Briefmarkentor
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    • 2. Februar 2016 um 19:47
    • #13

    Hallo Vichy,

    ein dickes Danke an dich für deine stetigen Bemühungen, Texte zu entziffern. Einfach Klasse!

    Viele Grüße

    Marko

    https://www.dropbox.com/scl/fo/831ungh…t=zbkbzwpv&dl=0

  • Briefmarkentor
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    • 2. Februar 2016 um 19:51
    • #14

    Inlandsbrief im Ortverkehr bis 20 g vom 4. Januar 1946 aus Rostock (OPD Schwerin - Sowjetische Besatzungszone). Der Brief wurde portorichtig in Einzelfrankatur mit 8 Reichspfennigen (1 x Mi.-Nr. 11 xa - Ausgabe vom 6. Oktober 1945) frankiert und mit dem Zweikreisstegstempel (3) SEESTADT ROSTOCK 1 / p abgeschlagen.

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  • Briefmarkentor
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    • 7. Februar 2016 um 15:34
    • #15

    Inlandspostkarte im Fernverkehr vom 4. Januar 1946 aus Schwerin (OPD Schwerin - Sowjetische Besatzungszone) nach Hamburg (RPD Hamburg - Britische Besatzungszone). Die Postkarte wurde portorichtig in Einzelfrankatur mit 6 Reichspfennigen (Ganzsache Mi.-Nr. P 5 - Ausgabe vom 28. August 1945) frankiert und mit dem Zweikreisstegstempel SCHWERIN (MECKL) 1 / ac abgeschlagen.

    Der Text lautet wie folgt:

    Schwerin, d 29./12.45.
    Am Heidensee 8.
    Meine liebe Margot, zum neuen Jahr sende ich
    Dir und deinem lieben Mann meine herzlichs-
    ten Glückwünsche. Möge dasselbe bessere Zeiten
    bringen. Wie geht es Euch gesundheitlich? Was
    habt Ihr für Nachrichten von Ruth, wie geht es der
    Familie? Sigrieds Kinder sind sehr lebhaft. Beson-
    ders der Kleine ist ein Ausbund von Lustigkeit.
    Die Kinder leißen an Weihnachten keine Traurigkeit
    aufkommen. Wir haben seit dem 11./12. eine 2 Zimmer-
    Wohnung mit Küche und sind froh allein zu sein.
    Die andere Wohnung war nicht heizbar. Der Kleine
    hatte sich auch mehrere Male sehr erkältet. Sigried hat
    immer noch keine Nachricht von ihrem Mann. Mein
    Schwager ist jetzt als Leiter im Ministerium des Innern für Landwirtschaft

    Irmgard wollte gern zu einer
    Freundin nach Hannover.
    Dort sind die Verdienstmög-
    lichkeiten so gut wie sie
    es sich gedacht hatte. Nun
    bleibt sie vorläufig noch
    hier. Verlebt das Jahres-
    ende recht gut und herz-
    liche Gruße Dir und
    Deinem Mann von uns
    allen Deine Tante Mieze.

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    • 12. Februar 2016 um 21:45
    • #16

    Inlandsbrief im Fernverkehr bis 20 g vom 5. Januar 1946 aus Hagenow (OPD Schwerin - Sowjetische Besatzungszone) nach Schwerin (OPD Schwerin - Sowjetische Besatzungszone). Der Brief wurde portorichtig in Einzelfrankatur (1 x Mi.-Nr. 16 - Ausgabe vom 28. August 1945) frankiert und mit dem Zweikreisstegstempel (3) HAGENOW (MECKL) 1 / a abgeschlagen.

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    • 14. Februar 2016 um 14:13
    • #17

    Inlandsbrief im Fernverkehr bis 20 g vom 7. Januar 1946 aus Greifswald (OPD Schwerin - Sowjetische Besatzungszone) nach Itzehoe (RPD Kiel - Britische Besatzungszone). Mangels vorrätiger Postwertzeichen wurde der Brief mittels Barfrankatur (Stempel "Gebühren verrechnet") freigemacht und mit dem Zweikreisstegstempel (4) GREIFSWALD 1 / e abgeschlagen.

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  • Briefmarkentor
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    • 16. Februar 2016 um 19:58
    • #18

    Inlandsbrief im Fernverkehr bis 20 g vom 7. Januar 1946 aus Ludwigslust (OPD Schwerin - Sowjetische Besatzungszone) nach Berlin (Magistratspost Groß-Berlin). Der Brief wurde portorichtig in Einzelfrankatur mit 12 Reichspfennigen (1 x Mi.-Nr. 16 - Ausgabe vom 28. August 1945) frankiert und mit dem Zweikreisstegstempel LUDWIGSLUST / a abgeschlagen.

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  • Briefmarkentor
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    • 19. Februar 2016 um 11:24
    • #19

    Inlandsbrief im Fernverkehr bis 20 g vom 7. Januar 1946 aus Fürstenberg (OPD Schwerin - Sowjetische Besatzungszone) nach Berlin (Magistratspost Groß-Berlin). Der Brief wurde portorichtig in Mehrfachfrankatur (2 x Mi.-Nr. 8x - Ausgabe vom 30. August 1945) frankiert und mit dem Zweikreisstegstempel FÜRSTENBERG (MECKL) / b abgestempelt.

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  • Totalo-Flauti
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    • 19. Februar 2016 um 15:19
    • #20

    Liebe Sammlerfreunde,

    aus Januar 1946 habe ich bisher nur einen Brief aus Leipzig gescannt. Für eine Drucksache wurde eine all.Bes. Mi 126 für 3 Pfennige verwendet. Für die Entwertung wurde ein aptierter Maschinenstempel verwendet. Mann kann noch die Spitzen im Doppel-M sehen. Die Postleitzahl (10) vor LEIPZIG wurde allerdings bereits vor 1945 aufgebracht.

    Mit lieben Sammlergrüßen

    Totalo-Flauti

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  • Wolffi 28. Juli 2021 um 17:30

    Hat das Thema aus dem Forum Vignetten und andere nichtpostalische Marken nach Briefmarken Allgemein verschoben.

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