Unten ein Foto eines R-Briefs aus 1956, gesendet aus der BRD in die DDR, u.a. frankiert mit der in Zeiten des Postkriegs verbotenen Michelnummer 215.
Darauf befindet sich ein zusätzlicher Klebezettel "Tauschsendung ZKPH".
Was hat es damit auf sich?
Unten ein Foto eines R-Briefs aus 1956, gesendet aus der BRD in die DDR, u.a. frankiert mit der in Zeiten des Postkriegs verbotenen Michelnummer 215.
Darauf befindet sich ein zusätzlicher Klebezettel "Tauschsendung ZKPH".
Was hat es damit auf sich?
Hallo ZKPH steht für Zentrale Komission für Philatelie.
In der DDR wurden Tauschsendungen behördlich kontrolliert und mit so einem Aufkleber versehen. Schönen Advent.
Gruß Denni
Supi, danke und auch Dir einen schönen Advent!
Guten Morgen zum 2ten Advent,
so vom Bauchgefühl her, müsste der Brief eigentlich retourniert worden sein. Er müsste also eine Retourestempel tragen. Übermalungen sind zu der Zeit zwar bekannt, wohl bei der Mi. Nr. 215 eher seltener.
Wie der Brief durchgeschlüpft ist.... ??????
Mir gefällt der Brief aufgrund der schönen Stempels selbst wenn er meines Erachtens 10 Pf. überfrankiert (2 Gewichtsstufe = 20- 50 Gramm= 40 Pf., Einschreiben = 50 Pf.) ist.
Denkmodell
Der Brief wurde in der 1. Gewichtsstufe aufgeliefert (bis 20 Gramm= 20 Pf., Einschreiben = 50 Pf.). Der Absender rechnet mit einer "Übermalung", der Brief wäre trotzdem noch portogerecht (10 Pf. überfrankiert) und wird transportiert.
Macht aber auch nicht wirklich Sinn.
Resümee
Die Tauschpartner wollten sich nur die gerade neu erschienen Briefmarken zukommen lassen und haben keinen Wert auf die Portorichtigkeit gelegt. Der Mi.-Nr. 215 wurde schlicht weg übersehen.
Schildescher