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Portostufe Zeitungs-Drucksache All.Besetzung

    • Wertermittlung
  • HornerJunge
  • 5. Juni 2015 um 06:00
  • Erledigt
  • HornerJunge
    aktives Mitglied
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    Männlich
    • 5. Juni 2015 um 06:00
    • #1

    Hi,

    anliegend ein interessanter Beleg mit einer seltenen Portostufe aus der Zeit der Alliierten Besetzung:

    Portostufe Zeitungs-Drucksache per Nachnahme auf komplettem, ungeöffneten Streifband mit 20Pf. Exportmesse Hannover 1949 - Mi.Nr. 104 sowie 2 Werte Bauten. Der Absender des Belegs ist der "Verlag des Philatelistischen Informations-Dienstes W.B. Düchting o.H." in Düsseldorf.

    Laut Michel Briefe Katalog waren bei Zeitungsdrucksachen außer Luftpost keine weiteren Sonderdienste zugelassen. Hier findet sich eine DM-Nachnahme auf der Streifbandsendung. Darin liegt auch die Frankatur von 34Pf. begründet:
    4Pf. für die Zeitungsdrucksache bis 50gr. plus 30Pf. für die Nachnahme, die es eigentlich nicht hätte geben dürfen!

    Wer kann mir Auskunft geben? Liege ich richtig mit meiner Beschreibung der Portostufe? Welchen Handelswert könnte man erwarten?

    Viele Grüße,

    Bilder

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      • 258
  • linos203
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    26. Oktober 1966 (59)
    • 5. Juni 2015 um 07:38
    • #2

    Hast du das genau gelesen? Nach meinem Michel-Spezial gab es Nachnahme schon auf Drucksachen, nur Rückschein und eigenhändig gab es nicht bei Drucksachen.

  • Christoph 1
    Stamm Mitglied
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    4.740
    • 5. Juni 2015 um 18:25
    • #3

    Hallo HornerJunge,

    ich finde auch in meinem Briefe-Katalog keinen entsprechenden Hinweise, wonach die Zusatzleistung Nachnahme für Zeitungsdrucksachen nicht zulässig gewesen wäre. Mal davon ausgehend, dass Dein Streifband im Zeitraum zwischen 1.9.1948 und 1.7.1954 befördert wurde, wäre das Streifband portorichtig frankiert worden (4 Pf. Zeitungsdrucksache + 30 Pfg. für Nachnahme).

    Aber vielleicht habe ich auch was übersehen in der Portotabelle? ?( ?(

    Was den Katalog (nicht Handels-) Wert angeht, würde ich mich an einer Mischfrankatur der Mi-Nr. 104 orientieren - und die ist in meinem Briefe-Katalog leider nur mit 10,- bewertet. Leider kann man bei Deinem Beleg auch kein Stempeldatum entziffern und zudem scheint die 104 auch beschädigt zu sein. Aber sicherlich ist es eine eher seltene Versendungsform in dieser Zeit.

    Viele Grüße
    hallerc4

    2 Mal editiert, zuletzt von Christoph 1 (5. Juni 2015 um 18:31)

  • HornerJunge
    aktives Mitglied
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    Männlich
    • 5. Juni 2015 um 20:33
    • #4

    Danke für eure Hilfe und die kompetenten Kommentare.

    Ich habe noch einmal in meinem Michel Deutschland Briefe Katalog nachgesehen. Dabei finde ich in meiner 2009er Ausgabe auf Seite 966/967 die "Bunt-Frankaturen der MiNr. 73-100".

    In der Tabelle für Zeitungsdrucksachen stehen verschiedene Gewichtsangaben und darunter der Satz: "Außer Luftpost waren keine Sonderdienste zugelassen."

    Klar, die Marke hat die MiNr. 104 und in der Tabelle der Postgebühren ab 1946 ist die Drucksache + Nachnahme möglich, aber handelt es sich hier um eine Buntfrankatur gemäß obigem Satz oder nicht?

    Vielleicht hat jemand noch eine Idee!

  • linos203
    Stamm Mitglied
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    26. Oktober 1966 (59)
    • 5. Juni 2015 um 20:59
    • #5

    Bunt-Frankaturen der MiNr. 73-100?

    Mi. 73-100 ist die Bautenserie, eine Buntfrankatur wäre eine Frankatur nur aus dieser Serie, aber mit verschied. Werten. z.B:
    [Blockierte Grafik: http://images-00.delcampe-static.net/img_large/auction/000/120/303/263_001.jpg]

    Deine Drucksache ist also keine Buntfrankatur, sondern nur eine Mischfrankatur.

  • Christoph 1
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    4.740
    • 5. Juni 2015 um 22:30
    • #6

    einen sehr lesenswertes Büchlein von Günter Schorn über die Bautenserie, für das man allerdings etwas Zeit braucht (72 Seiten), ist komplett online als pdf verfügbar:

    Buch von Günter Schorn als Volltext-pdf

    Darin sind auch die einzelnen Portostufen erklärt und es gibt auch mehrere Stellen, an denen die sogenannten Buntfrankaturen beschrieben werden.

    Demnach fällt Dein Streifband nicht unter die Definition der Buntfrankaturen.

    Für weitere Recherche ist sicherlich der Katalog zur Bautenserie der "ArGe Bautenserie 48" hilfreich, davon gibt es aber online (natürlich) nur das Inhaltsverzeichnis. Sonst würde ja niemand mehr den Katalog kaufen ;) Das Inhaltsverzeichnis lässt hinsichtlich vertiefter Aufklärung über die speziellen Buntfrankaturen der Bautenserie hoffen:

    Inhaltsverzeichnis Spezial-Katalog Teil C

    Ein interessantes Thema, finde ich!

    Viele Grüße
    hallerc4

  • Christoph 1
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    4.740
    • 5. Juni 2015 um 22:47
    • #7

    guck mal hier:

    älterer thread aus dem BDPH-Forum

    Der dort gezeigte Beleg ähnelt dem Deinigen doch sehr :) :)

    Gruß,
    hallerc4

  • HornerJunge
    aktives Mitglied
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    Männlich
    • 6. Juni 2015 um 05:44
    • #8

    Jetzt ist es klar. Mein Beleg ist (leider) keine Buntfrankatur, sondern eine Mischfrankatur und damit wohl nicht sehr selten. So ist es in der Einführung zum Michel Briefe Katalog auch beschrieben.

    Vielen Dank für die Kommentare und Links!

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