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  4. Stempel

Poststelle I & II Stempel

  • DKKW
  • 15. August 2009 um 22:27
  • DKKW
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    • 20. August 2017 um 20:11
    • #481

    Hallo zusammen,

    heute zeige ich mal keinen Poststellenstempel sondern einen der weingen Vorläufer aus Schleswig-Holstein, nämlich den Posthülfstellenstempel "Zum Uglei" aus dem Jahr 1914.

    Die meisten Posthülfstellenstellenstempel stammten wohl aus Bayern und waren in erster Linie an den Brennpunkten des frühen Fremdenverkehrs entstanden.

    Der Uglei-See (heute Uklei-See) liegt in der Holsteinischen Schweiz nahe Malente-Gremsmühlen. Es handelt sich um einen so genannten Toteissee. Am Seeufer befand sich eine slawische Befestigungsanlage bzw. Siedlung. Um den See ranken sich etliche Sagen und Legenden.

    Die Postkarte wurde bei der Posthülfstelle Zum Uglei aufgegeben und links von der Frankatur wurde der Ra3-Stempel "Posthülfstelle / Zum Uglei / 3.8.14" abgeschlagen. Die 5PfgGermania Marke wurde mit dem KGS "Gremsmühlen * Bz. Kiel * 3.8.04 3-4N" entwertet.

    Die Karte war nach Schleswig adressiert wo am gleichen Tag der Eingangsstempel, ein KGS "Schleswig *2a 3.8.04 8-9N" abgeschlagen wurde.

    Viele Grüße
    DKKW

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    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (20. August 2017 um 20:11)

  • Vichy
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    • 26. August 2017 um 14:37
    • #482

    Hallo,

    zunächst mal @ DKKW ein großes Lob für die Arbeit die du dir hier machst. Ich lese immer still mit und lerne immer wieder neues dazu.

    ****
    Auch von mir heute etwas :)

    Von dem Ort Eixe habe ich bereits 3 verschiedene Typen in diesem Thread gezeigt. Siehe Eixe 1 und Eixe 2 & 3

    Heute nun die Urform sozusagen. Gelaufen im Juli 1938.

    Gruß

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    Stempel aus PEINE gesucht bis 1963

  • DKKW
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    • 28. August 2017 um 21:33
    • #483

    Hallo zusammen,

    zunächst einmal vielen Dank an Vichy für die Blumen.

    Ich habe natürlich keine Ahnung wann die Poststelle II in Eixe eröffnet wurde, aber nach meinen Erfahrungen aus Schleswig-Holstein war die Urform der Poststelle II Stempel ein Ra2-Stempel (Grotesk-Schrift): xxx / yyy-Land. Für Eixe würde das bedeuten: "Eixe / Peine - Land"

    Hast Du eigentlich Informationen zur Namensgeschichte von Eixe. Ein Ort mit x ist für Deutschland schon sehr ungewöhnlich.

    Viele Grüße
    DKKW

  • Vichy
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    • 29. August 2017 um 12:19
    • #484

    Hallo zurück,

    nur so nebenbei: der letzte Eixe Stempel wurde als "Eire" beworben. Nur durch Glück kam ich so überhaupt an diesen Stempelbeleg.

    @ DKKW

    bezüglich des Namens Eixe gibt es mE keine Eindeutige Herleitung.
    Die Gelehrten streiten sich wohl über folgende Erklärung:

    Heim eines Eike also ein Eigenname oder Eikhusen wobei Eik mit Eich gleichzusetzen ist. Im Laufe der Jahre erfolgte eine Kürzung.

    Ich füge noch belegte weitere, spätere Schreibweisen an:

    um 1300 Eycse
    1349 Eykessen
    1458 Eickze
    1529 Axe
    1564 Aixe
    und spätestens seit 1852 unverändert Eixe :)

    Stempel aus PEINE gesucht bis 1963

    Einmal editiert, zuletzt von Vichy (29. August 2017 um 12:21)

  • DKKW
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    • 29. August 2017 um 20:37
    • #485

    Moin Vichy,

    die Ableitung von Eike macht schon irgendwie Sinn, obwohl der Weg zu Eixe sehr ungewöhnlich ist. Bei uns zu Hause war die Eike allerdings "en Ekenboom"

    Viele Grüße
    DKKW

  • frimer14
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    • 30. August 2017 um 14:31
    • #486

    Liebe Forumskollegen,

    bisher habe ich meist von Euren Informationen profitiert.
    Jetzt möchte ich einmal etwas zu einem Thread beitragen.
    Meine Suche ergab, dass es bis jetzt noch keinen Poststellenstempel von Altenvers über Gladenbach in Hessen gab. Hier ein Exemplar.

    Gruß frimer14

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  • DKKW
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    • 4. September 2017 um 21:38
    • #487

    Hallo zusammen,

    über Holnis hatte ich bereits berichtet:

    "Zurück nach Holnis. Dies war früher eine Insel in der Flensburger Förde die zunächst mit einem Damm mit dem Festland verbunden wurde und schließlich durch Verlandungsprozesse zuur Halbinsel wurde. Die Halbsinsel trennt Binnen- von Außenförde und war frühzeitig ein beliebtes Ausflugsziel. Diesem Umstand ist wohl auch die Einrichtung einer Poststelle II zu verdanken. In der Vor-Handy Zeit verschickte man Ansichtskarten von seinen Ausflügen und keine Selfies." Die damals gezeigte Karte stammte aus dem Jahr 1940.

    Heute zeige ich eine Auslandspostkarte aus Holnis nach Kopenhagen aus dem Jahr 1930. Die Karte wurde am 23.7.30 in Glückburg geschrieben und offenbar am folgenden Tag der Poststelle II in Holnis übergeben. Der Poststelle II-Stempel "Holnis / Flensburg-Land" ist so groß, dass er obwohl vorschriftsmässig links neben der 15 Pfg. Hindenburg-Marke abgeschlagen deutlich auf die Marke übergeht.

    Die eigentliche Markenentwertung erfolgte im Leitpostamt mit dem KBS "Flensburg 1 Land 24.7.30 18-19".

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 15. September 2017 um 12:59
    • #488

    Hallo frimer14,

    vielen Dank fürs Zeigen Deiner Karte, aus der Ecke Deutschlands haben wir noch nicht so viel zu sehen bekommen.

    Viele Grüße
    DKKW

  • DKKW
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    • 15. September 2017 um 14:36
    • #489

    Hallo zusammen,

    heute kann ich Euch einen Landpoststempel aus Nordfriesland präsentieren und zwar von der Poststelle II in Utersum auf der Insel Föhr.

    Utersum liegt im Westen der Insel Föhr gegenüber der Nordspitze Amrums. Dei eigenständige Gemeinde gehört heute zum Amt Amrum-Föhr im Landkreis Nordfriesland und hatte im Jahr 2015 399 Einwohner. Utersum (dän. Yttersum, nordfries. Ödersem) stimmte übrigens in der Volksabstimmung 1920 mehrheitlich für die Wiedervereinigung mit dem Königreich Dänemark. Die Insel Amrum, der Westen Föhrs und der Norden der Insel Sylt waren von jeher Teile des Königreichs Dänemark und nicht Teil des Herzogtums Schleswig.

    Die von mir gezeigte Karte aus dem Jahr 1962 zeigt die m. E. letzte Form der Poststelle II-Stempel (ohne Datum). Durch die Verwendung der Postleitzahl (hier 2271) war die nennung des Leitpostamts Wyk auf Föhr überflüssig geworden. Die Entwertung der 10 Pfg Berühmte Deutsche Marke erfolgte natürlich im Leitpost "227 Wyk auf Föhr 19.7.62 -19"

    Viele Grüße
    DKKW

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  • Wandervogelgelb
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    • 18. September 2017 um 10:59
    • #490

    Heute kann ich Euch einen Poststelle II Stempel aus Baden zeigen. Der Ort heißt Hermannsberg. Der Brief wurde über Pfullendorf (Land) geleitet und ist dort am 10.12.1941 abgestempelt worden.

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  • wolleauslauf
    Gast
    • 18. September 2017 um 11:20
    • #491

    Hallo Kollegen,

    auch wenn die Jahreszahl fast unleserlich ist, gehe ich von einem Ersttagsstemel in Bedarf aus.
    Marköbel PLZ 63544 ( früher 6451 )

    Grüße von
    Wolle

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    Einmal editiert, zuletzt von wolleauslauf (18. September 2017 um 11:21)

  • DKKW
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    • 26. September 2017 um 20:21
    • #492

    Hallo zusammen,

    heute zeige ich eine Postkarte, die im Jahr 1934 von Aspern nach Leipzig lief. Die Karte wurde am 22.9.34 in Aspern geschrieben und bei der Poststelle II in Groß-Offenseth aufgegeben. Taggleich wurde die 6 Pfg. Marke (Reichsparteitag 1934 in Nürnberg) im Leitpostamt Barmstedt (Holstein) entwertet. Vorschriftsmässig war der Ra2-Poststellenstempel in Frakturschrift "Groß Offenseth / über Barmstedt (Holstein)" links neben der Marke abgeschlagen.

    Die Poststelle II Groß-Offenseth war bis zum 31.8.1945 dem Leitpostamt Barmstedt unterstellt, anschließend dem Postamt Elmshorn. Der 22.9.34 stellt ein neues FD für diese Stempeltype dar. Im Handbuch wird als Frühdatum der 19.11.34 genannt.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • Wandervogelgelb
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    • 5. November 2017 um 16:58
    • #493

    Heute kann ich Euch den Poststelle II Stempel Neu Mukran über Bergen (Rügen) vorstellen. Neu Mukran ist heute ein Ortsteil von Sassnitz. Die Sendung, eine Ansichtskarte mit Motiven aus Göhren, wurde 24. Juni 1958 entwertet.

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  • Wandervogelgelb
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    • 5. November 2017 um 17:07
    • #494

    Ein weiterer Fund stammt aus der Sowjetischen Besatzungszone, ein Poststelle II Stempel aus Collm über Oschatz. Die Sendung wurde am 23.9.1948 in Oschatz entwertet. Auf dem Collmberg befindet sich seit 1932 das Geophysikalische Forschungsinstitut der Universität Leipzig, dass sich unter anderem mit Erdbebenmessungen und der Hochatmosphärenphysik befasst.

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  • Wandervogelgelb
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    • 5. November 2017 um 17:12
    • #495

    Noch ein Fund von der Ostseeküste, ein Poststelle I Stempel Ahrenshoop über Ribnitz-Damgarten vom 17.6.1963, auf der Vorderseite der Ansichtskarte Reedhäuser an der Steilküste von Ahrenshoop. Ahrenshoop, ein Dorf auf dem Darß, war zu DDR Zeiten ein beliebter Erholungs- und Datschenort, insbesondere für Künstler.

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    3 Mal editiert, zuletzt von Wandervogelgelb (12. November 2017 um 12:57)

  • Wandervogelgelb
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    • 12. November 2017 um 13:07
    • #496

    Poststelle II Stempel Sophienstädt über Bernau bei Berlin. Die Briefmarke der Fünfjahrplanserie (5 Pf. Mi 577) wurde direkt mit dem Stempel entwertet, da der Brief innerhalb des Ortes gelaufen ist. Aus der Glückwunschkarte, die im Briefumschlag erhalten geblieben ist, geht hervor, dass die Sendung im Juli 1960 gelaufen ist. Sophienstädt ist heute ein Ortsteil der Gemeinde Marienwerder im Kreis Barnim.

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  • DKKW
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    • 13. November 2017 um 21:58
    • #497

    Hallo Wandervogelgelb,

    erneut sehr schöne Poststellen-Stempel die du da zeigst. Zu den Ansichtskartenmotiven, Du weisst, dass heckinio vor einiger Zeit einen thread mit Ansichtskartenmotiven aus Meck-Pomm ins Leben gerufen hat. Dieser thread würde sich sicherlich über "frisches Futter" in Form solch schöner Ansichtskartenmotive freuen!

    Viele Grüße
    DKKW

    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (13. November 2017 um 21:58)

  • DKKW
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    • 15. November 2017 um 20:54
    • #498

    Hallo zusammen,

    heute kann ich auch mal wieder einen Neuzugang für meine Poststellenstempel-Sammlung präsentieren.

    Es handelt sich um eine Ansichtskarte aus dem Jahr 1953 die bei der Poststelle II Pohnshalligkoog auf der Insel Nordstrand nach Nüfringen im Kreis Böblingen aufgegeben wurde.

    Der Pohnshalligkoog ist der jüngste bewohnte Koog der Insel Nordstrand. Bei der 2. Mandränke, der Buchardiflut im Jahr 1634 wurde die alte Insel Strand zerrissen. Einer der verbliebenen Überreste war die zunächst unbewohnte Pohnshallig. Im Jahr 1924 erfolgte die Eindeichung und Anbindung an die Insel Nordstrand deren östlichster Koog er seitdem ist.

    Links neben der 10 Pfg Posthorn-Marke und der obligatorischen 2 Pfg. Notopfermarke ist der Halbspatelstempel "(24b) Pohnshalligkoog / über Husum" abgeschlagen. Die beiden Marken wurden mit dem Zweikreisstegstempel "(24b) Husum l 21.6.53" entwertet.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Poststelle II, 24b Pohnhalligkoog über Husum, 1953.jpg
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  • frimer14
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    • 18. November 2017 um 13:11
    • #499

    Hallo DKKW!

    Aus einem neuen Konvolut kann ich die folgenden vier Belege für Deinen Thread beitragen. Vielleicht ist es Dir möglich über den Dittersbach-Stempel etwas mitzuteilen. Der erscheint mir in der Form etwas außergewöhnlich zu sein.

    Gruß frimer14

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  • Totalo-Flauti
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    • 18. November 2017 um 15:28
    • #500

    Lieber frimer14,

    vielleicht kann ich Dir auch schon helfen.
    Die ersten Landpoststellenstempel wurden in der Weimarer Republik in der Schriftart Grotesk und später in Antiqua (wie der von Dir gezeigte aus Fittersbach) ausgeführt. Für einen sächsischen Landpoststellenstempel sieht der aus Dittersbach ganz normal aus. Die Schrift Antiqua sah als damaliger Zeitgeschmack ab 1933 wohl einfach "deutscher" aus. Das er in Dittersdorf noch nach 1945 verwendet wurde, ist wohl dem Mangel der Zeit geschuldet.
    Für Leipzig kann ich sagen, dass die Grotesk Stempel ab den 1933-iger Jahren bereits in Grotesk ausgeführt wurde. Der Umtausch kann auch später erfolgt sein. Das hing wohl auch vom Zustand der Stempel ab. Hier hab ich mal ein frühen Umtausch von Grotesk auf Antiqua aus dem kleinen Ort Seebenisch heute Kulkwitz bzw. Markranstädt. Der Ort liegt ca. 17 km südwestlich von Leipzig.

    Mit lieben Sammlergrüßen

    Totalo-Flauti

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