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  4. Stempel

Poststelle I & II Stempel

  • DKKW
  • 16. Juli 2014 um 21:51
  • DKKW
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    • 28. Dezember 2025 um 12:46
    • #2.041

    Hallo zusammen,

    heute zeige ich einen Poststelle II Beleg aus Osterby, Leitpostamt Eckernförde aus dem Jahr 1933.

    Ra2-Stempel "Osterby / über Eckernförde" (Frakturschrift)

    Die 4 Pfg. Hindenburg-Marke (Drucksachenporto ab dem 1.3.31) wurde im Leitpostamt mit dem Stegstempel "Eckernförde Land 21.8.33 11-12" entwertet. Es handelt sich um ein neues Frühdatum.

    Adressiert war die Drucksache an die NSDAP in Hamburg, Abteilung Lotterie. Damals glaubten die Leute wohl noch dass sie den Hauptgewinn gewählt hätten. Zwölf Jahre später war dann klar, dass das Deutsche Volk die ganz große Niete gezogen hatte.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Poststelle II, Osterby über Eckernförde, 1933.jpg
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    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (29. Dezember 2025 um 15:41)

  • Jean Philippe
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    7.441
    • 28. Dezember 2025 um 14:50
    • #2.042

    Diese drei hatten sich zu den Vignetten verlaufen und ich konnte kein anderes Exemplar hier finden.

    Zuerst Felde über Achim, dann Kleinenborstel über Verden (Aller) und schliesslich Ristedt über Syke :

    Gruss,

    Jean Philippe

    Nutzt die Funktionen des Forums, wie insbesondere die Hilfe, die Suche, das Inhaltsverzeichnis und die Linkliste.

  • DKKW
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    • 29. Dezember 2025 um 15:58
    • #2.043

    Hallo zusammen,

    einen Beleg der Poststelle II in Koldenbüttel, heute Kreis Nordfriesland, habe ich schon mal gezeigt. Hier ein Brief aus Koldenbüttel an die Landesversicherungsanstalt in Kiel. Der sehr schwache Siegelstempel lautet: Der Amtsvorsteher als Ortspolizeibehörde

    Ra2-Stempel "Koldenbüttel / über Friedrichstadt" (Frakturschrift)

    Die 12 Pfg- Propagandamarke wurde im Leitpostamt mit dem Zweikreisstegstempel "Friedrichstadt (Eider) a 10.1.36 -16" entwertet. Ausnahmsweise mal weder ein neues Früh- noch Letztdatum. ;)

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Poststelle II, Koldenbüttel über Friedrichstadt, 1936.jpg
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  • DKKW
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    • 31. Dezember 2025 um 09:32
    • #2.044

    Hallo zusammen,

    zum Jahresabschluss kehre ich mal wieder in den Landkreis Görlitz zurück. Diesmal ein Poststelle I-Beleg aus dem Jahr 1943. Wenn es hier Literatur zur Landpostverkraftung der Leitpostämter Görlitz und Reichenbach O.L. gibt dann ist sie mir noch nicht untergekommen.

    Paketkarte aus Kunnersdorf nach ?, da brauche ich die Hilfe der Sütterlin-Experten

    Zweikreisstegstempel "Kunnersdorf über Görlitz a 7.8.43 -11"

    Kunnersdorf liegt nordwestlich von Görlitz und gehört heute zur Gemeinde Schöpstal.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Poststelle I, Kunnersdorf über Görlitz, 1943, Vorderseite.jpg
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    kartenhai
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    Männlich
    • 31. Dezember 2025 um 12:56
    • #2.045

    Empfängerort: Roitzsch über Wurzen. Heute ist Roitzsch ein Stadtteil von Wurzen, 1950 eingemeindet.

    Gruß kartenhai

  • DKKW
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    • 1. Januar 2026 um 11:50
    • #2.046

    Hallo zusammen,

    kartenhai
    Vielen Dank für die "Übersetzung" Manchmal ist man wie vernagelt.

    Heute zeige ich Euch eine Bestelldrucksachenkarte aus Treuholz, Kreis Stormarn, aus dem Jahr 1958, die im benachbarten Rethwischdorf bei der dortigen Poststelle II aufgegeben wurde. Die Karte war nach Hamburg adressiert. Diese Bestellkarten der Kaffeerösterei Kurt Otto sieht man des Öfteren.

    Halbspatelstempel "(24a) Rethwischdorf / über Bad Oldesloe"

    Die 7 Pfg. Heuss-Marke wurde im Leitpostamt mit dem Zweikreisstegstempel (24a) Bad Oldesloe Land d 04.02.58 -12" entwertet. Beim UB bin ich mir nicht 100%ig sicher. Der Zusatz "Land" in der Nachkriegszeit eher ungewöhnlich.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Poststelle II, Rethwischdorf über Bad Oldesloe, 1958.jpg
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  • DKKW
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    • 2. Januar 2026 um 12:37
    • #2.047

    Hallo zusammen,

    mein heutiger Poststelle II-Beleg macht es einem nicht ganz so leicht. Es ist eine Urlaubsgrußkarte aus Langholz nach Darmstadt aus dem Jahr 1962

    Der Ra-Stempel "2331 Langholz" wird mehr oder weniger durch den Maschinenwerbestempel des Leitpostamts verdeckt.

    Zweikreisstegstempel "233 Eckernförde 1 s 12.6.62 -19"
    Werbefahne: Ostseebad / See und Wald / Eckernförde"

    Es handelt sich übrigens um ein neues Frühdatum.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Poststelle II, 2331 Langholz, LPA Eckernförde,1962.jpg
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  • Kontrollratjunkie
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    • 4. Januar 2026 um 23:19
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    • #2.048

    Nun endlich einmal wieder ein Ausflug nach Thüringen mit einem, wie sollte es anders sein, Stirl-Dokumentationsbeleg.

    Hier also wieder eine Fernpostkarte nach Chemnitz, die in der Poststelle II "Burkersdorf über Schmölln (Thüring.)" aufgegeben wurde. Die Freimachung der Karte erfolgte wieder mit einem Gebühr bezahlt - Vermerk der Type C 1 h (Tagesstempel in Form eines Zweikreisstegstempels mit integriertem Freivermerk) im zuständigen Leitpostamt Schmölln (Thür) am 12.10.1945.

  • Kontrollratjunkie
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    • 4. Januar 2026 um 23:32
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    • #2.049

    Hallo DKKW,

    zu deiner Frage zur Gültigkeit der Marken der OPD Leipzig in der Britischen Zone habe ich zwar eine Vermutung, aber keine Nachweise. Die Marken der OPD`en waren grundsätzlich bis zum 31.10.1946 frankaturgültig, vom Datum her passt es also noch. Hier vermute ich, dass Herr Stirl bei seiner Stempeldokumentation die Postämter mit Poststellenstempeln angeschrieben und entsprechend vorfrankierte Postkarten beigelegt hat. Er stammt aus Chemnitz, also hat er eben SBZ-Marken verwendet, hier eine Marke Westsachsens und eine Ziffernmarke der Ersten Einheitsausgabe. Ich würde es also als "Antwortkarte" ansehen, die u.U. mangels besseren Wissens in der kleinen Poststelle akzeptiert und gestempelt wurde. In der Zeit war vieles möglich, was nicht unbedingt vorgesehen war.

    Beste Grüße KJ

  • DKKW
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    • 6. Januar 2026 um 11:24
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    • #2.050

    Hallo zusammen,

    Kontrollratjunkie
    Vielen Dank für Deine "Vermutungen" Meine Überlegungen gingen in die gleiche Richtung, waren aber auch nur Vermutungen da ich mich mit der frühen Nachkriegszeit seit vielen Jahren nicht mehr näher befasst habe, sieht man mal von Stempelsammlungen ab.

    Ich zeige heute eine Neujahrsgrußkarte aus Fehrenbötel nach Neumünster aus dem Jahr 1934.

    Ra2-Stempel "Fehrenbötel / Neumünster Land"

    Die 6 Pfg. Hindenburg-Marke wurde im Leitpostamt mit dem Stegstempel "Neumünster Land 1-1-34 -?" entwertet. Es handelt sich um ein neues Letztdatum, die bekannte Verwendungszeit verschiebt sich um ein knappes halbes Jahr nach hinten. Verwendungen der "Urform" im Jahr 1934 sieht man nicht so häufig.

    Fehrenbötel ist eine ehemals eigenständige Gemeinde im Kreis Segeberg die 1970 nach Rickling eingemeindet wurde. Sie liegt nordwestlich von Segeberg.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Poststelle II, Fehrenbötel Neumünster Land, 1934.jpg
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  • DKKW
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    • 7. Januar 2026 um 12:11
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    • #2.051

    Hallo zusammen,

    für meinen heutigen Beitrag begeben wir uns in die Mitte Holsteins nach Poyenberg. Ich zeige einen Brief aus der Gemeinde nach Itzehoe aus dem Jahr 1954. Die Poststelle II in Poyenberg war bis 1962 dem Leitpostamt Hohenweststedt unterstellt. Dann verlor Hohenweststedt seine Funktion als Leitpostamt und Poyenberg wurde dem Postamt Neumünster zugeordnet.

    Ra2-Stempel "(24b) Poyenberg / über Hohenweststedt (Holst)"

    Die 20 Pfg. Posthorn und die obligatorische Notopfermarke wurden im Leitpostamt mit dem Zweikreisstegstempel "(24b) Hohenweststedt (Holst) a 16.10.54 -10" abgestempelt. Es handelt sich hier um ein neues Frühdatum (bisher 28.2.55).

    Poyenberg ist eine eigenständige gemeinde im Kreis Steinburg. Ende 2024 hatte sie 364 Einwohner. Der Ort liegt südwestlich von Hohenweststedt am Rand des Naturparks Aukrug abseits der Durchgangsstraßen.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Poststelle II, (24b( Poyenberg über Hohenweststedt (Holst), 1954.jpg
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  • DKKW
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    • 13. Januar 2026 um 12:58
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    • #2.052

    Hallo zusammen,

    heute zeige ich eine Auslandspostkarte aus Dänisch Nienhof nach Zürich aus dem Jahr 1953. Die Poststelle II in Dänisch-Nienhof bestand von 1936 bis 1976 unter diesem Namen und war dem Leitpostamt Kiel zugeordnet. Im Jahr 1976 wurde die Poststelle in Schwedeneck umbenannt. Das ist dann aber schon nach der Zeit der Gummistempel für die Poststellen II die ja 1963 endete.

    Hier ein Halbspatelstempel "(24b) Dänisch-Nienhof / über Kiel"

    die 20 Pfg. Posthorn-Marke wurde im Leitpostamt Kiel mit dem Maschinen(serien?)stempel "(24b) Kiel 1 aq 2.8.53 -17" entwertet.
    Werbefahne "Deutsche Verkehrsausstellung München 1953" mit einem Mann mit Regenschirm und Paket auf einem Einrad.

    mpiodi wird uns sagen können, ob es sich, wie von mir vermutet, um einen Maschinenserienstempel handelt.

    Bei dem Halbspatelsstempel handelt es sich übrigens um ein neues Frühdatum.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Poststelle II, (24b) Dänisch-Niendorf über Kiel, 1953.jpg
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  • mpiodi
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    • 13. Januar 2026 um 16:34
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    • #2.053
    Zitat von DKKW

    Hallo zusammen,

    die 20 Pfg. Posthorn-Marke wurde im Leitpostamt Kiel mit dem Maschinen(serien?)stempel "(24b) Kiel 1 aq 2.8.53 -17" entwertet.
    Werbefahne "Deutsche Verkehrsausstellung München 1953" mit einem Mann mit Regenschirm und Paket auf einem Einrad.

    mpiodi wird uns sagen können, ob es sich, wie von mir vermutet, um einen Maschinenserienstempel handelt.

    Viele Grüße
    DKKW

    Hallo DKKW

    Tut mir leid, :oneien: aber meine Kompetenz und mein Sammlerinteresse bezüglich Maschinenserienstempeln endet mit dem letzten Maschinenserienstempel des Deutschen Reiches: Bo MS 424, hier auf einem Feldpostbrief vom 26.3.1945 von Flensburg nach Bordesholm. Das liegt übrigens, wenn ich recht recherchiert habe, zufälligerweise ungefähr so weit südlich von Kiel wie Dänisch Nienhof nördlich von Kiel liegt.

    Eine Kopfsteherversion dieses Stempels habe ich im Thema "Kopfsteher" unter #8 gepostet.

    Möglicherweise kann Christoph 1 Deine Vermutung bzgl. des Stempels auf der Auslandspostkarte von Dänisch Nienhof bestätigen oder verneinen.:)

    Grüße

    mpiodi

    Maschinenserienstempel 1918 bis 1945

    Postfreistempel als Entwerter 1939 bis 1950

  • Christoph 1
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    • 13. Januar 2026 um 22:31
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    • #2.054
    Zitat von mpiodi

    Möglicherweise kann Christoph 1 Deine Vermutung bzgl. des Stempels auf der Auslandspostkarte von Dänisch Nienhof bestätigen oder verneinen.:)

    Ja, kann er. Es handelt sich um einen Serienstempel, der im Zeitraum zwischen 1.4. und 12.10.1953 in 38 Orten eingesetzt wurde. Er hat im Bochmann-Katalog die Nr. 633.

    Gruß

    Christoph

  • DKKW
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    • 14. Januar 2026 um 10:55
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    • #2.055

    Hallo zusammen,

    mpiodi und Christoph 1

    Vielen Dank Euch Beiden.

    DKKW

  • DKKW
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    • 15. Januar 2026 um 14:33
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    • #2.056

    Hallo zusammen,

    wir kommen wieder mal an die Westküste nach Dithmarschen und dem Leitpostamt Heide. Hier eine Postkarte aus Süderheistedt nach Uetersen (hier Ütersen geschrieben) aus dem Jahr 1955.

    Halbspatelstempel "(24b) Süderheistedt / über Heide (Holst)"

    Die 10 Pfg. Heuss und die Notopfermarke wurden im Leitpostamt mit dem Zweikreisstegstempel "(24b) Heide g 26.5.55. -13" entwertet. Auch hier ausnahmsweise weder Früh- noch Spätdatum.

    Obwohl Heide nicht zu den Leitpostämtern gehört, die ich aktiv sammele habe ich doch drei von fünf bekannten Stempeltypen der Poststelle II in Süderheistedt. Da muss sich wohl mal vor vielen Jahren ein Nest aufgetan haben.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Poststelle II, (24b) Süderheistedt über Heide, 1955.jpg
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    • 16. Januar 2026 um 10:44
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    • #2.057

    Hallo zusammen,

    endlich konnte eine Lücke in meiner Poststellenstempel-Sammlung des Leitpostamts Schleswig ein klein wenig schließen. Einen Beleg der Poststelle Selk hatte ich bislang nicht. Am 1.4.1938 wurde aus der Poststelle II Oberselk die Poststelle Selk. Sie bestand bis 1995 wobei ja die Aera der Gummistempel 1963 endet. Aktuell sind vier verschiedene Stempeltypen bekannt.

    Hier eine Ansichtskarte aus Niederselk nach Cismar/Holstein aus dem Jahr 1954.

    Halbspatelstempel "(24) Selk / über Schleswig"

    Die 10 Pfg. Heuss sowie die Notopfermarke wurden im Leitpostamt mit dem Zweikreisstegstempel "Schleswig 1 i 15.7.54 -11" entwertet. Unter Umständen handelt es sich um einen asymmetrischen Stempel. Es könnte sein, dass der Stempelklecks vor Schleswig eine nachträglich eingefügte PGZ sein soll.

    Selk ist eine eigenständige Gemeinde mit 809 Einwohnern Ende 2024. Sie liegt am Selker Noor südlich von Schleswig auf der Halbinsel Schwansen. Sie gehört heut zum Amt Haddeby im Kreis Schleswig-Flensburg.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Poststelle II, (24) Selk über Schleswig, 1954.jpg
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    • 20. Januar 2026 um 14:04
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    • #2.058

    Hallo zusammen,

    wir kehren an die Nordseeküste zurück. Heute zeige ich eine Ansichtskarte aus St. Peter-Böhl nach Berlin aus dem Jahr 1937.

    Die heutige Gemeinde St. Peter-Ording besteht aus vier Teilen (von Süd nach Nord): Böhl, St. Peter Bad, St. Peter Dorf und Ording. Mit Einführung der Landpostverkraftung am 01.11.1929 beim Leitpostamt Garding wurde in St. Peter-Böhl eine Poststelle II eingerichtet. Diese wurde 1953 in eine Poststelle I umgewandelt. Es sind fünf (Gummi-)Stempeltypen registriert.

    Hier ein Ra2-Stempel "St. Peter - Böhl / über Garding (Schleswig)" (Frakturschrift)

    die 6 Pfg. Hindenburg-Marke wurde im Leitpostamt Garding mit dem Stegstempel "Garding (Schleswig) Land 30.7.37 18-19" entwertet. Die Verwendung ist von 1934 bis 1941 nachgewiesen, meine Karte liegt also mitten drin.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Poststelle II, St. Peter - Böhl über Garding, 1937.jpg
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    • 22. Januar 2026 um 13:47
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    • #2.059

    Hallo zusammen,

    mein heutiger Poststellen-Beleg stammt aus der frühen Nachkriegszeit. Es handelt sich um eine Behelfspostkarte, die im Jahr 1946 von Tetenhusen nach Augsburg lief.

    Tetenhusen ist eine eigenständige Gemeinde im Süden des Landkreises Schleswig-Flensburg. Sie liegt aber sehr viel näher an Rendsburg als an Schleswig, deshalb wurde die 1928 eingerichtete Poststelle II von Anfang an dem Leitpostamt Rendsburg zugeordnet. Tetenhusen hatte Ende 2024 936 Einwohner.

    Halbspatelstempel "(24) Tetenhusen / über Rendsburg"

    Die 6 Rpf. Behelfspostkarte war am 9. Mai 1946 vom Postamt Rendsburg ausgegeben worden. Möglicherweise an die Poststelle in Tetenhusen abgegeben. Zu dem Zeitpunkt betrug das Inlandspostkartenporto bereits 12 Pfg (seit 1.3.1946). Deshalb wurden 2 x 3 Pfg. AM-Post, Deutscher Druck, als Zusatzfrankatur verklebt und im Leitpostamt mit dem Zweikreisstegstempel "(24) Rendsburg d 21.5.46 - 9" entwertet.

    Es handelt sich bei der Behelfspostkarte um die Mi. 783II.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Poststelle II, (24) Tetenhusen über Rendsburg, 21.5.46.jpg
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    • 23. Januar 2026 um 11:17
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    • #2.060

    Hallo zusammen,

    erneut ist es mir gelungen einen Beleg einer Poststelle II zu erwerben die mir beim Leitpostamt Schleswig fehlte.

    Es handelt sich um eine Ansichtskarte, die im Jahr 1939von Schuby nach Erfurt geschickt wurde.

    Ra2-Stempel "Schuby / über Schleswig" (Frakturschrift)

    die 6 Pfg. Hindenburg-Marke wurde im Leitpostamt mit dem Zweikreisstegstempel "Schleswig 1 a 26.6.39 -12" entwertet. Da der linke Stempel kräftiger ausfällt, vermute ich mal, dass dem Postler zu wenig von der Marke abgestempelt wurde, also setzte er einen zweiten Abschlag daneben. Dieser fiel dann von der Stempelfarbe blasser aus.

    Schuby erhielt 1929 im Zuge der Einführung der Landpostverkraftung eine Poststelle II. Im Jahr 1940 wurde sie in eine Poststelle I umgewandelt. Die Gemeinde liegt nordwestlich von Schleswig, der Ort liegt an der Bahnlinie Neumünster-Flensburg. Der Bahnhof ist allerdings stillgelegt.

    Viele Grüße und ein schönes Wochenende
    DKKW

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    • Poststelle II, Schuby über Schleswig, 1939.jpg
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