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Geldvernichtung bei Motiv-Sammlungen

  • kartenhai
  • 4. Juni 2014 um 08:55
  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    • 4. Juni 2014 um 08:55
    • #1

    Eine gigantische Geldvernichtung fand bei dieser Ebay-Auktion statt:


    Der Abo-Anschaffungspreis betrug nach Verkäufer-Angaben satte 2.800,- EUR. Trotz vollmundiger Anpreisung mit "MEGA Wahnsinn-Nachlass" und "sehr lehrreich" wurde diese Motiv-Sammlung für lächerliche 51,- EUR wieder verkauft. Also gerade mal 1,82 % vom Ursprungswert wurde dabei erzielt. Der Erblasser (Nachlaß) würde sich wohl im Grabe umdrehen, wenn er das wüßte.

    Leider steht in der Beschreibung nicht drin, von welchem Briefmarkenhaus die Sammlung seinerzeit vertrieben wurde (ich vermute mal: Krüger, aber den gibt`s schon lange nicht mehr).

    Da ist es meist besser, man kauft die Marken für seine Motivsammlung individuell ein und läßt die Finger von solch maßlos überteuerten gewerblichen Abo-Angeboten, die nur dem Anbieter einen hohen Profit verschaffen. :jaok:

    Gruß kartenhai

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (4. Juni 2014 um 08:57)

  • 22028
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    • 4. Juni 2014 um 08:59
    • #2

    Da wäre es sicher besser gewesen die Sammlung in mehrere Posten aufzuteilen schon die Ringbinder, wenngleich im Rücken bedruckt, hätten mehr gebracht.

    Diese Sammlungen, sei es von Sieger, Philswiss (gibt es die noch) etc...und Konsorten sind immer teuer da die Arbeit mit bezahlt werden muss.

    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

  • Vichy
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.525
    • 4. Juni 2014 um 09:02
    • #3

    Hallo Kartenhai,

    stimme dir bezgl Geldvernichtung zu.

    Nur klassische Motivsammler spricht dieser Posten nicht an.
    Motivbriefmarken sind für mich etwas anderes.

    Gruß Vichy

    Stempel aus PEINE gesucht bis 1963

  • saeckingen
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    30. Juni 1970 (55)
    • 4. Juni 2014 um 09:07
    • #4

    Wenn der Sammer seinen Spaß damit gehabt hat, dann ist das doch OK! Solche Beträge kann man auch problemlos für eine Urlaubsreise ausgeben - dafür bekommt der Erbe dann garnichts.

    Briefmarkensammeln ist ein Hobby, welches Spaß bringen soll. Damit hat es dann seinen Zweck erfüllt!

    Meine Sammelgebiete:
    Deutsch Ostafrika, Britisch Ostafrika, Britisch Ostafrika & Uganda, Ostafrikanische Gemeinschaft, Kenia, Tanganjika, Tansania, Uganda, Kionga, Zanzibar, Deutsches Auslandspostamt Lamu

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    • 4. Juni 2014 um 09:08
    • #5
    Zitat

    Original von 22028
    Philswiss (gibt es die noch)

    Die Schweizer Firma Philswiss war auf diesen Gebieten eine der größten und hat Unmengen ähnlicher Abo-Sammlungen unters Sammlervolk und unter diverse Großhändler gebracht.

    Nachdem sie so mit Briefmarken viel Geld gemacht haben, haben sie sich jetzt anscheinend den Münzen zugewandt, auch dieses Sammelgebiet läßt sich ähnlich gut vermarkten wie Briefmarken:


    Gruß kartenhai

  • 22028
    Stamm Mitglied
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    Geburtstag
    6. Januar 1958 (68)
    • 4. Juni 2014 um 09:56
    • #6
    Zitat

    Original von saeckingen
    Wenn der Sammer seinen Spaß damit gehabt hat, dann ist das doch OK! Solche Beträge kann man auch problemlos für eine Urlaubsreise ausgeben - dafür bekommt der Erbe dann garnichts.

    Briefmarkensammeln ist ein Hobby, welches Spaß bringen soll. Damit hat es dann seinen Zweck erfüllt!

    saeckingen,

    absolut,

    Ich vergleiche das gerne mit Ski Ausrüstungen oder Golf..., für das gebrauchte Zeugs will nach dem ableben des Nutzers auch kaum einer Geld ausgeben.

    Der vermutlich verstorbene ehemaligen Eigentümer stört es sicher nicht mehr..., er hätte die Sammlung ja vorher schon verschenken können dann hätte die Erben noch weniger.

    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

    Einmal editiert, zuletzt von 22028 (4. Juni 2014 um 09:58)

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