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Pariser Ballonpost

  • SvenBremen
  • 18. Mai 2014 um 18:18
  • SvenBremen
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    • 18. Mai 2014 um 18:18
    • #1

    Ich habe grad im Fernsehen von einer interessanten Anekdote aus der Postgeschichte gehört. "Pariser & Metzer Ballonpost".
    Hat vielleicht jemand eines der seltenen Exemplare im Bestand und mag es uns mal vorstellen? Dachte da zunächst an unseren "Frankreichsammler" ;)

    2 Mal editiert, zuletzt von SvenBremen (18. Mai 2014 um 18:31)

  • Frankreichsammler
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    • 18. Mai 2014 um 19:48
    • #2

    Ein hochspannendes Thema, leider preislich nicht meine Liga. Ich lauere seit Jahren auf einen günstigen oder gar unerkannten Ballonbrief, hatte aber bislang kein Glück.
    Falls jemand einen Beleg zeigen kann, könnte ich aber sicher bei der Zuordnung helfen. Der Yvert&Tellier spezial geht ausführlich auf das Thema ein.
    Gruß,
    Frankreichsammler

  • SvenBremen
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    • 18. Mai 2014 um 19:54
    • #3
    Zitat

    Original von Frankreichsammler
    Ein hochspannendes Thema, leider preislich nicht meine Liga. Ich lauere seit Jahren auf einen günstigen oder gar unerkannten Ballonbrief, hatte aber bislang kein Glück.
    Falls jemand einen Beleg zeigen kann, könnte ich aber sicher bei der Zuordnung helfen. Der Yvert&Tellier spezial geht ausführlich auf das Thema ein.
    Gruß,
    Frankreichsammler

    Was kosten denn die "günstigsten" Stücke?
    Ich habe keinerlei Vorstellung.

  • Frankreichsammler
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    • 18. Mai 2014 um 20:12
    • #4

    Ohne Ankunftsstempel und mangelhaft erhalten sind immer noch etwa 150 Euro fällig.
    Mit Ankunftsstempel, halbwegs vernünftig erhalten kostet schnell das doppelte.
    Eine wichtige Frage ist auch, welchem Ballon ein Beleg zuzuordnen ist. (Das lässt sich i.d.R. über das Stempeldatum feststellen.)
    Einige fielen in Feindeshand, andere widerum hatten nur geringe Mengen Briefe an Bord.
    Gruß,
    Frankreichsammler

  • SvenBremen
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    • 18. Mai 2014 um 20:16
    • #5

    Na, mal sehen, ob jemand einen Beleg zeigen kann.
    Zu identifizieren sind sie wohl nur als Briefstück, oder ist das auch am Stempel zu erkennen?

  • Frankreichsammler
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    • 18. Mai 2014 um 20:29
    • #6

    Am Entwertungsstempel ist die Verwendung als Ballonbrief bis auf sehr seltene Ausnahmen, nicht zu erkennen, da es sich i.d.R. um die auch zuvor und danach verwendeten Stempeltypen handelt. Zusätzlich zum jeweiligen Entwertungsstempel musste aber immer auch ein Datumsstempel neben die Frankatur gesetzt werden. Im Falle Paris weisen Ballonpostbriefe Stempeldaten vom 18.9.1870 bis 27.1.1871 auf. (Ortsbriefe natürlich ausgenommen.)
    Anbei ein Brief, befördert mit dem Ballon "Le Garibaldi", der kürzlich bei Hadersbeck für 380 Euro verkauft wurde.
    [Blockierte Grafik: http://picture.philasearch.com/A09212/S52/5926.jpg]

    Der Ballon startete am 22.10.1870, um 11Uhr 30 im Jardin des Tuileries (Tuileriengarten) und landete bereits zwei Stunden später im 40 km entfernten Quincy-Voisins.

    3 Mal editiert, zuletzt von Frankreichsammler (18. Mai 2014 um 20:49)

  • kartenhai
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    • 18. Mai 2014 um 23:16
    • #7

    Hier noch ein paar Abbildungen dazu. Von Metz habe ich leider keine Abbildung gefunden:

    Und noch ein paar Links dazu:


    Gruß kartenhai

    Bilder

    • Ballonpost Paris 1.jpg
      • 232,58 kB
      • 600 × 423
      • 323
    • Ballonpost Paris 2.jpg
      • 419,62 kB
      • 600 × 931
      • 292
    • Ballonpostt Paris 3.jpg
      • 16,22 kB
      • 311 × 162
      • 474
    • Ballonpost Paris 4.jpg
      • 184,18 kB
      • 324 × 423
      • 286
    • Ballonpost Marke.jpg
      • 36,08 kB
      • 376 × 266
      • 314

    2 Mal editiert, zuletzt von kartenhai (18. Mai 2014 um 23:19)

  • SvenBremen
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    • 19. Mai 2014 um 05:22
    • #8

    Sehr schön..Jetzt würde ich gerne noch einen Brief aus der
    „Boule de Moulins“ (Kugel von Moulins) sehen.
    Ob die auch einen besonderen Stempel haben?

  • kartenhai
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    • 19. Mai 2014 um 07:14
    • #9

    Gruß kartenhai

    Bilder

    • Boule de Moulins.jpg
      • 110,78 kB
      • 630 × 421
      • 294
    • Boule de Moulins 2.jpg
      • 45,19 kB
      • 551 × 300
      • 310
    • Boule de Moulins 3.jpg
      • 54,5 kB
      • 500 × 363
      • 307
    • Boule de Moulins 4.jpg
      • 45,91 kB
      • 560 × 363
      • 299
    • Boule de Moulins 5.jpg
      • 28,54 kB
      • 462 × 340
      • 301
  • kartenhai
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    • 19. Mai 2014 um 07:22
    • #10

    Hier noch eine Abbildung eines Behälters der Zinnkugelpost. Ungefähr 29 davon sollen noch auf dem Grund der Seine im Schlamm vergraben sein und warten auf ihre Entdeckung:


    Gruß kartenhai

    Bilder

    • Zinnkugelpost Paris.jpg
      • 93,4 kB
      • 640 × 454
      • 323

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (19. Mai 2014 um 09:41)

  • kartenhai
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    • 19. Mai 2014 um 07:30
    • #11

    Hier sind noch ein paar Briefe von Metz abgebildet:


    Gruß kartenhai

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (19. Mai 2014 um 07:32)

  • SvenBremen
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    • 19. Mai 2014 um 08:20
    • #12
    Zitat

    Original von kartenhai
    Hier noch eine Abbildung eines Behälters der Zinnkugelpost. Ungefähr 20 davon sollen noch auf dem Grund der Seine im Schlamm vergraben sein und warten auf ihre Entdeckung:


    Gruß kartenhai

    Wir sollten mal eine Expedition starten :P

  • trainfan
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    • 19. Mai 2014 um 09:34
    • #13

    Wie lägen da wohl die Eigentumsverhältnisse? Da ginge es ja doch um einen netten kleinen Berag pro Kugel.

  • kartenhai
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    • 19. Mai 2014 um 09:39
    • #14

    Zuerst müßten wohl die Briefe noch von der Post an die Empfänger oder die Nachkommen ausgetragen werden, bevor die auf einer Auktion landen, das nimmt viel Zeit in Anspruch.

    Gruß kartenhai

  • SvenBremen
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    • 19. Mai 2014 um 09:44
    • #15
    Zitat

    Original von kartenhai
    Zuerst müßten wohl die Briefe noch von der Post an die Empfänger oder die Nachkommen ausgetragen werden, bevor die auf einer Auktion landen, das nimmt viel Zeit in Anspruch.

    Gruß kartenhai

    1968 wurde jedenfalls so verfahren. Was wohl aus den nicht zustellbaren Briefen geworden ist...

  • Frankreichsammler
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    • 19. Mai 2014 um 10:43
    • #16

    Nicht zuletzt die Geschichte mit der Zinkkugelpost hat mich vor fast 30 Jahren animiert Altfrankreich zu sammeln. In einem Buch von Horst Hille wurde ich damals auf das Thema aufmerksam.
    Dafür, dass die Zinkkugelbriefe nochmal deutlich seltener sind, als Ballonbriefe,
    kosten sie gar nicht sooo viel mehr.
    Erkennbar sind die Zinkkugelbriefe an der Frankatur von insgesamt 1 Franc.
    20 Centimes waren reguläres Porto für die Staatspost, 80 Centimes erhielten die Erfinder und Organisatoren der Zinkkugelpost.
    Gruß,
    Frankreichsammler

    Einmal editiert, zuletzt von Frankreichsammler (19. Mai 2014 um 10:43)

  • kartenhai
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    • 19. Mai 2014 um 11:07
    • #17

    Sogar bei Ebay wird man fündig auf der Suche nach Ballonpost aus Frankreich, wenn man einen Preis zwischen 650,- - 950,- EUR pro Brief nicht scheut. Zum Betrachten genügt aber auch ein antiquarisches Buch, das es erheblich billiger zu kaufen gibt:


    Gruß kartenhai

    Bilder

    • Ballonpost Buch.jpg
      • 53,78 kB
      • 676 × 505
      • 235
    • Ballonpost nach Holland.jpg
      • 65,04 kB
      • 700 × 382
      • 247
    • Ballonpost Paris Grenoble.jpg
      • 70,35 kB
      • 716 × 438
      • 243
  • SvenBremen
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    • 19. Mai 2014 um 11:08
    • #18
    Zitat

    Original von Frankreichsammler
    Nicht zuletzt die Geschichte mit der Zinkkugelpost hat mich vor fast 30 Jahren animiert Altfrankreich zu sammeln. In einem Buch von Horst Hille wurde ich damals auf das Thema aufmerksam.
    Dafür, dass die Zinkkugelbriefe nochmal deutlich seltener sind, als Ballonbriefe,
    kosten sie gar nicht sooo viel mehr.
    Erkennbar sind die Zinkkugelbriefe an der Frankatur von insgesamt 1 Franc.
    20 Centimes waren reguläres Porto für die Staatspost, 80 Centimes erhielten die Erfinder und Organisatoren der Zinkkugelpost.
    Gruß,
    Frankreichsammler

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    Das ist ja auch mal wirklich eine spannende Geschichte...29 Zinnkugeln wären noch zu heben :P
    Eine Kugel kann 600 Briefe enthalten...x 650 Euro....x29 Kugeln...
    Da kommt was zusammen :D

    2 Mal editiert, zuletzt von SvenBremen (19. Mai 2014 um 11:12)

  • kartenhai
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    • 19. Mai 2014 um 11:12
    • #19
    Zitat

    Original von SvenBremen
    29 Zinnkugeln wären noch zu heben :P

    x 600 Briefe pro Kugel, da kommt schon was zusammen. :jaok:

    Gruß kartenhai

  • trainfan
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    • 19. Mai 2014 um 11:58
    • #20

    Wenn man sich anschaut wie manche Banderole u d Pappschachtel von Freimarken gehandelt :jaok: werden denk ich ist die Kugel selbst manchem Sammler etwas Wert

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