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Postscheine der dänischen Monarchie

  • DKKW
  • 25. Februar 2014 um 20:19
  • uposta
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    • 5. März 2014 um 22:20
    • #41

    Hallo DKKW,

    wieder 'mal ein interessantes Stück Postgeschichte.

    Der interessierte Leser interessiert sich natürlich auch für die literarische Quelle, aus der die Informationen stammen, die Du vorbildlichst zu den Autographen mitlieferst.

    Diesmal ist es wohl ein Herr Postschreiber "Schwings". Und wie es auch in Dänemark üblich war, musste ein Postschreiber auch seinen eigenen Namen schreiben können. Nur, dass hier die Quelle irrt, oder der Postschreiber seinen Namen nicht schreiben konnte.

    Es war kein "w" geschrieben worden.

    uposta

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    DKKW
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    • 5. März 2014 um 23:19
    • #42

    Hallo uposta,

    die Angaben entstammen natürlich Toke Nørbys Buch "Den Danske Postetat 1624-1927(1983) das auf Fritz Olsens Buch "Den Danske Postetat 1624-1927" aus dem Jahr 1929 aufbaut.
    Der 1768 geborene Schwings war von 1800-1812 Postschreiber am Lollandske og Helsingørske Postkontor, gestorben 1842. Sicherlich aus Gram über seine (in deutschen Augen) unvollkommene Unterschrift.

    Viele Grüße
    DKKW

  • uposta
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    • 5. März 2014 um 23:37
    • #43

    Hallo DKKW,

    auch meine dänischen Freunde warnen immer wieder davor die benutzten literarischen (dänischen) Quellen nicht unkritisch zu benutzen. Wenn der Unterzeichner nicht mit "Schwings" unterschrieb, dann war auch sein Name nicht "Schwings". Das ist posthistorisch natürlich bedeutsam.

    uposta

  • uposta
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    • 5. März 2014 um 23:54
    • #44

    Hallo DKKW,

    neben dem kritisch zu betrachtenden Namen des Unterzeichners (rot), wie oben ja schon andiskutiert, findet dieser Buchstabe (grün), oder das Kürzel (??), die Beachtung des interessierten Lesers.

    Du übersetzt dieses grün gekennzeichnete Schreibsel im "dänischen" Text mit "a".

    Sieht das nicht völlig anders aus als ein lateinischen "a"?

    uposta

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    DKKW
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    • 6. März 2014 um 06:19
    • #45

    Hallo uposta,

    wie heisst denn Deiner Meinung nach der Testierer? Dank der Fleissarbeit der dänischen Genealogen dürfte es ja möglich sein herauszufinden ob es Vertreter dieses Namens in Dänemark gegeben hat,
    Ist es denn Vorschrift in Dänemark je nach Herkunft der jeweiligen Wörter die Schriftart zu wechseln, das ist mir neu, kannst Du mir den Fundort dieser Vorschrift nennen.

    Viele Grüße
    DKKW

  • uposta
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    • 6. März 2014 um 19:33
    • #46

    Hallo DKKW,

    den offenbaren Fehler in der dänischen Standardliteratur habe ich an meine dänischen Sammlerkollegen weitergeleitet. Für Benutzer dieser Standardliteratur ist es ausreichend zu wissen, dass der vermeintliche Name (von der Person selbst) nicht mit einem "w" geschrieben wurde. ... Oder es handelt sich nicht um die selbe Person.
    Du kannst doch stolz sein, durch die neuerliche Veröffentlichung des Postscheins, einen Beitrag zur dänischen Postgeschichte geleistet zu haben.

    Ist das denn nun deiner Meinung nach tatsächlich ein "a" (grüne Markierung)?

    Deinen Zweifel an dem "Niclas" kann ich nachvollziehen. Meinst Du das Hellblaue soll "Niclas" sein?

    uposta

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    DKKW
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    • 6. März 2014 um 20:14
    • #47

    Hallo uposta,

    eine interessante Pirouette, die Du da drehst um der Antwort auf meine sehr konkreten Fragen zu entgehen. Aber hier lasse ich jetzt mal nicht locker. So lange Du keine konkreten Antworten auf meine Fragen lieferst, so lange interessieren mich Deine weiteren Fragen nicht!


    Viele Grüße
    DKKW

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    DKKW
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    • 6. März 2014 um 20:47
    • #48

    Hallo zusammen,

    der heutige Postschein ist, abgesehen davon, dass er auf blaugrauem Papier gedruckt ist, weitestgehend identisch mit dem zuletzt gezeigten Schein aus dem Jahr 1801.

    Diesmal wurde der Schein aber vom Kjøbenhavns Lollandske og Helsingørske Postkontor für eine Sendung ausgestellt, die südwarts nach Lolland gerichtet war.

    Text auf Dänisch (handschriftliche Ergänzungen kursiv:
    Med en herfra til Lolland afgaaende Kongel. Agende-Post
    er forsendt fra Hr. Secretair Andresen et Brev med 25mk
    til Hr. Gardiol a Steege - No. 1
    Kiøbenhavn, den 2. Jan. 1804 Testerer KL Schæffer

    Die wortwörtliche Übertragung ins Deutsche:
    Mit der von hier nach Lolland abgehenden Königl. Fahr-Post
    ist versandt von Hr. Sekretär Andresen ein Brief mit 25Mk
    nach Hr. Gardiol aus Steege - Nr. 1
    Kopenhagen, den 2. Jan. - 1804 Testierer K L Schæffer

    Auch wenn wir ja von uposta gelernt haben, dass die dänischen Standardliteratur fehlerhaft ist, möchte ich darauf verweisen, dass Knud Landorph Schæffer Postmeister am oben genannten Postkontor von 1800 bis 1812 gewesen ist.

    Viele Grüße
    DKKW

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    DKKW
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    • 7. März 2014 um 19:27
    • #49

    Hallo zusammen,

    ich gehe nochmals zurück ins 18. Jahrhundert und zeige einen Postschein aus Plön.

    Dieser Postschein ist recht einfach gestrickt (handschriftliche Ergänzungen wieder kursiv):
    Dato eingeliefert an Hrn. von Hedemann
    Hespen, ein Paket in blauem
    Papier mit Papieren ge?. H v H
    welches hiedruch bescheiniget wird. Postcomtoir zu
    Ploen, den 6ten Jan. 1796
    Postgeb 1mk 1 s Scheelen

    Carl Ferdinand von Scheelen war von 1786 bis zu seinem Tod 1805 Postmeister in Plön.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • ADRI
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    • 7. März 2014 um 19:41
    • #50

    Hallo,
    H v H - wird wohl führ Hedemann Hespen sein.
    LG A.

    Ein frei denkender Mensch bleibt nicht da stehen, wo der Zufall ihn hinstößt.

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    DKKW
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    • 7. März 2014 um 19:53
    • #51

    Hallo ADRI,

    das ist durchaus möglich, eventuell begann aber auch der Vorname mit H. Die Familie Hedemann-Heespen (heutige Schreibweise) sitzt übrigens immer noch in Schleswig-Holstein. Ihr gehört das Gut Deutsch-Niendorf.

    Viele Grüße
    DKKW

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    DKKW
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    • 8. März 2014 um 17:51
    • #52

    Hallo zusammen,

    für Dänemark war die napoleonische Zeit eine einzige Katastrophe. Zweimal ging die dänische Flotte an Großbritannien verloren (1801 und 1807), die Dänen schlossen sich deshalb Napoleon an und damit letztendlich dem Verlierer, denn es gelang Ihnen nicht (so wie Bayern) rechtzeitig das Mäntelchen in den Wind der Sieger zu hängen und damit die eigene Haut zu retten.
    Norwegen ging an Schweden verloren, das im Tausch gegen Vorpommern erworbene Lauenburg konnte über den Verlust Norwegens kaum hinwegtrösten. In der Folge ging der dänische Staat bankrott, die Folge war eine drastische Geldentwertung.

    Aus dieser Zeit stammt der folgende Postschein aus Oldesloe. Das Postkontor Oldesloe gehört zu den Postämtern, die nach wie vor ihre Postscheine handschriftlich ausfertigten. Als "philatelistische Gegenleistung" wurden diese Postscheine mit dem K1-Stempel "Oldesloe mit Posthorn" versehen.

    Dieser Postschein über 119 Reichsbankthaler ist an die Königlich Schleswig Holsteinische Casse in Rendsburg gerichtet und wurde von Peter Schythe (Postmeister in Oldesloe 1808 bis 1838) am 5. März 1819 quittiert.

    Viele Grüße
    DKKW

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    DKKW
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    • 9. März 2014 um 19:43
    • #53

    Hallo zusammen,

    der Tönninger Postmeister Johan Carl von Sames bekleidete sein Amt für eine ungewöhnlich lange Zeit (1804 bis 1843). Auch die Postscheine seiner Zeit zeichnen sich durch Konstanz und Gleichförmigkeit aus. Die Unterschiede bei den Postscheinen während der langen Dienstzeit von Sames fallen kaum ins Auge.

    Als Beispiele zeige ich zwei Postscheine aus den Jahren 1823 und 1842:

    Der erste Schein ist im 1/6 Folio-Hochkant Format gedruckt und vom Königlichen Postamt Tönning am 18. Januar 1823 für einen Beutel mit 5 Reichbankthalern und 76 Skilling an das Armenkollegium Ockholm vom Postmeister selbst ausgestellt worden.

    Der zweite Schein ist im 1/6 Folio-Querformat gedruckt und vom Königlichen Postamt Tönning am 28. Oktober 1842 für ein Paket nach Schleswig mit "angeblich" 530 Reichsbankthalern und 8 Skilling vom Postmeister selbst ausgestellt worden.

    Das Wort "angeblich" hat ja heutzutage einen negativen Beigeschmack, damals diente es der Unterscheidung von Geldsendungen, bei denen die Summe nach Angabe des Absenders vermerkt wurden (also angeblich), von Geldsendungen, bei denen die Summe vom Postbediensteten nachgezählt worden war (Gebührenpflichtig!), hier war die Geldsumme postamtlich bestätigt.

    Der Vordruck umfasst gerade mal sechs Wörter:

    Empfangen ...
    ...
    gemerkt ....... Tönning, den ....
    .........................Königl. Postamt

    Viele Grüße
    DKKW

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    DKKW
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    • 10. März 2014 um 20:36
    • #54

    Hallo zusammen,

    bevor ich mich wieder "reichsdänischen" sprich Kopenhagener Postscheinen zuwende, möcht ich noch einen ganz besonderen Postschein des Postcomtoir in Burg (Fehmarn) vorstellen. Ich weiss, diesen Schein habe ich schon in einem anderen Forum vorgestellt, aber auch die Mitglieder des Philaforums sollen ihn sehen!

    Es handelt sich um einen Fahrpost-Postschein, der für die Einlieferung eines Briefes verwendet worden ist. Dies ist schon einmal ungewöhnlich. Obendrein ist dieser Brief ins Ausland gerichtet und zwar nach Stockholm in Schweden. Dies ist nun ausgesprochen ungewöhnlich.

    Hier der Text (handschriftliche Ergänzungen des Vordrucks wie immer kursiv
    Zur Versendung mit der Briefpost (Frachtpost gestrichen) nach Stockholm an Hr. ??? in Stockholm ist eingeliefert ??? Bürgermeister Matthiessen in Burg ein Brief solches bescheiniget
    Königl. Postcomtoir zu Burg den 8ten August 1824
    Lawætz
    Porto 1 rth 4s u für den Postschein 2s

    Viele Grüße
    DKKW

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  • ADRI
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    • 10. März 2014 um 23:11
    • #55

    Hallo :)
    An Herr Nurieli?
    LG A

    Ein frei denkender Mensch bleibt nicht da stehen, wo der Zufall ihn hinstößt.

  • Online
    DKKW
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    • 11. März 2014 um 13:08
    • #56

    Hallo ADRI,

    gut möglich, aber Herr Lawætz hatte eine elende "Sauklaue" (Auch wenn ich diesbezüglich im Glashaus sitze und nicht mit Steinen werfen sollte :D Es könnte auch Nacrell oder Nacreli heissen. Es gibt Träger dieser Namen in der heutigen Zeit. Aber was solls, es ist jedenfalls klar lesbar, dass der Empfänger des Briefes in Stockholm wohnte.

    Viele Grüße
    DKKW

  • uposta
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    • 11. März 2014 um 14:20
    • #57

    Hallo DKKB

    natürlich könntest Du, wenn Du Schwierigkeiten mit handschriftlichen Passagen hast auch erstmal die foreneigene Rubrik

    "Inhaltsdeutung von Briefen
    Hier werden schwer leserliche Schriften und fremde Sprachen entschlüsselt, um Briefinhalte deutlich zu machen.",

    nutzen, um so zu einer ersten (brauchbaren?) Dänischvariante zu kommen. Um dann eine (brauchbare?) Deutsch-Variante zu versuchen. Das bringt mE dem Leser mehr.

    Die letzten Tage waren mit anderen Terminen voll, zum Beispiel das deutschlandweite Wochenende "Tag der Archive". In s-h, aber auch in dänischen, Archiven schlummern jedenfalls sehr viele interessante Postscheine ihren wohlverdienten Archivschlaf. Leider ist das Wochenende "Tag der Archive" in Deutschland nur alle 2 Jahre. Aber deine neu eingestellten, immer auch sehr interessanten, Postscheine schaue ich mir in den kommenden Tagen gern an.

    uposta

  • Online
    DKKW
    Stamm Mitglied
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    • 12. März 2014 um 18:30
    • #58

    Hallo zusammen,

    seit 1815 (bis 1841) hiess das Fahrpostamt in Kopenhagen "Kjøbenhavns dankse Pakkepostkontor" es stand während dieser Zeit unter der Leitung von Carl Frederik Hecquet (1774-1851). 1841 wurde die Bezeichnung in "Kjøbenhavns Pakkepostkontor" verkürzt, Hecquet blieb bis zum 31.12.1843 auch dessen Leiter und ging anschließend in Pension.

    Die beiden heute gezeigten Postscheine sind sich, obwohl 10 Jahre zwischen ihrem Gebrauch liegen, sehr ähnlich. Interessant ist hier die Fussnote: "Under Navn af Dokumenter forstaaes ikke Obligationer eller andre paa Penges Værd lydende Forskrivninger"
    auf Deutsch: Unter die Bezeichnung Dokument versteht man keine Obligationen (Wertpapiere) oder andere auf Geldwert lautende "Verschreibungen" (wir kennen im Deutschen das Wort Schuldverschreibung).
    Beide Postscheine sind für Geldsendungen ausgestellt, die erste ist von einem Herrn Waarschou an einen Herrn Juul in Aalborg gerichtet, der zweite vom Magistrat an den den Kammerherrn Stemann in Soroe (vermutlich Poul Christian Stemann 1764-1855) gerichtet. Beide Scheine wurden vom Postmeister selbst quittiert.


    Zu dieser Zeit tauchen auch die ersten Postscheine aus dänischen Provinzstädten auf. In einer dänischen Sammlung existiert in Postschein aus Viborg, der am 7.10.1825 für eine Geldsendung nach Kopenhagen ausgestellt wurde.

    Viele Grüße
    DKKW

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    DKKW
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    • 21. März 2014 um 20:07
    • #59

    Hallo zusammen,

    zur Abwechslung zeige ich heute wieder einen Postschein aus den Elbherzogtümern und zwar aus Husum aus dem Herzogtum Schleswig.

    Es handelt sich hierbei um einen Postschein im Oktav-Format. Dieses Format wurde in Husum bereits sehr früh eingeführt, der älteste registrierte Postschein im Oktav-Format aus Husum stammt aus dem Jahr 1818.

    Die Scheine dieses Typs wurden etwa 1828 eingeführt und mit geringfügigen Unterschieden (Untertypen) bis 1848 hergestellt.

    Der von mir gezeigte Schein gehört einer Untertype an, deren Verwendung von 1834 bis 1840 nachgewiesen ist.

    Der Text lautet:
    Von dem Herrn H.N. Sonderburg
    ist zur Versendung mit der am (gestrichen) heute vonhier abgehenden Post
    1 vers. Paq. mit angeblich 10 Rbt 13 S sage
    Zehn Reichsbthlr. 13 S
    an das Armencollegium in Tellingstedt
    eingeliefert worden.
    Königl. Postcomtoir zu Husum, den 20. Sept. 18 35
    9s Fahrenholtz

    Joachim Diderich Fahrenholtz (1767-1842) war von 1802 bis zu seinem Tod 1842 Postmeister zu Husum.

    Viele Grüße
    DKKW

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    DKKW
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    • 23. März 2014 um 14:58
    • #60

    Hallo zusammen,

    bevor ich mich wieder den Postscheinen aus dem eigentlichen Königreich Dänemark zuwende, zeige ich noch einen weiteren Postschein aus den Elbherzogtümern, diesmal aus Segeberg in Holstein.

    Aufgegeben wurde dieser Postschein von einem Justizrath Esmarch. Vermutlich handelte es sich dabei um Johann Philipp Esmarch, (1794-1875), er war Justizrat und Bürgermeister in Segeberg.

    Als Besonderheit ist die versandte Geldsendung sowohl in Courant Währung als auch in dänischer Reichsbankthaler-Währung angegeben. Adressat war die Zeitung Altonaer Mercurius in Altona. Quittiert wurde der Schein von Friedich Martin Wenzel von Reinhold (1795-1847), er war von 1838 bis zu seinem Tod 1847 Postmeister in Segeberg.

    Dieser Postschein, er wurde am 20.12.1838 ausgestellt, wurde im 1/6 Folio-Format gedruckt und gehört zu einem Haupttyp, deer mit geringen Änderungen von 1828 bis 1848 gedruckt wurde, die hier gezeigte Untertype ist nur aus dem Jahr 1838 bekannt.

    Viele Grüße
    DKKW

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