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Handschriftliches "OB" auf Philippinen-Marken

  • jmh67
  • 9. Dezember 2013 um 12:27
  • jmh67
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.272
    • 9. Dezember 2013 um 12:27
    • #1

    Mir lief neulich dieser Rest eines Briefumschlags in die Hände, auf dem seltsamerweise die Marken nicht gestempelt, sondern per Kugelschreiber mit "OB" beschriftet sind. Dafür ist die Rückseite ganz gut bestempelt. Könnte mal ein Einschreiben gewesen sein.

    Hat jemand eine Idee, was das "OB" bedeuten könnte? Ich tippe auf eine Behelfsentwertung, weiß aber überhaupt nicht Bescheid über die Postpraxis auf den Philippinen ...

    Jan-Martin

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  • Claude D.
    Stamm Mitglied
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    20. Februar 1963 (63)
    • 9. Dezember 2013 um 22:26
    • #2

    Während der amerikanischen Besetzung der Philippinen (1898-1935) stand O.B. auf Briefmarken der Philippinen für "Official Business" (Dienstsache). Das O.B. konnte handschriftlich auf die Marke gesetzt werden oder mit einem Gummistempel, später wurde es auch aufgedruckt.

    "Officers purchasing stamps for government business may, if they so desire, surcharge them with the letters O.B. either in writing with black ink or by rubber stamp but in such a manner as not to obliterate the stamp that postmasters will be unable to determine whether the stamps have been previously used." [C.M. Cotterman, Director of Posts, December 26, 1905]

    Dies wurde auf jeden Fall bis 1946 (Unabhängigkeit der Philippinen) so gehandhabt. Über spätere Postgeschichte der Philippinen habe ich leider keine Ahnung, könnte mir aber gut vorstellen, dass die Bezeichnung O.B. für Dienstsachen beibehalten wurde.

    Liebe Grüsse,
    Claude

  • drkohler
    erfahrenes Mitglied
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    15. Dezember 1957 (68)
    • 10. Dezember 2013 um 00:44
    • #3

    Das sind wahrscheinlich "Official Business" Briefmarken aus Restbeständen, d.h. das ist wahrscheinlich kein richtiger "Beamtenbrief". Bis um 1958 wurde "GO" als Aufrduck gebraucht, bis 1974 "OB" (wobei Aufdruck = was immer gerade da war, meist halt nur ein Kugelschreiber).

  • jmh67
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.272
    • 10. Dezember 2013 um 05:40
    • #4

    Danke fuer die Antworten! "Amtliche Angelegenheiten" - ja, das ist zumindest plausibel. Nur warum wurden die Marken dann nicht gestempelt? Galt die Beschriftung schon als Entwertung? Oder ist es wahrscheinlicher, dass das Stempeln einfach vergessen wurde?

    Jan-Martin

  • KlausR.
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.365
    • 10. Dezember 2013 um 08:19
    • #5

    Hier ein link:


    Klaus

  • jmh67
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.272
    • 10. Dezember 2013 um 10:27
    • #6

    Habe selbst noch mal gesucht, nachdem ich die ersten Hinweise bekommen hatte, und fand noch diese Diskussion, die etwas Aufschluß gibt:

    Das "OB" hat also eine recht lange Tradition.

    Restbestände sind die Marken wohl eher nicht, die sind ja - wie man so scön sagt - zeitnah verwendet.

    Jan-Martin

  • jpd
    Gast
    • 31. Dezember 2016 um 13:09
    • #7

    Hallo!

    Ist zwar schon eine Weile her, aber das hier dürften die angesprochenen Gummistempel sein, oder?

    Grüße
    Jens

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  • kartenhai
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    • 31. Dezember 2016 um 16:34
    • #8

    Hier noch ein paar Marken mit bereits aufgedrucktem O.B. Im Normalkatalog findet man diese Überdruck-Marken nicht, auch keinen Hinweis darüber, aber offizielle FDC mit ihnen gab es auch, lt. Inschrift aber nur für die Philatelie produziert:


    Gruß kartenhai

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    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (31. Dezember 2016 um 16:35)

  • Jean Philippe
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.915
    • 19. Mai 2026 um 17:05
    • Neu
    • #9
    Zitat von kartenhai

    Hier noch ein paar Marken mit bereits aufgedrucktem O.B. Im Normalkatalog findet man diese Überdruck-Marken nicht, auch keinen Hinweis darüber, aber offizielle FDC mit ihnen gab es auch, lt. Inschrift aber nur für die Philatelie produziert.

    Zumindest eine Anzahl von Marken mit O.B. Aufdruck steht doch aber im Michel unter den Dienstmarken, wo sie ja auch hingehören.

    Gruss,

    Jean Philippe

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    • 19. Mai 2026 um 20:28
    • Neu
    • #10

    Jetzt habe ich sie auch gefunden. Hier noch der genaue Wortlaut aus dem Michel-Katalog:

    Dienstmarken

    Marken mit Kennzeichen O. B. (in verschiedenen Druckstärken) u. ä. (OFFICIAL BUSINESS, OFFICIAL MAIL) durch verschiedenfarbige Handstempel, teilweise auch durch Schreibmaschinenschrift oder handschriftlich dienten ab 1.1.1906 zur amtlichen Frankatur. Diese Kontrollmarkierungen wurden von den Behörden meist nachträglich angebracht. Sie wurden teilweise auch noch nach der Herausgabe eigener Dienstmarken nach 1926 vorgenommen. Freimarken mit Kontrollmarkierungen dreifache Preise. Nur geprüft erwerben! Auf Brief sehr gesucht.

    Gruß kartenhai

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