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Bayern Mühlradstempel

  • Tommy_H
  • 21. Juni 2006 um 14:21
  • bayern klassisch
    Gast
    • 16. Februar 2009 um 18:21
    • #101

    Hallo mikrokern,

    frage vom kleinen Sammler:

    Welche Nummer soll das denn sein? Lese ich da 45?, oder liege ich falsch?

    Viele gM auf solchen Scheinen wirst du nicht finden - als diese Vordrucke herauskamen, waren die gM schon fast Historie ...

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • mikrokern
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    • 16. Februar 2009 um 18:30
    • #102
    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Hallo mikrokern,

    frage vom kleinen Sammler:

    Welche Nummer soll das denn sein? Lese ich da 45?, oder liege ich falsch?

    Viele gM auf solchen Scheinen wirst du nicht finden - als diese Vordrucke herauskamen, waren die gM schon fast Historie ...

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    tja, wenn man das wüsste...
    Frau Brettl konnte es ja auch nicht genau sagen.
    Hab keine Ahnung, ist wirklich völlig unleserlich.

    Gruss

    µkern

  • mikrokern
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    • 20. März 2009 um 19:04
    • #103

    Hallo,

    damit dieser thread nicht einschläft, hier mal 2 Spät- (oder "Zu spät"-)Verwendungen des MRstempels nach dem 9.3.1869.
    Den ersten Brief aus Aitrang nach Dietmannsried vom 13.3.69 hatte ich schon mal woanders (glaube im MiNr 15-thread) gezeigt, den 2. aus Nittenau nach Roding vom 16.3.69 konnte ich unlängst erwerben.
    Interessant, dass beide einen - bei Sem - bislang unbekannten geschlossenen MRstempel aufweisen. Auch interessant, dass ich beide Briefe relativ mühelos und kostengünstig innerhalb der letzten paar Monate erwerben konnte. Vielleicht sind die gar nicht so selten... :rolleyes:
    Mich würden andere derartige Spät/Nachverwendungen von MRstempeln nach dem 9.3.69 interessieren. Wer hat noch was?

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    Gruss

    µkern

  • mar-vel
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    • 29. März 2009 um 19:11
    • #104

    Hallo,

    da ich hier ja immer so viel über Bayern lese und das wirklich ein interessantes Thema ist, habe ich diese Briefe einfach mal mitgenommen.
    Nun würde ich gerne Eure Meinung zu diesen Briefen hören, da mein Wissen was dieses Thema angeht, sehr beschränkt ist.
    Ich zeige sie Euch einfach mal....

    Vielen Dank und beste Grüße
    Marc

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    Ich suche Bremer Schüsselstempel auf Brief zum Tausch oder Kauf.
    Ich bin auch dankbar für Tipps zu Auktionen oder Händlern.

  • bayern klassisch
    Gast
    • 29. März 2009 um 21:44
    • #105

    Hallo mar-vel,

    du hast ganz normale bayerische Inlandsbriefe bis 1 Loth (16,66g der 1. Brief, 15,625g der zweite Brief) Gewicht vor dir, deren Marken mit dem üblichen 356 offenen Mühlradstempel Nürnbergs entwertet wurden. Viel gibt es darüber leider nicht zu berichten.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (29. März 2009 um 21:45)

  • Bayern-Nils
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    • 29. März 2009 um 21:47
    • #106

    Hallo mar-vel und bayern klassisch

    Eine Frage. Der linke Brief ist von Anfang Februar 1867. Ist dass als Früh-Stempel zu rechnen?

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 29. März 2009 um 21:52
    • #107

    Hallo Nils,

    nein, auf keinen Fall. Es gibt Ersttagsbriefe und mehrere Abstempelungen im Januar, da halte ich Ende Februar für normal. Sorry mar-vel, aber so ist es nun mal. :unsicher:

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • mar-vel
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    • 29. März 2009 um 21:55
    • #108

    Hallo bayern klassisch und Bayern-Nils,

    vielen Dank das Ihr Euch meine Briefe mal angesehen habt. Ich hatte auch nicht die großen Raritäten erwartet. Ich habe sie für etwa 3 Euro das Stück bekommen. Und dafür finde ich sie ganz schön. Vielleicht ein Einstieg in die "Bayern-Welt"...

    Schönen Gruß
    Marc

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    Ich suche Bremer Schüsselstempel auf Brief zum Tausch oder Kauf.
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  • bayern klassisch
    Gast
    • 29. März 2009 um 22:10
    • #109

    Hallo Marc,

    was kann man für 3 Euro bei Briefen, die hundertfünfzig Jahre alt und trotzdem fehlerfrei sind, verkehrt machen?

    Nichts!

    Die hier stark vertretene Bayerngemeinde würde sich über einen neuen Jünger sehr freuen. :) :) :)

    Wenn du also ein Sammelgebiet suchst, das dich noch in 50 Jahren fordern und fördern wird, dann weißt du, wo du richtig bist ...

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • mar-vel
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    • 30. März 2009 um 06:35
    • #110

    Hallo bayern klassisch,

    vielen Dank für die Einladung in Dein Sammelgebiet.
    Ich werde mich auf jeden Fall ein bisschen mehr mit Bayern befassen.

    Schöne Grüße
    Mard

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  • mikrokern
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    • 25. Juli 2009 um 16:25
    • #111

    Hallo,

    mal eine Frage zum Sinne der Einführung von offenen Mühlradstempeln:
    Nachdem die erste Verteilung der gMR nach der Umtauschzeit im November 1856 durch die 2. Verteilung ersetzt worden war, wurden nach und nach verschlissene und unbrauchbar gewordenen Mühlradstempel durch den offenen, also in den Schaufeln mehrfach unterbrochene MRStempel ersetzt. Neu hinzugekommene Orte mit Postaufkommen erhielten ebenfalls offe MRStempel.
    Meine Frage: warum offen? Mühlradstempel sollten ja als "Killerstempel" die erneute Verwendung von Briefmarken durch drastisches Überstempeln verhindern. Wie gut auch immer der gMR dazu geeignet gewesen sein mag - der oMR ist ja nur eine abgeschwächte Form des geschlossenen, und neigt überdies noch eher zum Verschmutzen und daher zu erhöhtem Pflegeaufwand.
    Eure Meinungen dazu?

    Gruss

    µkern

  • 22028
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    • 25. Juli 2009 um 16:53
    • #112

    Evtl. um einen Unterschied zum geschlossenen zu haben und klar darzustellen dass es die 2. Verteilung ist.

    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

  • philnum
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    • 25. Juli 2009 um 17:00
    • #113

    Hallo,

    meine Vermutung ist, dass sich geschlossene Mühlradstempel als vorher unerprobte Stempelform in der praktischen Handhabung letztlich nicht bewährt haben:

    - Der Stempelschnitt erfordert ein sehr sorgfältiges Einfärben und Abschlagen, da die druckende Oberfläche relativ großflächig ist. Die Stempelkissen hielten wahrscheinlich nicht lange, wenn sie einem so scharfkantigen Werkzeug unter hohem Druck ausgesetzt waren. Auch die Verletzungsgefahr war wohl groß.

    - Blasse oder verschmierte Abschläge von gMR zeugen genau wie verkantet aufgesetzte Stempel noch heute davon, wie schwierig es für weniger geübte bzw. weniger geschickte Hände oder auch bei starkem Postaufkommen gewesen sein muss, damit zufriedenstellend zu arbeiten.

    Beim offenen Mühlradstempel, der sich vielleicht aus der Wiederverwendung abgenutzter oder beschädigter Stempel entwickelt hat, treten diese Probleme nicht so auf:

    - Die druckende Fläche ist viel geringer, die Entwertung der Marke dennoch gewährleistet; die Kanten sind hingegen glatter, also stempelkissenschonender und im Hinblick auf Arbeitsunfälle auch nicht so gefährlich.

    - Die saubere Platzierung des Stempels gelingt auch dann noch, wenn der Stempel etwas schief aufgesetzt wird, da er seitlich abrollen kann.

    Nicht zuletzt wurden die oMR eventuell auch zur Unterscheidbarkeit von den bisher verwendeten gMR eingeführt?

    Beste Sammlergrüße

    philnum

  • mikrokern
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    • 25. Juli 2009 um 17:01
    • #114

    Hallo 22028,

    weiss nicht, halte ich nicht für schlüssig. :oneien:
    Dann hätte man die alten MRstempel der 1. Verteilung gar nicht mehr an andere Orte weitergegeben. Und die zweite Verteilung war ein schon im Ansatz hilfloser und letzten Endes auch fruchtloser Versuch, eine alphabetische Ordnung in die "Postleitzahlen" zu bringen, da neue Orte zwangsläufig neue Nummern bekamen, die nicht mehr alphabetisch eingefügt waren.
    Ich glaube auch nicht, dass die "2. Verteilung" sowie die folgenden (offen) vergebenen MRstempel einen inherenten Selbstzweck hatten, und die bayerische Postverwaltung eine Unterscheidung von der ersten Verteilung beabsichtigte. Wie gesagt, Sinn der Übung war die Verhinderung der Wiederverwendung der Freimarken mit Stempeln, die dem Verwendungsort eindeutig zuzuordnen waren, und mit der Umverteilung im Jahr 1856 sollte die alphabetische Reihenfolge wiederhergestellt werden.

    Gruss

    µkern

  • mikrokern
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    • 25. Juli 2009 um 17:04
    • #115
    Zitat

    Original von philnum
    Hallo,

    meine Vermutung ist, dass sich geschlossene Mühlradstempel als vorher unerprobte Stempelform in der praktischen Handhabung letztlich nicht bewährt haben:

    - Der Stempelschnitt erfordert ein sehr sorgfältiges Einfärben und Abschlagen, da die druckende Oberfläche relativ großflächig ist. Die Stempelkissen hielten wahrscheinlich nicht lange, wenn sie einem so scharfkantigen Werkzeug unter hohem Druck ausgesetzt waren. Auch die Verletzungsgefahr war wohl groß.

    - Blasse oder verschmierte Abschläge von gMR zeugen genau wie verkantet aufgesetzte Stempel noch heute davon, wie schwierig es für weniger geübte bzw. weniger geschickte Hände oder auch bei starkem Postaufkommen gewesen sein muss, damit zufriedenstellend zu arbeiten.

    Beim offenen Mühlradstempel, der sich vielleicht aus der Wiederverwendung abgenutzter oder beschädigter Stempel entwickelt hat, treten diese Probleme nicht so auf:

    - Die druckende Fläche ist viel geringer, die Entwertung der Marke dennoch gewährleistet; die Kanten sind hingegen glatter, also stempelkissenschonender und im Hinblick auf Arbeitsunfälle auch nicht so gefährlich.

    - Die saubere Platzierung des Stempels gelingt auch dann noch, wenn der Stempel etwas schief aufgesetzt wird, da er seitlich abrollen kann.

    Nicht zuletzt wurden die oMR eventuell auch zur Unterscheidbarkeit von den bisher verwendeten gMR eingeführt?

    Beste Sammlergrüße

    philnum

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    Hallo philnum,

    ah ja, jetzt wirds schon plausibler. Also technische Gründe , "Scharfkantigkeit und Oberfläche" - wäre mal interessant, das in der Praxis auszuprobieren. Klingt aber erstmal ganz vernünftig. Wäre halt toll, zum Thema Originalunterlagen zu finden... ;)

    Gruss

    µkern

  • bayern klassisch
    Gast
    • 25. Juli 2009 um 22:03
    • #116

    Die Frage nach der Änderung der Stempelform beschäftigt die Sammler seit Generationen - und ebenso lang weiß niemand, warum man dies wirklich initiierte.

    Es gibt einen Mühlradstempel aus dem Mai 1850, welchen man ohne Zahl im Kreis hat schneiden lassen und mit dem wohl Probeentwertungen vorgenommen wurden.

    Auf bayerischen Marken wurden bisher keine dieser Probeabstempelungen bekannt. Es könnte sich aus zeitlichen Gründen eh nur um die Marken der Nrn. 1I, 2I und 4I handeln. Ein solches Stück wäre ein kleines Vermögen wert.

    Mir liegt dieser Stempel nur auf einer österreichischen 9 Kr. CM Marke vor.

    Nachdem die österreichische Post im Mai/Juni 1850 die Vorbereitungen für ihre Entwertungsstempel aufnahm (erste Emission 1.6.1850) und in Bayern die Versuche mit dem späteren geschlossenen Mühlradstempel erfolgreich zu Ende gebracht worden waren, benötigte man den Versuchsstempel ohne Nummer nicht mehr und übersandte ihn auf Anfrage nach Österreich.

    Dort war man nicht sooo begeistert von dem Stück, auch, weil man durch die vierstellige Zahl von Poststationen den Innenkreis als nicht geeignet empfand, weil der Stempel dadurch hätte deutlich wachsen müssen. Man warf ihn aber nicht weg, sondern gab ihn an das Postamt nach Pest, wo er noch Monate lang als Nachentwerter für nicht oder nicht hinreichend entwertete Marken auf eingehender Post abgeschlagen wurde, eine Art der Kontrolle eben.

    Die Abwendung im November 1856 vom geschlossenen zum offenen Typ ist in den Unterlagen, soweit sie mir vorliegen, nicht nachvollziehbar.

    Ganz sicher gab (gibt?) es interne Protokolle, deren Endresultat die Ablösung bzw. das Auslaufen der gM war. Wer in München wohnt, könnte ja mal auf die Idee kommen, in dem dortigen Staatsarchiv das Jahr 1856 auf diese interessante Änderung hin aktenmäßig zu untersuchen. Fände sch dort nichts, bliebe weiterhin alles reine Spekulation. Leider. :ups:

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • mikrokern
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    • 2. August 2009 um 10:09
    • #117

    Hallo,

    etwas, das mir gestern bei der Durchsicht des Köhler-Auktionskatalogs der 6. Boker-Auktion vom Nov. 1987 aufgefallen ist und ganz gut zum Thema "offene und geschlossene Mühlradstempel" passt:
    Für DM 1250,- (bei einem Startpreis von DM 1000,-) wurde ein waagerechter Dreierstreifen der MiNr 7, 18 Kr gelb, gestempelt in Nürnberg, zugeschlagen.
    Das Besondere ist die Entwertung: die beiden rechten Marken tragen den offenen MRStempel 356, die linke den geschlossenen 356. Ein sehr ungewöhnliches Stück! Eine Erklärung für diese "Mischstempelung" wird im Katalog nicht mitgeliefert, daher versuch ich mal selbst:
    Die 54 Kr dürften eine Auslandsfrankatur (oder Teil einer solchen) darstellen. Der Brief wurde in Nürnberg (Stadt) aufgegeben, wobei 2 der 3 Marken mit dem oMR 356 entwertet wurden, die 3. (linke) Marke aber unentwertet blieb. Dieses Versehen wurde bei der Übergabe zur Bahn auf der Bahnhofsexpedition festgestellt und so wurde "nachträglich" mit dem dort verwendeten gMR 356 gestempelt.
    Weiss nicht, ob ich einen scan der Abbildung im Katalog einstellen darf (Copyright), wenn dies aber unbedenklich und gewünscht sein sollte, kann ichs gerne nachholen.

    Gruss

    µkern

  • bayern klassisch
    Gast
    • 2. August 2009 um 10:16
    • #118

    Hallo mikrokern,

    mit dieser Erklärung dürftest du richtig liegen. :jaok:

    Es ist auch ein Brief aus Augsburg mit offenen 28 und geschlossenen 28 bekannt. Hier erfolgte die Nachentwertung, um die Marken vor erneuter Verwendung unbrauchbar zu machen.

    Es gibt auch einen Expreßbrief aus Nürnberg, bei dem die eine Marke mit dem Mühlradstempel, die andere mit dem BP der Bahnpost entwertet wurde.

    Nach über 20 Jahren dürfte es keine Probleme mit dem Copyright bei Köhler geben.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • mikrokern
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    • 2. August 2009 um 10:59
    • #119

    Na denn...

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    Gruss

    µkern

  • mikrokern
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    • 25. Dezember 2009 um 17:38
    • #120

    Hallo,

    hier nochmal etwas zum nachlegen in diesem der Vergessenheit anheim zu fallen drohendem thread, da mir die Mühlradstempel-Besonderheiten irgendwie am Herzen zu liegen scheinen...
    Der oMR dürfte auf dem Ganzsachenumschlag U1, der ja erst am 1.2.1869 verausgabte wurde, in Anbetracht der Tatsache, dass die MRstempel am (bzw. ab) 9.3.69 eingezogen wurden, nicht so häufig anzutreffen sein.
    Dass der Stempel auf dem gezeigten Kuvert von München nach Villingen das Datum ebendieses Mühlrad-Letzttages (9.3.69) zeigt, stellt für mich das Tüpfelchen auf dem i dar...

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    Gruss

    µkern

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