Bei den Lokalausgaben finde ich auch nichts.
Sächsische Schwärzungen
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Vielen Dank euch.
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Ich würde vermuten es ist eine sächsische Schwärzung, konnte den Typ aber auch nicht finden, aber keine Vorfreude, postfrisch werden die sowieso nicht gelistet und auch kaum gekauft, weil man die jederzeit nachdrucken konnte und kann.
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Da es kein Original gibt, kann es auch keine Fälschung geben. Diese Überdrucke werden zu hauf bei Online-Auktionen angeboten. Frisch aus dem Setzkasten, die Hitlermarken gibt es ungebraucht in Massen und für wenig Geld, kostet also nur Zeit und Druckerschwärze. Verkauft sich dann für $9.99 bei eBay....
Gruss!
mockmock
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Hab mir vor nicht all zu langer Zeit einen ähnlichen Satz bei eBay ersteigert.
War eine angebliche Aufdruck-Serie aus meinem Heimatort.
Nur weil ich das so nett fand (ist nämlich ein gaaaanz kleiner Ort
), hab ich den Satz ersteigert.
Kam geradewegs aus Kroatien.
Ist ein Spass, mehr nicht!

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Hallo zusammen,
habe bei der Durchsicht einer alten Sammlung die Schwärzungen wie im Anhang gefunden. Michel Deutschland spezial katalogisiert diese nur auf Bedarfspost. Ist das jetzt Schrott oder wie muss man dies einordnen ?
Frohe Weihnachten !
ste1004
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Es kommt darauf an, ob die Schwärzungen echt oder gefälscht worden sind.
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Halo ste1004,
das Problem ist einfach: Nicht nur die Postmitarbeiter haben geschwärzt, sondern auch Privatpersonen mussten diese Marken vor der Aufgabe schwärzen (wenn sie noch "alte" Marken Zuhause hatten). Dadurch ergibt sich eine unendliche Möglichkeit dieser Schwärzungen (vom Korkabdruck bis hin zum Fingerabdruck).
Wer soll jetzt die Echtheit bei postfrischen Marken prüfen ?
Das ist leider nicht möglich.Viele Grüße
Swen -
Also wie mein Vorschreiber, Lumpus schon sagte, ist es schier unmöglich geschwärzte Marken im ungebrauchten Zustand zu prüfern.
Wenn du aber einen Brief auftreiben könntest, der die selbe Schwärzung aufweist, dann wirst du es wissen.
Allerdings hiervon gibt es auch jede Menge Falsifikate.mfG
Nigel
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Im Michel-Katalog sind ja eine Menge Hitlerkopf-Marken mit Überdruck-Schwärzungen 1945 notiert, wie z. B. Bad Gottleuba, Chemnitz, Döbeln, Glauchau, Löbau, Strausberg usw. usw., alle mit einer eigenen Nummer.
Aus gegebenem Anlaß (s. Identifizierung von Briefmarken: Lokalausgabe Loburg) würde ich gerne mal wissen, nach welchen Kriterien Michel einige Worte katalogisiert. Sind dann unbekannte Orte, die nicht da drin stehen, automatisch Fälschungen, Reproduktionen, private Überdrucke, Fakes oder ähnliches? Zurzeit sind die folgenden (falschen) Überdrucke bei Ebay und Co. angeboten: Loburg ohne „h“, Loburg mit „h“ und neu Wölsting.
Hatten die katalogisierten Orte damals alle eine behördliche Genehmigung zum Überdruck oder konnte das jeder machen, dem die normalen Lokalpostmarken gerade 1945 ausgingen?
So ein Durcheinander kann ich mir nicht vorstellen.Gruß kartenhai
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Du vermutest schon ganz richtig. Die im Michel gelisteten Werte wurden alle postamtlich anerkannt. Der Rest ist sozusagen Privatausgabe (s. Sudetenland, da ähnlich).
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Habe da 2 interessante Bücher gefunden, die auch alle möglichen Hitlerkopf-Schwärzungen 1945 mit enthalten, allerdings nur die Sächsischen Schwärzungen. Dasselbe wird wohl auch in Österreich gemacht worden sein. Hier der Link:
Ein interessanter Text aus einer Buchbesprechung dieser 2 Bände:
A b e r d i e s B u c h i s t m e h r. Vor allem ist es eine absolut unentbehrliches Hilfsmittel zur Erkennung der Fülle von Fälschungen, die dem Sammler Sächsischer Schwärzungen seit deren Ausgabe und extrem kurzen Verwendungszeit vom Mai bis August 1945 das Leben schwer gemacht haben. Die Autoren listen und zeigen nicht nur alle auf diesen Marken bekannt gewordenen Abstempelungen während und nach der offiziellen Verwendungszeit, sie dokumentieren auch genau, welche davon auf reiner Bedarfspost zu finden sind, welche als Gefälligkeitsabstempelung vorkommen und - am schlimmsten - welche zur Herstellung reiner Fälschungen benutzt wurden. Und da selbst diese Informationen immer noch nicht ausreichen, die Spreu vom Weizen zu trennen, werden alle fraglichen Namen und Adressen, die von philatelistisch inspirierten und/oder gefälschten Belegen bekannt sind, für jeden Ort aufgeführt. Ein Index dieser Namen umfasst fast 2000 Eintragungen auf 12 Seiten. Sehr lesenswert schließlich ist auch das Kapitel über Prüfer und Prüfstempel, die man bei den Sächsischen Schwärzungen antrifft: sogar einige davon können sich als Fälschungen erweisen.
Gruß kartenhai
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Hallo, bin mal wieder auf das ein oder andere gestoßen, ich fang mal mit diesem Beleg an,
Erhaltungszustand: Besch...eiden
Stempel: Dresden, 2.6.45und da wars das auch schon was ich dazu sagen kann. Zuordnen kann ich sie nicht wirklich, so überdruckt habe ich nur die Lokalausgaben von Wittenberg gefunden, da wurde die 12 Pf. aber nicht benutzt...

Wert erwarte ich aufgrund des Erhaltungszustandes keinen besonders großen, aber interessieren würds mich mal...
Danke schonmal, Gruß j.
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Also was mich stutzig macht ist die Schrift im Anschreiben. Sieht für mich sehr nach Kugelschreiber aus. Kenne aber bis jetzt nur Belege aus der Zeit die mit Füller geschrieben wurden, Kugelschreiber war bei uns nicht wirklich bekannt und kam erst in der Nachkriegszeit. Stempel habe ich in der Stempeldatenbank auf stampsX nicht gefunden.
Wie gesagt, die Schrift macht mich sehr stutzig.
Grüße
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ziemlich unwahrscheinlich das um diese Zeit schon mit Kugelschreiber geschrieben wurde!
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Ok, kann mir trotzdem jemand sagen um was für Marken es sich handelt? Der erhaltungszustand ist sowieso katastrophal, auch wenn der beleg nicht gefälscht sein sollte...Oder sind das einfach irgendwelche Hitler-Marken die mit Kartoffel-Stempel zuhause überdruckt wurden

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also bei ebay hab ich schon mehrere solcher Marken gesehen, z.B. angeblich aus meinem Heimatort, die wahren auf jeden fall gefälscht!
Es gibt aber auch echte mit anderen Aufdrucken...
Die sind aber schwer zu Prüfen hab ich gerad gelesen.
Grabow hat noch einen ähnlichen Überduck. Aber da wär der Brief ein echtes Schätzchen!Aber Stempel Dresden?
Dann noch mit Kugelschreiber geschrieben...Also ich weiß nicht, kommt mir bisschen komisch vor...
Aber vielleicht weiß ja noch jemand mehr...
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Kann niemand zumindest zu den Marken was sagen? mir gehts an sich nur ums identifizieren, weil ich sie einfach nich zuordnen kann...gibts dafür speziellere Kataloge (für Lokalausgaben)
Danke, j.
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Zitat
Kann niemand zumindest zu den Marken was sagen?
...na klar....

Es handelt sich, dabei lasse ich die lästige Fälschungsproblematik außen vor,
um sog.
Sächsische SchwärzungenAus Markenmangel wurden nach dem Zusammenbruch- Kriegsende vom 8. Mai 1945,
die noch reichlich vorhanden Marken des III. Reiches, insbes. die Dauerserie,
lokal überdruckt.
Dh. alle Hoheitszeichen, insbes. das "Führer"-Portrait würde unkenntlich gemacht-
geschwärtz.
Solche Belege sind recht beliebt.
Naunhof als Destination scheint authentisch, dort war ein großes Internierungslager für dt. Kriegsgefangene, mein Vater als (kleiner) Flaksoldat saß dort auch einige Zeit...
Trotzallem, dieser Beleg ist nur geprüft handelbar, da sehr stark fälschungsgfährdet.Sammlergruß SB
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Also eine spezielle Katalogisierung gibt es dazu nicht? das würde nämlich erklären wrum ich sie nirgends gefunden habe...

Bleibt noch die Frage ob es sich bei der Erhaltung überhaupt lohnt das ganze prüfen zu lassen...
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