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Ein 200.000-Dollar-Irrtum - oder ein Witz?

  • Newsbot
  • 15. November 2006 um 18:25
  • Newsbot
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    647
    • 15. November 2006 um 18:25
    • #1

    US-Wahl mit teurer Briefmarke


    Die US-Briefmarkenvereinigung hält eine 200.000 Dollar (156.000 Euro) teure Briefmarke "Inverted Jenny", die ein unbekannter US-Bürger aus Florida bei der Briefwahl auf sein Kuvert geklebt hatte, für eine Fälschung. Die Eigenschaften und die Stärke des Papiers stimmten nicht mit der Originalmarke aus dem Jahr 1918 überein, sagte der stellvertretende Direktor der Organisation, Kenneth Martin, in Bellefonte (US-Bundesstaat Pennsylvania) auf Anfrage. Außerdem gebe es Abweichungen bei der blauen Farbe. Weiterhin habe die Marke auf dem Kuvert nur zwölf und nicht 13 Zähne wie die Originalmarke.

    Die Briefmarkenvereinigung hat nach den Worten von Martin eine digitale Aufnahme der Briefmarke auf dem Wahlzettel ausgewertet. "Wir müssen die gefälschte Marke noch genauer untersuchen, bevor wir endgültig bestätigen können, dass sie eine Fälschung ist", sagte Martin.

    [Blockierte Grafik: http://www.tagesschau.de/styles/contain…D6100322,00.jpg]
    Zählen Sie ruhig nach: Wenn Sie unten auf 13 Zacken kommen, ist die Marke echt.


    Wahlhelfer entdeckte Marke

    Ein bislang unbekannter US-Bürger aus Florida hatte bei der Briefwahl sein Kuvert mit der seltenen Marke frankiert. Von der 1918 in Umlauf gebrachten "Inverted Jenny", auf der das Doppeldecker-Flugzeug Curtiss Jenny verkehrt herum gedruckt wurde, gibt es nur 100 Briefmarken. Der Fehldruck der damals 24 Cent teuren Marke gehört zu den kostbarsten US-Briefmarken überhaupt. Die Marke war einem Wahlhelfer bei der Auszählung in Ft. Lauderdale in Florida aufgefallen. "Als ich klein war, war ich auch Briefmarkensammler. Ich habe sie erkannt", sagte John Rodstrom.


    Zitat

    Quelle / Artikel:

  • Gagrakacka
    Gast
    • 15. November 2006 um 20:51
    • #2

    Newsbot:

    In einem amerikanischen Forum kam es zu einem Quasi-Outing. Ausserdem ist das jetzt nicht wirklich neu...

  • rolin
    erfahrenes Mitglied
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    14. August 1974 (51)
    • 16. November 2006 um 06:43
    • #3

    nachgedruckte inverted jennys zu bekommen ist kein Problem, es scheitert üblicher Weise am Original ;)

    mit freundlichen Sammlergrüßen
    rolin

  • woermi
    Stamm Mitglied
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    2. Oktober 1974 (51)
    • 16. November 2006 um 09:15
    • #4

    aber auch wenns eine falsche "inverted jenny" ist, so ist der beleg interessant, weils ja dann eine fälschung zum schaden der post wäre.

  • doktorstamp
    Stamm Mitglied
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    30. September 1955 (70)
    • 16. November 2006 um 11:06
    • #5

    Und wann ist dieser Beleg aufgegeben worden?

    mfG

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

  • Rondo
    aktives Mitglied
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    26. November 1948 (77)
    • 16. November 2006 um 14:04
    • #6

    Am Montag veröffentlichte die Zeitschrift South Florida Sun Sentinel ein Bild des Umschlags (im Anhang). Stempeldatum ist nicht lesbar. Der Stimmzettel zählte nicht weil der Umschlag keine Absenderadresse hatte. Inszwischen werden Prüfexperten gesucht.

    Quelle / Artikel:

    Bilder

    • Umschlag Florida.jpg
      • 52,35 kB
      • 500 × 285
      • 282
  • woermi
    Stamm Mitglied
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    2. Oktober 1974 (51)
    • 16. November 2006 um 14:06
    • #7

    schaut ja gräßlich aus - das ist eben der nachteil der postautomation...

  • Lacplesis
    Stamm Mitglied
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    14. Oktober 1967 (58)
    • 16. November 2006 um 14:42
    • #8

    Wenn ich die Frankatur sehe, denke ich ein philatlistischer Spaßvogel hat zugeschlagen. Auf solche Ideen komme ich auch manchmal.
    Mit ner falschen Jenny hätte ich das vielleicht auch gemacht, um zu sehen was passiert.

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

  • Afredolino
    Philatelie Experte
    Beiträge
    2.875
    • 13. Juli 2007 um 19:20
    • #9

    Ich hol diesen Thread mal wieder in die Höhe, bevor er vergessen wird.
    Inzwischen ist klar geworden, das auf dem Wahlzettel tatsächlich eine Fälschung drauf war.

    Auf druck der öffentlichen Meinung, liess sich die Wahlbehörde von Florida erweichen und legte den Briefumschlag zwei Prüfern der American Philatelic Society vor. Schon nach oberflächlicher Betrachtung war klar erkennbar: diese Jenny Invert war eine Fälschung, allerdings eine gute. Es gab eine klare Abweichung der Zähnung: L10 statt L11.

    Das US-Postmuseum hat trotzdem Interesse für den Erwerb dieser Briefmarke bekundet, weil sie der"Philatelie zu breiter Aufmerksamkeit verholfen habe".

    Quelle: Schweizer Briefmarkenzeitung 5 - 6/2007

    Gruss
    Afredolino

    Beginn den Tag mit einem lächeln und du hast ihn schon gewonnen

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