Millionenbetrug mit gefälschen Briefmarken
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Saguarojo -
21. April 2013 um 09:15
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Hallo Saquarojo.
der Link funktioniert leider nicht. Ich setze einen neuen:
Leider ist das tatsächlich eigentlich nichts neues, nachdem man in der Vergangenheit bei Ebay-Auktionen verfolgen konnte welche Preise für Fälschungen bezahlt werden. Die Zeit der Anbieter, die eine Echtheit suggeriert haben sie vorgaben keine Ahnung zu haben ( aber ca 500 postfrische Stücke Chicagofahrt vom Großvater hinterlassen ) sollten vorbei sein.
Sogar einschlägig bekannte dieser Anbieter sind nun auf einmal gewerbliche Händler und bieten nun auch korrekt als Fälschung an. Seitdem werden die wegen des Umsatzeinbruchs nur noch mit Tränen in den Augen anzutreffen sein.VG
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Und Herr Geigle hat hier sicherlich die Sache auf den Punkt getroffen: Wer dort gekauft hat, der hat zumindest eine Ahnung davon dass er Fälschungen erworben hat. Da man sich ja gerne selbst betrügt, finden die Stücke keinen Weg zum Prüfer und werden demnach auch nicht entsprechend als Fälschung gekennzeichnet. Ergebnis ist dann, dass Opas ach so gehaltvolle Sammlung aus vererbtem Fälschungsmist besteht.
Was will man dazu noch beitragen.. -
@ Graf Zahn
Ja, danke, doch bei mir funktioniert der Link.
Ich habe diese Info aus dem BDPh-Forum, da wird auch ein Name genannt, was ich sehr gewagt finde.
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Man sollte auch Ebay mal zu einer saftigen Geldstrafe wegen Beihilfe verurteilen, da diese Plattform großteils dazu beiträgt, Unmengen von Briefmarken-Fälschungen und Reproduktionen schon seit Jahrzehnten unters Volk zu bringen, egal ob im Text erwähnt oder nicht. Nachdrucke gehören nicht in ein seriöses Portal!

Gruß kartenhai
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Zitat
Original von Saguarojo
da wird auch ein Name genannt, was ich sehr gewagt finde.Solche Betrüger gehören aber auch namentlich genannt, sonst fallen immer noch mehr Sammler auf sie herein. Prozesse dauern oft sehr lange und finden erst nach langer Wartezeit statt, bis dahin kann der Betrüger weiterhin tätig sein!
Gruß kartenhai
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Zitat
Solche Betrüger gehören aber auch namentlich genannt, sonst fallen immer noch mehr Sammler auf sie herein. Prozesse dauern oft sehr lange und finden erst nach langer Wartezeit statt, bis dahin kann der Betrüger weiterhin tätig sein!
Da hast Du vollkommen Recht, kartenhai. Doch bevor dieses Verbrechen nicht eindeutig bewiesen worden ist, wäre ich vorsichtig.
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Zitat: Der Chefredakteur des Philatelisten-Standardwerks "Michel Katalog", Oskar Klan, sagte "Focus": "Fälschungen nehmen stark zu."
Das ist nichts neues. Neu ist auch nicht, daß der Hamburger Händler in den letzten Jahren seine Opfer mit Kleinanzeigen in der Michel-Rundschau (und weiteren Philatelie-Zeitschriftn)i gesucht und gefunden hat, zuletzt im Heft März 2013 mit 4 oder 5 Inseraten.
Schöne Grüsse, Richard