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Russische Frankaturen und Destinationen vor UPU

  • 241264hsv-fan
  • 12. April 2013 um 12:35
  • 241264hsv-fan
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    • 12. April 2013 um 12:35
    • #1
    Zitat

    Ich werde mal einen neuen Thread eröffnen und einige schöne Briefe zeigen.

    Fangen wir mit dem 'mal' am besten gleich an.
    Der am 9. Oktober 1874 gegründete Weltpostverein (UPU) trat am 1. Juli 1875 in Kraft.
    Nr. 21x von ODESSA - 9. Mai 1875 (Julianischer Kalender) nach Brüssel. Das 10-Kopeken-Porto war der ab 1. Januar 1872 nach einer Portosenkung gültige Tarif. Der Nebenstempel "FRANKIROWANO" zeigt an, das der Brief voll frankiert ist. Der Brief erreichte Brüssel dann am 25. Mai (Gregorianischer Kalender) und war somit gerade einmal 4 Tage unterwegs. Rückseitig mehrere Transitstempel mit u.a. Bahnpoststepel der Strecke Odessa - Kasatin.

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

    Einmal editiert, zuletzt von 241264hsv-fan (13. Februar 2021 um 08:02)

  • 241264hsv-fan
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    • 13. April 2013 um 12:06
    • #2

    Heute zeige ich einen Brief aus Sibirien. Paar Nr. 5 von Omsk (Gebiet Tobolsk) - 16. Dez. 1864 nach Nidda im Großherzogtum Darmstadt. Ankunft am 19.12. Für die gut 5000 km brauchte die Post somit 15 Tage.
    Ab Juli 1864 wurde für einige europäische Länder - unter anderen die Deutsche Postunion - die Postwertzeichengebühr eingeführt. Es galt der Posttarif vom Juli 1864. 20 Kopeken je russisches Lot für Auslandsbriefe unabhängig von der Entfernung. Es existieren auch wenige frankierte Briefe vor dieser Zeit.

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    Einmal editiert, zuletzt von 241264hsv-fan (13. Februar 2021 um 08:03)

  • 241264hsv-fan
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    • 14. April 2013 um 12:09
    • #3

    Die Destination Frankreich war eine der häufigsten. Dieser Brief mit Nr. 17 lief von RIGA - 28. Dez. 1867 nach Paris. Der Brief ist um 2 Kopeken überfrankiert, da 28 Kopeken für die erste Gewichtsstufe ausgereicht hätten.

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    Einmal editiert, zuletzt von 241264hsv-fan (13. Februar 2021 um 08:03)

  • Zackenzaehler
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    • 14. April 2013 um 14:30
    • #4

    ... und Riga ist auch noch einer der häufigsten Aufgabeorte im Zarenreich gewesen. Trotzdem ist der Beleg genauso toll, wie die beiden Vorgänger. Wer will bei so einem schönen klassischen Brief da so pingelig mit der Überfrankierung sein...

    Schönes neues interessantes Thema hier im Forum!

    MVG Z

  • 241264hsv-fan
    Stamm Mitglied
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    • 14. April 2013 um 16:02
    • #5

    Genau so sehe ich das auch. Zu dem ist eine portogerechte Auslands-Einzelfrankatur sehr selten, da das 30-Kopeken-Porto nur für wenige Länder galt.
    Hier nun eine portorichtige Frankatur nach Frankreich - Nr. 13, 14 und 16 von MOSKAU nach Grenoble. Der Brief war fast einen Monat bis zu seinem Empfänger unterwegs.

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    Einmal editiert, zuletzt von 241264hsv-fan (13. Februar 2021 um 08:04)

  • 241264hsv-fan
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    • 14. April 2013 um 16:18
    • #6

    Und hier eine portorichtige Einzelfrankatur Nr. 17 von TAGANROG nach Korfu. Die meiste Post nach Griechenland lief über das Schwarze Meer. Vom Absender war der Weg über Wien vorgegeben, da Korfu im Westen liegt. Ob der Weg tatsächlich genommen wurde, glaube ich nicht , da keine weiteren Stempel vorhanden sind, die dieses belegen. Statt dessen passierte der Brief nach einer Woche Odessa. In Kerkyra wurde der Brief nachtaxiert und mit 45 Lepta nachfrankiert.

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  • DKKW
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    • 14. April 2013 um 20:39
    • #7

    Hallo 241264hsv-fan,

    ganz großes Theater :P. Ich bin schwer beeindruckter Zuschauer. Beitragen kann ich leider nichts, nur mit großen Kulleraugen zugucken.

    Vielen Dank für die wunderschönen Belege

    Viele Grüße
    DKKW

  • 241264hsv-fan
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    • 15. April 2013 um 11:13
    • #8

    Ihr zeigt auch immer sehr tolle Sachen, das es mir manchmal in den Fingern juckt. Aber alles sammeln geht halt nicht. Irgend was war da mit einem Goldesel ... Also bleibe ich bei den Russen.
    Heute zeige ich einen weiteren Brief nach Frankreich. Nr. 21x + 23x von MOSKAU an eine bekannte Adresse nach Lyon. Was der gute Louis Tresca gemacht hat, weiß ich jedoch nicht.
    Für den Weg über Preußen betrug das Porto für 1 Lot 20 Kopeken. Dieser Brief ist also aus der 2. Gewichtsstufe.

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  • 241264hsv-fan
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    • 16. April 2013 um 20:38
    • #9

    Während England als Destination recht häufig vorkommt, sind Briefe nach Irland eher selten. Dieser ist von POLTAWA mit 16 Kopeken über den Leitweg Preussen richtig frankiert.

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  • 241264hsv-fan
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    • 17. April 2013 um 16:11
    • #10

    Wir bleiben in Europa und rücken im Alphabet weiter vor. Nach "I" kommt? Genau - "I" wie Italien.
    Nr. 17 + 20x als 35 Kopeken-Frankatur von ST. PETERSBURG über Heidelberg und die Schweiz nach Genua. Anhand der rückseitigen Stempel ist der Weg sehr schön zu erkennen.

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

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  • 241264hsv-fan
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    • 18. April 2013 um 16:11
    • #11

    Ein weiterer nach Italien - dieses Mal 2. Gewichtsstufe: 3x Nr. 6 + Nr. 15 von TAGANROG nach Genua. Dieses ist die größte mir bekannte Massenfrankatur der Nr. 6.

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  • 241264hsv-fan
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    • 20. April 2013 um 11:07
    • #12

    Hier ein Brief von ST. PETERSBURG nach Holland frankiert mit Marken dreier verschiedener Ausgaben (Nr. 10, 13 + 21). 1867 betrug das korrekte Porto wie hier gezeigt 18 Kopeken.

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  • Zackenzaehler
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    • 20. April 2013 um 16:14
    • #13

    Lieber 241264hsv-fan,

    das ist schon ein kleines "Feuerwerk", daß Du hier "angezündet" hast! Wie bereits erwähnt, bin ich "Feuer und Flamme". Dieses Thema ist wirklich entzückend. Ich würde mich auch nicht wundern, wenn der eine oder andere Philatelist aus Russland hier schon vorbeigeschaut hat. Dem sind garantiert schon die Augen aufgegangen, was für schönes Material auch in Deutschland gesammelt wird. Auch ich habe ein (mehr sekundäres) Interesse an der Philatelie Russlands.
    Als deutscher Philatelist finde ich auch die Transitstempel "Aus Russland" sehr interessant und ästhetisch. Bei Deinem letzten Beleg ist allerdings die Qualität der Abbildung nicht so gut gelungen. Vielleicht kannst Du die noch verbessern.

    MVG Z

  • 241264hsv-fan
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    • 20. April 2013 um 17:10
    • #14

    So - hab es noch mal geändert. Ich weiß nicht, wieso der etwas unscharf war. Habe wie immer gescannt. Ich denke aber, nun ist es besser.

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    Einmal editiert, zuletzt von 241264hsv-fan (13. Februar 2021 um 08:07)

  • Zackenzaehler
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    • 20. April 2013 um 17:30
    • #15

    Ja, so ist es besser! Die vorherige Abbildung war etwas unscharf. Vielleicht sollte man auch noch einen "Nach-UPU-Beitrag" starten. Da könnte ich auch ein paar Kleinigkeiten zeigen (meist Ganzsachenbereich).

    MVG Z

  • 241264hsv-fan
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    • 20. April 2013 um 17:44
    • #16

    Klar, warum nicht. Ich habe jedoch nichts davon zu bieten (außer Zensurpost). Meinen einzigen Beleg nach Südamerika habe ich bei ebay gut verkauft. Also musst du das selber in die Hand nehmen.

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  • Zackenzaehler
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    • 20. April 2013 um 17:49
    • #17

    Also "Russische Ganzsachen im Auslandsverkehr" wäre ein gutes Thema?!
    Bei einer positiven Antwort werde ich morgen damit beginnen!

    MVG Z

  • 241264hsv-fan
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    • 20. April 2013 um 19:19
    • #18

    Klar. Immer man starten. Andere sind mit Sicherheit auch interessiert.

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  • northstar
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    • 20. April 2013 um 20:40
    • #19
    Zitat

    Original von Zackenzaehler
    Also "Russische Ganzsachen im Auslandsverkehr" wäre ein gutes Thema?!
    Bei einer positiven Antwort werde ich morgen damit beginnen!

    MVG Z

    Hallo Zackenzähler, gute Idee, ich wäre auch interessiert und dabei.

    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

  • 241264hsv-fan
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    • 21. April 2013 um 12:14
    • #20

    Ein weiterer Brief von ST. PETERSBURG nach Amsterdam. Nr. 17, 18x + 20x = 36 Kopeken der 2. Gewichtsstufe.

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

    Einmal editiert, zuletzt von 241264hsv-fan (13. Februar 2021 um 08:07)

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