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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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  4. Identifizierung und Wertbestimmung von Briefmarken

Identifizierung und Wertbestimmung

  • Nimrod
  • 29. Oktober 2006 um 11:33
  • Erledigt
  • m.w.myname
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    554
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    Männlich
    Geburtstag
    29. September 1943 (82)
    • 13. November 2006 um 10:43
    • #21

    Hallo Freunde,
    noch etwas zum Thema "Bewertungshilfe".
    Schaut Euch doch mal den folgenden link an. Könnte man diesen
    nicht auch an unbedarfte Leute vermitteln, die eine Sammlung ver-
    kaufen möchten ?
    Ich finde, das ist ganz gut gemacht.
    Ich packe die Seite auf jeden Fall zu meinen Favoriten


    m.w.myname

    Besonderes Interesse ? Ja......alles Besondere von DR 1933-45
    Mitglied in der ArGe "Zensurpost" im BdPh
    Überblick: http://www.phila-wietz.de (mit Beispielsammlungen)

  • oli
    aktives Mitglied
    Beiträge
    212
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    19. April 1969 (56)
    • 13. November 2006 um 19:13
    • #22

    super Geschicht

    danke

  • 1867
    neues Mitglied
    Beiträge
    84
    • 15. Juni 2007 um 08:35
    • #23

    Ist das Thema eingeschlafen, oder bin ich es?
    Ich hätte am Punkt "Aufbewahrung" nähhhhhmlich herum zu
    kritisieren.
    Desweiteren wäre vielleicht eine Auflistung der Briefmarkenvereine
    (die dem BDPH ja vorliegt) hilfreich, um die Leutz gleich an die
    entsprechende Stellen verweisen zu können.
    Ein Verein in ihrer Nähe können sich Fragesteller dann alleine
    raussuchen und sich dort Rat holen.
    Termine der Treffen solcher Vereine sind sicher auch zu beschaffen,
    bzw. Tel. oder Fax.
    Das ist in meinen Augen die beste Hilfe, welche man Nichtsammlern
    anbieten kann. Wer zu faul ist, sich selber zu informieren und ein
    wenig Zeit und Fahrkosten zu investieren, hat auch kein echtes
    Interesse und hofft auf unsere Kooperation.
    Das trotz diesem Ratgeber jeder immer noch denkt, etwas Besonderes
    zu haben, sollte klar sein. Damit ist die Wirkung gleich null.
    Geht der Entsprechende aber gleich zu den Fachmännern in einem
    Verein, kann ihm klipp und klar erklärt werden, warum seine Sammlung
    niemand haben möchte.

    Meine Meinung.

    da bin ich :D

    2 Mal editiert, zuletzt von 1867 (15. Juni 2007 um 08:46)

  • Lacplesis
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.762
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    14. Oktober 1967 (58)
    • 15. Juni 2007 um 10:44
    • #24

    Ja, aber...

    Einige hier sehen sich den Trash der Leute GERNE an!
    Du brauchst Dir den Müll ja nicht angucken. Mithilfe bei der Beantwortung der Anfänger-Fragen ist absolut freiwillig.

    Wir haben hier übrigens auch schon davon gehört, das Anfänger bei Vereinsbesuchen schlecht beraten wurden und sogar abgezogen werden sollten.

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

  • 1867
    neues Mitglied
    Beiträge
    84
    • 15. Juni 2007 um 11:50
    • #25

    Das tut mir dann leid.
    Wer sich nicht an mehreren Stellen informiert ist bekanntlich selber schuld.
    Das "unter die Arme greifen" und "weiterhelfen" liegt mir keineswegs
    fern, aber wenn es zu einer ausserordentlichen Belastung führt, suche
    ich nach Auswegen, was ja keineswegs Intolleranz herauskehren muß.
    Die Hilfsbereitschaft in allen Ehren, aber alles hat seine Grenzen.
    Auf viele verteilt struktuiert sich das ganz anders.
    Dann machen viele Vereine Publikumsarbeit, die sich rumspricht, wo man
    mal wieder hingeht, wo man gerne unter Gleichgesinnten ist, wo man
    sich wohl fühlt. Die letzen 15 Jahre habe ich nichts mehr getausch oder
    gekauft in meinem Verein, bin aber immer da, wenn es mir möglich ist.
    Weißte was ich meine?

    Best Grüße vom 1867

    da bin ich :D

  • wolleauslauf
    Gast
    • 20. August 2007 um 17:36
    • #26

    Hallo zusammen,

    also auch ich bin der Meinung, daß unser Forum nicht unbedingt da ist eine so umfangreiche Sammlung zu schätzen. Wie soll das aufgrund von evtl. Bildern und Beschreibungen funktionieren. Bei so unteschiedlichem Material ist es doch sinnvoller jemanden zu fragen, der eine etwas langjährige Erfahrung und den "Blick" vorab hat. Um nicht gleich zu einem Händler, oder Schätzer zu laufen, wäre ja unsere Usermap eine absolute Hilfe. Nur leider sind nicht alle verzeichnet, wie will der gute Mann einen Sammlerfreund in seiner Nähe finden. Also doch viel fotografieren, oder fremd schätzen lassen.
    ( Man sollte sich auf alle Fälle die Arbeit machen, grob vor zu sortieren, damit man weiß wie hoch der Anteil der diversen Sammelgebiete ist, nicht jeder hat spezielle Ahnung oder Kataloge von allen Ländern, ich zumindest nicht. ). Für alles was in der Nähe von Nürnberg ist, stehe ich gerne mit meinem vorhandenen Wissen zur Verfügung.

    Viele Sammlergrüße
    Wolle


    PS: Eintrag in Usermap nicht vergessen !!!!!!

  • Bernd HL
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    • 22. August 2007 um 08:44
    • #27

    Der Einstieg auf dieses Thema ist superklasse! Nur eine Frage zum 2. Beitrag: Wieso soll man Rechnungen von Briefmarkenkäufen aufbewahren? Wenn die Ware in Ordnung ist und im Album liegt, brauche ich doch keine Rechnung mehr. Und vor allem: Wenn ich meine ganzen Käufe heute noch belegen könnte, das gäbe einen Höllenehekrach ob der Menge... :P

    Zackige Sammlergrüsse aus Lübeck sendet Bernd HL ;)!

  • reichswolf
    Gast
    • 22. August 2007 um 16:52
    • #28
    Zitat

    Nur eine Frage zum 2. Beitrag: Wieso soll man Rechnungen von Briefmarkenkäufen aufbewahren?


    Damit du beweisen kannst, daß deine Sammlung nur auf dem Papier (Michel etc) Millionen wert ist. Das kann u.U. mal wichtig werden für deine Erben, oder auch für dich selbst, und zwar im Zusammenhang mit dem Finanzamt. Das jedenfalls hat man mir mal erzählt, ohne genaueres zu sagen. Seit dem verwahre ich Rechnungen, ohne zu wissen, ob man das wirklkich sollte...

  • Bernd HL
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    • 22. August 2007 um 20:56
    • #29

    @ reichswolf

    Das Finanzamt lasse ich auch gerade an meinen Sammlungsschrank. So riesigen Wert hat meine Sammlung nun auch nicht, dass die da ankommen könnten. Obwohl, für mich selber ist der Wert ... unbezahlbar!

    Zackige Sammlergrüsse aus Lübeck sendet Bernd HL ;)!

  • thomasschrage@arcor.de
    Stamm Mitglied
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    29. September 1962 (63)
    • 20. Oktober 2007 um 14:57
    • #30

    klasse Beitrag von nimrod !!!!

    Leiter der Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler: https://forge-ddr-plattenfehler.jimdofree.com/

    Mitglied der Arge DDR Spezial http://www.ddr-spezial.de/

    Prüfer für DDR-Plattenfehler und DDR-Abarten -siehe unter https://www.vpex.info/

  • Bingo213
    neues Mitglied
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    21. März 1943 (82)
    • 20. Oktober 2007 um 15:51
    • #31

    Die ausführliche Aufzählung von Nimrod ist richtig und jedoch muss eines
    berücksichtigt werden.
    1. Die wirklichen Briefmarkensammler werden weniger, da alten Sammler
    bei Ihrem Ableben Sammlungen hinterlassen und die von den Erben in den wenigsten Fällen weitergeführt wird. Von den Erben werden die Sammlungen meist viel zu hoch bewertet, zumal Ihnen das Verhältnis zum Verkehrswert und dem Katalogwert fehlt.

    2. Die jungen Sammler geben recht schnell auf, da Sie meist abgelöste Ware
    mit schlechten Stempeln sammeln, für postfrische Marken oder auch
    gest. Marken von Versandstellen der Post fehlt den jungen Leuten auch das
    nötige Kleingeld.

    3. Briefmarkenanzahl pro Erscheinungsjahr ist sehr hoch, die Wertstufen unübersichtlich. Der Briefverkehr im Geschäftsleben ist sehr stark zurückge-
    gangen, lediglich meist Privatleute versenden Briefe mit Briefmarken an
    Firmen. Firmen verwenden meist Freistempeleinrichtungen zum Postversand,
    je nach Frankieraufkommen einer Firma gewährt die Post 1 -3 % Rabatt.
    Die demnächst aufkommenden Wettbewerber des Monopolisten Post
    wird Rate der postversandten Briefe mit Marken weiter drücken.
    Die interessanten Frankaturen von Großbriefen werden von der Post
    mit Wellenstempeln entwertet bzw. von privaten Dienstleistern TNT +
    befördert.
    Die meisten geschriebenen Nachrichten werden mit email oder per
    Fax an den Empfänger gebracht.
    Postkarten und Umschläge mit 55 Cent Frankatur von den normalen
    Briefeschreibern sind keine hochwertige Frankaturen, welche dann noch
    bei den Poststellen mit Maschinenentwertungsstempeln behandelt werden.

    Wenn eine saubere Stempelung evtl. auch Sonderstempel einer Briefmarke vom Sammlerpostamt als minderwertig von Ankäufern betrachtet werden,
    so sollte man das Briefmarkensammeln verbieten.

    Die Zeit hat sich halt geändert.

    Einen Ratschlag an alle Sammler, Ihre Briefmarkensammlung mittels einer
    Software oder auch zu Fuß per PC oder vielleicht auch Karopapier und den
    Wert zu erfassen.
    Wenn eine solche ehrliche Aufzeichung da ist, werden die Erben auch nicht von dem großen Reichtum von Opa's Briefmarken träumen.

    Gruß Bingo213

    KlausHI

  • uli
    Stamm Mitglied
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    • 20. Oktober 2007 um 16:53
    • #32

    Ist zwar off-topic, trotzdem ...

    Ich arbeite in einem großen Konzern mit sehr viel Publikums-Briefverkehr und habe aufgrund meiner Tätigkeit viel Einblick in das Postaufkommen und die Arbeit der DPAG.

    Zitat

    Die jungen Sammler geben recht schnell auf, da Sie meist abgelöste Ware mit schlechten Stempeln sammeln, für postfrische Marken oder auch gest. Marken von Versandstellen der Post fehlt den jungen Leuten auch das nötige Kleingeld.


    Wieso sollte das ein Grund für den Rückgang an Nachwuchs sein? Das würde ja bedeuten, dass das Sammeln von Marken nur dann Spaß machen kann, wenn man Marken kauft. Das sehen ich und ich viele andere Sammler total anders. Und meines Erachtens ich es "tödlich", wenn man jungen Sammlern nicht zeigt, dass es auch ohne viel Geld Spaß macht.

    Zitat

    Der Briefverkehr im Geschäftsleben ist sehr stark zurückgegangen


    Zurückgegangen ist das Briefaufkommen zwischen Firmen, das Briefaufkommen von Privatleuten an Firmen ist dagegen in der Tendenz leicht steigend. Postkarten werden deutlich weniger versendet als früher.

    Zitat

    Firmen verwenden meist Freistempeleinrichtungen zum Postversand, ...


    Die Anzahl der Briefe von Firmen, die weiterhin Briefmarken zur Frankierung versenden, ist nach meinen Beobachtungen dadurch in Relation zum Gesamtvolumen nicht spürbar gesunken.

    Zitat

    je nach Frankieraufkommen einer Firma gewährt die Post 1 -3 % Rabatt.


    Da solltest Du Dich nochmal erkundigen, je nach Menge geht das biis deutlich über 10%.

    Zitat

    Die demnächst aufkommenden Wettbewerber des Monopolisten Post wird Rate der postversandten Briefe mit Marken weiter drücken.


    Warum?

    Zitat

    Die interessanten Frankaturen von Großbriefen werden von der Post mit Wellenstempeln entwertet


    Das gilt auch für viele Standard- und Kompaktbriefe.

    Zitat

    Die meisten geschriebenen Nachrichten werden mit email oder per
    Fax an den Empfänger gebracht.


    DAS ist der Hauptgrund für das Nicht-Nutzen des Postversands.

    Zitat

    Postkarten und Umschläge mit 55 Cent Frankatur von den normalen Briefeschreibern sind keine hochwertige Frankaturen,


    Warum?

    Zitat

    Wenn eine saubere Stempelung evtl. auch Sonderstempel einer Briefmarke vom Sammlerpostamt als minderwertig von Ankäufern betrachtet werden, so sollte man das Briefmarkensammeln verbieten.


    Jeder soll sammeln wie er will. Mir ist eine etwas schlechtere Abstempelung auf einem gelaufenen Brief bei weitem lieber, als ein sauberer Gefälligkeitsstempel, ganz zu schweigen von Sonderstempeln auf nie gelaufenen Briefen. Ich möchte eine Sammlung authentischer Marken und keine Kunstprodukte. Zudem besteht für mich ein Reiz des Sammelns gerade in der Suche nach guten Stempeln. Auf der einen Seite beschweren sich alle über die Ausgabepolitik der Post, auf der anderen Seite aber von der Post spezielle Sammlerprodukte verlangen - für mich passt das nicht. Der Tod des Briefmarkensammelns wird vermutlich eher kommen, wenn die Post das Frankieren mit Briefmarken verbietet und Marken nur noch für uns Sammler rausgibt.

    Gruß
    Uli

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  • kayleigh
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    • 18. Dezember 2007 um 13:02
    • #33

    Hallo....bin der"Neue" ;)

    Ganz schön drastisch, Nimrod...zumindest als "Hilfe". Schreckt ja fast schon ab. Aber das Punktesystem zum Einstufen der eigenen Sammelsituation ist eine sehr gute Idee, finde ich.
    Warum legst du aber so viel Wert auf den "Wert" der Marken? Ich sammle, weil es mich entspannt, die Geschichten um viele Marken mehr als interessant sind (man wird keinesfalls dümmer davon!) und weil ich vielleicht einen "Sortierfimmel" habe... :D
    Übrigens ist der Begriff "wertvoll" doch sehr relativ. Dir scheint eine Marke von 50 € Katalogwert wenig"erbaulich" zu sein. Ich hingegen freue mich, wenn ich ein solches Stück in einem erstandenen Posten erblicke...(auch schon bei 10 €). Wichtig ist doch allein die Freude am Sammeln und Katalogisieren des Bestandes? Was natürlich nicht bedeutet, dass ich mich gegen wertvollere Marken in meiner Sammlung wehren würde...

    Ich hoffe also, in eurer "Gemeinde" sind auch solche ahnungslosen Anfänger wie ich willkommen? ;)

  • Nimrod
    Gast
    • 18. Dezember 2007 um 19:26
    • #34

    Interessante und gute Marken gibt es in jedem Preissegment. Es ist keinesfalls so, daß ich persönlich soviel Wert auf den "Wert" der Marken legen würde, um 2.-- Euro Stücke als Kinderei abzuurteilen. Gerade im billigen Segment gibt es vieles zu entdecken und zu erforschen. Das Material muß es aber auch bieten und hier liegt die große Diskrepanz.

    Du hast recht, das Bewertungssystem ist diskutabel und über den symbolischen Wert ("interessante Marken"), wo nicht nur häufige, billige, sondern auch seltene, teure Marken eingereiht werden können, kann man auch lange fachsimpeln. Anhand Deiner Anmeldung sehe ich jedoch, daß Du erst seit diesem Dezember dem Forum angehörst. Aus dem Grund wirst Du viele Diskussionen und Beiträge der letzten Jahre nicht mitverfolgt haben und auch nicht den Hintergrund nachvollziehen können, weshalb es nötig war, einen Ratgeber wie diesen zu schreiben. Kurz gesagt: Wir waren schon sehr frustriert, daß eine Unzahl von Anfragen mit immer dem selben Thema im Forum geschrieben wurde. Kaum war eine Antwort gegeben, ging die Sache von vorne los und viele von uns fühlten sich im Extremfall von manchen leseunfähigen Usern schon ordentlich verarscht. Immerhin, so glaube ich, haben einige unserer Beiträge und die Neupositionierung der Sparte "Identifizierung und Wertbestimmung von Briefmarken" dazu geführt, die Anfrageflut ein wenig einzudämmen.

    Weiters darfst Du nicht verwechseln, daß es einen eklatanten Unterschied zwischen Sammlern und reinen Verkäufern gibt! Mit den Sammlern haben wir hier auch fast keine Probleme. Meist geht es um Anfragen zu Gebieten, welche der eine halt nicht selber beantworten kann. Hierfür haben wir eine große Usergemeinde, wo mit einer gewissen Sicherheit entsprechende Spezialisten vorhanden sind, welche die passende Antwort geben können. Bei den reinen Verkäufern (Sammlung geerbt, Jugendsammlung auflösen, usw.) aber auch bei einigen Anfängern, die zum Ersten mal einen großen e-bay Posten eingeschätzt haben wollen, um sich vor möglichen Fehlkäufen zu schützen, kann dieser Ratgeber jedoch unterstützend sein.

    Abschließend will ich noch sagen, daß Dir keiner den ultimativen Rat geben kann, was zu sammeln ist und was davon eine Rendite verspricht. Es ist alles der Mode und dem Sammleraufkommen unterworfen. Der ungefähre Wert, und ausschließlich dieser, ist jedoch der Punkt, welche die anfragenden Leute hier am meisten interessiert. Den Wert einer im Moment angebotenen Sammlung einzuschätzen ist anhand einiger Regeln und Erfahrung möglich. Ob diese Punkte im Guide gut getroffen wurden? Vielleicht!

  • kayleigh
    neues Mitglied
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    4. August 1960 (65)
    • 19. Dezember 2007 um 21:57
    • #35

    Ich hoffe, Du hast das, was ich schrieb nicht falsch verstanden. Wollte Dich keines Falles damit verärgern. Im Gegenteil! Bin zwar erst einen Tag hier, habe aber aus den verschiedenen Beiträgen mehr erlesen, als in den ganzen letzten Jahren zusammen. Sind schöne und viele gute, hilfreiche Sachen geschrieben.
    Ich habe nicht 1% eurer Ahnung. Und meine "Sammlung" ist sicher für jeden von euch ein fürchterlicher "Müllhaufen" und ich komme auch nicht auf 10 Punkte. Dennoch macht mir das Sammeln an sich Spaß. Ich werde bestimmt nie ein Sammler wie viele hier. Mein Hauptinteresse liegt wohl mehr am Sortieren, Ergänzen oder Geschichten rund um Marken zu erlesen, als am wirklichen Wert der Marken.
    Erschrocken bin ich, als ich hier gestern Berichte über Fälschungen gelesen habe. Wow, gerade die Marken von Altdeutschland (von denen ich einige habe) scheinen ja nur selten wirklich echt zu sein? :O_O: Leider ist es eben so, dass die Literatur, die einen vor so etwas schützen könnte, sehr teuer ist und man sich schon überlegen muß, ob man sich für 70-80€ solch ein Werk zulegt, oder eben lieber einen Posten Marken. Wenn ich mir alleine anschaue, was der Farbenkatalog mittlerweile kostet, da kommen mir die Tränen... :oneien:
    Aber gerade auch deshalb ist dieses Forum eine schöne Sache.
    Die Sparte "Identifizierung und Wertbestimmung von Briefmarken" ist genial! Klasse Idee. Und auf deinen Ratgeber bin ich gespannt. Ich versichere dir: ich werde ihn lesen! ;)

    Einmal editiert, zuletzt von kayleigh (19. Dezember 2007 um 22:02)

  • Nimrod
    Gast
    • 22. Dezember 2007 um 23:00
    • #36
    Zitat

    Leider ist es eben so, dass die Literatur, die einen vor so etwas schützen könnte, sehr teuer ist und man sich schon überlegen muß, ob man sich für 70-80€ solch ein Werk zulegt, oder eben lieber einen Posten Marken. Wenn ich mir alleine anschaue, was der Farbenkatalog mittlerweile kostet, da kommen mir die Tränen...

    In dem Zusammenhang gebe ich Dir den Tip über Deinen Schatten zu springen und doch einmal lieber in´s Buch, anstatt in die Marke zu investieren. Als Anfänger ist das natürlich ungewohnt und uns allen auch nicht anders ergangen. Nur möchte ich Dir auch sagen, daß der Besitz und die Kenntnis der richtigen Literatur genau den entscheidenden Unterschied ausmacht, ob man an seiner Sammlung mittel- und langfristig Spaß hat, oder ewig Anfänger bleibt. Der aktuelle Michel Katalog ist nicht alles im Sammlerleben!

    Wenn die Anschaffungskosten für neuwertige Bücher zu hoch für Dich sind, dann kannst Du immer noch gebrauchte Kataloge bei Ebay / Auktionshäusern, Händlern kaufen. Rare Bücher findest Du in Biblioteken, Vereinen und bei Tauschfreunden. Keiner gibt gerne viel Geld für Dinge aus, die er auch billiger haben kann.

    Zwei Beispiele: Du hast genau 50 Euro im Monat für Dein Hobby reserviert und gibst diese auch dafür aus.

    a) Du investierst in Literatur für ein Spezialgebiet und beschäftigst Dich damit einige Zeit. Dann gehst Du alle paar Monate zu Tauschtagen, oder einmal im Jahr zu einer Auktion und investierst Dein restliches Hobby-Geld in jenes Material welches Du nun kennst, und welches Dich interessiert.

    b) Du kaufst weiterhin keine Literatur und investierst Deine 50 Euro monatlich in (so behaupte ich) wertloses, uninteressantes Zeug und füllst Deine Alben mit diesen bunten Bildchen.


    Im Fall a) wirst Du über kurz oder lang wirkliche Schnäppchen machen und die billigen Stücke bekommst du schließlich hinterhergeschmissen. Tauschpartner wirst Du auch finden und Deine Sammlung wird schnell wachsen und auch (je nach Sachlage) etwas wert sein. Vielleicht sogar mehr, als Du investiert hast.

    Im Fall b) wird Deine Sammlung so aussehen wie von 90% aller Briefmarkenbesitzer (ich rede nicht von wirklichen Sammlern!). Angehäufte, teuer gekaufte Billigware die aufgrund der Unkenntnis des Materials auch keine Geheimnisse und keine Spitzen bietet. Auch Tauschpartner werden sich nicht einfinden. Die haben das alles schon zig-fach. Sogar für das Massenware-Material wirst Du weiterhin aberhunderte Euros zahlen müssen, was andere in Schuhkartons um 10.-- Mücken untereinander hin und her schieben.

  • Falk
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    • 25. Februar 2008 um 08:28
    • #37

    so ein toller MEGABeitrag.. wauuu.... Du bist ein Profi man.

    habe nur eine Frage ist meine Marke was Wert?

    P.S. Opa's Sammlungs-Verkäufer

    Bilder

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    Einmal editiert, zuletzt von Falk (25. Februar 2008 um 08:30)

  • Thaynger
    Gast
    • 25. Februar 2008 um 11:40
    • #38

    Hallo Falk

    du kannst grundlegend davon ausgehen, dass deine hier gezeigte Marke in dieselbe Kategorie fällt wie die vorherig von dir gezeigten Stücke:

    Alte Marken

    Freundliche Grüsse

    Thay.

  • philopat
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    Geburtstag
    19. Dezember 1970 (55)
    • 12. April 2008 um 21:26
    • #39

    Da bin ich also der abzuschreckende neuling, und finds auch gut, denn in der tat öffnet das gesagte die augen und klärt vorab vieles.

    Was mich noch bewegte:

    1) ist ebay wirklich ein guter markt, um gute preise zu erzielen, d.h. im netz, auktionshäuser etc mal ausgenommen (bei büchern ist bspw. booklooker besser) ?


    2) an die alten Hasen: wann verkaufe ich am besten ? Ich persönlich kaufe Antiquitäten und Ölbilder immer am liebsten in rezessionszeiten, ist es bei marken ähnlich oder sind eure preise stabiler ?

    3) haben sich schon einmal ehemals fast wertlose (massen-)marken preislich entwickelt, oder bleiben "nieten" immer "nieten", solang ich zumindest lebe..


    und 4) gibt es modetrends oder wiederentdeckte sammlungsgebiete? wo ist zur zeit am meisten bewegung im markt?


    bin dankbar für jede antwort!!

    Einmal editiert, zuletzt von philopat (12. April 2008 um 21:32)

  • uli
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    • 12. April 2008 um 22:01
    • #40

    Hallo,
    vermutlich bist Du schon freundlicher empfangen worden, aber Deine vier Fragen hinterlassen bei mir den Eindruck, dass es Dir weniger um Briefmarken und ums Sammeln geht, als um das Kaufen und Verkaufen. Hier sind wir aber im Forum der Briefmarkensammler, so dass die Menge der Antworten vielleicht überschaubar bleibt. Ich würde mich freuen, sollte sich mein erster Eindruck als falsch erwiesen.

    1) Das ist abhängig von dem, was Du verkaufen willst.
    2) Das ist abhängig von dem, was Du kaufen/verkaufen willst und scheint weniger von der Verfassung der Wirtschaft abzuhängen.
    3) Nieten bleiben Nieten.
    4) Es gibt Modetrends. Momentan sind Altdt. Sachen im Aufwind, moderne Gebiete hingegen auf dem Weg ins Tal. Vor 30 Jahren sah das anders aus.

    Ach so: Die durchgängige Verwendung der Shift-Taste wird gern gesehen.

    Gruß
    Uli

    Suche Bund-Marken mit Stempel aus Düsseldorf! 
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