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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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Postzensur

  • Abarten-Hannes
  • 26. Oktober 2006 um 13:39
  • Abarten-Hannes
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    • 26. Oktober 2006 um 13:39
    • #1

    Angeregt durch einen Artikel "Zensurpost im Zweiten Weltkrieg" im neuesten BriefMarkenSpiegel möchte ich hier zwei Beispiele von Zensurpost nach dem zweiten Weltkrieg zeigen; beim ersten Brief von Deutschland aus nach Davos handelt es sich um Post vom 28.9.1946, der vom "MILITARY CENSORSHIP" geöffnet, als zustellbar wieder verschlossen und abgestempelt wurde, zusätzlich handschriftlich mit dem Vermerk 16.10.46 und Namenskürzel. Ein weiterer Namenszug befindet sich rückseitig auf der Verschlußbanderole.

    Bilder

    • Zensur1 VS.jpg
      • 173,51 kB
      • 1.872 × 1.262
      • 396
    • Zensur1 RS.jpg
      • 43,07 kB
      • 535 × 1.280
      • 437
  • Abarten-Hannes
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    • 26. Oktober 2006 um 13:45
    • #2

    Der zweite Brief ging ebenfalls in die Schweiz, der Absendestempel vom 28.4.47 liest sich wie HANNOVER.
    Diesmal ist auf dem Zensurstempel GERMANY zu lesen:

    Bilder

    • Zensur2 VS.jpg
      • 216,27 kB
      • 1.775 × 1.385
      • 344
  • Abarten-Hannes
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    • 26. Oktober 2006 um 13:53
    • #3

    Und noch ein Briefstück-Beispiel aus dem 1.Weltkrieg: ein Überwachungsstempel auf der MiNr 3 vom "Etappengebiet West", was bedeutet, dass seinerzeit wohl die noch offenen Briefe einer Zensurbehörde vorgelegt werden mussten, ehe die von ihr genehmigt und entsprechend abgestempelt wurden; vielleicht kann mir jemand Genaueres darüber sagen (habe keine entsprechende Literatur darüber).

    Bilder

    • Zensur3 PÜSt.jpg
      • 52,75 kB
      • 659 × 799
      • 338
  • saschJohn
    Gast
    • 26. Oktober 2006 um 14:10
    • #4

    :D da steuer ich doch auch mal meine beiden nach New York bei

  • m.w.myname
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    • 26. Oktober 2006 um 17:57
    • #5

    Hallo Freunde,
    wer noch was zu Postzensur im II. Weltkrieg wissen möchte, der kann
    mir ruhig mal eine Mail schicken.
    Ansonsten kann man da schon mal auf ein wenig
    vorschnuppern.
    Ich hab auch eine ganze Menge an Literatur zur Postzensur, u.a.
    "Karl-Heinz Riemer : Die Postzensur der Alliierten im besetzten Deutsch-
    land nach dem II. Weltkrieg"

    bis dann

    Michael

    Besonderes Interesse ? Ja......alles Besondere von DR 1933-45
    Mitglied in der ArGe "Zensurpost" im BdPh
    Überblick: http://www.phila-wietz.de (mit Beispielsammlungen)

  • Tschilpi
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    • 26. Oktober 2006 um 18:19
    • #6

    :jaok:Hallo Michael, wirklich sehr interessant und professionell deine Seiten, vor allem die Einzelheiten zu deiner Familie :) :) :). Falls ich mal was aus deiner Literatur brauche, melde ich mich einfach ?( ?(

    :brd:Gruß Tschilpi :zungeraus:

  • Abarten-Hannes
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    • 26. Oktober 2006 um 22:36
    • #7

    Hallo Michael,
    soeben komme ich von einer Schnuppertour auf Deiner Homepage zurück - sehr beeindruckende Beispiele zu obigem Thema! Vor allem sowas wie das "Damenbriefchen mit ungeklärtem Prüfstempel" - Zucker!

    Interessante philatelistische Themen gibt´s ja sooo viele...

    Schöne Grüße
    vom Abarten-Hannes

  • Lacplesis
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    • 26. Oktober 2006 um 23:42
    • #8

    Allerdings eine interessante Sache. Ich hab immer Spaß an sachen die sich nicht so einfach lösen lassen.

    Möglicherweise kann der Betreiber dieser Website einen Tip geben?

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

  • m.w.myname
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    • 27. Oktober 2006 um 06:52
    • #9

    Hallo Tschilpi,
    hallo Abarten-Hannes,
    es freut mich, daß Euch meine Seiten gefallen haben.
    Ja, - "Damenbriefchen" ist noch so etwas aus vorphilatelistischer Zeit,
    als es die Damen liebten, ihre kleinen Geheimnisse auszutauschen. Der
    Name ist einfach bis heute hängengeblieben.
    Hallo Lacplesis,
    Du fürhrst uns da auf eine hochinteressante Seite über die Besetzung
    des Sudetenlandes im Herbst 1938.
    Die Belege, die man dort unter "Censorchip" findet, entstammen einer
    reinen Devisennachschau aus Vor-Weltkriegszeit. Solche Belege gibt
    es ja auf Auslandsbelegen des Deutschen Reiches auch.
    Man findet so etwas auch noch in Böhmen u. Mähren bis zum Herbst
    1940 (also schon Kriegszeit), weil die besetzte Tschechei (B+M) erst
    im Herbst 40 dem deutschen Zollabkommen beitrat.
    Bei dieser Art der Zensur wurde der Brieftext i. a. nicht gelesen und
    zensiert, es wurde nur geprüft, ob "Kohle" in dem Brief ist.
    Man kann somit von B+M ab September 1939 Auslandspost finden, die
    einerseits der Devisennachschau unterzogen wurde und andererseits
    danach zur Postzensur der zuständigen Auslandsbriefprüfstelle (ABP) übergeben wurde.
    An der ABP kam solch ein Brief nicht vorbei. Ab Herbst 1940 hörte
    dann die Devisennachschau auf.
    Meine Güte, ich komme immer so leicht ins Quatschen, entschuldigt
    bitte

    Michael

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  • concordus
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    • 27. Oktober 2006 um 07:21
    • #10

    Zitat:
    Meine Güte, ich komme immer so leicht ins Quatschen, entschuldigt
    bitte

    :bier: Hallo m.w.myname

    Das ist kein :oneien: gequatsche. Ich lese solche Posting meistens (auch wenns nicht mein Sammelgebiet ist) und für mich sind sie :jaok: sehr lehrreich. Du hast ein grosses Wissen was Dein Sammmelgebiet anbelangt und Du bist bereit, es anderen durch Deine ausführlichen Posting mitzuteilen.

    Also schreib bitte weiter solche Posting. Leute die es nicht interessiert, werden es auch nicht lesen! (nehm ich jetzt mal an)

    ;) Ein Philaforum ist für mich zum Plaudern da.

    Mit dankenden Grüssen :concorde: Thomas

    [Blockierte Grafik: http://concorde.philadb.com/concordebanner.jpg]

    Wer keinen Mut zum Träumen hat, hat keine Kraft zu kämpfen.

  • m.w.myname
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    • 27. Oktober 2006 um 09:48
    • #11

    Hallo Thomas,
    ist schon klar. Manchmal weiß man garnicht so recht, wo man anfangen
    soll und manchmal nicht, wo man aufhören soll.
    Es hat für mich den Anschein, daß ich wohlwollend in die Gemeinschaft
    aufgenommen wurde

    danke

    Michael

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  • Coki
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    • 27. Oktober 2006 um 13:31
    • #12

    Aktuell mein einziger Nachkriegsbeleg mit Zensur:

    [Blockierte Grafik: http://www.kerlin.de/bm/tausch/img/dt_am/dt_am_001a.jpg]

    [Blockierte Grafik: http://www.kerlin.de/bm/tausch/img/dt_am/dt_am_001b.jpg]

    Interessant finde ich unteranderem dieser blaue Aufkleber mit der handschriftlichen Bemerkung "by Air" ;)

    Coki

    Ps: Ist eines meiner Tauschobjekte, wer also Interesse hat.....

    Coki's kleine Philaseite :boese:

  • Carolina Pegleg
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    • 30. Januar 2007 um 01:45
    • #13

    Ich will jetzt keinen neuen Beitrag starten und fuege meine Frage mal an diesen thread an:

    Zum Gebiet Postzensur in Deutschland scheinen ja die verschiedenen Buecher von Riemer das Mass der Dinge zu sein. Die stehen bei mir auf der Liste und irgendwann laufen die mir ueber den Weg.

    Ich kann jetzt allerdings eventuell die Baende 1 und 2 von Wolter zur Postzensur bekommen. Die sind aus den 60er Jahren.

    Frage: lohnt sich das, oder sind die so ueberholt, dass man sich die Investition sparen kann? Ich gehe dabei davon aus, dass Wolter und Riemer die gleichen Bereiche abdecken. Korrekt?

  • Wolffi 29. Juli 2021 um 11:33

    Hat das Thema aus dem Forum Vignetten und andere nichtpostalische Marken nach Briefmarken Allgemein verschoben.

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