Heute zeige ich einen weiteren Beleg aus dem Gebiet Moskau. Der Brief ist ebenfalls mit einer Nr. 5 frankiert. Die Entwertung wurde mit dem Nummernstempel "20" von KOLOMNA vorgenommen. Der nach Moskau gerichtete Brief kam am 17. Apr. 1862 an.
Passend dazu eine Nr. 3 mit hier fast perfekt gerade sitzendem Stempel.
Punkt-Nummernstempel Kaiserreich Russland
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Heute kann ich nach längerer Zeit mal wieder einen Ganzsachenumschlag als Neuzugang präsentieren. Der Wertstempel ist mit einem klaren, rechteckigen Nummernstempel "523" abgestempelt. Vorderseitig ist der zugehörige K1 von EFREMOW vom 9. AUG. 1860 abgeschlagen. Der Umschlag wurde in die Gebietshauptstadt Tula gesendet.
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Frisch eingetroffen kann ich nach längerer Zeit diesen Beleg zeigen: Nr. 5 mit Nummernstempel "416" von der Kreisstadt DUBOWSKI im Gebiet Saratow. Der K1 vom 10. März 1863 auf der Rückseite zeigt wohl DUBOWSKI POS.(AD) an. Posad stand im altrussischen für den industriellen Teil der Stadt. Eine genaue Übersetzung kann ich leider nicht widergeben.
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Heute zeige ich meine neueste Erwerbung, welche nach bereits drei Tagen aus den USA eintraf.
Der Faltbrief lief innerhalb der Türkei von SMYRNA (das heutige Izmir) nach Konstantinopel. Die Frankatur besteht aus der Ausgabe vom 1. Mai 1868 der russischen Staatspost Nr. 2 und 4 (Zähnung 11½). Die Marken sind auf Brief relativ selten und im Michel ohne Preis notiert. Die Entwertung erfolgte mit dem Nummernstempel 780 von Smyrne.
Rückseitig ist der Aufgabestempel vom 16. Okt. 1869 von Smyrne zu sehen. Tschilinghirian zeigt diesen Stempel mit großem Zierstück von verschiedenen Orten der Levante. Von Smyrne steht er nicht darin. Wie die anderen auch hat er einen Durchmesser von 26½ mm. Der Ankunftstempel von KONSTANTINOPEL vom 18. Okt. 1869 dagegen hat ein deutlich anderes Zierstück und einen Durchmesser von 28 mm. Auch diesen habe ich so nicht im Tschilinghirian gefunden. -
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Bei den Punktnummernstempeln tut sich zur Zeit fast gar nichts. Selbst billige Marken werden fast überhaupt nicht angeboten. Daher freue ich mich, mal wieder etwas bekommen zu haben.
Bereits auf Seite 3 vor gut zwei Jahren konnte ich den rechteckigen Nummernstempel "106" von WOLKOWYSK (Gebiet Grodno) auf einem Ganzsachenumschlag sowie einer Nr. 4 zeigen. Nun ist eine Nr. 1 hinzu gekommen. -
Auch hier kann ich nach längerer Zeit etwas neues zeigen. Der Brief traf erst vor wenigen Minuten bei mir ein.
Die Frankatur Nr. 12 und 16 sind entwertet mit dem Nummernstempel "328" für Poststationen. Der Stempel ist laut Ebnet zugehörig zu PITSCHILEIKA im Gebiet Pensa. Rückseitig ist aber klar der Stationsstempel ST(ANZIJA) SADOWKA PENS(A) - 18 DNJA (?) 1870 G(OD) [God = Jahr] zu lesen.
Woraus sich das Porto von 21 Kopeken zusammen setzt, ist links oben vermerkt. Dieses kann ich aber leider nicht entziffern. Da muss ich mich auf anderer Seite mal schlau machen.
Der Brief lief dann ins Ruhrgebiet nach Essen. -
Heute kann ich mal wieder etwas Neues präsentieren.
Eine Nr. 2 und eine Nr. 3 jeweils mit rechteckigem Punktnummernstempel "104" von Bialystok. Im Frieden von Tilsit fiel die Stadt an Russland. Heute gehört sie zu Polen, weshalb der Stempel auch bei Polensammlern begehrt ist.
Bei der Nr. 3 ist zu dem das Wasserzeichen nach links oben verschoben, was selten vorkommt. -
Heute kann ich mal wieder einen 10-Kopeken-Ganzsachenumschlag als Neuzugang präsentieren. Die Entwertung des Wertstempels erfolgte mit dem rechteckigen Nummernstempel "49". Der zugehörige Einkreisstempel "NEWEL" vom 25. Juli 1862 (Gebiet Witebsk) ist hier leider unklar abgeschlagen. Ankunft in Khwalynsk im Gebiet Saratow war am 7. August 1862.
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Mir ist es gelungen, günstig einen Brief mit einem Nummernstempel für Kleinstädte zu erwerben. Briefe mit der seltensten der sechs Stempelformen sind recht schwer zu bekommen.
Der Faltbrief aus USWJÄT wurde mit einer Nr. 5 freigemacht und am 6 November 1862 (Julianischer Kalender) aufgegeben. Er erreichte Riga sechs Tage später. Die Entwertung der Marke wurde mit dem Nummernstempel "83" vorgenommen. -
Es ist schon komisch, wie es manchmal läuft. Jahrelang bekomme ich gar keinen Brief mit dieser Stempelform überhaupt zu sehen und dann kann ich innerhalb von kurzer Zeit zwei Stück bekommen.
Die Freimachung díeses Briefes erfolgte ebenfalls mit einer Nr. 5. Entwertet wurde sie mit dem Nummernstempel "29". Diese Nummer ist ABRAMOWSKAJA im Gebiet Nishni-Nowgorod zugeordnet. Der zugehörige rückseitige Stempel ABRAMOWO vom 15. SEP. 1862 ist etwas schwach abgeschlagen und der Brief rechts etwas verkürzt. Dennoch handelt es sich um einen ansprechenden Beleg mit seltenem Stempel. -
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Gut drei Wochen wartete ich fast sehnsüchtig auf diese Marke. Eine Nr. 6 ist nicht weiter besonders. Der etwas schwache, aber dennoch gut lesbare rechteckige Nummernstempel "511" gehört zu BARNAUL. Im Handbuch 'Siberia - Postmarks and postal History of the Empire Period' von P.E. Robinson werden auch bekannte Marken mit sibirischen Nummernstempeln erwähnt. Eine Marke mit der Nummer "511" ist nicht dabei.
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Hallo 241264hsv-fan,
ich kann wirklich nicht von mir behaupten, dass ich irgendwelche Kenntnisse über die russischen Nummernstempel habe. Aber das ein Stempel von Barnaul (hier: 511) selten sein soll verblüfft mich. Barnaul ist eine der ältesten Städte Sibiriens, es war schon frühzeitig Bergbau-Metropole. Durch den Bau der transsibirischen Eisenbahn die ca. 200km nördlich an Barnaul vorbeiführt, geriet die Stadt etwas ins Abseits, dies war aber zur Zeit der Nummernstempel noch ferne Zukunft.
Nichtsdestotrotz: Herzlichen Glückwunsch zu Deinem Kauf.
Viele Grüße
DKKW -
Danke. Man muss halt die Augen offen halten.
Ich sammle nun seit über zwanzig Jahren diese Nummernstempel. Wenn ich zuvor einen gesehen hätte, wäre der auch in meiner Sammlung gelandet. Aber alle Nummernstempel aus Sibirien sind mehr oder weniger selten. Von vielen ist kein Stempel bekannt. Um so mehr freue ich mich dann, einen zu bekommen.
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