Punkt-Nummernstempel Kaiserreich Russland
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Als weiteren Neuzugang präsentiere ich hier einen Brief mit Nr. 21. Die Marke ist entwertet mit dem Nummernstempel "1077" für Poststationen. Diese Nummer konnte bisher nicht zugeordnet werden. Der zugehörige Stationsstempel ist rückseitig zwar abgeschlagen, leider aber absolut unleserlich. Lediglich der Postbezirk Radom Gubernya ist recht gut zu lesen. Vielleicht kann da jemand erkennen?
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Es gibt in der letzten Zeit leider wenig neues Material, was mir fehlt oder das präsentabel wäre. Einen Brief mit polnischen Stationstempel hat ein Verkäufer aus Österreich bei eBay nach kurzer Zeit wieder heraus genommen. Nach seinen Angaben hat er den Brief versehentlich eingestellt, da dieser bereits verkauft war. Ich vermute, das er ein für ihn gutes Angebot bekommen hat und den Brief daher wieder heraus nahm. Mit etwas mehr Geduld hätte er am Ende wahrscheinlich mehr bekommen.
Gestern gab es einen kleinen Lichtblick und ich konnte dieses Stück ergattern.
Es ist eine Nr. 5 mit Nummernstempel "239" der Kreisstadt LIBAU im Gebiet Mitau. Den in schwarz recht häufige Stempel habe ich in blau zuvor noch nicht gesehen. -
Auch hier hat sich rund acht Wochen lang wenig getan. Im Dezember habe ich dann bei einem Auktionshaus und einem russischen Händler ordentlich zugeschlagen. Das Portemonnaie aus Zwiebelleder gab es kostenlos dabei.

Als erstes davon zeige ich einen Brief vom 28. Nov. 1861 mit Nr. 5. Die Marke ist entwertet mit dem Nummernstempel "343" von SCHADRINSK im Gebiet Perm. Einen ähnlichen Brief mit rotem Nummernstempel hatte ich bereits gezeigt. Dieser ist nun in schwarz. Obwohl Schadrinsk im 19. Jahrhundert ein bedeutendes Handels-, Handwerks- und Kulturzentrum war, ist der Nummernstempel sehr schwer zu finden. In jetzt nahezu zwanzig Jahren, seit dem ich diese Stempel sammle, habe ich bisher nur diese beiden Brief und eine ebenfalls in meiner Sammlung befindliche Nr. 5 gesehen.
In diesem Fall hat die Marke zwar zwei kurze Zähne , dafür gab es als Zugabe rückseitig den Tagesstempel mit kopfstehndem Tag. -
Ein weiterer Neuzugang ist der zweite unten abgebildete Brief, den ich von einem russischen Händler bekam. Dieser passt gut zu dem anderen Brief und der Karte P4.
Wie vorher schon einmal erwähnt, sind die Nummernstempel der polnischen Poststationen auf Brief relativ selten, sehr beliebt und dem entsprechend teuer. Dieser Brief hingegen war ein Schnäppchen.
Die Entwertung erfolgte durch den Nummernstempel "1016". Fälschlicherweise wurde diese Nummer bisher Sekocin zugeschrieben. Tatsächlich gehört die Nummer jedoch zu CIECHOCINEK und war dem Postbezirk Wloclawek unterstellt (bis 31.12.1863 noch zu Sluzewo). Anhand der Nebenstempel ist dieses auch deutlich zu erkennen. Im ARGE-Heft Nr. 98 habe ich schon darüber berichtet. -
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Ein weiterer Einkauf dieser Auktion: Ein Einschreibebrief vom 9 .Feb. 1877 aus NARMANSKAJA aus dem Gebiet Kasan an die Gebietshauptstadt selbst. Der Brief ist mit 31 Kopeken korrekt frankiert und die Marken mit dem Nummernstempel "1228" entwertet. Es handelt sich hier um den einzig bekannten Brief dieser Station.
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Moin 241264hsv-fan,
diesen Deinen Thread verfolge ich bereits seit längerem und bewundere Dein Fachwissen (hoffe allerdings, daß Du zumindest "Baschkortostan" wenigstens anfänglich googeln mußtest ;-)).
Da es vom Thema her evtl. passen könnte, wollte ich mich erkundigen, ob Du evtl. auf der abgebildeten 20xa (?) den Stempeltyp (aufgrund der in Linien angeordneten Punkte evtl. die sechseckige Form mit Spitzen oben und unten oder die Rechteckform?) erkennen kannst.
Eine Nummer kann ich selbst beim besten Willen (oder dem Herumspielen an der Bildbearbeitung) nicht erkennen.Schönen Abend,
miasmatic
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Ich musste mich davon überzeugen, ob Baschkortostan das gleiche wie Baschkirien ist, da die neue Bezeichnung mir nicht geläufig war. Aber nun weiß ich es. Es soll niemand behaupten, das Briefmarkensammeln nicht auch bildend ist.
Beim Entziffern der Nummer auf deinem Stempel kann ich dir leider auch nicht helfen. Allerdings gehört dieser Stempel nicht hier her. Wenn du auf Seite 2 dieses Threads schaust, habe ich dieses kurz angeschnitten. Der Stempel ist von der Stadtpost Moskau. Auf Seite 2 habe ich dann einige Beispiele abgebildet. -
Allerbesten Dank für die Info.
Schönen Tag,
miasmatic
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Immer gerne.
Heute zeige ich einen Brief mit Nr. 2 aus OREL (Orjol) nach Moskau. Entwertet wurde die Marke mit dem kreisförmigen Nummernstempel "30". Rückseitig leider unvollständig ein L2 vom September 1858, der in dieser Form nicht im Dobin steht sowie ein Ankinftstempel vom 1. Oktober 1858 (Dobin 4.15 B). -
Mein letzter Beitrag ist schon eine Weile her. Meine letzte nennenswerte Neuerwerbung - außer nach 15 Jahren einem Auto - ist allerdings genauso lange her. Dennoch zeige ich etwas, was ich noch nicht präsentiert hatte.
Einen Faltbrief mit vollständigem Inhalt von WORONESCH nach Moskau. Die Marke Nr. 2 ist mit dem Nummernstempel "9" für Gouvernementshauptstädte entwertet.
Im Gegensatz zur '9' beim Ovalstempel von Tauroggen hat diese Ziffer einen fast geraden Anstrich. -
Neuerwerbungen gibt´s leider noch nicht zu vermelden. Ich erhoffe mir heute Glück bei einem Stück auf einer Auktion in den USA. Falls ich dann Erfolg haben sollte, dauert es allerdings wenigstens noch bis fast zum Monatsende, bis ich die Marke erhalte - je nach dem, wie lange der Zoll benötigt.
Bis dahin zeige ich noch einige Stücke, die ich bisher nicht präsentiert habe. Nach mittlerweile gut zwei Jahren und mehr als 150 Antworten muß ich da schon etwas genauer schauen.
Der Brief, den ich heute zeige, gehört sicherlich zu den häßlicheren und qualitativ schlechtesten in meiner Sammlung. Der Umschlag und die Marke (Nr. 5) sind fleckig und die Oberklappe fehlt.
Allerdings ist der rechteckige Nummernstempel "435" von DOROGOBUSCH im Gebiet Smolensk auf Brief nicht gerade häufig zu finden. Aufgegeben wurde der Brief am 21. AUG. 1863. Er erreichte Riga nach fünf Tagen. -
Der Nummernstempel auf nachfolgenden Brief ist keine Seltenheit. Der Brief ist auf Grund der sehr schönen, klaren Stempeln aber auf jeden Fall zeigbar.
Die Marke Nr. 5 in tiefbrauner Farbe der frühen Auflage ist mit dem Nummernstempel "393" entwertet. Rückseitig ist der zugehörige zweisprachige K2 von DERPT / DORPAT vom 15. SEP. 1859 zu sehen. Hierbei wurde der Monatsname falsch herum in den Stempel eingesetzt und ist somit kopfstehend abgeschlagen. Während ich bisher zwei- bis dreimal eine kopfstehende Tageszahl gesehen habe, ist dieses erstmalig der Monat.
Dazu ist auf der Rückseite noch der Ankunftstempel von Riga (polutscheno = eingegangen).
K2 Dorpat = Dobin Nr. 1.05 - 34 mm / 22 mm (äußerer / innerer Durchmesser)
R1 Riga = Dobin Nr. 4.03 b - 50 mm x 25,5 mm(hier wohl durch den dicken Rahmen je 1,5 mm mehr). Im Dobin ist der Stempel mit einer doppelten Rahmenlinie abgebildet. Beide Stempel sind hier im Verhältnis 1 : 1 abgebildet. -
Auf der Auktion bin ich leider leer ausgegangen. Bei ebay hatte ich dafür mehr Glück und konnte ein kleines Los ergattern.
Diese Nr. 1 ist zwar stärker lädiert, der Preis war aber dem entsprechend niedrig und außerdem gab es ja noch ein paar andere gute Marken dazu.
Die Entwertung mit dem rechteckigen Nummernstempel "135" von STAROKONSTANTINOW aus dem Gebiet Schitomir ist zu dem relativ selten zu finden. -
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