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Die Klasse der Säugetiere

  • heckinio
  • 6. November 2012 um 08:18
  • DKKW
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    • 8. September 2014 um 21:07
    • #221

    Hallo heckinio,

    gleich noch einen Beitrag hinterher. Island brachte im Jahr 2001 einen Satz mit fünf Werte über Islandponies heraus.

    Diese Isländer sind die einzige Pferderasse mit "Fünfganggetriebe" :)
    Neben Schritt, Trab und Galopp beherrschen sie auch noch den Pass und den Tölt.

    Diese fünf Gangarten sind auf den Marken abgebildet. Ich versuche mich erst gar nicht an der isländischen Schreibweise, isländisch ist selbst geschrieben für mich ein Buch mit sieben Siegeln. Ich erinnere nur an den Vulkan Eyjafjallajökull, das konnte doch auch keiner aussprechen.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • heckinio
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    • 9. September 2014 um 07:52
    • #222

    Moin DKKW,

    besten Dank für Deine Beiträge und Marken zur Familie der Pferde.
    Bei uns in der Nähe hat ein Unternehmer auch Islandponys und veranstaltet auch Rennen, die drollig anzusehen sind. Konnte mich auch schon am Passgang und Tölt erfreuen.
    Erstaunlicher Weise laufen die kleinen Pferdchen schneller als ein Mensch :)

    Hier einmal die Weltrekorde:

    Passrennen 250 m: 19,86 s; 9. Mai 2004 – Herning

    Speedpass 100 m: 6,95 s; 26. August 2012 - Wehrheim

    Passrennen 150 m: 13,47 s; 25. Juni 2011 – St. Radegund

    Gruß heckinio

    Einmal editiert, zuletzt von heckinio (9. September 2014 um 07:55)

  • heckinio
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    • 19. September 2014 um 16:22
    • #223

    Tapire sind äußerlich schweineähnliche Tiere; ihre nächsten Verwandten sind allerdings Pferde und Nashörner. Der plumpe, schwerfällig wirkende Körper dieser Tiere ist an der Vorderseite zugespitzt und an der Hinterseite abgerundet, wodurch das Vorwärtskommen in dichten Wäldern erleichtert wird. Das Fell ist bei den amerikanischen Arten bräunlich-grau gefärbt, der südostasiatische Schabrackentapir ist hingegen durch eine auffällige, schwarz-weiße Färbung gekennzeichnet. Der Kopf wirkt im Vergleich zum Körper relativ klein. Die Augen sind klein, die Ohren oval und aufgerichtet sowie sehr beweglich. Bei einigen Arten sind die Spitzen weiß gefärbt. Charakteristisch ist der aus der Oberlippe und Nase gebildete Rüssel. Die Beine sind vergleichsweise kurz und schlank, wie bei allen Unpaarhufern verläuft die Hauptachse durch die dritte Zehe, die auch die größte ist. An den Vorderbeinen sind jeweils vier Zehen ausgebildet, wobei die drei nach vorn Zeigenden am stärksten entwickelt sind, der jeweils äußere in seiner Länge dagegen reduziert ist, die Hinterfüße tragen drei Zehen. Nase und Oberlippe sind zu einem kleinen Greifrüssel verwachsen, mit dem die Tiere ihre Blätternahrung aufspüren und -nehmen. Den längsten Rüssel hat der Schabrackentapir, den kürzesten der Flachlandtapir (Tapirus terrestris). Tapire sind territoriale Einzelgänger; begegnen Artgenossen einander, verhalten sie sich häufig sehr aggressiv. Nur während der Paarungszeit kommen Männchen und Weibchen für kurze Zeit zusammen. Die Territorien sind zwischen 1 und 8 km² groß, wobei weibliche Tiere manchmal größere Reviere halten, und bestehen üblicherweise aus mehreren Schlaf-, Fress- und Suhlstellen. Die Grenzen und viel begangenen Wege werden mit Kot und Urin markiert. Die Tiere sind nachtaktiv, tagsüber ziehen sie sich ins dichte Unterholz zurück. Nachts gehen sie auf Nahrungssuche. Dabei bewegen sie sich, den Rüssel am Boden haltend, vorwärts. Häufig halten sie sich in der Nähe von Gewässern auf. Sie können gut schwimmen und tauchen, auch Schlammbäder sind häufig zu beobachten. Generell sind Tapire sehr scheu und vorsichtig, im Bedrohungsfall fliehen sie ins Wasser oder ergreifen die Flucht; wenn notwendig, verteidigen sie sich mit Bissen. Gehör und Geruchssinn sind gut entwickelt.. Zu den natürlichen Feinden zählen große Katzen wie beispielsweise Puma, Jaguar und Tiger, aber auch Bären und Krokodile. Oft flüchten Tapire, können sich aber auch gut mit ihren großen Eckzähnen verteidigen. Die größte Bedrohung der Tapire stellt aber der Mensch dar. Übergriffe seitens des Tapirs auf den Menschen finden nur äußerst selten statt und erfolgen bei Bedrängung. In manchen Regionen werden die Tapire wegen ihres Fleisches und ihrer Häute bejagt, es gibt aber auch indigene Stämme, die aus religiösen Gründen keine Tapire jagen. Heute ist weniger die Jagd als die Zerstörung ihres Lebensraumes der Grund für den Rückgang der Bestandszahlen bei allen vier Tapirarten – vor allem der rapide Verlust tropischer Wälder durch Fällung und Brandrodung. Hinzu kommt die zunehmende Konkurrenz mit landwirtschaftlich genutzten Großtieren. In einigen Regionen Südamerikas dienen Tapire auch als Haustiere.

    [Quelle: Wikipedia]

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    Gruß heckinio

    Einmal editiert, zuletzt von heckinio (19. September 2014 um 16:23)

  • heckinio
    Stamm Mitglied
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    • 27. September 2014 um 16:43
    • #224

    Nashörner leben häufig als Einzelgänger, die aber in Savannen auch in kleinen, matriarchalisch organisierten Herden auftreten können. Bullen sind meistens Einzelgänger und leben territorial. Die einzelnen Tiere bewohnen dabei eng definierte Reviere, die mit Urin und Kot markiert werden, ebenso wie die häufig begangenen Wege. Am Tage schlafen Nashörner oder halten sich an Suhlplätzen auf, aktiv fressend sieht man sie in der Dämmerung und nachts. Sie sind scheue Tiere, die menschliche Nähe meiden. Berichte über die Angriffslust der Tiere sind in der Regel stark übertrieben. Die Angriffe sind, wenn es dazu kommt, kaum zielgerichtet, können aber durch die Hörner, die vorderen Zähne sowie die Kraft und Masse des Tieres mit tödlichen Verletzungen enden. Ein Nashorn läuft überdies bis zu 45 km/h (12,5 m/s) schnell und übertrifft damit knapp menschliche Spitzensportler. Dabei kann es abrupt die Richtung wechseln. Zudem sind bei Kämpfen zwei unterschiedliche Strategien zu beobachten. Die asiatischen Nashornarten, die alle über eine vordere Bezahnung verfügen, nutzen ihre meist kleinen Hörner nur selten bei Kämpfen, die dann hochritualisiert in Horngefechten ausgetragen werden. Als eigentliche Waffen dienen die dolchartigen Schneidezähne des Unterkiefers, mit denen sie gefährliche und tiefe Wunden reißen. Die afrikanischen Nashornarten, die kein Vordergebiss aufweisen, setzen ihre häufig wesentlich längeren Hörner – vor allem das Nasalhorn – neben Drohgebärden auch aktiv als Waffe zur Selbst-, Revier-, aber auch zur Futterverteidigung ein, um damit den Gegner mittels Aufspießens zu schwächen.Während der Brunftzeit einer Kuh kann es zu Kämpfen unter den Bullen kommen, wobei der Sieger in auffallender Weise um das weibliche Tier wirbt. Dies erfolgt durch gegenseitiges Jagen oder Scheingefechte, anschließend kommt es zur Kopulation. Nach einer Tragzeit von 15 bis 18 Monaten wird ein Junges geboren, das zweieinhalb bis drei Jahre bei der Mutter bleiben kann. Kommt ein zweites Jungtier zur Welt, so wird das ältere zumindest für die Zeit des Säugens von der Mutter verjagt. Die Lebenserwartung heutiger Nashörner liegt zwischen 30 und maximal 50 Jahren. Die Altersbestimmung fossiler Arten erfolgt überwiegend im Vergleich zum Breitmaulnashorn und beruht auf anatomischen Merkmalen wie Zahndurchbruch, Abkauungsgrad der einzelnen Zähne oder Verwachsungsstadien bestimmter Knochennähte. Allgemein hängt die Lebenserwartung bei Säugetieren eng mit dem Körpergewicht der erwachsenen Tiere zusammen, bei ausgestorbenen Nashörnern, die ähnlich groß waren wie die heutigen, lag sie wahrscheinlich in einem gleichwertigen Rahmen. Genauere Analysen zu einzelnen fossilen Populationen liegen aber nur selten vor, für pleistozäne Vertreter betrifft dies weitgehend das Wollnashorn (Coelodonta antiquitatis), bei älteren Formen sind solche für die eher häufig auftretenden Gattungen wie Teleoceras oder Chilotherium aus dem Miozän bekannt.
    Die heute lebenden, weitgehend offene Landschaften bewohnenden Nashornarten, wie die afrikanischen Nashörner und das Panzernashorn, werden oft von Vögeln wie Madenhackern oder Kuhreihern begleitet, die auf der Haut sitzen und sie von Parasiten reinigen. Bei den überwiegend im tropischen Regenwald lebenden Java- und Sumatra-Nashorn wurde dies bisher nicht beobachtet, was mit ihrer Lebensweise in geschlossenen Landschaftsgebieten zusammenhängt. Jungtiere können in einzelnen Fällen von Großkatzen und Hyänen, gelegentlich auch von Wildhunden erbeutet werden, ausgewachsene Nashörner haben außer dem Menschen keine natürlichen Feinde. Auch ein Großteil der fossilen Vertreter hatte eher selten Konfrontationen mit Beutegreifern zu fürchten, gelegentlich treten aber Bisswunden bei heute ausgestorbenen Vertretern auf, die teilweise von sehr großen Raubtieren verursacht wurden.

    [Quelle: Wikipedia]

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    Gruß heckinio

    Einmal editiert, zuletzt von heckinio (27. September 2014 um 16:45)

  • zimbo
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    18. September 1947 (78)
    • 28. September 2014 um 22:21
    • #225

    Hallo heckinio.

    Vielen Dank für den schönen Bericht.
    Ich stelle mal 3 Nashörner ein aus Südafrika,die mir vor die Foto-Flinte gekommen sind !!
    Es ist immer eine Bereicherung von Deinen Tieren zu lesen.
    Bitte weitermachen
    Liebe Grüße Hans

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  • Jurek
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    • 29. September 2014 um 10:02
    • #226

    Es wäre vielleicht in dem Zusammenhang interessant eine Erklärung zu lesen, woher der Ausdruck „Rhinozeros“ überhaupt kommt … (?)

    Gruß

    P.S.:
    Übrigens diese Motivsammlung mit Beschreibungen ist gewaltig! :)

    Einmal editiert, zuletzt von Jurek (29. September 2014 um 10:04)

  • heckinio
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    • 29. September 2014 um 12:19
    • #227

    zimbo.: Danke für das Zeigen der Nashörner aus Südafrika, sicher ein besonders beeindruckendes Erlebnis.

    Jurek: Danke für das Lob!
    Die Bezeichnung des Tieres ist seit dem 16. Jh. bezeugt und eine Lehnübersetzung aus dem lateinischen rhinoceros, das seinerseits aus dem griechischen rinókeros hervorgingt, dies wiederum aus dem griechischen rhis, Gen. Rhinos „Nase“ und griechisch keras „Horn“ gebildet wurde.

    Als nächstes werde ich die Familie der Schweine zeigen.
    Auch wenn man es nicht glauben mag, physiologisch sind sich Schwein und Mensch sehr ähnlich. Doch dazu mehr beim nächsten Mal.

    Gruß heckinio

    3 Mal editiert, zuletzt von heckinio (29. September 2014 um 19:29)

  • heckinio
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    • 5. Oktober 2014 um 18:16
    • #228

    Heute stelle ich die Familie der Echten Schweine vor.
    Das natürliche Verbreitungsgebiet der Echten Schweine umfasst Eurasien sowie Afrika. Der größte Artenreichtum herrscht dabei in Südostasien, wo auf den Philippinen und in Indonesien eine noch nicht endgültig geklärte Anzahl von Arten lebt. Echte Schweine bevorzugen Wälder und baumbestandene Gebiete wie Savannen, allzu trockene Regionen meiden sie jedoch in der Regel. Vor allem wegen ihres Fleisches werden viele Schweinearten gejagt, schon früh wurde das Wildschwein zu diesem Zweck auch domestiziert. Dieser Vorgang geschah möglicherweise schon vor 8500 Jahren, womit sie zu den frühesten bekannten Nutztieren zählen. Einige andere Schweinearten wie das Sulawesi-Pustelschwein, Buschschwein oder Hirscheber werden ebenfalls zu diesem Zweck gehalten, meist aber in halbwilder Form.
    Das Hausschwein wurde als Haustier weltweit eingeführt, verwilderte Populationen finden sich mittlerweile auch in Nord- und Südamerika, Australien und zahlreichen Inseln.
    Viele Schweinerassen sind stressanfällig und können auch ähnliche Herz- und Kreislaufkrankheiten entwickeln wie der Mensch. Sie werden deshalb auch als Labor- und Versuchstiere gehalten. Physiologisch sind sich Schwein und Mensch sehr ähnlich. Das betrifft nicht nur die ähnlichen Krankheitsausprägungen, sondern z. B. auch die Struktur und Beschaffenheit von Fleisch und Fettgewebe. In der Gerichtsmedizin z. B. werden Stich- und Schussverletzungen an frischgeschlachteten Schweinen nachgestellt. Schweine werden in der Umgangssprache regelmäßig als dumm und dreckig bezeichnet. Verschiedene Untersuchungen legen weder das eine noch das andere nahe. Schweine, die in ausreichend weitläufigen Ställen gehalten werden, nutzen generell eine Ecke als Kotecke. Ihr Suhlen in feuchtem Schlamm ist eine angeborene Verhaltensweise, die der Reinigung dient, bei hohen Temperaturen ihre Körpertemperatur senkt und sie vor Sonnenbrand schützt. Schweine haben keine Schweißdrüsen. Auch das Vorurteil geringer Intelligenz trifft auf Schweine nicht zu. Untersuchungen an der Pennsylvania University haben ergeben, dass Schweine mit einem Joystick im Maul an einem Monitor Erkennungsaufgaben sehr gut lösen können. Man geht davon aus, dass ihre kognitiven Fähigkeiten durchaus mit denen mancher Primaten vergleichbar sind. Es gibt immer wieder Berichte über Schweine, die vergleichsweise hohe Intelligenz zeigen.

    Vorgestern, am Feiertag, habe ich an einer Führung auf der Insel Vilm teilgenommen. Dieses Naturschutzgebiet bekommt jedes Jahr Besuch von Wildschweinen von der Insel Rügen. Die ca. 3 km überqueren die Tiere locker schwimmend. Es existieren alte Fotos, die zeigen, wie die Fischer die Wildschweine bei der Überquerung mit Netzen gefangen haben. Es gab dann wochenlang Wildschweinbraten. ;)

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    Gruß heckinio

  • Jurek
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    1.038
    • 6. Oktober 2014 um 06:52
    • #229
    Zitat

    Die ca. 3 km überqueren die Tiere locker schwimmend.


    Wau! :o

  • heckinio
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    • 6. Oktober 2014 um 08:34
    • #230

    Jurek: Der Exkursionsleiter erzählte uns, dass Wildschweine im Gegensatz zu Kühen und Schafen sogar 10 km schaffen. :jaok:

    Gruß heckinio

  • Jurek
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    • 6. Oktober 2014 um 16:33
    • #231

    Ich bin baff über sowas!
    Das ist ein Ding, welches mich (durch Unkenntnis solcher Sachen) total erstaunen lassen!
    Aber sehr interessant!

    Ganz noch nebenbei:
    Apropos das wegen dem mit Erde werfendem Affen auf Leute die sich vor seinen Augen "unerlaubt" umarmen, von dem ich mal berichtete, das war in dem Wolgaster Zoo.
    Greifswalder Zoo wird umgebaut und erweitert... Dort in Greifswald (wo ich viele Jahre verbrachte) hatte ich besonders auch das Botanische Garten gerne bewundert!

    Und noch etwas: Irgendwie tut es mir für dich leid, dass du das mit diesem deinem Eifer und Interesse für sowas, nicht doch in dieser Richtung beruflich was machen konntest....

    Gruß ;)

  • heckinio
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    • 6. Oktober 2014 um 17:58
    • #232
    Zitat

    Original von Jurek
    Dort in Greifswald (wo ich viele Jahre verbrachte) hatte ich besonders auch das Botanische Garten gerne bewundert!
    Und noch etwas: Irgendwie tut es mir für dich leid, dass du das mit diesem deinem Eifer und Interesse für sowas, nicht doch in dieser Richtung beruflich was machen konntest....
    Gruß ;)

    Hallo Jurek,
    ja, der Botanische Garten in Greifswald ist toll. Gleich daneben war die Fakultät, an der ich 5 Jahre studiert habe. Die Ausübung meines Berufes hat mir immer viel Freude gemacht, also nichts zum leid tun. ;)

    Gruß heckinio

    2 Mal editiert, zuletzt von heckinio (6. Oktober 2014 um 18:04)

  • heckinio
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    8.546
    • 12. Oktober 2014 um 08:37
    • #233

    Neben den Altweltlichen Schweinen gibt es auch die neuweltlichen Schweine oder Pekaris. Das Pekari ist weit verbreitet. Im Norden überschreitet die Art die Grenze Mexikos und erreicht den Süden von Texas, New Mexico und Arizona. In Südamerika reicht das Verbreitungsgebiet bis an die Mündung des Rio de la Plata. Als Aufenthaltsort bevorzugt das Pekari deckungsreiches Gelände. Die Biotope umfassen von der Wüste über die Grassteppe bis zum tropischen Regenwald eine Vielzahl von Landschaften. Höhere Gebirge scheinen die Tiere zu meiden. In Rotten aus Tieren aller Altersstufen und beider Geschlechter durchstreifen Pekaris ihr Wohngebiet. Dabei entstehen im Gras und Dickicht tunnelartige Wechsel. Pekaris suhlen sich gern und können gut schwimmen. Auf ihren Wanderungen überwinden sie daher ohne weiteres Flussläufe. In Pflanzungen machen sie sich durch ihre starke Wühltätigkeit unangenehm bemerkbar. Die Pekaris fressen Wurzeln, Knollen, Gras, Kräuter, Laub, Früchte sowie kleine Reptilien, Eier, Larven, Würmer und Schnecken. In Wüsten decken sie ihren Flüssigkeitsbedarf durch den Verzehr saftiger Sprosse der Opuntien (Feigenkakteen).Feinde werden von den Pekaris durch eine Drohgebärde abgewehrt. Dabei reißen sie das Maul auf und entblößen ihre scharfen Eckzähne. In stärkerer Erregung schlagen sie die Kiefer laut knallend aufeinander. Dadurch entsteht ein klapperndes Geräusch. Jaguare und Pumas sind ihre gefährlichsten Gegner, gegen die sie sich jedoch in der Rotte oft mit Erfolg verteidigen. Luchse und Kojoten erbeuten nur Jungtiere. Pekaris werden vor Ablauf des ersten Lebensjahres fortpflanzungsfähig. Die Weibchen werden innerhalb einer Rotte nacheinander von mehreren Keilern begattet, ohne dass es zu größeren Brunstkämpfen kommt. Nach 140-150 Tagen Tragzeit setzt die Sau meist 2 Frischlinge, die der Rotte sofort folgen können.
    Bis Anfang der Siebziger waren nur das Halsbandpekari und das Weißbartpekari oder Bisamschwein (Tayassu pecari) bekannt. Dann gab es bei den Pekaris zwei zoologische Sensationen.
    1972 entdeckte eine Gruppe nordamerikanischer Forscher eine dritte Art, die bis dahin seit dem Pleistozän (Eiszeitalter), aus dem man von der Gattung Catagonus Knochenfunde kennt, als ausgestorben galt. Das Chaco-Pekari ist etwas größer als die beiden anderen Nabelschwein-Arten, hat längere Grannen und weist ein helles Halsband auf. Die Afterklauen der Hinterfüße fehlen vollkommen. Dieses Pekari wurde im Chaco von Paraguay in trockenen und schwer zugänglichen Dornbuschwäldern angetroffen.
    Im Juni 2004 wurde am Rio Aripuanã in Brasilien vom holländischen Biologen Marc van Roosmalen eine vierte Pekari-Art entdeckt, das Riesenpekari. Es ist mit 1,34 m Länge und 40 kg Gewicht das größte aller Nabelschweine. 2007 wurde es wissenschaftlich beschrieben und erhielt den Namen Pecari maximus.

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    Gruß heckinio

  • heckinio
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    8.546
    • 18. Oktober 2014 um 16:11
    • #234

    Heute möchte ich die Familie der Flusspferde vorstellen.
    Die Bezeichnung Nilpferd lässt sich auf die ersten entdeckten Exemplare am Nil zurückführen, heute sind sie am Nil vollständig ausgerottet. Vor wenigen tausend Jahren waren Flusspferde noch über ganz Afrika verteilt und überall, wo es Wasser gab in riesigen Herden häufig anzutreffen. Heute ist es in weiten Teilen Afrikas durch den Menschen ausgerottet und nur noch südlich der Sahara vornehmlich in Schutzgebieten gegenwärtig. Flusspferdzahn wurde häufig als „Elfenbeinersatz“ gehandelt, aber auch wegen des Fleisches wurden die Flusspferde verfolgt.
    Großflusspferde sind tagaktiv und sehr gesellig. Häufig kommen große Gruppen mit mehr als hundert Tieren vor. Dabei sind Bullen und Kühe gemischt. Die Bullen sichern sich ein Territorium, welches für Flusspferdkühe eine große Rolle bei der Partnerwahl spielt. Gute Territorien haben einen sandigen niedrigen Untergrund und einen kurzen Weg zur abendlichen Weidefläche. Diese Territorien sind z.T. einige hundert Quadratmeter groß und werden ein Leben lang verteidigt. Der Territorieninhaber duldet auch andere Bullen in seinem Territorium, jedoch darf nur er sich mit auftauchenden Kühen paaren. Treffen zwei revierinhabende Bullen auf der Grenze aufeinander, führen sie ein Markierungsritual auf, wobei über viele Meter Kot und Urin durch schnelle Schwanzschläge in die Luft gespritzt wird.Erstaunlicherweise sind Flusspferde schlechte Schwimmer, meist wandern sie auf dem niedrigen Grund. Dabei können sie mehr als 5 Minuten unter Wasser bleiben. Da sie schwerer als Wasser sind, sinken sie immer bis auf den Gewässergrund, bzw. verlassen ihn nie. bleiben die Flusspferde auf dem Grund und stoßen sich alle paar Minuten zur Oberfläche , um zu atmen und dann wieder abzusinken. Auf diese Weise können sicher auch kleine Flüsse durchquert werden.
    In fast allen zoologischen Gärten werden heute Flusspferde gehalten, da sie leicht zu pflegen und wenig anfällig gegen Krankheiten sind.
    Eine verwandte Art sind die Zwergflusspferde. Sie sind wesentlich kleiner und leichter, da sie nur auf dem Land, zumeist im Regenwald leben. Anders als die großen Flusspferde, sind sie typische Einzelgänger. Sie verzehren auch kein Gras, sondern Laub und Großpflanzen. Sie mögen zwar das Wasser, sind aber echte Landtiere. An Land findet auch die Paarung und Geburt statt. Da Sie im Regenwald leben sind sie erst viel später vom Menschen entdeckt worden.

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    Gruß heckinio

  • heckinio
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    • 29. Oktober 2014 um 16:37
    • #235

    Ob Kamele aus der Alten oder der Neuen Welt: Sie alle bilden in der Klasse der Säugetiere die Unterordnung der Schwielensohler. Sie laufen auf zwei Fingern, dem dritten und vierten, die mit dicken federnden Polstern ausgestattet sind. Auch ihr schaukelnder Passgang eint die Kamele. Die Beine einer Seite werden stets gleichzeitig angehoben, was einen Reiter wie beim hohen Seegang hin und her schwanken lässt.
    Unterscheiden kann man Dromedar und Trampeltier von ihren Verwandten aus Amerika vor allem durch den Körperbau. Nicht nur, dass nur sie Höcker aus Fett als Energiereserve auf ihrem Rücken tragen. Sie sind auch doppelt so groß und deutlich schwerer. Während ein ausgewachsenes Trampeltier bis zu 1000 Kilogramm auf die Waage bringt, wiegt ein Vikunja höchstens 55 Kilogramm.
    Bis heute ist das Trampeltier in weiten Teilen Asiens verbreitet. Als Wildtier existiert allerdings nur noch ein kleiner Restbestand von etwa 1000 Tieren in entlegenen chinesischen und mongolischen Wüsten. Außer, dass sie nur mit Salzwasser überleben können, ist nicht viel über diese scheuen Tiere bekannt.
    Als Haustiere bevölkern rund 4,5 Millionen Trampeltiere Asien. Bereits seit über 4000 Jahren werden sie domestiziert. Das zweihöckrige Kamel ersetzt alle anderen Nutztiere auf einmal: Es ist Lieferant von Milch, Wolle und Fleisch. Der Kot dient als Brennstoff. Ohne zu murren trägt es Lasten, zieht Karren und lässt sich reiten. Dabei ist es äußerst genügsam und freundlich.
    Auch das Dromedar ist als Haustier sehr beliebt und in Afrika und Arabien weit verbreitet. Wann die letzten wilden Dromedare ausgestorben sind, ist nicht bekannt. Im australischen Outback leben die Nachfahren ehemals importierter Arbeitskamele. Sie bilden dort die letzte große Population frei lebender Dromedare.
    Die scheuen Vikunjas sind die kleinsten und zierlichsten Kamele, aber sehr robust. Sie trotzen den eisigen Wintern und heißen Sommern auf der Hochfläche der Anden. Um in einer Höhe von bis zu 5500 Metern leben zu können, ist ihr Herz ungewöhnlich groß. Ihre einzige Nahrung ist das harte, trockene Gras der Bergweiden, weshalb sie jeden Tag trinken müssen. Ihr Fell hat die kuschligste und teuerste Wolle der Welt. Sie ist sogar feiner als Kaschmir. Nur noch etwa 300.000 wilde Vikunjas leben in ganz Südamerika.
    Von ihren Verwandten, den wilden Guanakos, gibt es immerhin doppelt so viele. Sie sind viel flexibler als die Vikunjas. Die Guanakos bewohnen nicht nur die luftigen Höhen der Gebirge, sondern auch die Niederungen der Täler. Sie besiedeln saftige Weiden und karge Graslandschaften. Auch in extremen Trockengebieten kommen sie vor. Aus Blättern und andere Pflanzen beziehen sie - wie ihre Verwandten aus Afrika und Asien - genügend Feuchtigkeit, um längere Zeit ohne Wasser auszukommen.
    Die Lamas wurden bereits in vorkolumbianischer Zeit als Lastentiere aus den wilden Guanakos gezüchtet. Die großen und starken Tiere tragen ohne Murren bis zu 35 Kilogramm. Als Reittiere sind sie damit zu schwach, doch in schwer zugänglichen Gebieten sind sie noch heute ein beliebtes Transportmittel.
    Die kleineren Alpakas werden hingegen wegen ihrer Wolle gezüchtet. Ob sie von den Guanakos, den Vikunjas oder von beiden abstammen, ist noch nicht endgültig geklärt. Vor allem aufgrund ihres sanften Wesens finden Alpakas und Lamas auch in Deutschland immer mehr Halter.

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    Gruß heckinio

  • heckinio
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    • 2. November 2014 um 18:29
    • #236

    Hirschferkel sind dämmerungs- und nachtaktiv. Sie sind sehr scheue und zurückgezogen lebende Tiere, die man kaum zu Gesicht bekommt. Es sind territoriale Tiere, die ihr Revier mit Urin, Kot oder dem Sekret einer Drüse am Unterkiefer markieren. Sie leben entweder einzelgängerisch oder in monogamen Paaren. Reviere einzeln lebender Tiere unterschiedlichen Geschlechts können sich leicht überlappen. Außerhalb der Paarungszeit respektieren gleichgeschlechtliche Artgenossen die Grenzen, nur im Zusammenhang mit der Fortpflanzung tragen Männchen kurze Kämpfe aus, bei denen sie aufeinander zurennen und sich mit ihren Eckzähnen beißen.
    Hirschferkel sind überwiegend Pflanzenfresser, sind aber in der Nahrung nicht sonderlich spezialisiert: so verzehren sie Blätter, Gräser, Knospen und zu Boden gefallene Früchte. Tierische Kost (zum Beispiel Insekten, Fische und Aas) macht einen kleinen Teil ihrer Nahrung aus.
    Wie alle Wiederkäuer besitzen sie einen mehrkammerigen Magen.
    Eine Besonderheit, die zumindest bei zwei Arten beobachtet wurde, ist, dass sich die Weibchen oft nur wenige Stunden nach der Geburt erneut paaren und so nahezu ihr ganzes Erwachsenenleben trächtig verbringen können. Die Tragzeit beträgt rund fünf bis sieben Monate, die Wurfgröße meist eins (selten zwei). Die Jungtiere sind Nestflüchter und werden innerhalb weniger Monate geschlechtsreif.

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    Gruß heckinio

  • heckinio
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    • 15. November 2014 um 17:55
    • #237

    Heute etwas Neues von den Säugetieren und zwar von der Familie der Moschushirsche.
    Moschushirsche sind optimal an das Leben in großen Höhen angepasst. Selbst in steilem Gelände bewegen sie sich ausgesprochen leichtfüßig und sicher. Schnell laufen können sie jedoch nicht, sie bewegen sich meist gemächlich fort. Durch die vergrößerten Hufe mit den kräftig entwickelten Griffelbeinen sinken die Tiere auch in Schnee kaum ein. Moschushirsche sind ausgesprochen standorttreu und verlassen ihre Reviere im Grunde nicht. Die Reviere erstrecken sich über 15 bis 30 Hektar. In Sibirien wurde Reviergrößen von bis zu 300 Hektar nachgewiesen. Die Reviermarkierung und die Übermittlung von Botschaften erfolgt über Kot und den Sekreten aus den Duftdrüsen. Die Kotplätze, die im ganzen Revier verteilt sind, werden vor allem während der Brunft verstärkt aufgesucht. Sie lassen dann Kot ab und scharren mit den Vorderhufen. Das Scharren dient während der Brunft neben dem Geruch als zusätzliches, visuelles Signal. Beim Urinieren geben die Männchen zusätzlich Sekrete aus den Schwanzdrüsen ab. Dadurch entstehen im Winter die auffälligen gelblichen Flecken im Schnee. Der Urin der Weibchen ist geruchlos.
    Moschushirsche sind in Asien, insbesondere in China, in der Mongolei, in Russland, Laos, Vietnam, Afghanistan, Bhutan, Myanmar, Nepal, Pakistan, Indien und Korea, verbreitet. Lichte Wälder und Buschregionen in der Ebene und in Höhenlagen in Höhen von 2.600 bis 3.600 Metern, zuweilen auch bis 4.300 Meter über NN. gehören zu den natürlichen Lebensräumen. Moschushirsche bleiben auch im Winter in ihrem Lebensraum.
    D ie Moschusdrüse des Männchens, die vor dem Geschlechtsorgan liegt, produziert ein Sekret mit dem Namen Moschus. Die Drüse besteht aus einer äußeren Region, in der das unreife Sekret produziert wird, sowie einem Beutel, in der das Sekret lagert und heranreift. Der Beutel kann etwa 28 Gramm des Sekretes aufnehmen. Wenn das Sekret trocknet, bildet es eine klebrige und rötlichbraun gefärbte Körner aus. Die Körner riechen sehr stark und schmecken leicht bitter. Das Sekret weist einen hohen Anteil an Muscon (3-Methylcyclopentadecanon) auf, dass für den durchdringenden Geruch verantwortlich ist. Der Geruch ist selbst bei einer Verdünnung von 1:3000 noch deutlich wahrnehmbar. Moschus findet seit je her Verwendung in der Parfümherstellung. Es wird insbesondere als Fixativ eingesetzt. Verwendet wird Moschus auch bei der Herstellung von Seifen, Duftmischungen oder Mottenpulver. In der asiatischen Medizin, insbesondere in China und Indien, spielt das Moschus ebenfalls eine große Rolle. Es wird beispielsweise als Sedativum zur Behandlung von Epilepsie, Hysterie, Asthma und ähnlichen nervösen Erkrankungen eingesetzt. Weitere Einsatzbereiche in der Medizin sind Erkrankungen wie Typhus, Bronchitis oder Lungenentzündung. Die Nachfrage nach natürlichem Moschus ist hoch. Da verwundert es nicht, dass der Stoff zu horrenden Preisen gehandelt wird. 1 Kilogramm Moschus erzielt einen Preis von etwa 45.000 bis 65.000 US$. Pro Jahr werden rund 300 Kilogramm gehandelt. Um diese Menge zu produzieren müssen Jahr für Jahr 24.000 Tiere sterben. Lokal sind in weiten Teilen des Verbreitungsgebietes Moschushirsche ausgestorben oder vom Aussterben bedroht.

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    Gruß heckinio

  • Winni
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    Geburtstag
    22. Oktober 1958 (67)
    • 15. November 2014 um 18:29
    • #238

    Hallo Heckinio ,

    Ich verfolge deine Beiträge mit großem Interesse ,
    da ich gern mit meinen "Eulen " mir auch gern so
    ein Album anlegen möchte !

    Weiter so

    Lieben Gruß Winni

    Weihnachten Weltweit. CEPT /EUROPA. Beides gestempelt
    Eulen. AK. PK. Belege mit Eulenstempel .oder Werbung.
    Eulen ,Einzelmarken ganze Sätze ,PK. ,AK ,Stempel ,alles bitte Anbieten.

  • heckinio
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    8.546
    • 15. November 2014 um 21:16
    • #239
    Zitat

    Original von Winni
    Ich verfolge deine Beiträge mit großem Interesse ,
    da ich gern mit meinen "Eulen " mir auch gern so
    ein Album anlegen möchte !


    Ich wünsche Dir Viel Erfolg bei Deinem Vorhaben Winni!
    Wenn Du Tipps zur Gestaltung brauchst, gebe ich sie Dir gerne.
    Schöne Grüße
    heckinio

    Gruß heckinio

  • heckinio
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    8.546
    • 23. November 2014 um 18:23
    • #240

    Heute möchte ich Euch die Familie der Hirsche vorstellen.
    Die Größe der Hirsche variiert erheblich: die Kopfrumpflängen schwanken zwischen 0,7 und 2,9 Metern, die Schulterhöhe zwischen 30 und 190 Zentimeter und das Gewicht zwischen 7 und 800 Kilogramm. Der größte lebende Vertreter ist der Elch, der kleinste der Südliche Pudu. Bei den meisten Arten herrscht ein Geschlechtsdimorphismus hinsichtlich der Größe vor. Das heißt, dass Männchen deutlich größer und schwerer werden als Weibchen. Auch die Körperform ist variabel, neben schlanken Hirschen gibt es auch relativ gedrungene Vertreter, die Beine sind allerdings stets schlank und vergleichsweise lang. Der Schwanz ist meist nur ein kurzer Stummel. Das Fell der meisten Arten ist braun oder grau gefärbt; einige Hirsche haben ein gepunktetes Fellkleid, das auch die Jungtiere der meisten Arten aufweisen. Hirsche haben einen vierkammerigen Magen, der es ihnen durch mikrobielle Verdauung ermöglicht, die Pflanzennahrung aufzuschließen.
    Das natürliche Verbreitungsgebiet der Hirsche umfasst weite Teile Eurasiens und Amerikas. In Afrika kommen sie nur im nordwestlichen Teil vor, in den Gebieten südlich der Sahara fehlen sie. Vom Menschen wurden sie in einigen Regionen eingeführt, in denen sie nicht heimisch waren, darunter in Australien, Neuseeland, Neuguinea und auf einigen Karibischen Inseln. Hirsche bewohnen eine Vielzahl von Lebensräumen. Sie finden sich in Wüsten, Grasländern, Sumpfgebieten, Wäldern und in der arktischen Tundra.

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    Gruß heckinio

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