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Die Klasse der Säugetiere

  • heckinio
  • 6. November 2012 um 08:18
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    heckinio
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    • 16. November 2012 um 06:59
    • #21

    Bei der nächsten Familie, den Raubbeutlern, glaubt man gar nicht, dass sie alle zu einer Familie gehören.

    Gruß heckinio

    5 Mal editiert, zuletzt von heckinio (16. November 2013 um 07:06)

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    heckinio
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    • 19. November 2012 um 07:45
    • #22

    Bei der Ordnung der Nasebbeutler habe ich die 3 Familen zusammengefasst.
    Kaninchennasenbeutler (Thylacomyidae)
    Schweinsfuß-Nasenbeutler (Chaeropodidae) †
    Eigentliche Nasenbeutler (Peramelidae)

    Gruß heckinio

    3 Mal editiert, zuletzt von heckinio (16. November 2013 um 07:07)

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    heckinio
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    • 20. November 2012 um 06:43
    • #23

    Heute möchte ich Euch die Familie der Koalas vorstellen. Interessant ist, dass die Männchen und Weibchen ganz unterschiedlich aussehen. Daneben noch eine Marke aus Liberia mit Koalas, die es nicht ins Album geschafft hat.

    Gruß heckinio

    Einmal editiert, zuletzt von heckinio (16. November 2013 um 07:07)

  • Vichy
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    • 20. November 2012 um 07:27
    • #24

    Moin heckinio,

    der Koala auf der Umm al-Kaimain Briefmarke sieht ja wie ein Monster aus... :O_O:
    (auf den ersten Blick nimmt man die Nase nicht wahr...)

    Was ist mit der Liberia Marke? War einfach nur kein Platz mehr auf dem Albumblatt?.

    Was mich noch interessieren würde: Planst du oder hast du bereits ähnlich gestaltete Blätter zu jeder Hunderasse?
    Das wäre eines meiner Ziele, allerdings habe ich dafür noch keine Zeit gefunden.
    Gruß Vichy.

    Stempel aus PEINE gesucht bis 1963

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    heckinio
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    • 20. November 2012 um 12:32
    • #25

    Hallo Vichy,
    Du hast recht, der Koala aus Umm al-Kaimain sieht ein wenig komisch aus, hab ihn ausgewechselt und das Blatt noch durch eine Marke aus Australien ergänzt.

    Meine Hunde habe ich nicht nach Rassen, sondern Länder geordnet. Das liegt auch daran, dass man auf vielen Marken keine Rasse identifizieren kann. Dein Projekt nach Hunderassen finde ich aber gut. Melde Dich, wenn Dir Rassen fehlen, vielleicht kann ich Dir dann mit Marken aushelfen.

    Gruß heckinio

    2 Mal editiert, zuletzt von heckinio (16. November 2013 um 07:07)

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    heckinio
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    • 21. November 2012 um 06:17
    • #26

    Heute möchte ich Euch Wombats vorstellen. Vor kurzem gab es im Fernsehen einen schöne
    Tierdokumentation(*) über Tasmanien, in der auch der Wombats vorgestellt wurden. Sie sind sogar zähmbar, aber nicht 100%. In dem Film konnte man sehen, wie blitzartig einer dieser drolligen Gesellen seinen Betreuer angegriffen hat.

    (*) @ Vichy : In der Dokumentation wurde auch berichtet, dass nach neuesten Erkenntnissen von ernsthafte Wissenschaftler davon ausgangen wird, dass es den Beutelwolf in den sechziger Jahren noch auf Tasmanien gegeben hat.

    Gruß heckinio

    2 Mal editiert, zuletzt von heckinio (16. November 2013 um 07:08)

  • Vichy
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    • 21. November 2012 um 07:39
    • #27

    Moin heckinio,

    das über den Beutelwolf ist ja interessant.
    Könnte durchaus möglich sein, dass es sie in den 1960ern noch gab.
    Heutzutage glaube ich an keine Überlebenschance mehr. Schon allein der Inzucht wegen (da man von einer überschaubaren Restpopulation ausgehen kann) ist dieses Tier für mich ausgestorben.

    Vichy

    Stempel aus PEINE gesucht bis 1963

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    heckinio
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    • 22. November 2012 um 09:03
    • #28

    Heute zeige ich Euch die Familie der Bilchbeutler. Ist es nicht drollig, das little pygmy possum?

    Gruß heckinio

    2 Mal editiert, zuletzt von heckinio (16. November 2013 um 07:08)

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    heckinio
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    • 24. November 2012 um 07:01
    • #29

    Heute möchte ich Euch die Familie der Kletterbeutler vorstellen.

    Gruß heckinio

    Einmal editiert, zuletzt von heckinio (16. November 2013 um 07:09)

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    heckinio
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    • 25. November 2012 um 07:57
    • #30

    Heute zeige ich meine Ringbeutler.

    Gruß heckinio

    Einmal editiert, zuletzt von heckinio (16. November 2013 um 07:09)

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    heckinio
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    • 26. November 2012 um 06:49
    • #31

    Die Sozialstruktur der Gleitbeutler unterscheidet sich je nach Art. Einige Arten leben in polygynen Gruppen, andere in monogamen Familiengruppen. In einer polygynen Gruppe begattet ein Männchen mehrere Weibchen. In Abhängigkeit der Gruppengröße kann die Reviergröße stark variieren. Die Reviere benachbarter Gruppen überschneiden sich meist nur minimal. Familiengruppen weisen neben einem Pärchen auch mehrere Generationen von Nachkommen auf. Zu Wanderungen zwischen verschiedenen Gruppen kommt es nur bei den Männchen. Weibchen bleiben zeitlebens in ihrer Geburtsgruppe. In polygynen Gruppen ist nur ein Weibchen fortpflanzungsbereit. Eine langfristige Bindung zwischen Individuen zeigt sich nur zwischen Müttern und Jungtieren. Je nach Art zeigt sich einer strenge Nachtaktivität wie bei den Gleithörnchenbeutlern), andere Arten sind tagaktiv. Im Folgenden die Gattungen und Arten der Gleitbeutler, wobei in der Literatur manchmal 10 und manchmal 11 Arten angegeben werden.

    Gattung: Streifenbeutler (Dactylopsila)
    Art: Großer Streifenbeutler (Dactylopsila trivirgata)
    Art: Dactylopsila tatei
    Art: Dactylopsila megalura
    Art: Dactylopsila palpator
    Gattung: Hörnchenbeutler (Gymnobelideus)
    Art: Hörnchenbeutler (Gymnobelideus leadbeateri)
    Gattung: Gleithörnchenbeutler (Petaurus)
    Art: Kurzkopfgleitbeutler (Petaurus breviceps)
    Art: Mittlerer Gleithörnchenbeutler (Petaurus norfolcensis)
    Art: Großer Gleithörnchenbeutler (Petaurus australis)
    Art: Petaurus gracilis
    Art: Petaurus abidi
    Art: Petaurus biacensis

    Gruß heckinio

    Einmal editiert, zuletzt von heckinio (16. November 2013 um 07:09)

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    heckinio
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    • 27. November 2012 um 07:24
    • #32

    Heute möchte ich Euch den Rüssel- oder Honigbeutler vorstellen.Die Familie besteht nur aus einer einzigen Art. Honigbeutler stammen von Kletterbeutlern und Kängurus ab. Die Abspaltung erfolgte wahrscheinlich im unteren bis mittleren Oligozän vor rund 20 Millionen Jahren. Gesicherte fossile Erkenntnisse reichen bis ins Obere Pleistozän und weisen ein Alter von rund 35.000 Jahren auf. Man nimmt aufgrund von DNA-Untersuchungen eine enge Verwandtschaft mit den Zwerggleitbeutler an. Neben den flugfähigen Säugetieren haben Honigbeutler die höchste Stufe der Anpassung an die Bestäubungssymbiose erreicht. Honigbeutler gehören zu den nektivoren Beuteltieren. Die Hauptnahrung bildet neben gelegentlichem Insektenverzehr der Nektar vor allem aus Melaleuca- und Banksia-Blüten. Mit Hilfe der weitvorstreckbaren, wurmförmigen Zunge kann dieser aus den Blüten gesaugt werden, in die der Honigbeutler mit seiner langen, spitzen Schnauze weit hinein reicht. In den leicht gesägten Rändern der Zunge kann man eine Kapillareinrichtung sehen, die das Saugen noch unterstützt. Aufgrund der Symbioseanpassung sind die Backenzähne zurückgebildet und die Krallen verkürzt, da sehr wenig tierische Beute gemacht wird. Auch fehlt der Blinddarm, was anscheinend auch auf diese Ernährunsweise zurückzuführen ist.
    Von diesen possierlichen Tieren habe ich auch noch keine Briefmarke oder Vignette gefunden, Dedektivarbeit ist gefragt. ;)

    Gruß heckinio

    Einmal editiert, zuletzt von heckinio (16. November 2013 um 07:10)

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    • 28. November 2012 um 07:25
    • #33

    Die schon gestern erwähnten Zwerggleitbeutler bilden mit 2 Arten eine eigene Familie. Nur eine der beiden Arten, der Zwerggleitbeutler, besitzt eine Gleitmembran, die an den Gliedmaßen befestigt ist. Beim Federschwanzbeutler fehlt diese, doch deutet sein Körperbau darauf hin, dass er sich aus gleitenden Vorfahren entwickelt hat. Ein besonderes Merkmal beider Arten ist der mit den langen Haaren fast federartig wirkende Schwanz. Zwerggleitbeutler sind klein, sie erreichen eine Kopfrumpflänge von 6 bis 12 cm und ein Gewicht von 15 bis 50 g. Das Fell ist weich, seine Farbe ist graubraun. Die Zugehörigkeit dieser Tiere war lange Zeit umstritten. Früher wurden sie den Kletterbeutlern oder den Bilchbeutlern zugerechnet, erst seit den 1980er-Jahren werden sie als eigene Familie geführt. Jüngeren Untersuchungen zufolge dürften sie am nächsten mit dem Rüsselbeutler verwandt sein. Die Gleitmembran ist kein Verwandtschaftsmerkmal, da sich gleitfähige Beuteltiere in drei Familien, den Gleitbeutlern, den Ringbeutlern und eben den Zwerggleitbeutlern finden.

    Gruß heckinio

    Einmal editiert, zuletzt von heckinio (16. November 2013 um 07:10)

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    heckinio
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    • 29. November 2012 um 06:47
    • #34

    Känguruarten gibt es eine ganze Menge, auch auf Briefmarken, so an die 100.
    Die Bezeichnung Känguru stammt aus der Sprache des Aborigines-Stamms der Guugu Yimidhirr, die auf der Kap-York-Halbinsel leben. Er ist abgeleitet von dem Wort „gangurru“ (bzw. gang-oo-roo), das als Bezeichnung für ein graues Riesenkänguru dient. Der Stamm hat mehrere Wörter für die verschiedenen Känguruarten. Nach einer weitverbreiteten Geschichte hätte der britische Seefahrer James Cook als erster Europäer diese Tiere gesichtet, und der Name Känguru bedeute in dieser Aboriginesprache „Ich verstehe nicht“ und soll den Briten auf ihre natürlich auf Englisch formulierte Frage „Was ist das für ein Tier?“ geantwortet worden sein. Dass diese Geschichte nicht den Tatsachen entspricht, wurde in den 1970er-Jahren von dem Linguisten John B. Haviland bei seiner Forschungstätigkeit mit den Guugu Yimidhirr herausgefunden. Gemäß alter deutscher Rechtschreibung war die korrekte Schreibweise Känguruh. Dies wurde im Zuge der Rechtschreibreform 1996 geändert, seither ist Känguru korrekt. Kängurus waren bereits für die Aborigines ein wichtiges Beutetier, sie jagten sie wegen ihres Fleisches und verarbeiteten auch ihre Haut. Andererseits hat die von den Aborigines betriebene Brandrodung, sei es zur Jagd oder in neuerer Zeit für einfachen Ackerbau, neuen Lebensraum geschaffen. Das Nebeneinander von abgebrannten Flächen, Flächen mit jungem Grün und dicht bewucherten Flächen bot den Tieren Nahrung und Zufluchtsmöglichkeiten. Auch die Europäer machten nach ihrer Ankunft Jagd auf diese Tiere. Heute sind die meisten australischen Känguruarten geschützt. Die Roten und Grauen Riesenkängurus jedoch, die sich seit Ankunft der Europäer deutlich ausgebreitet haben und keine natürlichen Feinde besitzen, werden bejagt – im Gegensatz zu vielen anderen kommerziell genutzten Tieren gibt es keine Zuchtbetriebe. Der Abschuss ist strikten Quoten unterzogen; jährlich werden in Australien rund 3 Millionen Tiere erlegt. Kängurufleisch hatte lange Zeit einen schlechten Ruf, es galt als Arme-Leute-Essen nur für diejenigen, die sich kein anderes leisten konnten. In Australien selber ist das Fleisch wenig beliebt und wird zu Tierfutter verarbeitet, ein Großteil wird exportiert – 80 % nach Europa. Auch Leder wird aus den gejagten Kängurus produziert. Känguruleder gilt unter anderem aufgrund der gleichmäßigen Ausrichtung der Kollagenfasern als sehr reißfest und wird unter anderem zur Erzeugung von Handschuhen, Schuhen und Stiefeln eingesetzt.

    Gruß heckinio

    Einmal editiert, zuletzt von heckinio (16. November 2013 um 09:45)

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    • 30. November 2012 um 07:37
    • #35

    Heute möche ich Euch zwei Familien vorstellen, die mit den Kängurus verwandt sind. Da ich für beide keine Briefmarke gefunden habe, fasse ich die Familien zusammen.
    Das Moschusrattenkänguru gilt als urtümlichster Vertreter der Känguruartigen. Moschusrattenkängurus leben in Regenwäldern entlang der Nordostküste von Queensland (Australien). Meistens halten sie sich in der Nähe von Gewässern wie Flüssen oder Seen auf. Als einziges Rattenkänguru sind sie strikt tagaktiv, sie gelten als scheue, zurückgezogen lebende Tiere. Meist bewegen sie sich auf allen vieren fort, statt zu hüpfen, dafür können sie auch gut klettern. Mit ihrem eingerollten Schwanz sammeln sie Zweige und Blätter, aus denen sie sich ein Nest errichten. Sie leben in der Regel einzelgängerisch, begeben sich aber manchmal zu zweit oder dritt auf Nahrungssuche.Auch in der Nahrung unterscheidet es sich von anderen Rattenkängurus, da es sich fast ausschließlich von Insekten ernährt. Gelegentlich nehmen sie auch Würmer, Pilze und Beeren zu sich. Oft sitzen sie auf ihrem Hinterteil und durchwühlen mit den Vorderpfoten das Laub am Boden nach Beute.
    Die Rattenkängurus (nicht zu verwechseln mit den Kängururatten) sind Ordnung der sind eng mit den eigentlichen Kängurus verwandt und wurden früher als eine Unterfamilie dieser Gruppe betrachtet. Jedoch unterscheiden sie sich in einigen Aspekten (vor allem in der Ernährung) erheblich von diesen. Die Familie umfasst zehn Arten, von denen zwei bereits ausgestorben sind.Rattenkängurus sind nachtaktiv und bewohnen lichte Wälder oder zumindest baumbestandene Gebiete. Sie verbringen die Ruhephasen in Nestern, diese bauen sie aus Gräsern und Zweigen in hohlen Baumstämmen oder unter überhängenden Ästen, wobei sie das Baumaterial mit ihrem zusammengerollten Schwanz transportieren. Manchmal beziehen sie auch verlassene Erdbaue anderer Tierarten. Rattenkängurus sind generell Einzelgänger, manchmal finden sie sich in kleinen Gruppen zusammen, diese sind jedoch unstrukturiert und kurzlebig. Bei der Ernährung gibt es die größten Unterschiede zu den eigentlichen Kängurus: Rattenkängurus sind Allesfresser, auf ihrem Speiseplan stehen Pilze, Knollen, Samen, aber auch Insekten, deren Larven und Würmer. Grüne Pflanzen nehmen sie kaum zu sich, dementsprechend einfach gebaut sind ihre Mägen. Rattenkängurus benötigen kaum bis gar kein Wasser; die notwendige Flüssigkeit beziehen sie aus der Nahrung.

    Gruß heckinio

    Einmal editiert, zuletzt von heckinio (16. November 2013 um 07:11)

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    • 1. Dezember 2012 um 08:04
    • #36

    Wenn man sich die Familie der Tenreks anschaut, glaubt man nicht, das alle Tiere zu einer Familie gehören. Die einen sehen aus wie Igel und wieder andere wie Fischotter. Tenreks sind vorrangig Bodenbewohner, nur vereinzelte Arten wie manche Vertreter der Kleintenreks klettern manchmal auf Bäume. Einige Arten wie die Otterspitzmäuse und der Wassertenrek leben im Wasser und die Reiswühler leben teilweise grabend unter der Erde. Tenreks sind generell eher nachtaktive Einzelgänger, tagsüber ziehen sie sich in selbstgegrabene Erdbaue oder andere Unterschlupfe zurück. Die Nahrung der Tenreks besteht in erster Linie aus Insekten und anderen wirbellosen Tieren wie Regenwürmern, die aquatischen Arten nehmen auch Krebstiere zu sich. Manchmal erbeuten sie auch kleine Wirbeltiere oder fressen Aas, in kleinerem Ausmaß nehmen sie auch pflanzliches Material wie Früchte zu sich.

    Auch von dieser Familie habe ich keine Briefmarke gefunden.

    Gruß heckinio

    2 Mal editiert, zuletzt von heckinio (16. November 2013 um 07:11)

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    • 2. Dezember 2012 um 07:23
    • #37

    Die Goldmulle sind eine im mittleren und südlichen Afrika lebende Säugetierfamilie. Früher wurde die Familie, die neun Gattungen mit rund 20 Arten umfasst, in die Ordnung der Insektenfresser (Lipotyphla) eingeordnet, jüngere molekulargenetische Untersuchungen stellen sie zusammen mit den Tenreks in eine gänzlich eigene Säugetiergruppe, die Tenrekartigen. Goldmulle sind ausschließlich in Afrika südlich der Sahara beheimatet, wobei der Schwerpunkt ihres Verbreitungsgebietes im südlichen Afrika liegt, insbesondere in der Republik Südafrika, wo mehr als die Hälfte der Arten endemisch ist. Außerhalb des südlichen Afrikas sind bislang nur drei Arten bekannt: Calcochloris leucorhinus von Kamerun bis Nordangola, Chrysochloris stuhlmanni von Kamerun bis Tansania und Calcochloris tytonis, das nur von einem einzigen Exemplar aus Somalia bekannt ist. Sie bewohnen eine Reihe von Lebensräumen, jedoch sind die meisten Arten auf bestimmte Habitatstypen beschränkt. Einige Arten wie der Wüstengoldmull leben in ausgesprochen trockenen Regionen, die Mehrzahl findet sich jedoch in Wäldern, Savannen und Grasländern. Die meisten Arten sind auf kleine Gebiete beschränkt, nur wenige Vertreter sind aus einem größeren Verbreitungsgebiet bekannt.
    Den Wüstengoldmull aus Namibia besitze ich noch nicht. Falls er in irgendeinem Album schlummert, gerne anbieten ;)

    Gruß heckinio

    Einmal editiert, zuletzt von heckinio (16. November 2013 um 07:11)

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    • 3. Dezember 2012 um 06:38
    • #38

    Rüsselspringer haben eine gewisse Ähnlichkeit mit Spitzmäusen, sind aber im Regelfall deutlich größer. Sie erreichen eine Kopfrumpflänge von 10 bis 31 Zentimetern, dazu kommt der 8 bis 25 Zentimeter lange Schwanz. Das Gewicht variiert üblicherweise von 25 bis 280 Gramm, die etwas größeren Rüsselhündchen können aber bis über 700 Gramm schwer werden. Die Färbung ihres Felles variiert an der Oberseite abhängig vom Lebensraum von gelbgrau bis rötlichbraun, Rüsselhündchen und Rüsselratten sind darüber hinaus mit Streifen oder Flecken gemustert. Die Unterseite ist heller, meist weißlich oder hellgrau gefärbt.
    Die Tiere haben große, runde Augen und eine typische spitze und rüsselartige Schnauze, die am Vorderende sehr beweglich ist. Die Ohren sind verhältnismäßig groß.
    Prägnant sind die langen und sehr schlanken Beine, wobei die Hinterbeine länger als die Vorderbeine sind. Die großen Zehen sowie der Daumen sind stark verkleinert oder fehlen vollständig. Die langen Hinterbeine sind auf eine hüpfende Fortbewegungsweise ausgerichtet. Wie viele andere Säuger laufen und stehen die Rüsselspringer vor allem auf den Zehen oder sogar nur den Zehenspitzen (Zehengänger bis Spitzengänger). Auffällig ist der lange, fast unbehaarte und damit rattenähnliche Schwanz. Mit dem Sekret einer Duftdrüse an der Schwanzunterseite sowie weiteren Drüsen an den Fußsohlen, der Brust und dem After markieren sie ihr Territorium. Die Weibchen besitzen zwei bis drei Paar Zitzen an der Bauchseite. Rüsselspringer leben vorwiegend im zentralen, östlichen und südlichen Afrika, ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich vom südlichen Sudan und der Demokratischen Republik Kongo bis nach Südafrika. Lediglich eine Art, die Nordafrikanische Elefantenspitzmaus, ist im Nordwesten des Kontinents (von Marokko bis Libyen) beheimatet. Diese Tiere bewohnen eine Vielzahl von Lebensräumen, von Wüsten und felsigen Gebieten über Savannen bis zu tropischen Regenwäldern. Rüsselspringer sind Bodenbewohner und meist tagaktiv, bei zu großer Hitze oder starker Verfolgung durch Räuber sind sie hingegen nur in der Nacht zu sehen. Als Verstecke suchen sie sich Bodennischen, Felsspalten, hohle Bäume, Termitenhügel oder auch verlassene Nagerbaue, da sie selbst nicht gut graben können. Abgesehen von einigen Arten der Elefantenspitzmäuse, die kleine Gruppen bilden, leben sie in Paaren zusammen. Dabei kommen mehrere Paare in einem Territorium vor, diese verteidigen selbiges jedoch gegen weitere Eindringlinge. Rüsselspringer sind größtenteils Insektenfresser und ernähren sich vorwiegend von Ameisen, Termiten und Käfern. Vor allem die größeren Arten jagen auch kleine Wirbeltiere und fressen Weichtiere, vor allem Schnecken. Manchmal nehmen sie auch Früchte, Samen und anderes pflanzliches Material zu sich.

    Beide hier gezeigten Briefmarken besitze ich nicht.

    Gruß heckinio

    2 Mal editiert, zuletzt von heckinio (16. November 2013 um 07:12)

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    • 4. Dezember 2012 um 14:21
    • #39

    Heute bekommen, ein FDC von den Vereinte Nationen New York 1993,
    Nördlicher Haarnasenwombat (Lasiorhinus krefftii).
    Morgen geht es dann mit dem Erdferkel weiter.

    Bilder

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    Gruß heckinio

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    • 5. Dezember 2012 um 08:08
    • #40

    Wie angekündigt zeige ich Euch heute die Familie der Erdferkel. Das Erdferkel ist in ganz Afrika südlich der Sahara verbreitet – überall dort, wo es Termiten gibt. Altägyptische Darstellungen geben starken Anlass zu der Vermutung, dass es einst auch nördlich der Sahara gelebt hat. Unsichere Quellen aus britischer Kolonialzeit berichten im 19. Jahrhundert von geschossenen Erdferkeln aus dem heutigen Irak, möglicherweise haben die Populationen nördlich der Sahara also länger als vermutet überlebt. Das Tunnelsystem, in dem das Erdferkel seinen Bau hat, hat in seiner Mitte eine zwei bis drei Meter große Kammer. Von hier führen bis zu 13 Meter lange Gänge zu den Ausgängen. Obwohl das Erdferkel ein Einzelgänger ist, legen manchmal mehrere Erdferkel ihre Baue direkt nebeneinander an. Manchmal ruht das Erdferkel in einer Höhlung in einem Termitennest. Seine dicke Haut macht es gegen die Bisse der Insekten vollkommen unempfindlich. Bei der kleinsten Störung flieht das Erdferkel in seinen Bau. Obwohl es sich meistens sehr langsam bewegt, kann es in diesem Fall hohe Geschwindigkeiten erreichen. Es orientiert sich mit Hilfe seines Gehörs und seines Geruchssinns. Die Augen sind weniger hilfreich. Wird es trotz allem eingeholt, wirft es sich auf den Rücken und schlägt mit seinen scharfen Klauen nach dem Angreifer. n manchen Regionen Afrikas wird Erdferkelfleisch gegessen. Gilt es mancherorts als Delikatesse, bezeichnen andere das Fleisch als übelriechend und zäh wie Leder. Die dicke Haut wird regional zu Leder verarbeitet. In der Landwirtschaft erfreut sich das Erdferkel keiner großen Beliebtheit, da es für seine Baue den Boden aufwühlt. Allerdings hatten Ausrottungskampagnen, wie sie zum Beispiel in manchen Gegenden Südafrikas erfolgt sind, die unerwünschte Folge, dass sich die Termiten explosiv vermehrten und umso größere Schäden an den Pflanzungen der Farmer anrichteten. In den allermeisten Gegenden Afrikas konnten Erdferkel in ihrem Bestand allerdings kaum vermindert werden. Sie gehören zu den häufigsten Säugetieren Afrikas und sind weit davon entfernt, als bedrohte Tierart eingestuft zu werden.

    Gruß heckinio

    Einmal editiert, zuletzt von heckinio (16. November 2013 um 07:12)

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