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Leitfaden Altdt. Schrift

  • Vichy
  • 29. Mai 2012 um 12:14
  • Vichy
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.345
    • 29. Mai 2012 um 12:14
    • #1

    Hallo Freunde,

    hier im Forum erhält man immer wieder Anfragen nach dem Schema "was steht da? Ich kann nichts lesen". Zum Teil sieht man dann wirklich einfachste Texte, die der geübte quasi nebenbei in einem Zug lesen kann.
    In vielen Haushalten mag es noch Briefe, Dokumente etc. von Ur- oder Ururgroßeltern geben, die jedoch aus der Familie niemand mehr entziffern kann, weil das Wissen über die alte deutsche Schreibschrift verloren gegangen ist. Dies ist mMn sehr traurig.
    Dabei ist es eigentlich relativ einfach. Wenn der Verfasser der alten Schriften eine einigermaßen saubere Handschrift hatte, ist es mitunter ein Kinderspiel den Inhalt zu erfahren. Ganz ohne Eigeninitiative sprich Arbeit geht es natürlich trotzdem nicht.
    Wie auch heutzutage hatte jeder Mensch einen eigenen Stil.
    Die in der Schule gelernte Handschrift verändert sich mit den Jahren. Man kann es ja an sich selbst erkennen, wenn man sich einmal ältere Briefe o.ä. zur Hand nimmt.
    Zum Teil vermischten sich auch verschieden Schriftarten und man entwickelte eine charakteristische Eigenart der Buchstaben.

    Vielleicht kann man den ein oder anderen User dazu animieren sich mit der alten deutschen Schreibschrift näher zu befassen.

    Ich würde mich freuen, wenn hier verschiedene Schriftarten mit entsprechender Übersetzung gezeigt werden würden.
    Wenn ich die Zeit dazu finde, stelle ich auch gerne einige Briefe ein.
    Auch Tipps und Vorschläge zum erlernen und besserem Lesen sind willkommen.

    Vichy

    Stempel aus PEINE gesucht bis 1963

  • Vichy
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.345
    • 29. Mai 2012 um 12:20
    • #2

    Wenn man Leute über die alte Schrift reden hört, dann fällt in diesem Zusammenhang fast immer Sütterlin.
    Dies als Überbegriff für die alte Schrift zu nehmen ist aber falsch.
    Was ist mit der Offenbacher oder natürlich der Kurrentschrift?

    DIE alte deutsche Schrift gibt es in meinen Augen nicht. Ich sehe eine Vermischung von vielen Details einzelner Typen.

    Man sollte vielleicht vorerst die Schriftarten von vor ca. 1800 außer Acht lassen.
    Ich habe mal aus dem Stegreif eine kleine Tabelle gemacht. Diese Form der Buchstaben benutze ich, wenn ich in altdeutsch schreibe. Kleine Abweichungen zur "offiziellen" Form sind vorhanden und gewollt.

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    Stempel aus PEINE gesucht bis 1963

  • Tacitus
    aktives Mitglied
    Beiträge
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    Geburtstag
    5. Juni 1984 (41)
    • 29. Mai 2012 um 12:22
    • #3

    Mann muss bei der ganzen Thematik auch die entsprechenden Epochen berücksichtigen, denn gerne wird die Kurrentschrift durchgehend als Sütterlin bezeichnet, obwohl die Sütterlinschrift eine eigene Art der deutschen Schrift darstellte, also eine erleichterte Schrift, die es ermöglichen sollte, dass die Schulkinder sich leichter tun, die Schrift zu lernen, siehe:


    und


    Gerade nachdem die Sütterlinschrift eingeführt wurde, gab es eine Vielzahl unterschiedlicher Handschriften in den 20er und 30er Jahren, die sehr schön waren, manchmal aber auch schwer zu lesen, weil es eben so unterschiedliche Handschriften waren.

    In meiner Sammlung habe ich jetzt keine Handschrift, von der ich auswendig weiss, dass sie besonders schön ist. Mir ist nur ein Beispiel eingefallen von einer Handschrift die sehr schwer zu lesen war. Ich konnte sie zum Großteil aber entziffern, bei zwei Worten beisse ich mir seit Monaten die Zähne aus. Ob das hier jetzt im Sinne des Themenstarters ist, weiss ich nicht. Ich stelle es mal ein, vielleicht erkennt jemand die beiden markierten Worte. Den abgetippten Text (soweit er zu erkennen war) kann man hier finden: http://geschriebene-geschichte.de/1933-1945/1933…dolf-hitler.htm

    Das Bild beginnt bei den Worten "in dem Fall, wo es außenpolitisch" [7. Zeile von unten auf der Webseite]

    Gerade wenn die Schrift besonders "verschnörkelt" ist, wie in dem Beispiel von mir (was oft bei Leuten vorkommt, die mit Sütterlin in der Schule aufgewachsen sind), ist es schwer den Text zu entziffern.

    Edit: Huch jetzt haben sich unsere Beiträge überschnitten. Aber gut dass wir beide gleich ein wichtiges Thema zur Deutschen Schrift angeschnitten haben :)

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    Einmal editiert, zuletzt von Tacitus (29. Mai 2012 um 12:24)

  • Vichy
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.345
    • 29. Mai 2012 um 12:27
    • #4

    Hier ein in meinen Augen leicht zu lesender Brief aus dem Jahre 1938.

    Meine Übersetzung:
    *****
    >>Meine lieben Kinder!
    Vor allem unsern Herrgott vielen Dank, daß durch seine Hilfe d. Kriegsgefahr abgewendet wurde. Es waren bange Stunden u. Tage. Am Mittwoch um 1/2 4 Uhr kamen die ersten Truppentransporte- v. d. Hoferstr. herunter an u. dauerten ununterbrochen d. ganze Nacht durch an, auf alle umliegenden Dörfer u. Richtung Marktredwitz. Nachts um 1/2 2 stand ich, -da das Geratter nicht aufhörte - auf u. sah, daß in d. Hoferstr. sich noch Wagen an Wagen reihte, die Lichter grün u. etwas abgeblendet, es war unheimlich. In Wunsiedel selber waren nur etwa 300 Mann einquartiert, aber viel Munition u. Sprengstoffe waren dahier untergebracht. Viel Rucksäcke sollen gekauft worden sein u. viele Koffer waren in Haushaltungen schon gepackt zum Fortgehen. Ach u. ich hätte bleiben müssen, ich hätte nichts tragen können u. nicht laufen u. wohin? (...) <<
    *****
    Ist doch gut zu lesen, oder? Auch ein Beispiel dafür, dass es in einem Brief nicht nur um Wetter oder Geburtstage gehen muss.

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    Stempel aus PEINE gesucht bis 1963

  • Tacitus
    aktives Mitglied
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    5. Juni 1984 (41)
    • 29. Mai 2012 um 12:31
    • #5

    Ja das ist ein tolles Beispiel eines leicht zu lesenden Textes. Ich würde das schon in die Kategorie "Schönschrift" stecken. Die Ansichtskarten/Feldpostkarten in dem Themen hier waren beispielsweise auch sehr gut und sauber geschrieben: kann das jemand lesen?

    Besonders schwer ist es oftmals auf alten Urkunden die schon 100 - 300 Jahre alt sind. Da ist die Schrift auf dem ersten Blick wunderschön, sehr "Schnörkelig", aber bei genauerer Betrachtung oftmals schwer zu lesen.

  • Vichy
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.345
    • 29. Mai 2012 um 12:45
    • #6

    @ Tacitus: ja, deshalb habe ich auch diesen Brief ausgewählt. Allerdings:Ich weiß noch wie ich bei dem Wort >Truppentransporte< grübelte. :D

    Dein gezeigter Text passt sehr gut hier herein. Ich werde die Tage mal versuchen ihn zu entziffern.
    ****
    Wie ich schon schrieb schlummern in vielen Haushalten noch alte Briefe und Karten der direkten Vorfahren.

    Ich habe mal eine Karte aus der eigenen Familie eingescannt.
    Der Verfasser war mein eigener Urgroßvater (mütterlicherseits)
    Vom Text her wahrlich nichts besonderes, aber zum üben allemal gut.
    Damals hatte man halt kein Handy mit SMS Funktion...

    Vichy

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    Stempel aus PEINE gesucht bis 1963

  • Tacitus
    aktives Mitglied
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    5. Juni 1984 (41)
    • 29. Mai 2012 um 12:50
    • #7

    Bei meinem Scan sind es nur 3 Worte die noch offen sind, aber zum üben kann man gerne versuchen alles was zu sehen ist zu entziffern (leider ist der Scan nicht komplett). Wenn mir da jemand helfen kann wäre ich sehr dankbar, denn der Text ist zeitgeschichtlich sehr interessant.

    Aus meiner Familie besitzer ich leider kaum Handschriften vor 1945, da es sich entweder um geflüchtete, vertriebene Familien handelt (= kaum noch Unterlagen vorhanden), die Familien keinen Wert drauf legten (= weggeschmissen oder irgendwo gelagert wo es keiner bisher gefunden hat) oder sie bei anderen Familienangehörigen liegen (oftmals wenig bis kein Kontakt). Ich habe von einer Urgroßmutter zwei handgeschriebene Kochbücher, die schön zu lesen sind (da Schönschrift), aber inhaltlich nichts Besonderes sind.

    Da Grübeln bei "Truppentransporte" kann ich gut nachvollziehen. Gerade das "p" verwechselt man gerne mit dem "g". Und manchmal ist einfach der Wurm drin, deswegen finde ich es gut, dass es in diesem Forum die Möglichkeit zur Nachfrage besteht. Denn 4, 6 oder mehr Augen sehen mehr als 2, selbt wenn diese zwei Augen geübt sind. Wenn man mal auf dem Schlauch steht, gibt es oftmals kaum eine andere Lösung, als weitere Personen zur Hilfe zu holen.

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    • 29. Mai 2012 um 13:42
    • #8
    Zitat

    Original von Tacitus
    bei zwei Worten beisse ich mir seit Monaten die Zähne aus.

    @ Tacitus:

    Das erste Wort heisst "Unterführern", das zweite könnte "Idee" bedeuten, wobei ich mir aber nicht sicher bin, das große "i" passt eigentlich nicht dazu.

    Gruß kartenhai

  • Tacitus
    aktives Mitglied
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    5. Juni 1984 (41)
    • 29. Mai 2012 um 13:48
    • #9

    Vielen Dank für die Tipps. Könnte beides passen, auch im Zusammenhang mit dem Rest - nur nach dem eventuellen "Idee" geht es grammatikalisch sehr holprig weiter. Könnte aber sehr gut stimmen. Bei "Unterführern" hab ich beim ersten Buchstaben immer wieder ein "A" also "a" in Schreibschrift und groß geschrieben vor Augen.

  • Vichy
    Stamm Mitglied
    Beiträge
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    • 30. Mai 2012 um 15:48
    • #10

    Nun möchte ich kurz ein paar Tipps von mir geben, die einigen Usern sicherlich helfen werden.
    ****
    Insbesondere beim "s" kenne ich eine kleine Regel, die einem beim lesen und schreiben hilft.
    Ich habe einmal einen kleinen Text formuliert und eingescannt.
    ****
    Ergänzend dazu möchte ich noch kurz das kleine "e" erwähnen.
    In der ABC Tabelle habe ich den Buchstaben geteilt wiedergegeben.
    In der normalen Schrift kommt dies aber eher selten vor. Hier ist der Abstand zwischen den beiden Aufstrichen sehr eng gehalten - so kommt es nicht zu einer Verwechselung mit dem "n".
    ****
    Desöfteren wird auch ein Wort nicht ganz ausgeschrieben.
    So kann man z.B. beim Wort "kommen" erleben, das anstelle von zwei "m" einfach ein "m" mit Überstrich geschrieben wird. Dies darf man nicht mit dem "u" verwechseln!
    ****
    Immer wieder wird auch "g" und "p" verwechselt. Hier sollte man ebenfalls aufpassen.
    ****
    Vichy

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    Stempel aus PEINE gesucht bis 1963

  • Vichy
    Stamm Mitglied
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    9.345
    • 30. Mai 2012 um 17:42
    • #11

    Nun möchte ich ein für den Anfänger geeignetes Schriftstück zeigen.
    Ich habe mir die Mühe gemacht die entsprechenden altdeutschen Wörter zu "übersetzen".
    PS: ein Fehler hat sich eingeschlichen: es muss des Johann Friedrich... heißen, nicht der!

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    Stempel aus PEINE gesucht bis 1963

  • Vichy
    Stamm Mitglied
    Beiträge
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    • 31. Mai 2012 um 20:39
    • #12

    Hier will ich mal etwas zeigen, dass sozusagen Schrift und Druck in einem zeigt!
    Ein nettes Beispiel zum üben der altdeutschen Schrift.
    Ich muss gestehen, in diesem Büchlein stehen wirklich gute und z.T. schon längst vergessene Tipps.

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    Stempel aus PEINE gesucht bis 1963

  • Tacitus
    aktives Mitglied
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    5. Juni 1984 (41)
    • 31. Mai 2012 um 20:43
    • #13

    Gerade die Kinderbücher aus den 20er und 30er Jahren sind toll verziert mit herrlichen Sütterlin- und Kurrentvarianten. In Bezug auf den Haushalt hat sich die Schrift noch gut bis in die 50er Jahre hatlen können - auch in der Werbung.

  • Vichy
    Stamm Mitglied
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    • 25. Juni 2012 um 12:23
    • #14

    Bücher u.ä. in Schreibschrift sind in der Tat eine erste Lesehilfe um die Grundzüge der alten Schrift zu erlernen. Immerhin sind die Wörter in solchen Ausgaben ausschließlich in ordentlichster Form abgedruckt. Eigenarten des Schreibers spielen da keine Rolle.
    ***
    Auch wenn es nicht zum entziffern alter Handschriften hilft, kann es dennoch nicht schaden auch ab und zu mal ein altes Buch in die Hand zu nehmen.
    Lesen bildet ja. Ich selbst versuche im Moment, immer wenn Ruhe herrscht (bei zwei Kindern mittlerweile eher selten vorkommend... :D ) Goethes FAUST durchzulesen. Als Beispiel habe ich mal das "Finale" eingescannt.
    ***
    Beim nächsten Mal dann wieder etwas handschriftliches.
    Vichy

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    Stempel aus PEINE gesucht bis 1963

  • Vichy
    Stamm Mitglied
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    9.345
    • 17. Juli 2012 um 12:08
    • #15

    Hier mal wieder ein Beispiel für eine sehr gut zu lesende Handschrift:

    ###(Seite 1)###
    Nürnberg, den 20. Februar 1919
    Lieber Ernst,
    Recht herzlichen Dank für deinen
    lieben Brief. Verzeihe bitte mein langes Schweigen, ich
    nehme es mir ja täglich vor, aber es kam immer etwas
    anderes dazwischen.
    Berthe sieht z.Z. sehr gut aus. Dank
    Dir, gestern aß sie sogar 3 große Klöße. Auch mach-
    te sie sich gestern ein sehr nettes Blüschen. Ich machte
    mir in letzter Zeit auch so manches.
    Mutter ist soeben mit Käthe zur Familie
    ###(Seite 2)###
    Schwab. Morgen gehen wir (Käthe, Berthe und
    meine Wenigkeit) in das Volkskonzert. Da es nur
    Stuhlkonzert* ist, können wir ohne Eltern gehen, um
    10h ist Schluß, dann können wir immer noch gut
    heimfahren.Es treten immer sehr gute Kräfte auf,
    deshal besuchen wir es ziemlich regelmäßig.
    Bitte schreibe mir recht bald wiedereinmal
    und sei recht herzlich gegrüßt von
    Deiner Schwägerin Else
    Gott schütze Dich!
    ###
    *= unter einem Stuhlkonzert kenne ich eine Musikveranstaltung, bei der es keinerlei Getränke und Speisen gibt und das Rauchen verboten ist.

    Lieben Gruß

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  • Vichy
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.345
    • 12. Mai 2013 um 15:56
    • #16

    Hallo,

    auch hier soll es weitergehen.
    Auf einer Postkarte fand sich der unten zu lesende Text.
    Ich habe mir wieder die Mühe gemacht gleich die "Übersetzung" anzuhängen.

    Wer hat eine Idee für das fehlende Wort?
    Ich dachte erst an Fritz, aber das ergibt irgendwie keinen Sinn ?(

    EDIT: "Herzl Gruß u. Kuß deine Helena"

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    Stempel aus PEINE gesucht bis 1963

  • Online
    heckinio
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    8.517
    • 12. Mai 2013 um 16:05
    • #17

    Kuß ;)

    Gruß heckinio

  • Vichy
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.345
    • 12. Mai 2013 um 16:16
    • #18

    Danke Heckinio...

    :ups: so einfach, aber irgendwie hatte ich eine Blockade.

    Küsschen Vichy

    Stempel aus PEINE gesucht bis 1963

  • Vichy
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.345
    • 7. Februar 2014 um 16:06
    • #19

    Hallo,

    hier mal wieder ein gut zu lesendes Beispiel:

    *****
    Herrn Franz Großmann
    Kirchberg i / Sachsen
    (bei Zwickau)
    Sonnenberg N. 40

    Liebe Eltern u Geschw.
    sende Euch die besten
    Grüße. Albin ist in Rußland
    er hatt mir vor 8 Tagen
    eine Karte aus Marienburg
    West Preußen geschickt Es
    ging ihm ganz gut wie er schrieb
    wir wollen von Allem das beste
    hoffen Es grüßt Paule Paul
    *****
    Das heutige Kirchberg hat gut 8.500 Einwohner. Eine Sonnenstraße gibt es immer noch, ebenso mindestens zwei "Großmanns".
    Evtl Nachfahren des Absenders?

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    Stempel aus PEINE gesucht bis 1963

  • Saguarojo
    Gast
    • 7. Februar 2014 um 19:41
    • #20

    Zum Erlernen der Kurrent- und Sütterlinschrift kann ich folgendes Buch empfehlen:
    Leseschule der deutschen Schrift von Hanno Blohm und Gerhard Bracke.

    Ich habe das seit geraumer Zeit. Doch die Schwierigkeit ist die, dass viele alte Briefe in einer sehr ausgeschriebenen Handschrift verfasst worden sind, die man trotzdem nicht lesen kann.
    Hier mal ein Beispiel: Das ist eine kurte Korrespondenz zwischen zwei Pastoren.
    Ich habe das Gekritzele bis heute noch nicht entziffern können.

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