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Besonderheiten der Französischen Zone

  • Ron Alexander
  • 12. April 2012 um 10:15
  • Ron Alexander
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    • 13. Januar 2018 um 14:35
    • #141
    Zitat von Christoph 1

    Hallo Ron,

    lege doch mal den vom 3.6.48 und den vom 16.6.48 übereinander. Ich könnte mir vorstellen, dass das zwei verschiedene Stempelgeräte sind. Die Stellung des Buchstabens T von Tübingen und der 1 scheint mir nicht identisch zu sein. Ist aber nur eine Vermutung.

    Wenn man darüber nachdenkt, ob einer der gezeigten Stempel evtl. eine Fälschung sein könnte, dann gibt es zwei Gedanken, die sich widersprechen:

    a) Vom Wert her würde nur eine Fälschung des Belegs mit der Nummer 37 Sinn machen, aber dagegen spricht der identische Vergleichsstempel vom 16.6.48.

    b) Ein Stempelfälscher fälscht meist "schön", also wenn man schon fälscht, dann soll es ja nicht "grottig" aussehen - also wäre der Stempel vom 3.6.48 falsch - das macht aber wertmäßig keinen rechten Sinn.

    Also bleibe ich bei meiner ersten Vermutung: Es ist nicht das gleiche Stempelgerät. Das kommt durchaus mal vor, dass es zwei Stempelgeräte mit gleichem Text und gleichem UB gibt.

    Viele Grüße

    Christoph

    Alles anzeigen

    Hallo Christoph,

    Danke für die Anmerkung. An zwei unterschiedliche Stempelgeräte habe ich gar nicht gedacht... Habe noch einen Beleg gefunden mit dem verunstalteten Stempel. Fälschun schließe ich daher aus, dagegen spricht meine Stempel Vergleichssammlung.

    Dennoch, was ist mit dem Stempel passiert? Der hat doch sicherlich nicht immer so bescheiden ausgesehen... Ich kenne Brüche im Stempel durch Büroklammern etc. aber das scheidet bei diesem ja komplett aus. Als hätte jemand darauf "gehauen".

    Grüße,

    Ron

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  • Christoph 1
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    • 13. Januar 2018 um 21:45
    • #142

    Hallo Ron,

    Ich denke, da sind die Stege ausgebrochen - das passierte i.d.R. durch lange, intensive Benutzung.

    Über die genauen Hintergründe der Abnutzung / Beschädigung kann man natürlich heute nur noch spekulieren, aber Fakt ist, dass gerade in der unmittelbaren Nachkriegszeit solche stark beschädigten Stempel immer wieder auftauchen.

    Nur mal so als Gedanke: Der Stempel war stark abgenutzt und wurde irgendwann durch einen neuen ausgetauscht. Der alte wanderte in eine Schublade. Durch die Kriegswirren waren vielleicht viele andere Stempelgeräte nicht mehr vorhanden oder unbrauchbar und deshalb wurde der alte, beschädigte Stempel wieder aus der Schublade geholt und nun für eine gewisse Zeit parallel zu dem nachgefertigten Gerät mit gleichem UB eingesetzt. Könnte so gewesen sein.

    Hast Du mal versucht, beide übereinanderzulegen, damit man sehen kann, ob die Abschläge identisch sind? Ich kriege das leider technisch nicht so gut hin wie Du in Deinem Beispiel oben. Würde mich interessieren, ob man bei starker Vergrößerung irgendwelche eindeutigen Unterschiede (unabhängig von der Beschädigung natürlich) sehen kann.

    Gruß, Christoph

  • Ron Alexander
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    • 15. Januar 2018 um 16:50
    • #143

    Hallo Christoph,

    ich habe sie mal übereinander gelegt, also voneinander "abstammen" können sie auf keinen Fall. Hast vollkommen recht, die zwei Stempel müssen unabhängig voneinander exestiert haben.

    Grüße,

    Ron

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  • labarnas
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    • 15. Januar 2018 um 19:01
    • #144

    @ Ron,

    zuerst nette Grüße und alles Gute für 2018 und danke für das Zeigen. Habe etwas für Dich aus der Stempeldatenbank. Hoffe der Link geht - klick

    Was mich bei "deinem" Bild stört ist die doch beschädigte 8 oder 9 bei der Jahreszahl.

    viele Grüße

    labarnas

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  • Christoph 1
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    • 15. Januar 2018 um 19:12
    • #145
    Zitat von labarnas

    @ Ron,

    zuerst nette Grüße und alles Gute für 2018 und danke für das Zeigen. Habe etwas für Dich aus der Stempeldatenbank. Hoffe der Link geht - klick

    Was mich bei "deinem" Bild stört ist die doch beschädigte 8 oder 9 bei der Jahreszahl.

    viele Grüße

    labarnas

    ja, da hätte ich auch schon mal drauf kommen können.. bei stampsx gucken... :jaok:

    Der Link, der alle Fragen beantwortet:

    https://www.stampsx.com/ratgeber/stemp…CBINGEN%201%20b

    Es gibt demnach vier (!) sehr ähnliche Stempelgeräte, die sich nur in Details unterscheiden. Muss man sich bei Gelegenheit nochmal ganz genau ansehen, ob es wirklich vier verschiedene sind.

    Gruß, Christoph

  • Ron Alexander
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    • 16. Januar 2018 um 05:46
    • #146
    Zitat von labarnas

    @ Ron,

    zuerst nette Grüße und alles Gute für 2018 und danke für das Zeigen. Habe etwas für Dich aus der Stempeldatenbank. Hoffe der Link geht - klick

    Was mich bei "deinem" Bild stört ist die doch beschädigte 8 oder 9 bei der Jahreszahl.

    viele Grüße

    labarnas

    Hallo labarnas,

    danke Dir! Ja hast vollkommen recht, hätte ich auch darauf kommen können aber vor lauter Bäumen...

    Danke, wünsche ich Dir auch!

    Den Stempel selbst kann ich bei 3 Belegen in meiner Sammlung und auf eBay gibt es noch mal 2 Belege belegen (welch Satz...). Auch auf "günstigeren" werten. Von daher m.E. alles gut.

    Generell, fand es einfach interessant bei dem Stempel, dass ein so malträtierter tatsächlich so lange noch im Einsatz war. Man darf aber auch nicht vergessen, in Tübingen war die OPD der FZ Württemberg beheimatet, die haben wohl jeden Stempel benötigt :D.

    Grüße,

    Ron

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  • Ron Alexander
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    • 24. Januar 2018 um 15:12
    • #147

    Schönen Nachmittag zusammen,

    diese 6 Marken vom Oberrand, FZ Württemberg MiNr. 46, haben es in meine Sammlung geschafft :)

    Hier sieht man jetzt auch sehr schön auf Feld 14 den Plattenfehler II: weiße Spitze unter "M" in "WÜRTTEMBERG"

    Hier noch mal markiert:

    Der Vollständigkeit halber hier noch mal MiNr. 46 mit PF I: 3 und 0 bei linker Wertangabe durch Bogen verbunden.

    Grüße,

    Ron

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  • labarnas
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    • 24. Januar 2018 um 17:50
    • #148

    Hallo Ron,

    vielen Dank für das Zeigen. Interessant finde ich auch das wohl fehlende Zähnungsloch am oberen Rand. Ist das bei der fr. Zone öfters vorkommend?

    Grüße labarnas

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  • Ron Alexander
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    • 25. Januar 2018 um 06:35
    • #149
    Zitat von labarnas

    Hallo Ron,

    vielen Dank für das Zeigen. Interessant finde ich auch das wohl fehlende Zähnungsloch am oberen Rand. Ist das bei der fr. Zone öfters vorkommend?

    Grüße labarnas

    Hallo labarnas,

    bei der ersten Dauerserie gab es hier Unmengen an abarten. Bei den nachfolgenden Ausgaben wurde es besser, es wurde hier dann auch viel aussortiert. Da es nicht mehr viele größere zusammenhängende Markenbögen / Markenteile der FZ gibt (Bis auf die erste Dauerserie in Reichsmark Währung), kann ich hier nur sagen, dass ich dies bei der Goethe Ausgabe das erste Mal gesehen habe, das ein Zahnloch fehlt. Bei der Kammzähnung hätten sie wohl noch mal ansetzen müssen um die Zähnung abzuschließen was aber aufgrund des geringen Abstandes unterlassen wurde.

    Grüße,

    Ron

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  • labarnas
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    • 25. Januar 2018 um 14:05
    • #150

    Hallo Ron,

    ich habe vor nicht all zu langer Zeit eine Grafik gesehen, wo jemand die Zähnungslöcher systematisiert hat. Also wie viele rechts und wie viele nach oben. Vielleicht ist aufgrund der Bogenlänge (nicht beschnitten) das fehlende Zahlungsloch "entstanden".

    viele Grüße

    labarnas

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  • Ron Alexander
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    • 25. Januar 2018 um 14:22
    • #151
    Zitat von labarnas

    Hallo Ron,

    ich habe vor nicht all zu langer Zeit eine Grafik gesehen, wo jemand die Zähnungslöcher systematisiert hat. Also wie viele rechts und wie viele nach oben. Vielleicht ist aufgrund der Bogenlänge (nicht beschnitten) das fehlende Zahlungsloch "entstanden".

    viele Grüße

    labarnas

    Hallo labarnas,

    wenn Du den Link finden würdest, wäre klasse :).

    Aber generell, ja ich denke auch das der Bogen einfach zu groß war, es gibt ja auch gezähnte Leerfelder in der FZ, dies vor allem bei der ersten Dauerserie. Dies ist auf genau diesen Umstand zurückzuführen, der bogen war zu groß. Wobei ich es doch durchaus lustig finde wenn dann ein leerfeld noch mitgezähnt wird :lachen:.

    Dafür werden stellenweise ganz schöne Preise bezahlt. Ist halt auch etwas man sammeln kann, so aber in keinem Katalog auftaucht.

    Falls Interesse besteht, hier meine Sammlung zu den gezackten Leerfeldern:

    http://www.ronpichler.de/fz_wuerttember…dauerserie.html

    Grüße,

    Ron

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  • labarnas
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    • 25. Januar 2018 um 14:32
    • #152

    Hallo Ron,

    anbei der Link - klick - ich meine die Abb. aus : Engelhardt 1950

    für mich eine klasse Seite

    Gruß

    labarnas

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  • Ron Alexander
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    • 25. Januar 2018 um 15:07
    • #153
    Zitat von labarnas

    Hallo Ron,

    anbei der Link - klick - ich meine die Abb. aus : Engelhardt 1950

    für mich eine klasse Seite

    Gruß

    labarnas

    Hallo labarnas,

    Vielen Dank, habe mir den Link gespeichert!

    Eine Doppelkammzähnung scheidet damit dann wohl aus.

    Grüße,

    Ron

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  • Ron Alexander
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    • 8. Februar 2018 um 16:54
    • #154

    Schönen guten Abend,

    so mal wieder das Thema aus der Versenkung holen.

    Brief aufgegeben am 22.06.1948 in Ravensburg und lief nach Ravensburg. Also ein Brief im Ortsverkehr, zu entrichten wären hierfür 16Pf gewesen. Freigemacht wurde der Brief jetzt aber mit 236RPf. Folglich ist der Brief, auch für eine Zehnfachfrankatur überfrankiert. Nehme an es handelt sich dabei um ein Philatelistisches Machwerk das aber doch sehr schön die Übergangszeit der Zehnfachfrankatur dokumentiert. Es wurde wohl das Porto für einen Brief im Fernverkehr angenommen, hier hätte es dann auch (fast) gepasst.

    Also haben wir erst mal eine philatelistische, überfrankierte Zehnfachfrankatur. Dafür haben ich ihn jetzt aber nicht erwoben, schauen wir uns jetzt mal die Marken auf dem Beleg etwas genauer an. So erkennen wir drei Plattenfehler auf einem Brief! Das sieht man jetzt auch nicht so oft:

    Grüße,

    Ron

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  • labarnas
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    • 8. Februar 2018 um 18:50
    • #155

    @ Ron, toller Beleg. Was mir am meisten gefällt ist die Variante von Dir, die PF auf dem Brief als doppeltes Bild vorzustellen. Das muss ich mir mal abschauen.

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  • Vichy
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    • 8. Februar 2018 um 19:09
    • #156

    Hallo Ron,

    auch von mir ein Lob zu der Darstellung :)

    Dein Annahme: >>Nehme an es handelt sich dabei um ein Philatelistisches Machwerk<<

    würde ich zu 100% zustimmen, der Absender und Empfänger haben dieselbe Anschrift :zwinklach:

    Gruß

    Stempel aus PEINE gesucht bis 1963

  • Ron Alexander
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    • 8. Februar 2018 um 19:18
    • #157

    Hallo zusammen,

    danke, ich konnte einfach nicht wiederstehen, gerade bei den tollen Plattenfehlern :lachen:

    Freut mich, fand die Idee beim erstellen auch ganz gut :D.

    Grüße,

    Ron

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  • Ron Alexander
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    • 22. Juni 2018 um 07:05
    • #158

    Schönen guten Morgen,

    Die Französische Zone bietet tolle kuriositäten, hier zu sehen MiNr. 4 Br u II. Dies bedeutet das der Setzer beim Druckdatum einen Punkt vergessen oder zum falschen Setzzeichen gegriffen hat, 10 (Punkt fehlt) 3. 1948. Solche Besonderheiten machen die FZ zu einem sehr tollen und spannenden Sammelgebiet! Viele entdecken diese Besonderheiten nicht, solche Stücke werden aber dennoch sehr selten angeboten in Auktionen (Delcampe/eBay).

    Grüße,

    Ron

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    • 10. Juli 2018 um 13:38
    • #159

    So, wenn wir schon mal beim Drcukdatum sind, hier hatte der Setzer am 11.3.1948 wohl auch einen schlechten Tag, so hat er beim Datum die 1 von 1948 vergessen... 11.3. 948

    Grüße,

    Ron

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    • 7. August 2018 um 16:33
    • #160

    Schönen guten Abend,

    Auf den ersten Blick, ein einfacher Brief im Fernverkehr bis 20g, aufgegeben am 15.09.1949 in Heimenkirch und lief nach Garmisch. Freigemacht wurde der Brief Portogerecht mit MiNr. 41A der Französischen Zone Württemberg Hohenzollern. Das Besondere an diesem Brief ist das Datum, denn der Brief wurde am letzten Tag seiner Gültigkeit aufgegeben, weiterhin ist er noch Portogerecht.

    Grüße,

    Ron

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