So eine Stempelungsart habe ich auch noch nicht gesehen. Nachdem der Postbeamte in Gera im Jahre 1923 so viele Marken auf einmal gesehen hatte, hatte er wohl keine Lust, alle abzustempeln. Ein Stempel auf dem Brief genügte, die 10 Marken im Nennwert von 100 Mark wurden alle mit einem unterbrochenen Doppelstreifen entwertet, manche sogar senkrecht und waagrecht. Was ist das wohl für ein Apparat gewesen, mit dem das gemacht wurde?
Der Brief stammte übrigens von der Geraer Verlagsanstalt und Druckerei, Verlag der Geraer Zeitung. Könnte es sein, dass die Marken vor dem Briefversand in der Druckerei bereits so vorentwertet wurden, und die Post gab danach nur noch einen Tagesstempel auf dem Umschlag dazu, sozusagen als Arbeitserleichterung der Postler?
Wie nennt man dann solche Stempelung?
Gruß kartenhai