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Paketkarte von Berlin nach Russland

  • Kai2205
  • 28. Februar 2012 um 20:40
  • Kai2205
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    22. Mai 1981 (44)
    • 28. Februar 2012 um 20:40
    • #1

    Hallo in die Runde, ich habe hier einen Beleg über den ich gerne etwas mehr erfahren würde, wie zB. Verwendungszweck(kann recht wenig drauf entziffern, Wert, ect) Danke im voraus

    Bilder

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  • Latzi
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    20. Januar 1969 (57)
    • 28. Februar 2012 um 21:24
    • #2

    Kai
    Es handelt sich um eine Paketkarte für 3 Pakete der Firma Levin in Berlin über den Grenzübergang Eydtkunen nach Russland.
    Tolles Teil - ich traue mir aber keine verlässliche Bewertung zu.

    Gruß
    Lars

  • kartenhai
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    • 28. Februar 2012 um 22:11
    • #3

    Ein interessanter Beleg.

    Empfänger ist:
    Herrn Dr. (oder Th.) Eugen Apfelbaum, Kunstgewerbliche Schule Ihrer Durchlaucht der Frau Gräfin ? Babinsky (oder so ähnlich!)

    An der Seite rechts lese ich: „Laut Vorschrift an Empfänger (oder Absender?) zurück nach Berlin“, der Empfangsort St. Petersburg ist durchgestrichen. Die 3 Pakete konnten also nicht an den Empfänger ausgeliefert werden und gingen nach Berlin zurück.

    Jetzt bräuchten wir noch einen Briefe-Spezialisten, der die ganzen handgeschriebenen Zahlen und die Stempel auf dem Beleg deuten kann. Auch auf der Rückseite steht noch vieles in Rot, das könnte auch Russisch sein, entziffern kann ich es leider nicht.

    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 28. Februar 2012 um 22:24
    • #4

    Die Karte zeigt die Absender-Firma Moritz Levin auf dem Hausvoigteiplatz 1 in Berlin, ein jüdisches Textilunternehmen.

    Gruß kartenhai

    Bilder

    • Moritz levin.jpg
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  • Kai2205
    aktives Mitglied
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    • 28. Februar 2012 um 22:25
    • #5

    Danke für eure Bemühungen erstmal...^^

    Edit: Das ist sehr interessant @ Kartenhai...

    2 Mal editiert, zuletzt von Kai2205 (28. Februar 2012 um 22:40)

  • Kai2205
    aktives Mitglied
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    22. Mai 1981 (44)
    • 29. Februar 2012 um 21:59
    • #6

    Ob er wohl etwas mit Moritz Levin zu tun hat, Hausnummer passt allerdings nicht? Die Rote Schrift ist wirklich russisch, meine Frau kanns aber leider nicht entziffern, bzw. nur wenig worte die alleine keinen sinn ergeben.


    David Leib Levin, am 18. September 1815 geboren, erhielt am 1. Juni 1840 seinen Judenbürgerbrief und gründete noch im gleichen Jahr in der Gertraudenstraße 11 eine Damenmäntelfabrik. Er führte »Taffet-Mantillen zwischen 3 1/2 bis 14 Thalern, Atlas-Mantillen zwischen 4 1/2 bis 15 Thalern, sowie Frühjahrs-Mantelots in schwarz, braun und mode aus Zephyr-Wolle zu 3 1/2 bis 14 Thalern«.
    Es handelte sich hier um eine erste bekannt gewordene Preisliste, deshalb besonders bemerkenswert, weil »feste Preise« damals allgemein nicht üblich waren, sondern stets um die Ware gefeilscht wurde. David Levin zählt zu den prominenten Mitbegründern der Berliner Konfektion, und als er später das Geschäft zum Hausvogteiplatz 13 verlegte, entwickelte sich sein Unternehmen schnell zu einem der bedeutendsten der Berliner Konfektion. Als verdienter Kaufmann und Kommerzienrat ist er am 22. November 1891 in Berlin gestorben.

  • Wolffi 2. Dezember 2024 um 19:56

    Hat den Titel des Themas von „interessanter Beleg“ zu „Paketkarte von Berlin nach Russland“ geändert.
  • Wolffi 2. Dezember 2024 um 19:57

    Hat das Thema aus dem Forum Identifizierung und Wertbestimmung von Briefmarken nach Deutsches Reich 1872–1945 verschoben.

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