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Vulkane

  • mx5schmidt
  • 22. Januar 2012 um 10:48
  • mx5schmidt
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    • 22. Januar 2012 um 10:48
    • #1

    ''Vulkane'' stellt nach meiner Einschätzung ein durchaus interessantes Motivthema dar, das hier im philaforum noch nicht umfassend behandelt wurde.

    Ich bin sehr gespannt, was es zu diesem Thema hier so alles zu berichten geben wird!???

    Ich wurde zu diesem Thema übrigens inspiriert durch diesen Artikel in der elektronischen Lagune, den ich direkt erstanden habe:


    Zu dieser Ausgabe habe ich bisher folgende Informationen recherchiert:

    Bei Niuafo'ou, was ‘‘viele neue Kokosnüsse’’ bedeutet, handelt es sich um die nördlichste Insel des Königreiches Tonga. Niuafo’ou hat eine Größe von 15 km² und stellt den Rand des Vulkankraters des noch aktiven Vulkans Niuafo’ou dar. Die Insel liegt im südlichen Pazifik zwischen Fiji und Samoa, 574 km nördlich der Inselgruppe Tongatapu und 337 km nordwestlich von Vava’u.

    Niuafo'ou ist ein Schildvulkan, der 190 km westlich auf einer Linie mit den anderen Vulkanen Tongas auf einem unter Wasser liegenden Bergkamm liegt. Niuafo’ou wird durch einen stark abfallenden Vulkankrater gebildet, dessen Rand mehr als 120 m hoch ist und bei Mokotu sogar eine Höhe von 250 m erreicht. Die Küstenlinie ist felsig und steil mit nur wenigen steinigen, schwarzen Sandstränden. Der einzige Anlegeplatz für Schiffe ist das Ende des Lavastromes bei Futu im Westen der Insel. Sämtliche Dörfer liegen im Norden und Osten der Insel. Öffentliche Einrichtungen wie Postamt, Telekommunikationsstation sowie Flugplatz sind in Angana im Norden.

    Die ringförmige Insel umschließt zwei Seen. Der größere See, Vai Lahi, ist ein Kratersee, liegt 23 m über dem Meeresspiegel, ist 4 km breit und 84 m tief.

    Niuafo'ou ist seit Tausenden von Jahren ein aktiver Vulkan. Im Jahre 1853 wurde das Dorf ’’'Ahau‘‘ zerstört, wobei 25 Menschen starben. Lavaströme der Eruptionen in den Jahren 1912 und 1929 zerstörten das Dorf Futu, schnitten den Hafen ab und töteten sämtliche Vegetation im Westen der Insel. Weitere Eruptionen traten in den Jahren 1935, 1936, 1943 und 1946 auf. Die Eruption 1946 war besonders heftig, so dass Niuafo’ou ab Dezember 1946 von der Regierung Tongas vollständig evakuiert wurde und die Einwohner auf der Insel ‘‘‘Eua‘‘ angesiedelt wurden. Die Hälfte der Einwohner kehrten dann ab 1957 wieder zur Insel Niuafo’ou zurück. Im Jahre 2006 lebten 650 Menschen auf Niuafo’ou.

    Ein anderer, bei Philatelisten bekannter Name für diese Insel ist ‘‘TIN CAN ISLAND’’. Dieser Name rührt daher, dass abgehende Post wegen des Fehlens eines natürlichen Hafens oder eines Piers früher von guten Schwimmern in leeren Keksdosen, ‘‘Tin Cans‘‘, zu die Insel passierenden Schiffen transportiert wurde und ankommende Post von vorbeikommenden Schiffen in solchen ‘‘Tin Cans‘‘ über Bord geworfen wurde, um von den Schwimmern auf die Insel transportiert zu werden. Bereits im 19.Jahrhundert wurde diese ’’Tin Can Mail’’ von einem Händler namens Walter George Quensell eingeführt, und seitdem sind zahlreiche farbenfrohe Sammlerstücke entstanden.

    Die Regierung von Tonga gibt seit 1983 spezielle Postwertzeichen mit Inschrift ‘‘Niuafo'ou‘‘ heraus.

    Diese Ausgabe von 5 Werten erschien 1994 als waagerechter Zusammendruck in einer Auflage von etwa 10.000 Sätzen und würdigt mit den entsprechenden Jahreszahlen im Oberrand die letzten Eruptionen des Niuafo’ou in den Jahren 1929, 1935, 1936, 1943 und 1946.

    Eine sehr kleine Auflage von nur etwa 250 Sätzen wurde mit dem Aufdruck ‘‘SPECIMEN‘‘ versehen und an die Presse kostenlos abgegeben.

    Liebe Grüße
    mx5schmidt

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  • OlliFoolish
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    • 22. Januar 2012 um 15:38
    • #2

    Bereits für den schmalen Geldbeutel gibt es einen Grundstock bei ebay zu diesem Thema:


    Olli

    Suche aktuell Marken und Portocards Individuell. Diese bitte jederzeit per PN anbieten. Ankauf oder Tausch möglich. Bestenfalls mit Scan. Danke!

  • Wandervogelgelb
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    • 22. Januar 2012 um 15:53
    • #3

    Hinsichtlich von Vulkanbriefmarken dürfte Japan eine der herausragenden Supermächte sein. Leider habe ich keinen Katalog zur Bestimmung der Marken zur Hand.

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  • DKKW
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    • 22. Januar 2012 um 16:21
    • #4

    Hallo zusammen,

    Vulkane dürften ein fast endloses Motivthema sein, allein der pazifische Feuergürtel umfasst jede Menge Länder. Viel Spass dabei.
    Dänemark hat zum Glück keinen Vulkan, aber als ein heftiger Ausbruch des Eldfell 1973 die zu Island gehörende Insel Heimaey (Vestmannaeyar) verwüstete und die vorübergehende Evakuierung der Insel angeordnet werden musste brachte die dänische Post diese Zuschlagmarke zu Gunsten der Bevölkerung Heimaeys heraus. (Mi. 547)

    Im Gegensatz dazu ein Satz isländischer Marken aus dem Jahr 1965 mit dem der Ausbruch des Surtsey-Vulkans gefeiert wurde. Der Vulkan durchbrach die Meeresoberfläche und die neue Insel Surtsey entstand. Ein Paradies für die Wissenschaftler, die seitdem die Besiedelung des neuen Eilands durch Tiere und Pflanzen erforschen. (Mi. 392-395)

    Viele Grüße
    DKKW

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  • Wandervogelgelb
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    • 22. Januar 2012 um 16:48
    • #5

    Island könnte sicherlich als die Mutter der Vulkan- und Geysirbriefmarken durchgehen. Wobei es öfter etwas unklar ist, ob sich unter einem Gletscher auch tatsächlich ein Vulkan befindet.

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  • mx5schmidt
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    • 25. Januar 2012 um 20:14
    • #6

    Ich danke für die rege Beteiligung an diesem neuen Thread!

    Das Thema scheint doch einiges herzugeben!???

    Heute geht es weiter mit dieser Ganzsache aus Australien in Briefform:

    Die im Südpazifik liegende, zu Australien gehörige Insel ‘‘Lord Howe‘‘ ist vulkanischen Ursprungs.

    Sie ist ein Überrest eines vor etwa 6,9 Millionen Jahren entstandenen Schildvulkans und ist Teil einer über 1000 km langen unterseeischen Bergkette, die hier die Meeresoberfläche durchbricht.

    Es wird vermutet, dass durch einen Hot Spot im Erdinneren die Erdkruste hier immer wieder aufgebrochen wurde, woraus ein reger Vulkanismus resultierte.

    Allerdings ist der ehemalige Vulkan Lord-Howe-Insel seit Jahrmillionen erloschen und somit schon stark erodiert.

    Die beiden höchsten Berge, Mount Lidgbird und Mount Gower, bestehen aus Basaltgestein, das aus Lava, die im Krater des Vulkans Lord Howe erstarrt ist, hervorgegangen ist.

    Das Äußere des Vulkans - der eigentliche Berg also - ist dagegen längst abgetragen.
    Als weitere Gesteine vulkanischen Ursprungs kommen Tuffe und Brekzien vor.

    Im Bereich der Lord Howe Schwelle ist das Meer bis zu 2.000 m tief, im westlich der Insel Lord Howe gelegenen ostaustralischen Becken sogar bis zu 4.000 m.

    Da die Insel Lord Howe Teil eines etwa 65 km langen und 24 km breiten, vom Meeresgrund aufragenden Massivs erloschener Vulkane ist, beträgt die Wassertiefe im Umkreis von einigen Kilometern meist weniger als 50 m.

    In der durch das Korallenriff vor der Westküste gebildeten Lagune ist das Wasser sogar überwiegend nur etwa ein bis zwei Meter tief.

    Liebe Grüße
    mx5schmidt

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    6. Januar 1958 (68)
    • 26. Januar 2012 um 12:23
    • #7

    Hier eine Seite von einem Meister seines Faches, ebay Mitglied iomoon...

    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

  • Markenfritze
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    • 27. Januar 2012 um 14:52
    • #8

    Hallöchen,

    ich habe gerade beim Kramen diese zwei Vulkane gefunden:

    1. Mi.-Nr. 849 vom 01.Oktober 1968 von den Philipinen
    -> herausgegeben zum Jahrestag des Ausbruchs des Taal-Vulkans am 28.09.1965

    2. Mi.-Nr. 102 vom 01.Juni 1954 der Ostafrikanischen Gemeinschaft
    -> Freimarke mit Kilimanscharo

    Beste Grüße vom Markenfritze

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    :schweden:Sammelgebiet: Schweden und noch mehr Schweden

  • valgrande
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    • 27. Januar 2012 um 16:41
    • #9

    Ja, das Thema "Vulkane" gibt noch sehr viel mehr her, mx5schmidt, hier noch andere vulkanische Beispiele:

    Island Block 42 - Heimskautaárid und Island, Vulkan Eyjafjallajokull 1283-5.
    Letzterer, der ganz Europa und die Welt in Atem hielt, wenn die Beförderung per Flugzeug vonstatten gehen sollte.

    Mit Gruß valgrande

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  • Wandervogelgelb
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    • 27. Januar 2012 um 18:50
    • #10

    Vulkan Tinakula - Britische Solomonen (Michel 93). Ein Schichtvulkan, ca. 850 m hoch, zuletzt 2010 ausgebrochen.

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  • mx5schmidt
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    • 27. Januar 2012 um 22:04
    • #11

    Ihr seid ja so gut zu mir und das Thema gibt wirklich immer mehr her als auf Anhieb gedacht!!!

    Ich mache heute weiter mit diesem norwegischen Stempel mit Abbildung des Vulkans Beerenberg auf der Insel Jan Mayen:

    Der 2.277 m hohe Vulkan Beerenberg bildet das nordöstliche Ende der norwegischen Insel Jan Mayen.

    Beerenberg ist der nördlichste, an der Erdoberfläche aktive Vulkan der Welt!

    Den Vulkan Beerenberg bedeckt ein meistens im ewigen Eis befindlicher Krater mit einem Durchmesser von 1.000 m Durchmesser.

    Die letzte Eruption von Beerenberg fand im Jahre 1985 statt, Eruptionen erfolgten zuvor in den Jahren 1973, 1970, 1851, 1818 und 1732.

    Liebe Grüße
    mx5schmidt

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  • mx5schmidt
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    • 29. Januar 2012 um 10:38
    • #12

    Der in El Salvador nordwestlich der Stadt ‘‘Santa Tecla‘‘ gelegene Stratovulkan ‘’San Salvador’’ wird auch als ‘‘Quetzaltepec‘‘ bezeichnet.

    Der Vulkan ist 1.893 m hoch und zeigte seine letzte Eruptionstätigkeit im Jahre 1917.

    Die heutige Stadt ‘‘Santa Tecla‘‘ wurde als "Nueva San Salvador" am 8. August 1854 vom Präsidenten José Maria San Martín gegründet, nachdem die Hauptstadt durch ein Erdbeben zerstört worden war.

    ‘‘Nueva San Salvador‘‘ diente von 1855 bis 1859 als Hauptstadt der Republik und wurde dann im Jahre 1865 Hauptstadt des Departements.

    Zum 100jährigen Stadtjubiläum erschien in El Salvador im Jahre 1954 diese Sondermarke, für die als Motiv das Wappen der Stadt mit der Darstellung des Vulkans ‘‘San Salvador = Quetzaltepec‘‘ gewählt wurde.

    Diese EF diente am 30.03.1960 zur Abdeckung des Porto von 20 Centavos für einen Luftpostbrief in die USA. Passend zum Markenmotiv diente zur Entwertung ein violetter Stempel ‘‘San Salvador‘‘.

    Im Jahre 2003 wurde die Stadt ‘‘Nueva San Salvador‘‘ umbenannt in "Santa Tecla", der historischen Bezeichnung der Region vor der Stadtgründung entsprechend.

    Liebe Grüße
    mx5schmidt

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  • Saguarojo
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    • 29. Januar 2012 um 10:42
    • #13

    Mexiko 717 mit dem Vulkan Popocatepetl

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  • DKKW
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    • 29. Januar 2012 um 12:52
    • #14

    Hallo zusammen,

    die Nr. 1 Costa Ricas zeigt das damalige Landeswappen mit den vulkanischen Bergketten des Landes. Es handelt sich also um eine stilisierte Vulkandarstellung. Da einige Mittelamerikanische Länder Vulkane in ihren Wappen führen, spricht man auch von den Vulkanwappen.
    In Costa Rica gibt es mehrere aktive Vulkane, darunter den Chirripo Grande, mit 3.820m Höhe der höchste Berg des Landes.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • 29. Januar 2012 um 21:56
    • #15

    Der in den vergangenen 30.000 Jahren in zahlreichen Fällen aktiv gewesene, im 17. Jahrhundert zuletzt ausgebrochene, 3.055 m hohe Schildvulkan ‘‘Haleakala‘‘, hawaiianisch für ‘‘Haus der Sonne‘‘, macht 75 % der Fläche zu Hawaii gehörenden Insel Maui aus.

    Liebe Grüße
    mx5sschmidt

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    • 30. Januar 2012 um 20:57
    • #16

    Der Schichtvulkan Mount Rainier liegt 54 Meilen = 87 km südöstlich von Seattle im US-Bundesstaat Washington.

    Mit seiner Höhe von 4.392 m ist er der höchste Berg des Bundesstaats Washington sowie der ‘‘Kaskadenkette‘‘, einem Gebirgszug vulkanischen Ursprungs, der parallel zur Westküste Nordamerikas verläuft‘‘ und der auch das ‘‘Kaskadengebirge‘‘ bzw. englisch ‘‘Cascade Range‘‘ oder ‘‘Cascades‘‘ genannt wird.

    Der Mount Rainier ist 500.000 bis 1 Million Jahre alt. Durch sein enormes Wachstum auf eine Höhe von über 4800 Meter vergletscherte seine Spitze. Während der letzten 65.000 Jahre hat der Mount Rainier mindestens drei ausgedehnte Perioden der Vergletscherung durchgemacht. Die letzte ausgedehnte Vergletscherung war vor etwa 25.000 bis vor 10.000 Jahren. Während dieser Zeit war der Mount Rainier vollständig von Eis bedeckt. Einige dieser Gletscher reichten bis in eine Entfernung von 60 Kilometer vom Berg. Die Gletscherkare und Kämme zerstörten die glatte, symmetrische Form des Vulkans. Felsrutsche, Lawinen und Lahare führten dazu, dass der Mount Rainier etwa ein Drittel seines Volumens verlor.

    Der Einsturz des Bergipfels vor etwa 5800 Jahren löste einen der verheerendsten ‘‘Lahar‘‘ der Geschichte aus. Der ursprünglich indonesische Begriff ‘‘Lahar‘‘ bezeichnet Schlamm- und Schuttströme, die von einem Vulkan ausgehen. Dabei mischen sich eruptives Material, zum Teil metergroße Blöcke, mit Lockersedimenten und Wasser. Je nach Geländeneigung können Lahare durch die Schwerkraft eine Geschwindigkeit bis zu 100 km/h erreichen, über 100 km weit fließen und große Gebiete überschwemmen. Sie können durch einen Vulkanausbruch ausgelöst werden, aber auch völlig unabhängig davon entstehen. Lahare können, je nach Art ihrer Entstehung, Temperaturen bis zu 100 °C haben. Mehr als 300 Quadratkilometer des White-River-Tales und des angrenzenden Tieflandes wurden verwüstet. Das Volumen dieses ‘‘Osceola-Schlammflut‘‘ genannten Lahars wurde auf etwa 3,8 Kubikkilometer berechnet. Er hat Täler mit bis zu 200 Meter Sediment verfüllt, eine Strecke bis zu 120 Kilometer zurückgelegt und floss noch 20 Kilometer unter Wasser am Grund des Puget Sound weiter.

    Vor etwa 2500 bis vor 2000 Jahren veränderte eine Reihe von Ausbrüchen das Bild des Mount Rainier erneut. Ein neuer, 300 Meter hoher Gipfelkegel wuchs auf den Trümmern des zerstörten alten Kraters empor. Eine kurze Eruption schuf einen zweiten Krater östlich des ersten.

    Die Stelle, wo sich die beiden Krater überlappen, wird ‘‘Columbia Crest‘‘ genannt und ist heute mit 4.392 m der höchste Punkt des Mount Rainier.

    Die letzte aufgezeichnete Eruption fand zwischen 1820 und 1854 statt, es gibt aber Augenzeugenberichte über mehrere Ausbrüche im späten 19. Jahrhundert.

    Obwohl aktuell keine Gefahr eines Ausbruchs besteht, rechnen Geologen ihn zu den schlafenden Vulkanen und gehen davon aus, dass der Vulkan irgendwann in Zukunft wieder ausbrechen wird.

    Liebe Grüße
    mx5schmidt

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  • valgrande
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    • 31. Januar 2012 um 12:20
    • #17

    Hier weitere Vulkane Popocatepetl als Gemeinschaftsausgabe im Satz - ich zeige sie nur 1 x, da gleiches Bild

    China 3913-14 und Mexiko 3394-5

    Gruß von valgrande

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  • mx5schmidt
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    • 31. Januar 2012 um 20:23
    • #18

    Hallo valgrande,

    Danke für Deinen Beitrag, nach dieser Gemeinschaftsausgabe werde ich dann auch mal Ausschau halten!

    Heute geht es weiter mit einem noch keine 55 Jahre alten Vulkan:

    Im Morgengrauen des 27.09.1957 stieg, gehüllt in eine kilometerhohe Wolke aus Asche und Wasserdampf, vor der Küste der Azoreninsel Faial der Vulkan Capelinhos aus dem Atlantik empor.

    Auch fünfzig Jahre später, als im Jahre 2007 diese Blockausgabe erscheint, gibt der Capelinhos Wissenschaftlern noch Rätsel auf.

    Vor allem eine Frage bewegt die Forscher:
    Wird die Vegetation jemals in die vom Vulkan geschaffene Mondlandschaft zurückkehren?

    Die westliche Spitze der Azoreninsel Faial war schon immer ein einsames Fleckchen. Nur wenige Menschen lebten hier, z.B. Fischer, Leuchtturmwärter und Walfänger. So waren es auch die nach Walen Ausschau haltenden Späher, die im September 1957 mit ihrem geübten Blick als Erste seltsame Veränderungen an der Meeresoberfläche bemerkten. Kurze Zeit später spürten auch die übrigen Inselbewohner, dass etwas Großes im Anmarsch war:

    Acht Tage lang bebte die Erde, bis dann im Morgengrauen des 27. September 1957 ein Kilometer vor der Küste der Vulkan Capelinhos aus dem Meer aufstieg.

    Die Entstehung eines Vulkans aus dem Meer bewegte damals die komplette Weltöffentlichkeit.

    Das National Geographic Magazine veröffentlichte im März 1958 einen 20-seitigen Fotobeitrag über den Vulkanausbruch vor den Azoren.

    Schon kurz nach dem Ausbruch setzten die zwei portugiesischen Journalisten Carlos Tudela und Urbano Carrasco fast ihr Leben aufs Spiel, um möglichst nahe an den Gase und Gestein ausspeienden Vulkan zu gelangen.

    Die damals gemachten Fotos faszinieren bis heute:
    Die Verbindung von Feuer und Wasser, der aus dem Vulkan und Atlantik steigende Wasserdampf, das Aufeinandertreffen von zwei Naturgewalten.

    Die erste große Ausbruchsphase dauerte etwa zwei Wochen lang. Damals schuf der Capelinhos eine erste neue Insel vor Faial, die Ilha Nova. Nach einigen Wochen Ruhe nahm der Capelinhos im November 1957 einen neuen Anlauf und war bis zum Oktober 1958 aktiv. Die erste neugeschaffene Insel versank im Meer, doch die zweite Ausbruchswelle schuf die Ilha Nova 2, die im Lauf der Jahre mit der Küste von Faial zusammengewachsen ist.

    Seit Oktober 1958 schläft der Capelinhos. Zurückgelassen hat er eine bizarre, eigentümliche Landschaft, die immer mehr Besucher aus der ganzen Welt in ihren Bann zieht:
    Dunkles, hartes und mit Kratern durchsetztes Gestein erinnern eher an die Mondoberfläche als an die sonst so saftig-grünen Landschaften der Azoren.

    Auch wenn der Capelinhos nicht mehr aktiv ist:
    Die Macht, mit der der Vulkan diese Landschaft geformt hat, lässt sich auch heute noch erspüren.

    Liebe Grüße
    mx5schmidt

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  • mx5schmidt
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    • 1. Februar 2012 um 21:36
    • #19

    Iwo Jima, übersetzt die ‘’Schwefelinsel’’, ist eine Insel der japanischen Vulkaninselketten, die südlich der Ogasawara Inseln liegt und zusammen mit diesen den Ogasawara-Archipel bildet.

    Die USA besetzten Iwo Jima bis 1968, dann wurde die Insel an Japan zurückgegeben.

    Die US Küstenwache betrieb auf Iwo Jima seit 1963 einen LORAN-C (Long Range Navigation) Sender mit einer Sendeleistung von 4.000 Watt.

    Der Cachetstempel auf diesem Beleg vom 05.03.1982 weist auf den Betrieb dieses Senders mit Ortsangabe ‘‘IWO JIMA VOLCANO ISLANDS‘‘ hin.

    Am 29.09.1993 wurde der LORAN-C Sender von der ‘’U.S. Coast Guard’’ der Regierung von Japan übergeben.

    Im Jahre 1994 wurde der Sender auf Iwo Jima dann abgebaut und die Sendungen erfolgen seitdem vom LORAN-C Sender Niijima.

    Liebe Grüße
    mx5schmidt

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  • mx5schmidt
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    • 3. Februar 2012 um 22:12
    • #20

    Die drei Vulkane Tongariro, Ngauruhoe und Ruapehu bilden das südliche Ende einer 2.500 Kilometer langen Kette an Vulkanen, unter denen die Indo-Australische Lithosphärenplatte auf die Pazifische Lithosphärenpatte trifft.

    Diese Vulkane entstanden durch interne tektonische Prozesse.

    Die Pazifische Lithosphärenplatte taucht unter die Indo-Australische Lithosphärenplatte ab und schmilzt anschließend wegen der hohen Temperaturen in der Asthenosphäre.

    Das dabei entstehende Magma ist weniger dicht, stößt daher bis zur Erdoberfläche durch und dringt durch Schwachstellen in der Erdkruste, was zu vulkanischen Prozessen führt.

    Solche vulkanischen Prozesse führen seit mehr als zwei Millionen Jahren zum Hebeprozess bei den Bergen im Tongariro National Park.

    Diese zur Weltausstellung der Philatelie in Auckland 1990 erschienene Blockausgabe zeigt die drei Vulkane:

    links den schneebedeckten Ruapehu, in der Mitte auf der eingedruckten Briefmarke den konischen Ngauruhoe und rechts den breit ausladenden Tongariro, siehe auch das entsprechende Foto.

    Liebe Grüße
    mx5schmidt

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